Wirbel um Foto

Mann entdeckt diesen Raketenwerfer am Straßenrand - Polizei rückt an und klärt auf

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Ungewöhnliches Bild am Straßenrand: Ein Twitter-User entdeckte dieses gefährlich anmutende Gerät in der Nähe von Celle.

Ein Mann in Niedersachsen hat einen scheinbar verlassenen Raketenwerfer am Straßenrand entdeckt - doch er ahnt nicht, dass er die ganze Zeit beobachtet wird.

Celle - Ein wenig mulmig ist es ihm dabei wohl schon geworden: Auf einer einsamen Bundesstraße in Niedersachsen hat ein Mann einen Raketenwerfer am Straßenrand entdeckt. Unbeaufsichtigt und auf einem eher wackelig anmutenden Dreibeingestell, wirkte es so, als hätte die hochgefährliche Waffe dort jemand vergessen.

„Was ist das und was hat das im öffentlichen Straßenverkehr zu suchen? Darf ich es behalten? Steht seit Stunden dort unbeaufsichtigt. Scheint kein Blitzer zu sein“, schrieb er auf Twitter und löste damit große Aufregung aus. Nicht nur erhielt sein Tweet tausende Likes und hunderte Retweets, sondern rief auch die niedersächsische Polizei auf den Plan.

Niedersachsen: Bundeswehr hält Übung ab: Das Gerät war gar keine echte Waffe

„Wir haben durch den Tweet eines Bürgers von diesem ungewöhnlichen Objekt erfahren. Es soll wie eine Panzerfaust oder eine Raketenwaffe ausgesehen haben und auf einem wackeligen Dreibein gestanden haben. Na ja, und wenn so etwas in unserem Bereich herumsteht, dann fährt die Polizei da schon mal nachgucken“, sagte Polizeihauptkommissarin Birgit Insinger der „Bild“.

Schnell stellte sich jedoch heraus, was es mit dem Gerät wirklich auf sich hatte: Der Raketenwerfer war nur eine Attrappe. Die Bundeswehr, sowie belgische, niederländische und dänische Truppen nahmen in der Gegend an einem Aufklärungs-Wettbewerb teil.

Außerdem war die „Waffe“ nicht unbeobachtet: Nur wenige Meter entfernt hielten sich niederländische Soldaten auf, die den Twitter-Nutzer wohl auch bei seinem Schnappschuss im Blick hatten.

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Niedersachsen: Raketenwerfer-Attrappe von Bundeswehr löst große Aufregung aus

„Da die beiden Soldaten vom Autofahrer selber nicht gesehen wurden, haben sie alles richtig gemacht“, erklärte der niederländische Leiter des Wettbewerbs.

„Es handelt sich um die Replik eines Raketensystems mit dem Namen Spike. Von der Nachahmung des Systems ging zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr aus“, so der Offizier.

Trotzdem war die Aufregung nach dem Tweet groß. Polizei-Sprecherin Insinger: „Die Polizei war vorab aber nicht darüber informiert, dass es so nah an einer Straße aufgestellt wird.“

cg

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