Amtsenthebung droht

Verfahren gegen Trump: Aussage über Sohn Barron bringt Melanias Fass zum Überlaufen

Das Impeachment-Verfahren gegen US-Präsident Donald Trump ist in vollem Gange. Dabei kam auch sein Sohn Barron kurz zur Sprache. Für First Lady Melania ein absolutes No-Go.

  • Derzeit läuft das Impeachment-Verfahren gegen US-Präsident Donald Trump.
  • Nun kam dabei sein Sohn Barron kurz zur Sprache.
  • Das brachte bei First Lady Melania das Fass zum Überlaufen.

Washington - Amerikas First Lady Melania Trump meldet sich nur selten öffentlich zu Wort. Nun hat sie es getan - und zwar in aller Deutlichkeit. Dabei ging es um ihren Sohn Barron (13), der im Verlauf des aktuellen Impeachment-Verfahrens gegen seinen Vater, US-Präsident Donald Trump, zur Sprache gekommen war. Dieses treiben die Demokraten aktuell voran und kündigten nun an Anklagepunkte gegen Trump erstellen zu wollen.

Impeachment-Verfahren: Stanford-Professorin erlaubt sich Scherz über Barron

Die Juraprofessorin Pamela Karlan wollte in ihrer Argumentation im Impeachment-Verfahren gegen den US-Präsidenten den Unterschied zwischen dem Präsidenten und einem König herausstellen und sagte: „Während der Präsident seinen Sohn Barron nennen kann, kann er ihn nicht zum Baron ernennen.“ Dies führte zu einigem Gelächter im Saal.

Nach Scherz über Sohn Barron: First Lady Melania Trump mit wütendem Tweet

Barrons Mutter Melania fand die ganze Aktion allerdings alles andere als witzig. In einem sehr aufgebrachten Tweet schrieb sie, Kinder hätten ein Recht auf Privatsphäre und dürften nicht zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden. Karlan sei zudem offenbar eine wütende und parteiliche Person.

Auch das Wahlkampfteam des Präsidenten gab eine Stellungnahme zu dem Vorfall ab, in der es hieß, „nur in den Köpfen verrückter Liberaler ist es lustig, ein 13 Jahre altes Kind in den Impeachment-Unsinn mitreinzuziehen“.

Video: Melania und Donald Trump schlafen getrennt

Nach Aufregung um Äußerung zu Barron Trump: Karlan bittet um Entschuldigung

Pamela Karlan äußerte sich im Impeachemnt-Verfahren abfällig über Trump.

Nach der Aufregung um ihre Äußerung bat Karlan im weiteren Verlauf des Verfahrens um Entschuldigung. Barron selbst sagte demnach nicht zu den Geschehnissen. Der 13-Jährige ist das einzige gemeinsame Kind von Donald und Melania Trump. Er ist bisher öffentlich kaum in Erscheinung getreten und hält sich soweit wie möglich von öffentlichen Auftritten fern, sofern sie nicht familiär bedingt von ihm erwartet werden. 

Mit ihrem wütenden Twitter-Statement hat Melania Trump nun eine klare Grenze gezogen, die ihren Sohn Barron davor schützen soll, aufgrund seiner Herkunft in den politischen Strudel um seinen Vater hineingezogen zu werden

Aufregung gab es dadurch, dass Prinzessin Anne, die Tochter der Queen, Donald Trump bei dessen Besuch in Großbritannien den Handschlag verweigerte.

Melania Trump wütend: First Lady vor kurzem selbst Opfer von Demütigung

Melania weiß selbst, wie es sich anfühlt, für die politischen Ereignisse rund um ihren Ehemann gerade stehen zu müssen. Erst vor kurzem wurde die First Lady der USA bei einem öffentlichen Auftritt von Schülern in Baltimore ausgebuht. Grund dafür könnte gewesen sein, dass Donald Trump Baltimore und damit auch seine Bewohner in einer früheren Rede schwer beleidigt hatte.

Auch interessant: Ein neues Buch über First Lady Melania Trump sorgt derweil in Washington für Aufsehen. Die nicht autorisierte Biografie „Free, Melania“ von der Autorin und CNN-Journalistin Kate Bennett verrät ein pikantes Detail aus dem Privatleben der Trumps.

Eine Biografie über Melania Trump offenbart eine zunehmende Distanz zwischen der First Lady und ihrem Gatten, US-Präsident Donald Trump. Ist die Ehe noch zu retten? Man müsse zehn bis 15-Mal spülen, wettert US-Präsident im Weißen Haus über die Toilettenspülung - und bespricht das Thema ausführlich am Runden Tisch mit Experten.

kah mit dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Patrick Semansky

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