Pandemie

Corona: Was gilt wo? Diese Bundesländer setzen auf 2G-Regel

In der Corona-Pandemie setzen die Bundesländer auf verschiedene Strategien. In welchen Regionen greift bereits die 2G-Regel und wo gilt noch 3G?

Kassel - Die Corona-Fallzahlen in Deutschland sind nach wie vor auf einem erhöhten Level. In der Strategie zur Bekämpfung des Coronavirus gibt es bei den Bundesländern allerdings immer noch keine einheitliche Linie. Welche Bundesländer setzen bereits auf das 2G-Modell und wo gelten nach wie vor die 3G-Regelungen?

Im Rahmen der 2G-Regel sind Veranstaltungen fast ohne Corona*-Auflagen möglich, sofern die Teilnehmenden geimpft oder genesen sind. Gleiches gilt für verschiedene Bereiche in Gastronomie, Kultur und Sport. Wir geben einen Überblick, welche Bundesländer bereits auf eine 2G-Regel setzen und wo noch 3G gilt.

2G oder 3G in Deutschland: Bundesländer sind sich uneins

Als erstes Bundesland in Deutschland führte Hamburg bereits am 28. August 2021 ein 2G-Optionsmodell ein. Menschen, die eine Veranstaltung ausrichten sowie Wirtinnen und Wirte können somit entscheiden, ob sie nur Geimpfte oder Genesene einlassen oder ob sie weiterhin nach dem 3G-Modell verfahren möchten und auch aktuelle, negative Corona-Tests akzeptieren.

2G oder 3G? In der Corona-Pandemie setzen die Bundesländer auf verschiedene Strategien. Doch wo gilt was? (Symbolbild)

Auch Sachsen-Anhalt, Hessen, Berlin und Brandenburg haben im Rahmen der Corona-Pandemie bereits das 2G-Modell beschlossen. Die bayrische Landesregierung setzt hingegen nicht auf 2G. Das Modell sei laut Ministerpräsident Markus Söder (CSU) „theoretisch möglich, aber nicht vom Staat vorgeschlagen“. In Niedersachsen wurden die Corona-Regeln* angepasst und ebenfalls ein 2G-Modell beschlossen, das an ein Warnstufensystem gekoppelt ist.

Corona in Deutschland: 2G oder 3G? Die Regelungen der einzelnen Bundesländer im Überblick

  • Baden-Württemberg: 2G nur im Notfall bei drohender Überlastung der Kliniken
  • Bayern: Noch keine Festlegung, 2G bisher nicht geplant
  • Berlin: 2G bereits als Option möglich
  • Brandenburg: 2G bereits als Option möglich
  • Bremen: 2G-Modell für manche Bereiche wird noch geprüft
  • Hamburg: 2G bereits als Option möglich
  • Hessen: 2G bereits als Option möglich
  • Mecklenburg-Vorpommern: Noch keine Festlegung, 2G bisher nicht geplant
  • Niedersachsen: 2G als Option tritt am Mittwoch (22.09.2021) in Kraft
  • Nordrhein-Westfalen: Noch keine Festlegung, 2G bisher nicht geplant
  • Rheinland-Pfalz: 2G nur im Notfall bei drohender Überlastung der Kliniken
  • Saarland: 2G-Modell für manche Bereiche wird noch geprüft
  • Sachsen: 2G als Option soll kommen
  • Sachsen-Anhalt: 2G bereits als Option möglich
  • Schleswig-Holstein: 2G nur im Notfall bei drohender Überlastung der Kliniken
  • Thüringen: 2G-Modell für manche Bereiche wird noch geprüft

Corona-Pandemie: Einige Bundesländer prüfen 2G-Modell

Auch Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen setzen nach wie vor auf 3G. Eine 2G-Regelung sei hier bisher nicht in Planung. In anderen Bundesländern wie beispielsweise Thüringen prüfe man im Rahmen der Corona-Pandemie derzeit noch ein mögliches 2G-Modell für verschiedene Bereiche.

In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein hingegen solle die 2G-Regelung nur bei drohender Überlastung der Kliniken mit Corona-Patienten greifen. Das Modell gilt hier als Notfallplan.

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Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat kürzlich nun doch die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche* ab zwölf Jahren empfohlen. (Helena Gries) *Hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa

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