Trotz Corona-Krise

Einfach unglaublich: Alle 27 Sekunden gibt es einen neuen Millionär

Kleine Figuren stehen auf einem Stapel Geldmünzen. Im Hintergrund sind Geldscheine zu sehen.
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Trotz Corona-Krise: Die Zahl der Millionäre auf der Welt wächst.

Als hätte es die Corona-Krise nie gegeben: Laut einer neuen Studie ist die Anzahl der Millionäre auf einen Rekordwert gestiegen. Doch wie kann das überhaupt sein?

Hannover – Die Corona-Krise hat nicht nur Verlierer produziert: Im vergangenen Jahr stiegen weltweit 1,2 Millionen Menschen in den internationalen Klub der Millionäre* auf. Das zeigt der neue „Global Wealth Report“, über den die „Welt“ zuerst berichtete. Dies bedeute, so hieß es, dass es alle 27 Sekunden ein Mensch auf der Welt zum Millionär bringt. Insgesamt leben auf der Erde nun 20,8 Millionen Menschen, die die magische Einkommensgrenze geknackt haben – ein Rekordwert. Sie alle zusammen besitzen ein Vermögen von 79,6 Billionen US-Dollar.

Vor dem Hintergrund der Pandemie muten die Zahlen verrückt an. Immerhin schrumpfte die globale Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr 2020 um knapp drei Billionen US-Dollar. Dass trotzdem viele Menschen ihren Reichtum mehren konnten, führen Experten auf eine schnelle Erholung der Aktienmärkte zurück. So hatten Regierungen und Notenbanken viel Geld in das System gepumpt und die Geschäfte angekurbelt. Besonders in den USA, Japan und Deutschland profitierten zahlreiche Anleger.

Von den mehr als 80 Millionen Deutsche sind jetzt 1,8 Prozent der Bevölkerung Millionär. Doch wie viel Geld ihnen in Zukunft übrig bleibt, hängt auch von den Steuerplänen der Parteien* ab. Denn nach der Bundestagswahl wollen CDU, SPD, Grüne, FDP oder Linke die Topverdiener unterschiedlich be- oder entlasten. kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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