Noch Frühlingsgefühle

Wetter in NRW: Temperaturen stürzen 20 Grad ab - Märzwinter möglich

Das Wetter in NRW fährt weiter Achterbahn. Von minus 20 Grad auf plus 20 Grad und wieder zurück. Ein Meteorologe sagt, was vom Märzwinter zu halten ist.

Heute am Dienstag lässt sich das Wetter in NRW noch genießen. 16 bis 18 Grad sind im Rheinland und in Westfalen drin, dazu verdecken nur selten Wolken die Sonne. Was ein Kontrast. In der Nacht vom 11. auf den 12. Februar waren in Lippstadt (Kreis Soest) minus 22,9 Grad gemessen worden. Am 21. Februar waren es plus 20,1 Grad. Jetzt fährt die Achterbahn aber wieder abwärts.

BundeslandNRW
Fläche34.098 Quadratkilometer
Bevölkerung17,93 Millionen
HauptstadtDüsseldorf

Wetter in NRW: Auf Winter folgt in wenigen Tagen Frühling

Bis Donnerstag zeigt sich das Wetter in NRW noch durchweg freundlich. Die Temperaturen bleiben im ganzen Bundesland zwischen 15 und 20 Grad. Der Frühling gibt einen ersten Vorgeschmack. Dies begeistert übrigens nicht alle Menschen im Rheinland und in Westfalen. Die ersten Pollen fliegen und Allergiker klagen über laufende Nasen und juckende Augen. Ein Nebeneffekt der Corona-Krise: Die Maskenpflicht hilft Allergikern. Fast alle Masken sorgen dafür, dass von Heuschnupfen geplagte weniger Pollen einatmen.

Verantwortlich für die ersten Frühlingsgefühle war eine Strömungsänderung. Anfang Februar hatte uns eine östliche Strömung  kalte Luft aus Russland gebracht. NRW erlebte ein Schneechaos wie seit Jahren nicht mehr. In diesen Tagen strömt nun wärmere Luft aus dem Süden nach Deutschland - und damit nach NRW. Das Wochenende hatte uns im ganzen Land Temperaturen von bis zu 20 Grad beschert. Zudem wehte Saharastaub nach Deutschland und färbte den Himmel gelb, orange und rot. Die Sonne konnte sich deswegen zeitweise nicht durchsetzen, berichtet msl24.de*.

Der Frühling gibt einen ersten Vorgeschmack. In NRW hält sich dieses Wetter noch einige Tage mit milden Temperaturen. Dann geht es wieder abwärts.

Wetter in NRW: So geht es diese Woche weiter

Wie geht es nun weiter mit dem Wetter in NRW? Am Freitag merken wir die Veränderung. Eine Kaltfront legt sich über Deutschland, die Temperaturen gehen auf maximal 10 Grad zurück. Ursache ist ein „Britenhoch“ und die damit verbundene nordwestliche Strömung. Die Luft wird außerdem feuchter. Samstag und Sonntag liegen die Höchstwerte ebenfalls nur bei zehn Grad. Die Sonne kann sich nicht mehr so durchsetzen wie in diesen Tagen, am Himmel sehen wir deutlich mehr Wolken.

In der Woche darauf folgt „eher langweiliges Hochdruckwetter“, wie Fabian Ruhnau, Meteorologe bei Kachelmannwetter erklärt. Die Abkühlung bleibt, aber es geht zumindest trocken weiter. Tagüber sind Temperaturen von 8 bis 12 Grad drin, nachts wird es noch einmal empfindlich kalt - es kann wieder Frost geben! Der Frühling wird erst einmal ausgebremst, berichtet auch ruhr24.de*.

Eine seriöse Vorhersage wie das Wetter in NRW danach weitergeht, ist noch unmöglich. „Das bewegt sich alles im Bereich einer Glaskugel“, sagt Ruhnau und spielt auf Hellsehermethoden an. Das einzige, was sich sagen lässt: Nordöstlich von Deutschland gibt es noch „größere Kälte“. Das ist für Ende Februar bzw. Anfang März völlig normal. Unklar ist halt, ob diese Kälte angezapt wird und auch nach Deutschland fließt. Wer einen Wintereinbruch im März, also einen Märzwinter bereits jetzt voraussagt, kann also in die Zukunft schauen. *ruhr24.de und msl24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © © Andreas Rother

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