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Dietmar Bartsch liegt nach Fahrradunfall im Krankenhaus

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Von: Vincent Büssow

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Dietmar Bartsch bei der Städtetour der Partei Die Linke zur Bundestagswahl 2021.
Dietmar Bartsch befindet sich nach einem Fahrradunfall im Krankenhaus. Der Linken-Fraktionschef hat sich mehrere Rippen gebrochen. (Archivfoto) © Matthias Wehnert/imago

Der Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch bricht sich bei einem Fahrradunfall mehrere Rippen. Sein Sprecher verrät, wie es jetzt weitergeht.

Stralsund – Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Dietmar Bartsch, liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Bartsch sei mit dem Fahrrad gestürzt und habe sich dabei sechs Rippen gebrochen, wie sein Sprecher Michael Schlick am Montag (15. August) mitteilte. Der Linken-Politiker ist nach Friedrich Merz das zweite Bundestagsmitglied, das sich innerhalb kurzer Zeit schwer verletzt.

Der Fahrradunfall ereignete sich Ende vergangenen Woche. Dietmar Bartsch befand sich im Urlaub und liegt nun in seinem Geburtsort Stralsund im Krankenhaus. Ein Sprecher der Linken Bundestagsfraktion sagte, dass sich der Fraktionsvorsitzende bereits wieder auf dem Weg der Besserung befinde. Demnach arbeite er derzeit vom Krankenbett aus und hoffet darauf, die Klinik bald wieder zu verlassen.

Dietmar Bartsch liegt im Krankenhaus: Linken Spitzenkandidat stürzt mit dem Fahrrad

Bartsch ist einer der wichtigsten Mitglieder der Linken. Der 64-Jährige ist seit 2015 an der Spitze der Parteifraktion im Bundestag, zunächst neben Sahra Wagenknecht, mittlerweile zusammen mit Amira Mohamed Ali. Außerdem trat er bei den letzten zwei Bundestagswahlen als Co-Spitzenkandidat der Linken an. Zuletzt sorgte er für Aufsehen, als er die von der Bundesregierung geplante Gasumlage scharf kritisierte.

Dietmar Gerhard Bartsch
Geburtsdatum31. März 1958
GeburtsortStralsund
ParteiDie Linke
AmtVorsitzender der Linksfraktion im Bundestag

Erst am Donnerstag vergangener Woche hatte sich der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz bei einem Unfall das Schlüsselbein gebrochen. Auch Merz befand sich im Urlaub, als er sich verletzt. Der Oppositionsführer musste operiert werden. (vbu mit dpa/AFP)

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