Bei UN-Klimakonferenz

Greta Thunberg: Klimaaktivistin spaltet die Deutschen in Umfrage extrem

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Greta Thunberg in New York.

Greta Thunberg hat bei der UN-Klimakonferenz eine emotionale Rede gehalten. Die Deutschen sind gespalten, was sie über die Klimaaktivisten denken sollen.

  • Der UN-Klimagipfel hat vom 21. bis 23. September in New York statt gefunden. Gastgeber war UN-Generalsekretär António Guterres.
  • Das Ziel war es, Köpfe aus Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft zusammenzubringen, um über Lösungen und Ideen rund um den Klimawandel zu debattieren. 
  • Greta Thunberg hatte bei der Konferenz, für die sie eigens in die USA reiste, eine emotionale Rede gehalten.
  • Für ihre Rede hat sie viel Kritik und zeitgleich auch Lob erhalten.

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Update vom 11.10.2019: Greta Thunberg geht überraschend leer aus: Die Favoritin erhält den Friedensnobelpreis nicht

Update vom 30.09.2019, 19.07 Uhr: In der ARD-Sendung „Nuhr um Ersten“ veralberte der Kabarettist Dieter Nuhr die Bewegung von Greta Thunberg. Im Internet rief das heftige Reaktionen hervor. Nun verteidigt der Kabarettist seine Kritik an Greta Thunberg im Interview mit Merkur.de*.

Nach Greta Thunbergs emotionaler Rede: Deutsche Bürger gespalten

Update vom 27.09.2019, 10:25 Uhr: Gretas Rede polarisiert - die Meinungen der Deutschen dazu scheiden sich. In einer Umfrage des Meinungsforschungsistitutes Civey für FOCUS Online stellte sich heraus, dass nur 45 Prozent der Deutschen Gretas Wut-Rede positiv gegenüberstehen, ganze 40 Prozent sehen die Aussagen kritisch. Bemerkenswert: Bei Männern kommt Greta (mit 47 Prozent) besser an als bei Frauen (45 Prozent). 

Auch alterstechnisch tun sich große Unterschiede auf: bei 55 Prozent der 18 bis 29-Jährigen sorgte die Rede für Zustimmung, 47 Prozent der über 64-Jährigen stimmten Gretas Rede zu, aber nur 43 Prozent der 30- bis 64-Jährigen konnten der Klima-Rede Positives abgewinnen.

Kaum überraschen dürften die Wahlabsichten in Hinblick auf die Rede der Klimaaktivistin: nur 5 Prozent der AfD-Anhänger fanden die Rede gut, 18 Prozent der FDP-Anhänger und 23 der Union-Anhänger. Wohl gesonnen sind Gretas Rede dagegen 57 Prozent der SPD-Anhänger und 66 Prozent der Linken. Ganze 86 Prozent der Grünen begrüßen Gretas Rede.

In einer Gruppe im Netz eskalierte unterdessen die Hetze gegen die junge Umweltaktivistin

Niko Kovac hat sich zu Greta Thunberg geäußert. Außerdem der Trainer des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München hat private Einblicke gewährt. 

Greta fand bei ihrer Rede deutliche Worte - was meinen Sie dazu? Machen Sie mit und stimmen Sie ab!

Greta Thunberg holt zum Gegenschlag aus und kontert Kritiker: „Sie sind so verzweifelt“

17.01 Uhr: Klimaktivistin Greta Thunberg wird von vielen Menschen gefeiert, viele andere sehen sie kritisch. Immer wieder sieht sich die 16-Jährige Schwedin auch heftiger Kritik ausgesetzt. Dagegen setzte sie sich nun ein weiteres Mal zu Wehr und nutzte dafür ihren Twitter-Kanal. 

„Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind die Hater aktiv wie eh und je - sie gehen mich an, mein Aussehen, meine Kleidung, mein Verhalten und meine Verschiedenheiten“, schreibt Greta und meint weiter, dass „jede vorstellbare Lüge“ und Verschwörungstheorie über sie verbreitet würde.

Ihre Meinung dazu ist klar: Ihre Kritiker „sind so verzweifelt“, um nicht über das „Klima und die ökologische Krise sprechen zu müssen“ und würden mit ihren Aussagen versuchen den Fokus zu verschieben.

Dann holt die Schwedin weiter zum Gegenschlag aus und meint: „Ich verstehe ehrlich nicht, warum Erwachsene ihre Zeit darauf verwenden über Teenager und Kinder zu spotten und sie einzuschüchtern, dafür dass sie wissenschaftliche Erkenntnisse verbreiten (...). Ich denke sie müssen einfach sehr eingeschüchtert von uns sein“.

In einem weiteren abschließenden Tweet richtet Greta Thunberg das Wort dann an ihre Unterstützer und rät ihnen, den Hass-Kommentaren keine weitere Aufmerksamkeit zu schenken und meint: „Die Veränderung wird kommen, ob sie wollen oder nicht“.

Etwas sarkastische Kritik kam auch von Seiten Donald Trumps. Dass der US-Präsident ein paar Worte über Twitter über sie fallen ließ, hat die 16-jährige Klimaaktivistin aus Schweden offenbar kalt gelassen. „Ich wusste, dass er vermutlich irgendwann etwas über mich sagen wird. Das macht in gewisser Hinsicht keinen Unterschied“, sagte Thunberg in der schwedisch-norwegischen Sendung „Skavlan“, in der auch US-Regisseur Michael Moore zu sehen ist.

Man könne Trumps Worte auf verschiedene Weise interpretieren, sagte Thunberg. Der Sarkasmus in dem Tweet sei ihr jedoch nicht entgangen. Das vollständige Interview soll am Freitag beim schwedischen Sender SVT und am Samstag beim norwegischen TV2 ausgestrahlt werden.

Update vom 26. September 2019, 13.30 Uhr: Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat sich erneut zu Greta Thunberg geäußert. Im Gespräch mit Welt-TV erklärte er, dass ihn Gretas Auftritt „emotional bewegt“ habe. Außerdem mahnte er zu mehr Gelassenheit im Umgang mit der „Fridays for Future“-Bewegung: „Man muss mit den Klima-Aktivisten reden – aber ihnen nicht nach dem Mund reden.“

Das Klimapaket der Bundesregierung verteidigte er: „Das Klimapaket ist im Kern nicht so schlecht.“ Allerdings würden die Maßnahmen noch nicht ausreichen. Er sei aber „zuversichtlich“, dass noch nachgebessert werde. „Die Groko hat sich auf den Weg begeben, das finde ich gut. Das Paket kommt spät, aber nicht zu spät.“ Indes empörte VW die schwedische "Fridays for Future"-Aktivistin Greta Thunberg mit einem Foto, wie nordbuzz.de* berichtet.

Friedrich Merz sorgt sich um Greta Thunberg: „Das Mädchen ist krank“

Update vom 25. September 2019: Nur wenige Personen schaffen es, in jungen Jahren schon so zu polarisieren wie Greta Thunberg. Auch wenn die junge Klimaaktivistin es wohl nicht darauf anlegt, anzuecken, muss sie es sich dennoch momentan gefallen lassen, dass Politiker weltweit eine Meinung zu ihr haben und mit dieser auch hausieren gehen. 

Nachdem Donald Trump sich auf vermutlich sarkastischer Art und Weise zu der 16-Jährigen geäußert und ihr attestiert hatte, ein sehr glückliches Mädchen zu sein, das in eine strahlende Zukunft blicke, findet nun ein deutscher Politiker deutlich härtere Worte für die Schwedin. Der CDU-Politiker Friedrich Merz sprach in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen auch über Thunberg und ihre Rede vor den UN. 

„Also ganz ehrlich: Meine Tochter hätte ich da nicht hingelassen. Auf der einen Seite ist das Mädchen bewundernswert, aber auf der anderen Seite ist es krank“, so der 63-Jährige. Er habe bei dem Thema ein zwiegespaltenes Gefühl und frage sich, was die Eltern ihrer Tochter antun, führt Merz weiter aus. Am Ende bleibe bei ihm vor allem ein Sorgegefühl zurück, schließt der CDU-Politiker. 

Seine Tochter hätte er nicht zu den UN gelassen: Friedrich Merz.

Greta Thunbergs Wutrede: Grünen-Politiker Boris Palmer kontert: „Nein, wir haben deine Jugend nicht zerstört“

Update vom 25. September 2019: Greta Thunbergs emotionale Rede bei der UN-Klimakonferenz sorgte für viele Reaktionen von wichtigen Politikern. Nun meldet sich auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer zu Wort. Der Grünen-Politiker wendet sich in einem Schreiben an die schwedische Klimaaktivistin. Er lobt Greta: „Du hast der Welt einen unschätzbaren Dienst erwiesen, indem du es fast alleine geschafft hast, den Klimaschutz in Politik und Gesellschaft endlich zu dem zu machen, was er bei nüchterner Betrachtung ist: das größte Menschheitsproblem im 21. Jahrhundert.“

Sie verdiene jedoch auch Widerspruch. In ihrer Rede warf sie den Politikern vor, dass sie ihre Kindheit gestohlen hätten. Palmer sieht das aber anders: „Nein, wir haben Deine Jugend nicht zerstört. Wir haben eine Welt erschaffen, die bessere Lebenschancen für junge Menschen bietet als jemals zuvor in der Geschichte. Der Anteil der unterernährten Menschen weltweit ist seit 1970 von 28 Prozent auf 11 Prozent gesunken. Krankheiten wie Pocken und Pest sind ausgerottet.“

Er argumentiert weiter, dass im 20. Jahrhundert fast hundert Millionen Menschen in Kriegen getötet wurden, in den letzten 20 Jahren seien jedoch weniger als zwei Millionen Kriegsopfer zu beklagen gewesen. „Die Lebenserwartung eines Neugeborenen lag im Jahr 1800 noch bei 30 Jahren. Heute liegt sie bei 72 Jahren. Die Kindersterblichkeit weltweit ist im gleichen Zeitraum von 44 auf 4 Prozent gesunken. Diese fast unglaublichen Leistungen sind die Frucht von planvollem Handeln in komplexen und vernetzten Systemen. Staaten, Institutionen und Firmen arbeiten Hand in Hand für bessere Lebensbedingungen der Menschen.“

Er gesteht aber auch, dass die Menschen das Wohl der belebten Natur aus dem Blick verloren hätte. Die Ökosysteme seien in Gefahr. Der Klimawandel bedrohe uns alle: „Wir müssen Dir darin folgen, sofort und entschieden zu handeln, statt weiterzuschlafen wie unsere Bundesregierung. Aber: Wir dürfen nicht in Panik geraten!“

Nach Wutrede: Trump äußert sich überraschend zu Greta - doch die holt zum Gegenschlag aus

18.52 Uhr: US-Präsident Trump reagierte wie viele andere auch auf die emotionale Rede von Klimaaktivistin Greta Thunberg - allerdings überraschend. Sie wirke wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende wunderbare Zukunft freue. Was tut nun also Greta? Sie holt zum Gegenschlag aus, wenn auch auf eine subtile Art.

Sie änderte ihre Biografie auf Twitter. Beim Blick auf ihr Profil ist nun direkt unter ihrem Foto folgende Satz zu lesen: „A very happy young girl looking forward to a bright and wonderful future.“ (zu deutsch: „Ein sehr glückliches junges Mädchen, dass sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut.“). Eine klare Anspielung auf Trumps Äußerung. Dem US-Präsidenten geht derweil an den Kragen. Die US-Demokraten streben ein Amtsenthebungsverfahren an.

Nach Wutrede: Immer mehr Politiker wenden sich von Greta Thunberg ab

14.28 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußert unterdessen Kritik an Greta Thunberg. Laut ihm solle sie sich auf diejenigen konzentrieren und Druck ausüben, die versuchten, Dinge zu blockieren, erklärt Macron dem Radiosender Europe1. Dazu gehöre laut ihm weder die französische noch die deutsche Regierung. 

Konkret geht es bei Macrons Kritik um eine von Greta Thunberg und 15 weiteren Jugendlichen eingereichte Beschwerde bei der UN. In dieser wird erklärt wird, dass Frankreich, Deutschland, die Türkei, Argentinien sowie Brasilien nicht genug gegen den Klimawandel unternehmen würden. Die fünf Länder wurden laut der Begründung der unterstützenden Anwälte ausgewählt, weil sie die größten Umweltverschmutzer seien, die sich dem Beschwerdeverfahren für Kinder an den UN-Ausschuss angeschlossen haben. Greta Thunberg wird derweil mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Den Preis vergibt die in Stockholm ansässige Right-Livelihood-Stiftung.

Klimagipfel: Greta Thunberg mit Wutrede - CSU-Minister distanziert sich deutlich von ihr

12.40 Uhr: Die Reaktionen in der deutschen Politik auf die Wutrede von Greta Thunberg sind gespalten. Nach CSU-Bundesminister Gerd Müller kritisierten nun auch weitere Unionspolitiker die Klimaaktivistin - teilweise deutlich. Dem CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter war die Rede von Greta Thunberg viel zu emotional: „Wer da rational argumentieren will, ist von vornherein schon diskreditiert. Das ist die neue ‚Qualität‘ mangelnden Willens zur Sachlichkeit. Bitter“, schrieb er über Twitter. Seine CDU-Kollegin Jana Schimke ging noch weiter - sie beklagt eine „einsetzende Massenhysterie“. Zustimmung und Rückendeckung für Greta Thunberg kommt dagegen aus den Lagern der Grünen und Linken. 

10.30 Uhr: Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ging nun auf Distanz zu Greta Thunberg nach ihrer Wutrede beim UN-Klimagipfel. „Der Klimaschutz beginnt nicht mit Greta Thunberg“, so Müller. Er erinnerte an die Arbeit des früheren Bundesumweltministers Klaus Töpfer (1987 bis 1994) sowie das Kyoto-Protokoll (1997) und das Pariser Klimaabkommen (2015). 

Klimagipfel: Greta den Tränen nahe - Trump spottet

Update vom 24. September 2019: US-Präsident Donald Trump hat die sehr emotionale Rede der jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg vor den Vereinten Nationen in New York auf überraschende Weise kommentiert. „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!“, schrieb Trump in der Nacht zum Dienstag auf Twitter.

Dazu verlinkte er einen Video-Ausschnitt der Rede Thunbergs. Darin wirft die Schülerin sichtlich verärgert den Politikern vor, mit ihrer Trägheit in der Klimakrise die junge Generation verraten zu haben.

Mit brüchiger Stimme und Tränen in den Augen hatte die 16-Jährige die Dutzenden Staats- und Regierungschefs in der voll besetzten Halle der UN-Vollversammlung zu mehr Engagement beim Klimaschutz aufgerufen. „Wie konntet ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit euren leeren Worten?“, rief die junge Schwedin den Mächtigen dieser Welt entgegen.

Trump ist ein bekennender Klimawandel-Skeptiker. Zu Thunbergs Rede kam er nicht. Ein offizielles Treffen der beiden hatte es beim Klimagipfel nicht gegeben. Aber eine kurze und ungeplante Szene hinter den Kulissen des Gipfels hatte im Internet für Wirbel gesorgt. In einem Video war zu sehen, wie Trump mit seiner Delegation durch einen Gang des UN-Hauptquartiers lief. Thunberg stand wenige Meter entfernt. Der Präsident nahm keine Notiz von der Schülerin, während sie ihm mit ernster Miene hinterher schaute.

„Wie könnt ihr es wagen?" Greta Thunberg erst den Tränen nahe - jetzt klagt sie Deutschland an

19.51 Uhr: Greta Thunberg und 15 weitere Kinder und Jugendliche aus zwölf Ländern haben eine Beschwerde beim Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen eingereicht. Darin werfen sie den UN-Mitgliedsstaaten vor, nicht genug gegen den Klimawandel zu unternehmen und damit gegen die vor 30 Jahre verabschiedete UN-Kinderrechtskonvention zu verstoßen, wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Montag mitteilte. 

Unter den Jugendlichen ist auch eine 15-Jährige aus Hamburg. Die 1989 verabschiedete Kinderrechtskonvention legt Standards zum Schutz von Kindern weltweit fest - zu den Themen Überleben, Entwicklung, Nichtdiskriminierung, Interessenwahrnehmung und Beteiligung.

Greta Thunberg und 15 weitere Jugendliche reichen Beschwerde gegen Deutschland und Co. ein

„Die Staats- und Regierungschefs der Welt versagen dabei, die Rechte der Kinder zu beschützen, indem sie weiter nichts gegen die Klimakrise unternehmen“, sagte die 16 Jahre alte Thunberg bei einer Pressekonferenz in New York. 

„Wir wollen sagen, dass es uns reicht.“ Der UN-Klimagipfel sei eine „riesige Chance“ für die Staats- und Regierungschefs der Welt zu beweisen, dass sie es ernst meinten, sagte Thunberg. Sie hoffe auf ein gutes Ergebnis. „Aber wir müssen uns auf das Schlimmste vorbereiten und weitermachen, auch wenn es ein schlechtes Ergebnis gibt.“

Die Beschwerde ist aufgrund eines Zusatzprotokolls zur Kinderrechtskonvention möglich. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 17 Jahren aus Argentinien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, den Marshallinseln Nigeria, Palau, Südafrika, Schweden, Tunesien und den USA werden dabei von einer Rechtsanwaltskanzlei unterstützt. Auch Unicef unterstützt das Anliegen der Kinder, ist aber nicht offizieller Partner der Beschwerde. Derweil wird der Hass gegen Greta Thunberg immer schlimmer, wie extratipp.com* berichtet.

Gretas Wutrede vom UN-Klimagipfel im Video

UN-Klimagipfel: Seitenhieb gegen Donald Trump

19.23 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach sich indes dafür aus, die europäischen Ziele für die Minderung von CO2-Emissionen zu steigern und plädierte zudem für Klimaschutz-Vorgaben bei internationalen Handelsbeziehungen. Wer dagegen sei, dass Wälder gerodet werden, dürfe nicht Produkte importieren, die eben dies zur Folge hätten.

18.40 Uhr: Dass das unerwartete Auftauchen von Donald Trump natürlich für Verwunderung sorgt, war klar. Doch auch ein kleiner Seitenhieb konnte sich eion Redner nicht verkneifen. 

Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat beim UN-Klimagipfel dem US-Präsidenten Donald Trump einen Seitenhieb verpasst. „Danke, dass Sie hier sind, Präsident Trump“, sagte Bloomberg am Montag. „Hoffentlich werden unsere Diskussionen hier hilfreich sein, wenn Sie Ihre Klimapolitik formulieren.“

Trump war entgegen seiner ursprünglichen Planungen doch auf dem UN-Klimagipfel in New York aufgetaucht - er war allerdings nur für sehr kurze Zeit geblieben und hatte den Saal schon wieder verlassen, als der jetzige Klima-Aktivist Bloomberg sprach.

UN-Klimagipfel: Greta Thunberg kämpft mit den Tränen - Merkel reagiert, Trump überrascht

Trump hatte parallel zum Klimagipfel zu einer eigenen Veranstaltung im UN-Hauptquartier eingeladen. Dabei sollte es um den Schutz von Religionsfreiheit gehen. Auf Trumps offiziellen Programm stand der Klimagipfel am Montag nicht. 

Donald Trump tauchte unerwartet beim UN-Klimagipfel auf am Montag auf.

Trump hat sich mehrfach skeptisch dazu geäußert, ob es den Klimawandel überhaupt gibt und falls ja, ob er vom Menschen verursacht ist. Die USA - einen der größten Verursacher von Treibhausgasen - hat Trump aus dem internationalen Pariser Klimaschutzabkommen zurückgezogen.

18.10 Uhr: Er ist doch immer wieder für eine Überraschung gut. Donald Trump tauchte unerwartet beim UN-Klimagipfel auf am Montag auf.

Ursprünglich hatte der US-Präsident seine Teilnahme abgesagt, da er an einem Gipfel zum Thema Religionsfreiheit teilnehmen wollte. 

Zur Rede von Angela Merkel tauchte Trump dann überraschend doch im Plenum auf und lauschte den Worten der Kanzlerin. 

Greta Thunberg mit Tränen in den Augen - so reagiert Angela Merkel

17.08 Uhr: Jetzt spricht die Kanzlerin! „Wir alle haben den Weckruf der Jugend gehört!“, sagt Angela Merkel zum Auftakt: „Es gibt keine Zweifel, dass der Klimawandel von Menschen gemacht ist. Wir müssen dem Ratschlag der Wissenschadft folgen. Wir haben alle nur eine Erde. Der Maßstab muss das Pariser Abkommen sein. Die Industriestaaten sind die Auslöser für den Klimawandel, die kleinen Länder sind die Leidtragenden.“ 

Weiter sagte die Kanzlerin: „Insgesamt sehen wir unser Land vor einem tiefgreifenden Wandel. Wir werden unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaft und einer nachhaltigen Leben leisten.“

16.58 Uhr: Auch die Bundeskanzlerin wird heute noch sprechen. Drei Minuten darf Angela Merkel ihre Rede halten, es wird also nur ein kurzer Überblick werden. Allerdings verschiebt sich das Ganze noch etwas nach hinten. 

16.40 Uhr: Zum Auftakt des UN-Klimagipfels in New York hat Greta Thunberg mit einer äußerst emotionalen Rede für Aufsehen gesorgt. „Ich sollte nicht hier sein, ich sollte in der Schule sein. Aber ihr habt meine Träume, meine Kindheit gestohlen. Wie könnt Ihr es wagen? Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens und alles, worüber Ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum - wie könnt Ihr es wagen?“, sagte die 16-jährige Schwedin mit Tränen in den Augen und zitternder Stimme.  

„Wenn Ihr die Situation wirklich verstehen würdet und uns immer noch im Stich lassen würdet, dann wärt Ihr grausam und das weigere ich mich zu glauben“, so Thunberg. Darüber hinaus klagt sie die Poliker und Wirtschaftsunternehmen an und beendet ihre Rede mit den Worten: „Wir werden Euch im Auge behalten!“

Auch der UN-Generealsektretär Antonio Guterres ruft die Menschen zum Handeln auf und hat eindringlich vor den Folgen der Klimakrise gewarnt. „Wenn wir nicht dringend unseren Lebensstil ändern, setzen wir das Leben selbst aufs Spiel“, sagte Guterres. 

Klimagipfel: „Wie könnt ihr es wagen...“ Greta Thunberg kämpft mit den Tränen - Emotionaler Auftakt 

Er zählte dabei Klimakatastrophen der vergangenen Monate auf und betonte, dass der Juli der heißeste Monat jemals gewesen sei.

„Überall auf der Welt schlägt die Natur mit Wut zurück.“ Gletscher würden schmelzen, Dürren erzeugten Waldbrände, Wüsten breiteten sich aus und Hitzewellen nähmen zu. Es sei genug geredet worden: „Das ist kein Klima-Verhandlungs-Gipfel. Man kann nicht mit der Natur verhandeln“, sagte Guterres. 

Es brauche Sofortmaßnahmen, um der Klimakrise entgegenzuwirken. Das Rennen gegen den Klimawandel könne gewonnen werden. „Die Zeit ist knapp, aber es ist noch nicht zu spät.“ 

16.36 Uhr: Ganze 66 Länder haben sich zu einem drastischen Ziel im Kampf für das Klima verpflichtet. Bis 2050 sollen sie alle CO2-neutral sein. Antonio Guterres steht dabei voll und ganz hinter der Entscheidung der Länder und untermauert: „Der Klima-Notfall ist ein Rennen, das wir derzeit verlieren, aber es ist ein Rennen, das wir gewinnen können“, heißt es in einem Statement des UN-Generalsekretärs. 

„Das ist kein Klima-Gipfel der Reden“, erklärt Guterres weiter. „Wir haben genug geredet. Das ist kein Klima-Gipfel der Verhandlungen. Man verhandelt nicht mit der Natur. Das ist ein Klima-Gipfel der Taten.“

Greta: Ansprache bei UN-Klimagipfel vor Merkel und Co.

15.51 Uhr: Um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit soll das UN-Gipfeltreffen durch Antonio Guterres eröffnet werden. Wichtige Staats- und Regierungschefs werden zu Wort kommen - doch die erste Rednerin hat eine ganz andere Karriere hingelegt als die Staatenlenker. Denn anfangs könnte Greta Thunberg auf die Bühne treten. 

Die 16-jährige Klimaaktivistin hat sich auf Instagram bereits zu ihrer Rede geäußert. „Das ist so ein entscheidender Tag“, schreibt Greta Thunberg und unterstreicht, dass sich heute alle Staatenlenker versammeln würden, um über die Zukunft zu entscheiden. „Alle Augen der Welt werden auf sie gerichtet sein“, stellt die Schwedin klar. 

Neben Thunberg werden auch andere bekannte Redner zu Wort kommen. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel werden auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Präsident der Türkei Recep Tayyip Erdogan und auch Englands Premier Boris Johnson unter vielen anderen zugegen sein. 

Nach Macron und Merkel - 66 Länder wollen drastisches Ziel erreichen

14.48 Uhr: Schon länger möchte Angela Merkel sich der Initiative von Emmanuel Macron anschließen, der bis zum Jahr 2050 eine klimaneutrale EU schaffen möchte. Der Regierung hat die Bundeskanzlerin diesen Arbeitsauftrag bereits vor Monaten erteilt - Deutschland soll ab 2050 keine klimaschädlichen Treibhausgase mehr ausstoßen. 

Nun ziehen auch viele weitere Regionen im Rahmen des UN-Klimagipfels nach. Insgesamt 66 Länder haben sich zu dem gemeinsamen Ziel bekannt, bis 2050 klimaneutral zu werden - und das kurz vor Beginn des Gipfels. Auch zehn Regionen, 102 Städte und 93 Unternehmen schlossen sich der Selbstverpflichtung an, wie das Büro von UN-Generalsekretär António Guterres am Montag mitteilte.

UN-Klimagipfel: Trump brüskiert Klimaschützer - Schwerer Gang für Angela Merkel?

Update vom 23. September 2019, 6.55 Uhr: Dutzende Staats- und Regierungschefs sollen beim UN-Klimagipfel in New York am Montag neue Pläne im Kampf gegen die Klimakrise vorstellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird unter anderem die am Freitag beschlossene Strategie der Bundesregierung zur CO2-Reduzierung präsentieren - die Klimaschützer, aber auch das Umweltbundesamt in Deutschland als nicht weitreichend genug kritisieren.

Merkels Rede wird nach UN-Angaben etwa um 16.50 Uhr deutscher Zeit erwartet. Neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Boris Johnson und dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi soll auch die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sprechen.

Nicht dabei sein wird US-Präsident Donald Trump, der parallel zum Gipfel eine eigene Veranstaltung im UN-Hauptquartier in New York geplant hat. Dabei geht es um religiöse Freiheit. Die Vereinigten Staaten werden nur mit einer niederrangigen Delegation beim Klimatreffen vertreten sein. Eine US-Rede ist nicht geplant.

Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan kritisierte die deutsche Regierungschefin im Vorfeld der Konferenz scharf. „Wenn Schüler irgendwo auf der Welt sich benehmen würden wie Angela Merkel, würde sie jeder Lehrer nach Hause schicken, um ihre Hausaufgaben richtig zu machen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die am Freitag von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen würden nur die Hälfte der versprochenen Reduktion von Emissionen bis 2030 bringen. „Dieses Versagen moralischer Führung wird in New York besonders von den ärmsten und am stärksten gefährdeten Ländern bemerkt werden“.

Für die Kanzlerin wird es am Rande des Gipfels auch zahlreiche bilaterale Gespräche geben. Dabei dürften neben dem Brexit auch die Iran-Krise, Syrien und Libyen eine Rolle spielen. Ob Merkel in New York auch US-Präsident Trump oder Klimaaktivistin Thunberg treffen wird, galt als offen.

Neuer Klimabericht mit Schock-Erkenntnis - Greta Thunberg hält emotionale Rede

Update vom 22. September 2019: Die Weltwetterorganisation (WMO) schlägt Alarm: Bei den Jahren 2015 bis 2019 handelt es sich wahrscheinlich um die heißeste Fünfjahresperiode seit etwa 150 Jahren. Die weltweite Durchschnittstemperatur sei in dieser Zeit um 1,1 Grad höher gewesen als in der vorindustriellen Zeit. Das ergaben vorläufige Berechnungen. In ihrem neuen Klimabericht, den die WMO auf dem Klimagipfel in New York vorstellen, rät die Organisation dazu, die Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase zu verdreifachen - sonst drohe eine gefährliche Störung des Weltklimas.  

„Alle Signale und Folgen des Klimawandels - der Anstieg des Meeresspiegels, der Eisverlust, das Extremwetter - sind stärker geworden“, sagte WMO-Generaldirektor Petteri Taalas. „Der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt sich und wir fürchten, dass ein abrupter Rückgang des Eises in der Antarktis und in Grönland die Entwicklung noch verschärft.“, sagte Taalas.

Greta Thunberg mischt UN-Jugendklimagipfel auf: „Uns kann niemand stoppen“

Update vom 21. September 2019, 18.33 Uhr: Am Montag findet in New York der Klimagipfel der Vereinten Nationen statt. Staatsoberhäupter der bedeutendsten Länder der Welt werden zusammenkommen, um wichtige Maßnahmen gegen den Klimawandel voranzutreiben. Zwei Tage zuvor hat Greta Thunberg, Aktivistin und Aushängeschild der Klimaschutz-Bewegung, eine Ansprache beim Jugend-Klimagipfel in der US-Ostküstenmetropole gehalten. In ihrer Rede sprach die Schwedin über die Protestaktionen quer über den Globus, die am Freitag Millionen Menschen auf die Straßen trieb. 

„Wir haben gezeigt, dass wir geeint sind und dass uns junge Leute niemand stoppen kann“, so Thunberg gegenüber geschätzt 700 Menschen. Bei dem vorgelagerten Treffen am UN-Hauptsitz erörtern junge Delegierte diverser Nationen Vorschläge, um dem von Menschen gemachten Klimawandel Einhalt zu gebieten. Das Ziel ist, die entsprechenden Maßnahmen Anfang der kommenden Woche den Regierungschefs zu unterbreiten.

UN-Generalsekretär appelliert: „Ermutige euch, weiterzumachen“ 

Bereits am Samstag anwesend war António Guterres, seit Januar 2017 Generalsekretär der Vereinten Nationen (United Nations). Der Portugiese zeigte sich beeindruckt und stellt sich klar auf die Seite der Klimakämpfer: „Das ist eines der Probleme der weltweiten Anführer: dass sie zu viel reden und nicht genug zuhören“, ließ Guterres verlauten. Wie der UN-Generalsekretär ausführte, sei er vor einigen Jahren noch entmutigt gewesen, aufgrund der politischen Ignoranz gegenüber der dramatischen ökologischen Lage. „Und plötzlich habe ich gespürt, dass da ein neuer Impuls war, der zunahm. Und der kam zu einem großen Teil von der Jugendbewegung“, so der 70-Jährige.

Zwar sieht der Leiter der Vereinten Nationen vielerorts ein Umdenken, doch seiner Ansicht nach müsse noch weitaus mehr getan werden. Seine eigene Generation müsse für ihren Umgang hinsichtlich des Klimas zur Rechenschaft gezogen werden, fordert Guterres. Mit den Worten „Ich ermutige euch, weiterzumachen“, beschloss dieser seine Rede.

Kürzlich zeigte sich UN-Generalsekretär Guterres schockiert vom Ausmaß der Zerstörung durch einen Sturm der "Kategorie Hölle".

UN-Klimagipfel in New York - Greta Thunberg spricht vor Zehntausenden

Update vom 21. September 2019, 8.01 Uhr: Die Aktivistin Greta Thunberg hat vor zehntausenden Menschen in New York die weltweiten Klima-Demonstrationen als „Welle der Veränderung“ gefeiert. „Wir sind nicht nur ein paar junge Leute, die die Schule schwänzen, oder ein paar Erwachsene, die nicht zur Arbeit gegangen sind - wir sind eine Welle der Veränderung. Zusammen sind wir nicht aufzuhalten“, sagte die 16-Jährige am Freitagnachmittag (Ortszeit) unter Jubel und Applaus der Zuhörer im Battery Park an der Südspitze Manhattans.

Greta Thunberg spricht beim globalen Klimastreik in New York.

„Wenn Sie zu der kleinen Gruppe von Menschen gehören, die sich von uns bedroht fühlen, dann habe ich sehr schlechte Nachrichten für Sie, denn das hier ist nur der Anfang. Es wird Veränderungen geben, ob Sie es mögen oder nicht.“

Den Organisatoren zufolge waren rund 250.000 Menschen zu der Demonstration mit Greta Thunberg in New York gekommen, das Bürgermeisteramt der Stadt sprach von rund 60.000. Das ist für New York nicht wenig, die Metropole hat aber auch schon deutlich größere Protestzüge gesehen. Die Demonstranten hatten sich am Mittag vor dem Rathaus getroffen und waren dann zum Battery Park gezogen. Die New Yorker Schulverwaltung hatte bereits vor ein paar Tagen angekündigt, dass alle Fehlzeiten an diesem Tag entschuldigt seien.

Der UN-Klimagipfel startet in New York - Showdown für Greta Thunberg

Erstmeldung vom 20. September 2019: New York - Schon Greta Thunbergs Anreise zum UN-Klimagipfel dieses Jahr hat weltweite Aufmerksamkeit erlangt. Nachdem die 16-Jährige mit einem Segelboot von Europa nach New York geschippert ist, folgt nun der Showdown und das große Ziel: der UN-Klimagipfel vom 21. bis zum 23. September.

Neben Greta Thunberg: UN-Klimagipfel in New York hat lange Liste an Themen 

Es sind nur wenige Tage Zeit, doch die UN hat mit den geladenen Gästen viel vor. Es gehe laut der UN um „das bestimmende Thema unserer Zeit“ - den Klimawandel. „Und jetzt ist der entscheidende Moment, etwas dagegen zu unternehmen“, schreiben die Veranstalter auf ihrer Website. Vor allem das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens soll während der Konferenz im Mittelpunkt stehen. 

Über Energie und Ökosysteme zu Transport und Technologie - die Liste der Themen für den UN-Klimagipfel scheint länger als die zur Verfügung stehende Zeit. In verschiedenen Konferenzen sollen Ideen und Zukunftsperspektiven besprochen werden. Das gemeinsame Ziel ist es, einen Startpunkt für weitere Klimaschutzmaßnahmen zu schaffen. Die GroKo hat noch rechtzeitig vor der Konferenz ein Klimapaket für Deutschland verabschiedet. Das kommt allerdings bei vielen Beobachtern nicht gut an, was sich in der aktuellen Sonntagsfrage niederschlägt.

Greta Thunberg und andere: Fokus des Gipfels liegt auch auf der Jugend

Der 21. September des Klimagipfels ist dabei ganz den jungen Menschen dieser Welt gewidmet. Es ist die erste UN-Veranstaltung ihrer Art, bei der explizit auch junge Köpfe ihre Lösungen und Ideen im Hinblick auf das Klima präsentieren dürfen. Das niedergeschriebene Ziel ist es, junge Menschen zum Dialog zusammenzubringen. Aktivisten wie Greta Thunberg aber auch kleinere Namen sollen die Möglichkeit haben, ihre Ideen einzubringen. Der von „Fridays for Future“ initiierte globale Klimastreik brachte weltweit erst kurz vor der Konferenz Massen auf die Straßen.

New York - Höhepunkt des Klimagipfels am Montag

Der Höhepunkt des Gipfels findet dann am 23. September mit dem „Climate Action Summit“ statt. Da der Klimawandel Maßnahmen aus vielfältigen Bereichen erfordert, hoffen die Veranstalter laut eigener Aussage auf einen konstruktiven Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Insgesamt 60 Staatsoberhäupter werden die Möglichkeit haben, über Maßnahmen und Probleme zu sprechen. Laut Guterres sollen aber Pläne vorgestellt und nicht einfach nur Ansprachen gehalten werden. Es gibt also große Ziele.

jw

Greta Thunberg wirft Donald Trump auf dem UN-Klimagipfel in New York böse Blicke zu. Angela Merkel postete ein Bild mit der 16-Jährigen und kassiert dafür fiese Kommentare.

Auch CDU-Politiker Friedrich Merz kritisierte Greta Thunberg in einem Interview. Thunbergs Name ist dieser Tage in aller Munde - oft allerdings in seltsamer Aussprache; selbst in der Tagesschau. Wie es richtig geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was treibt die deutsche Jugend an, wovor hat sie Angst? Eine große Studie wollte herausfinden, wie die „Generation Greta“ tickt - und kam zu erstaunlichen Ergebnissen.

Auch eine „deutsche Greta“ sorgt für Schlagzeilen. Klima-Aktivistin Luisa Neubauer war bei Markus Lanz in der ZDF-Talkshow, in der er sie scharf kritisierte. 

*nordbuzz.de und extratipp.com sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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