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80 km/h „auf dem Tacho“: Rennradfahrer bei Tempo-Kontrolle unter den Spitzenreitern

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Von: Hannah Decke

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Das passiert auch nicht alle Tage: Bei einer Tempokontrolle erwischte die Polizei zwei besonders schnelle Fahrer - einer von ihnen war nicht motorisiert unterwegs.

Wilnsdorf (NRW) - 1.200 Fahrzeuge gerieten am Dienstag in eine Radarkontrolle in Wilnsdorf. 120 von ihnen waren innerhalb geschlossener Ortschaft zu schnell unterwegs. Die Polizei spricht von zwei „Spitzenreitern“: Ein Sprinterfahrer raste mit 104 km/h in die Radarfalle. Die Konsequenz: 560 Euro, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

GemeindeWilnsdorf
LandkreisSiegen-Wittgenstein
Einwohner19.762

Ungewöhnlich war der zweitschnellste Fahrer an diesem Tag. Der Polizei ging ein Rennradfahrer ins Netz. Dieser hatte 80 km/h „auf dem Tacho“. Eine unfassbare Geschwindigkeit - vor allem außerhalb einer Rennstrecke.

80 km/h „auf dem Tacho“: Rennradfahrer bei Tempo-Kontrolle unter den Spitzenreitern

Aber der Fahrer hat laut Polizei Glück gehabt. „Da Fahrräder keine Kraftfahrzeuge sind und nur Letztere laut Gesetz bußgeldbewehrt bei Geschwindigkeitsverstößen sanktioniert werden können, bleiben hier Ermittlungen und eine Strafe aus“, erklärt die Polizei. Gefährlich ist es aber allemal, mit einer solch hohen Geschwindigkeit innerorts unterwegs zu sein.

In Dortmund ist ein 26-Jähriger mit 200 km/h über die B236 geheizt. Er ist kein Unbekannter: Denn es war bereits das siebte Mal, dass er ohne Führerschein erwischt wurde.

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