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Ukraine-Krieg fordert weiterhin Menschenleben: Tote und Verletzte bei Raketenangriffen

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Von: Helena Gries, Sandra Kathe, Fee Halberstadt, Tim Vincent Dicke, Nadja Austel, Vincent Büssow, Nail Akkoyun, Andreas Apetz, Lucas Maier, Sarah Neumeyer

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Russland verzeichnet offenbar hohe Verluste im Ukraine-Krieg. Raketenangriffe auf mehrere Regionen forderten erneut Leben: Der News-Ticker.

Update vom Freitag, 29. Juli, 09.00 Uhr: Die Ukraine wehrt seit mehr als fünf Monaten eine russische Invasion ab, dies hat bereits und wird weiterhin viele Leben kosten. Zuletzt wurden bei einem Raketenangriff auf die zentral-ukrainische Stadt Kropwnizkyj mindestens fünf Menschen getötet und 26 weitere verletzt, wie ukrainische Medien unter Berufung auf den Leiter der dortigen Militäradministration, Andrij Rajkowitsch, berichteten. Unter den Verletzten seien auch Zivilisten.

Bei weiteren Raketenangriffen in der Region Kiew wurden nach Angaben der Online-Zeitung Ukrajinska Prawda mindestens 15 Menschen verletzt. Auch hier seien Zivilisten betroffen. Außerdem wurden in der Region Donezk mindestens vier Menschen durch russischen Beschuss getötet, wie Medienberichte angeben.

Ukraine-News: Die ukrainischen Streitkräfte melden russische Kampfverluste

+++ 09.20 Uhr: Dies sind die vorläufigen Schätzungen der russischen Kampfverluste, mit Stand vom 28. Juli, nach Angaben der Streitkräfte der Ukraine:

Schwere Verluste für Russland: „Mehr als 75.000 Russen getötet oder verwundet“

Update vom Donnerstag, 28. Juli, 06.30 Uhr: Im Krieg gegen die Ukraine gehen die Opferzahlen auf russischer Seite nach Schätzungen aus den USA längst in die Zehntausende. „Wir wurden darüber informiert, dass mehr als 75.000 Russen entweder getötet oder verletzt wurden, was enorm ist“, zitierte der Sender CNN Elissa Slotkin, eine demokratische Abgeordnete aus dem Repräsentantenhaus, die zuvor an einem geheimen Briefing der US-Regierung teilgenommen hatte.

Bei ihrer Gegenoffensive mache die Ukraine Fortschritte, hieß am Mittwoch aus westlichen Sicherheitskreisen. So hätten die Ukrainer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erneut eine Brücke über den Dnipro-Fluss getroffen, die für Moskau eine wichtige Nachschubroute darstelle. „Die Flusskreuzung ist nun vollständig unpassierbar“, hieß es. Auf russischer Seite gebe es ernsthafte Probleme bei der Versorgung und der Moral der Streitkräfte.

Ukraine-News: Russische Armee schießt eigenen Hubschrauber in Cherson ab

+++ 10.30 Uhr: Laut The Kyiv Independent berichtet der ukrainische Generalstab, dass Russland einen eigenen Hubschrauber in Cherson durch eigenen Beschuss abgeschossen habe.

Demnach habe das russische Militär in der Oblast Cherson einen eigenen Hubschrauber vom Typ Kamov Ka-52 abgeschossen, als es versuchte, ukrainische Einheiten anzugreifen, meldete der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte.

Ein völlig zerstörter russischer T-72-Kampfpanzer steht in der Oblast Kiew.
Ein völlig zerstörter russischer Kampfpanzer steht in der Oblast Kiew. Nach Angaben des ukrainischen Militärs verzeichnet Russland im Ukraine-Konflikt schwere Verluste. (Symbolbild) © Alex Chan Tsz Yuk/dpa

Schwere Verluste: 40.000 russische Soldaten in der Ukraine getötet

Update vom Mittwoch, 27. Juli, 07.10 Uhr: Das ukrainische Militär hat Berichten des Kyiv Independent zufolge 89 russische Truppen in der Südukraine besiegt. Wie das Einsatzkommando „Süd“ mitteilt, wurden unter anderem russische Panzer und ein Munitionsdepot sowie acht gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört. Es sollen auch zwei Siedlungen in der Oblast Cherson durch das ukrainische Militär befreit worden sein.

In seiner Video-Ansprache sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj, Russland habe es versäumt, seine Bürger über die Zahl der Todesopfer unter den russischen Streitkräften zu informieren. Er forderte die ukrainischen Bürger auf, den Russen mitzuteilen, dass seit Beginn des Ukraine-Konfliktes 40.000 russische Soldaten in der Ukraine getötet wurden, heißt es in Berichten des Ukrajinska Prawda.

Im Ukraine-Krieg soll die russische Armee einen eigenen Hubschrauber abgeschossen haben.
Im Ukraine-Krieg soll die russische Armee einen eigenen Hubschrauber abgeschossen haben. (Archivbild) © Sergei Grits/dpa

Dies sind die vorläufigen Schätzungen der russischen Kampfverluste, mit Stand vom 27. Juli, nach Angaben der Streitkräfte der Ukraine:

Ukraine-News: Großbritannien erweitert die Liste der sanktionierten Personen aus Russland

+++ 17.00 Uhr: Russlands Truppen leiden unter militärischen Verlusten und schlechter Versorgungslage. Doch ihr Ziel ist nicht Putins Herrschaft über die Ukraine, sondern ihre Beute.

+++ 14.00 Uhr: Großbritannien erweitert die Liste der sanktionierten Personen aus Russland. Das meldet The Kyiv Independent. Zu den betroffenen Personen gehören die von Russland in den besetzten Teilen des Ostens der Ukraine eingesetzten Stellvertreter, der russische Justizminister Konstantin Tschuytschenko, der stellvertretende Justizminister Oleg Swiridenko, 29 russische Regionalgouverneure und andere.

Schwere Verluste für Russland: Ukrainisches Einsatzkommando „Süd“ vermeldet Erfolge

+++ 11.45 Uhr: Wie der ukrainische Sicherheitsdienst mitteilt, wurden drei Kämpfer aus dem Donbas, die sich der russischen Armee angeschlossen haben, zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Sicherheitsdienst der Ukraine berichtet, dass die drei Kämpfer aus dem Gebiet Donezk des Hochverrats für schuldig befunden wurden.

Ukraine-News: Ukrainisches Einsatzkommando „Süd“ meldet Erfolge gegen russische Armee

Update vom Dienstag, 26. Juli, 07.00 Uhr: Das ukrainische Militär zerstört einen russischen Gefechtsstand und ein Munitionsdepot im Süden der Ukraine. Das berichtet das Portal The Kyiv Independent.

Demnach meldet das ukrainische Einsatzkommando „Süd“ die Tötung von 48 russischen Soldaten und die Zerstörung von vier Panzern, einer Haubitze, einem selbstfahrenden Artilleriesystem und sechs gepanzerten und militärischen Fahrzeugen.

News zum Ukraine-Krieg: Liste der russischen Verluste im Krieg

+++ 08.45 Uhr: Dies sind die vorläufigen Schätzungen der russischen Kampfverluste, mit Stand vom 25. Juli, nach Angaben der Streitkräfte der Ukraine:

News zum Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär zerstört russischen Gefechtsstand

Update vom Montag, 25. Juli, 06.45 Uhr: Das ukrainische Militär zerstört einen russischen Gefechtsstand und Munitionsdepots im Süden der Ukraine. Das berichtet The Kyiv Independent.

Demnach meldete das Einsatzkommando „Süd“, es habe 66 russische Soldaten getötet und fünf Panzer, zwei Haubitzen, ein Panzerabwehrraketensystem sowie 12 gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört.

Ukraine-Krieg: Verteidigungsministerium spricht von fast 40.000 getöteten russischen Soldaten

Update vom Sonntag, 24. Juli, 15.59 Uhr: Russland muss in der Ukraine weiterhin herbe Verluste hinnehmen. Laut Angaben des ukrainischen Generalstabs sind seit Beginn des Kriegs etwa 40.000 russische Streitkräfte in der Ukraine ums Leben gekommen. Westliche Expertinnen und Experten gehen aber davon aus, dass es deutlich weniger sind. Russland hat zuletzt Ende März Angaben zu seinen eigenen Verlusten gemacht. Damals nannte das Verteidigungsministerium in Moskau die Zahl von 1351 Toten. 

Ukraine-Krieg: Russland kämpft mit schweren Verlusten - Gespräch abgehört  

+++ 21.00 Uhr: Russland machen die Verluste im Ukraine-Krieg offenbar schwer zu schaffen. Tatsächlich scheinen die russischen Streitkräfte so wenige Truppen übrigzuhaben, dass sie aus drei Bataillonen ein einzelnes machen müssen. So zumindest ist ein abgehörtes Gespräch zu interpretieren, das jetzt vom ukrainischen Verteidigungsministerium veröffentlicht wurde. Demnach erklärt darin ein russischer Soldat, dass mehrere Bataillone wegen hoher Verluste aus dem Kampfgebiet abgezogen und drei Bataillone zu einem gemacht werden sollen: „Es gibt einfach keine Leute mehr.“

+++ 17.30 Uhr: Russland erleidet im Ukraine-Krieg immer wieder herbe Verluste. Nun sind nach ukrainischen Angaben in der besetzten Stadt Lyssytschansk 50 russische Soldaten bei einem Angriff auf das Hauptquartier des sechsten Regiments ums Leben gekommen. Dies gab Serhij Haidai, der Militärgouverneur des Gebiets Luhansk, via Facebook bekannt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

News zum Ukraine-Krieg: Verluste von Russland laut Insider enorm hoch

Update von Samstag, 23. Juli 2022, 11.35 Uhr: Im Morgenreport an den russischen Machthaber Wladimir Putin soll das russische Militär sein Staatsoberhaupt über aktuelle Verlustzahlen im Ukraine-Krieg gebrieft haben. Das geht aus einem Post auf dem Telegram-Kanal „General SVR“ hervor, der von einem Kreml-Insider betrieben werden soll. Darin sei die Rede von 43.018 „unwiederbringlichen Verlusten“, seit Kriegsbeginn.

Dazu zählten laut Informationen in der Telegram-Nachricht ausschließlich offizielle Militärangehörige. Getötete Mitglieder von privaten Sicherheits- oder Militärunternehmen (PMCs) seien dabei nicht mitgezählt. Sollte es sich dabei wirklich um die offiziellen Verlustezahlen auf russischer Seite handeln, übersteigen diese sogar die aktuelle Schätzung des ukrainischen Militärs, das aktuell mit über 39.200 toten Russen rechnet. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine dringen nur selten offizielle Informationen über angeblich geringe russische Verluste aus dem Kreml an die Öffentlichkeit.

Russland kann wohl Ambitionen in Ukraine nicht mehr durchsetzen

Update vom Freitag, 22. Juli, 06.45 Uhr: Nach Angaben der kanadischen Streitkräfte hat Russland wohl nicht mehr die militärischen Fähigkeiten, um seine Ambitionen in der Ukraine durchzusetzen. Die kanadischen Streitkräfte nannten am 21. Juli in einer Reihe von Tweets erhebliche Verluste an Personal und Ausrüstung als Gründe für die schwindenden militärischen Fähigkeiten Russlands. Das meldet das Nachrichtenportal Kyiv Independent.

Update vom Mittwoch, 20. Juli, 06.19 Uhr: Ukrainische Soldaten haben erhebliche Verluste auf russischer Seite verursacht, berichtet der Kyiv Independent. Betroffen sei die Region Donezk. Offizielle Zahlen von dem ukrainischen Verteidigungsministerium gibt es allerdings noch nicht.

Ukraine-News: Ukrainisches Militär zerstört russische Munitionsdepots

Update vom Dienstag, 19. Juli, 06.45 Uhr: Wie das Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtet, hat das ukrainische Militär zwei russische Munitionsdepots in der Südukraine zerstört hat. Das ukrainische Operationskommando „Süd“ berichtete demzufolge am 18. Juli, dass ukrainische Streitkräfte zudem 65 russische Soldaten getötet und ein mobiles Kommunikationssystem sowie elf gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört haben.

Erstmeldung vom Freitag, 15. Juli: Cherson - Der Ukraine-Krieg tobt unaufhörlich weiter. Die Streitkräfte der Ukraine fügen den Aggressoren aus Russland immer wieder herbe Verluste zu.

Im Süden der Ukraine soll Russland in den letzten Tagen mehrere Munitionsdepots an Waffensysteme aus dem Westen verloren haben, wie die Truppen hinter Wolodymyr Selenskyj mitteilten.

Ukraine-News: Russland muss im Süden herbe Verluste einstecken

In der Meldung des Operationskommandos „Süd“, vom Donnerstag (14. Juli), wird von schweren Verlusten für die Truppen aus Russland gesprochen, darunter sechs gepanzerte Fahrzeuge, eine „Gvozdika“-Haubitze sowie ein Feldmunitionsdepot.

Für viele Verluste auf der Seite von Russland sollen zuletzt die Himars-Raketensysteme aus den USA gesorgt haben, wie Al-Jazeera schreibt. Die momentanen Angriffe auf Depots hinter den feindlichen Linien könnten darauf hindeuten, dass den russischen Besatzern eine Gegenoffensive in den Regionen Cherson und Saporischschja bevorsteht.

Ukraine-Krieg: Angaben aus Russland sind selten

Ob die Verluste für Russland weiter zunehmen werden, wird sich zeigen. Der Ex-General Frederick Ben Hodges, prognostizierte zuletzt bereits die Niederlage für Russland. (lm/nak/tvd/ska/hg/na/fh mit dpa/AFP)

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