Melania Trump ist voll des Lobs

Trump ernennt neue Sprecherin: Sie ist eine alte Bekannte - „Kann mir keine bessere Person vorstellen“

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US-Präsident Trump: Er hat jetzt eine neue Sprecherin. 

Erst vor kurzem feuerte Donald Trump seine Sprecherin. Jetzt überrascht er mit einer neuen Personalie - und die Frau ist keine Unbekannte. 

Donald Trump hat in der Vergangenheit für manche Schlagzeile über Personalien im Weißen Haus gesorgt. Der US-Präsident ist in vielen Fällen nicht gerade bekannt dafür, seinen Angestellten gegenüber besonders loyal zu sein - oder auf ein langes Angestelltenverhältnis Wert zu legen. 

Auch Trumps bisherige Sprecherin, Sarah Sanders, hatte vor eineinhalb Wochen überraschend angekündigt, das Weiße Haus zum Monatsende zu verlassen. Am Dienstagabend wurde nun klar: Trump macht Stephanie Grisham zu seiner neuen Sprecherin. Und der Name ist im politischen Washington ein Name. 

Neue Sprecherin von US-Präsident Trump soll es jetzt richten

Die neue Sprecherin von Trump ist die alte Sprecherin von Trumps Ehefrau Melania. Da war es nur folgerichtig, dass die First Lady höchstselbst die Verkündung der Nachricht übernahm. „Ich kann mir keine bessere Person vorstellen, um der Verwaltung und unserem Land zu dienen“, schrieb sie auf Twitter. 

Vorgängerin Sanders, die Tochter des republikanischen Politikers und Präsidentschaftsbewerbers Mike Huckabee, war nach turbulenten Monaten auf Sean Spicer als Sprecherin des Weißen Hauses gefolgt. Sie gilt als umstritten. Die früher üblichen täglichen Briefings von Journalisten in der US-Hauptstadt fanden zuletzt kaum noch statt. Sanders fiel durch ihre nach außen fast bedingungslose Loyalität zu Trump auf. Im Juli 2017 war sie dann als Sprecherin des Weißen Hauses auf Spicer gefolgt, der das Handtuch geworfen hatte. Sanders war davor Spicers Vertreterin.

Sie ist die neue Sprecherin von Trump: Stephanie Grisham. 

Trump: Seit Amsantritt gab es schon viele spektakuläre Rauswürfe

Seit dem Amtsantritt Trumps hat es im Apparat der US-Regierung viele Rauswürfe, Personalwechsel und Rücktritte gegeben. So hatte etwa im April Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen ihren Posten verlassen. Zum Jahresende waren außerdem Verteidigungsminister James Mattis und Trumps Stabschef John Kelly ausgeschieden. Im Bereich Kommunikation hatten auch unter anderem die Kommunikationschefs Hope Hicks und Anthony Scaramucci aufgegeben.

Erst vor kurzem hatte Donald Trump mit einer Personalie für Aufregung gesorgt - weil er seinen Stabschef vor laufender Kamera aus dem Raum warf. 

rpp/dpa

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