Zweitstimme: 0,0 Prozent - Auszählungspannen zu Lasten der AfD

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Der AfD-Landes- und künftige Fraktionsvorsitzende Marcus Pretzell bei der Stimmabgabe am Wahlsonntag. 

Düsseldorf - Bei der NRW-Landtagswahl hat es offenbar mehrere Auszählungspannen zu Lasten der AfD gegeben. Die Partei will die Ergebnisse von ihren Ortsverbänden nun auf Unstimmigkeiten prüfen lassen. 

So sind in einem Wahlbezirk in Mönchengladbach alle Stimmen für die AfD für ungültig erklärt worden. Es sei zu einem Fehler bei der Stimmauszählung gekommen, teilte die Stadt mit. Auswirkungen auf das Ergebnis der Wahl habe der umgehend korrigierte Fehler nicht. 

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hatte die Partei im Bezirk "Altenheim Eicken" 7,6 Prozuent der Erststimmen, allerdings keine gültige Zweitstimme erhalten. Eine Neuauszählung ergab: Alle 37 Zweitstimmen für die AfD sind gültig. Die Partei hatte 8.6 Prozent der Stimmen erhalten. Wie es zu dem Fehler kommen konnte, ist unklar. 

Auf ihrer Facebookseite kritisierte die AfD die fehlerhafte Auszählung. 

Auch im Kreis Warendorf ergab sich bei der Feststellung des amtlichen Endergebnisses im Wahlkreis I ein Plus von 53 Zweitstimmen für die AfD im Vergleich zum vorläufigen Resultat am Wahlabend, im Wahlkreis II waren es 18 Stimmen mehr für di ePartei als zunächst gemeldet. 

In den Gütersloher Bezirken 31 und 82 wurden nach Angaben der Kreisverwaltung die Ergebnisse der AfD und der ADD (Allianz Deutscher Demokraten) bei der Übermittlung vertauscht. Die Fehler seien korrigiert worden. Eine Neuauszählung habe es nicht gegeben. 

Medienberichten zufolge gab es ähnliche Fälle in weiteren NRW-Städten. - dpa/eB

Quelle: wa.de

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