Gabriel hält FDP für "fundamentalistisch"

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SPD-Chef Sigmar Gabriel greift die Liberalen an.

Berlin - Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat der FDP nach dem Streit um Hartz-IV-Leistungen vorgeworfen, eine “radikale Partei“ mit verfassungsfeindlichen Tendenzen zu sein.

FDP-Chef Guido Westerwelle habe aus den Liberalen eine Partei gemacht, “der es völlig egal ist, ob sie gegen die Verfassung verstößt mit ihren Forderungen wie gerade beim Thema Sozialhilfe und Hartz IV“, sagte Gabriel der “Leipziger Volkszeitung“. “Er hat Leute in seiner Partei in Positionen gebraucht, die sind jung, die sind gnadenlos, rücksichtslos und sie sind verfassungsfeindlich, in dem, was sie fordern.“ Westerwelle sei “ein populistischer Politiker, dem das Gemeinwohl egal ist“.

Sie waren die Chefs der SPD

Sie waren die Chefs der SPD

Mit Blick auf die Landtagswahl am 9. Mai griff Gabriel auch die FDP in Nordrhein-Westfalen an: “In Nordrhein-Westfalen haben wir zwei radikale Parteien, die versuchen, die Fundamentalisten ihres Lagers zu sammeln. Das eine ist die FDP, das andere ist die Partei Die Linke. Beide gehören nicht ins Landesparlament.“

dpa

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