Streit um Akw-Laufzeiten vorprogrammiert

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Nach dem Wahlsieg von Union und FDP zeichnet sich ein Streit mit der Opposition um die zukünftige Nutzung der Atomkraft ab.

Berlin - Nach dem Wahlsieg von Union und FDP zeichnet sich ein Streit mit der Opposition um die zukünftige Nutzung der Atomkraft ab.

Die CDU-Politikerin Katherina Reiche sprach sich nach dem Wahlsieg von Schwarz-Gelb für eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke aus. “Wir brauchen die Kernenergie als Brückentechnologie, um Preise stabil zu halten und um unsere Klimaschutzziele erfüllen zu können“, sagte das CDU-Vorstandsmitglied am Montag im ARD-“Morgenmagazin“. “Wir wollen auf eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke hinarbeiten.“

Die Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast kündigte Widerstand gegen die Verlängerung der Laufzeit an. “Wir nehmen den Wählerauftrag in der Opposition an. Das heißt als allererstes eine falsche schwarz- gelbe Energiepolitik, insbesondere eine Entscheidung für die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken, zu verhindern“, sagte Künast der “Leipziger Volkszeitung“.

dpa

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