Amerikaner befragen Bin-Laden-Witwen

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Islamabad - Lange haben US-Ermittler darum gekämpft, die Frauen des getöteten Terroristenführers Osama bin Laden zu befragen. Doch die Gespräche haben aber wohl nur wenig Informationen gebracht.

Amerikanische Ermittler haben nach einem Bericht des US-Senders CNN die drei Witwen von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden in Pakistan befragt. Die ersten Gespräche mit den Frauen hätten wenig Informationen erbracht, meldete CNN am Freitag unter Berufung auf zwei amerikanische und einen pakistanischen Regierungsvertreter, die mit der Angelegenheit befasst sind. Mitarbeiter des pakistanischen Geheimdienstes ISI seien bei der Befragung anwesend gewesen, bei der die älteste der Witwen für die Gruppe gesprochen habe. Die Frauen seien den Amerikanern gegenüber “feindselig“ gewesen.

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Die pakistanische Regierung hatte vor wenigen Tagen im Streit um eine Befragung der Witwen des Top-Terroristen eingelenkt und amerikanischen Ermittlern Zugang gewährt. Zwei der Frauen stammen nach pakistanischen Angaben aus Saudi-Arabien, die dritte aus dem Jemen. US-Sondereinheiten hatten Bin Laden in der Nacht zu Dienstag vergangener Woche in der nordwestpakistanischen Stadt Abbottabad erschossen. Die eigenmächtige US-Operation hat die Beziehungen zwischen Washington und Islamabad schwer belastet.

dpa

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