Corona-Pandemie

„Dauerhafter Regelbetrieb“ in Schulen: Kultusminister beschließen Unterricht ohne Einschränkungen

Keine Corona-Beschränkungen mehr im kommenden Schuljahr - das haben die Kultusminister offenbar am Donnerstag gemeinsam beschlossen.
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Keine Corona-Beschränkungen mehr im kommenden Schuljahr - das haben die Kultusminister offenbar am Donnerstag gemeinsam beschlossen.

Die Kultusminister haben einen dauerhaften Regelbetrieb für das kommende Schuljahr beschlossen. Nach den Sommerferien soll es ohne Einschränkungen weitergehen.

Berlin - Monatelange Schulschließungen aufgrund der Corona*-Pandemie soll es im nächsten Schuljahr nicht mehr geben. Die Kultusminister der Länder vereinbarten am Donnerstag (10.06.2021) bei einer Videoschalte, dass alle Schulen nach den Sommerferien „dauerhaft im Regelbetrieb mit allen Schulfächern und Unterrichtsstunden“ besucht werden sollen.

Das geht aus einem Beschluss hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In diesem Schuljahr mussten im Rahmen der Corona-Notbremse die Schulen wegen der hohen Infektionszahlen* monatelang geschlossen bleiben oder der Unterricht musste im Wechselmodell stattfinden.

Unterricht in Schulen soll trotz Corona wieder ohne Einschränkungen möglich sein

Regelbetrieb in Schulen, wie ihn die Kultusminister am Donnerstag (10.06.2021) für das kommende Schuljahr beschlossen haben, bedeute demnach, dass Unterricht in den Schulen trotz Corona-Pandemie ohne weitere Einschränkungen stattfinden soll. Damit solle das schulische Leben nach den Sommerferien wieder ermöglicht werden. Außerschulische Angebote wie Schulfahrten sollen ebenfalls wieder in vollem Umfang ermöglicht werden, heißt es in dem Beschluss der Kultusminister der Länder.

„Wir werden alle für einen dauerhaften Regelbetrieb und die Vermeidung weiterer Schulschließungen kämpfen“, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Der Schulbetrieb in Corona-Zeiten solle dabei nicht daran geknüpft werden, ob Schüler geimpft sind oder nicht.

Regelbetrieb in Schulen für das nächste Schuljahr: Maskenpflicht nicht ausgeschlossen

Eine mögliche Maskenpflicht in den Schulen sei auch nach den Sommerferien nicht auszuschließen, teilen die Kultusminister mit. Grundsätzlich müsse der Einsatz von Mitteln wie Tests und Masken zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiter in Betracht gezogen werden, da die weitere Entwicklung unklar sei. „Aber auch eine Maskenpflicht ist immer noch absolut vorzugswürdig gegenüber einer neuerlichen Schulschließung“, sagte ein Teilnehmer der Beratungen.

Trotz aktuell weiter sinkenden Infektionszahlen und damit niedrigen Corona-Inzidenzen in ganz Deutschland sei die Pandemie nach Aussagen von RKI-Chef Lothar Wieler noch nicht überstanden. (Helena Gries mit dpa)*hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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