Er rief „Allahu akbar“

Anschlag in Berlin: Motorrad-Jäger soll kurz zuvor in Kiez randaliert haben - Opfer nach Wochen immer noch auf Intensivstation

Ein Polizist untersucht das Tatfahrzeug der Berliner Amokfahrt
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Ein Polizist untersucht das Tatfahrzeug der Berliner Amokfahrt.

Zu einem dramatischen Einsatz kam es in Berlin auf der Autobahn 100. Ein Mann baute mehrere Unfälle hintereinander - wohl absichtlich. Dann sprach er eine Drohung aus.

  • Ein Autofahrer verursachte auf der Autobahn 100 in Berlin mehrere Unfälle hintereinander, sechs Menschen wurden dabei verletzt.
  • Offenbar hat der Mann die Unfälle absichtlich herbeigeführt - die Staatsanwaltschaft geht von einem „islamistisch motivierten Anschlag“ aus.
  • Anschließend drohte der Iraker (30) mit einem gefährlichen Gegenstand.

Update vom 9. September 2020: Rund drei Wochen nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn liegt ein schwer verletzter Feuerwehrmann noch immer auf der Intensivstation eines Krankenhauses. „Der Zustand des Kollegen ist nach wie vor unverändert“, teilte die Feuerwehr am Mittwoch auf Anfrage mit. „Er wird weiterhin intensivmedizinisch betreut. Wir stehen in engem Kontakt mit der Familie und den behandelnden Ärzten.“

Anschlag in Berlin: Motorrad-Jäger soll kurz zuvor in Kiez randaliert haben - ein Opfer auf Intensivstation

Update vom 20. August, 9.19 Uhr: Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag mit einem Auto auf der Berliner Stadtautobahn wird ein schwer verletzter Feuerwehrmann weiter auf einer Intensivstation behandelt. „Sein Zustand ist ernst, wir sind in Gedanken bei ihm und hoffen das Beste“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen der dpa. Die Behörde sei auch im engen Kontakt mit der Familie des Kollegen.

Ein 30-Jähriger Iraker hatte am Dienstagabend auf der Stadtautobahn an drei Stellen nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft gezielt Fahrzeuge angegriffen und gerammt. Er hatte demnach Jagd auf Motorräder gemacht. Sechs Menschen waren verletzt worden, drei davon schwer.

Der Tatverdächtige sitzt nun vorerst im Maßregelvollzug, dem Haftkrankenhaus. Dies hatte ein Haftrichter wegen psychischer Auffälligkeiten am Mittwochabend entschieden. Gegen den Angreifer werde wegen versuchten Mordes ermittelt. Der Mann, der in Deutschland geduldet ist, habe sich bislang nicht geäußert, hieß es.

Unterdessen fiel in Neuseeland das Urteil zum Christchurch-Attentat auf muslimische Gläubige.

Anschlag in Berlin: „Jagd auf Motorradfahrer“ - Verdächtiger soll schon Stunden vorher in Kiez randaliert haben

Update vom 20. August, 6.55 Uhr: Der mutmaßliche Täter der Amokfahrt von Berlin fiel seinen Nachbarn schon Stunden vor der Fahrt als „verwirrte Person" auf - sie alarmierten daher die Polizei. Das will die Bild-Zeitung erfahren haben. Demnach trommelte der Mann im Stadtteil Reinickendorf auf Autodächer und lief in den Straßenverkehr hinein. Am Vormittag und am Nachmittag rückten dem Bericht zufolge jeweils zwei Streifen aus, die den Verdächtigen aber nicht fassen konnten.

Das Blatt zitiert den Hausmeister des Gebäudes, in dem der Mann mit einer zweiten Person gelebt haben soll, mit den Worten: „Er lief oft die Straße hoch und runter, rief dabei lautstark immer wieder ‘Allahu akbar‘. Weitere Nachbarn hätten den 30-Jährigen als „gewaltbereit“ geschildert (Artikel hinter Bezahlschranke).

Der Mann hatte in Deutschland eine Duldung bis Ende 2020, berichtet Bild unter Berufung auf Ermittlerkreise. weiter Zudem soll die Staatsanwaltschaft Berlin Hinweise auf psychische Probleme. haben. Anhaltspunkte für eine Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gäbe es bislang nicht.

Anschlag in Berlin: „Jagd auf Motorradfahrer“ - jetzt werden erste Details zum Täter und seinen Opfern bekannt

Update vom 19. August, 19.59 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Berlin hat am Mittwochabend bekannt gegeben, dass man den mutmaßlichen Täter der Amokfahrt vom Dienstag in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung des Maßregelvollzugs gebracht habe. Grund für diese Maßnahme seien der dem Tatverdächtigen vorgeworfene versuchte Mord und gefährliche Eingriff in den Staßenverkehr in drei Fällen, wie es hieß.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) zeigte sich schockiert, dass Unbeteiligte „aus dem Nichts heraus Opfer einer Straftat geworden“ sind und wünschte den drei Schwerverletzten eine rasche Genesung. Geisel gab an, dass einer von ihnen ein Angehöriger der Berliner Feuerwehr sei und sich zum Zeitpunkt des Anschlages auf dem Heimweg befand.

Update vom 19. August, 17.59 Uhr: Ermittler haben im Fall des mutmaßlich islamistischen Anschlags auf einer innerstädtischen Autobahn in Berlin weitere Erkenntnisse bekannt gegeben. Der dringend tatverdächtige 30-jährige Iraker soll nach am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Ihm wird versuchter Mord in mindestens drei Fällen vorgeworfen.

„Äußerungen des Beschuldigten nach seinen Tathandlungen legen eine religiös-islamistische Motivation nahe“, meinen die Ermittler, die derzeit aber noch keine Anhaltspunkte für eine Mitgliedschaft des Verdächtigen in einer Terrororganisation haben.

Aktuell werden noch mögliche Kontakte des Mannes ins islamistische Milieu geprüft. Vor dem Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses in Berlin hatte Generalstaatsanwältin Margarete Koppers gesagt, der Iraker habe sich zwischen 2018 und 2019 in derselben Flüchtlingsunterkunft wie ein islamistischer Gefährder befunden. „Wie eng der Kontakt war, ist zu prüfen“, meinte sie weiter. Jedoch habe es zum Verdächtigen selbst bis zur Tat am Dienstagabend „keine Hinweise auf anschlagsrelevantes Verhalten“ gegeben.

Terror-Anschlag in Berlin: Amokfahrer machte „Jagd auf Motorradfahrer“ - Täter bereits polizeibekannt

Update vom 19. August, 16.37 Uhr: Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft war der mutmaßliche islamistische Attentäter von der Berliner Stadtautobahn bei den Behörden kein Unbekannter. So sei der Iraker in der Vergangenheit schon mehrfach durch weniger gravierende Gewaltdelikte in Erscheinung getreten.

Dies schilderte Generalstaatsanwältin Margarete Koppers am Mittwoch im Rechtsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. „Er ist seit 2018 als Verdächtiger mehrerer Körperverletzungen und eines Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erfasst worden“, sagte Koppers.

Berlin: Nach dem Anschlag auf der A100 sichern Ermittler Spuren am Tatort.

Die letzte Tat des Mannes habe sich im August 2018 ereignet, damals ging es demnach um eine „Widerstandshandlung vor einer Flüchtlingsunterkunft“. Im Anschluss sei der 30-Jährige in einem Strafverfahren wegen phasenweiser Schuldunfähigkeit durch ein Amtsgericht im April 2019 freigesprochen worden. Details des psychiatrischen Gutachtens aus diesem Verfahren seien ihr allerdings derzeit noch nicht bekannt, gab Koppers an.

Der Tatverdächtige war unmittelbar nach der Widerstandshandlung und Festnahme 2018 zeitweise in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden. Diese Maßnahme habe man zur Gefahrenabwehr getroffen,
weil es keinen Anlass für einen Haftbefehl gegeben habe, so die Generalstaatsanwältin.

Anschlag in Berlin: Amokfahrer machte „Jagd auf Motorradfahrer“ - jetzt werden erste Details zum Täter bekannt

Update vom 19. August, 15.26 Uhr: Nach dem vermutlichen Terror-Anschlag in Berlin werden mehr Details über die mutmaßliche Identität des Täters bekannt. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Kreisen des Berliner Senats erfuhr, soll der 30-jährige Iraker als Asylbewerber nach Deutschland gekommen sein. Sein Asylantrag wurde demnach abgelehnt, anschließend lebte der Mann mit einer Duldung in der Hauptstadt.

Er soll bis zum Herbst des vergangenen Jahres in einer Gemeinschaftsunterkunft im Berliner Stadtteil Altglienicke untergebracht gewesen sein und danach eine Wohnung im Bezirk Reinickendorf bewohnt haben. Zuvor hatte auch die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass der Festgenommene in Deutschland derzeit geduldet werde, nannte allerdings keine weiteren Details.

Terror-Anschlag in Berlin: Täter machte „Jagd auf Motorradfahrer“ - Staatsanwaltschaft nennt neue Details

Update vom 19. August, 13.06 Uhr: Ein 30-jähriger Mann ist tatverdächtig „Jagd auf Motorradfahrer“ gemacht zu haben, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft in seinem Statement in Berlin. Der Mann habe mit seinem Opel ein Auto touchiert, einen Motorradfahrer gerammt und sei weitergefahren. Dann hätte er weitere Unfälle provoziert, einen Motorradfahrer gerammt und zuletzt einen Motorradfahrer vor sein Auto gedrückt. Der Iraker habe gezielt Motorradfahrer angegriffen, betont die Staatsanwaltschaft. Auf Fotos vom Tatort ist zu sehen, wie ein Motorrad quer unter der Front des Tatfahrzeugs klemmt.

Auf der Stadtautobahn A100 Höhe Ausfahrt Alboinstraße stoppte der 30-Jährigen seinen schwarzen Opel und stellte eine alte Munitionskiste auf das Autodach. Dabei drohte er, die Kiste sei gefährlich. Der Staatsanwalt bestätigte, dass der Iraker „Allahu akbar“ gerufen habe. Einsatzkräfte haben den Mann dann überwältigt und festgenommen.

Eine endgültige Entscheidung, ob der Tatverdächtige in eine psychiatrische Einrichtung untergebracht wird, soll im Laufe des Tages fallen. Weitere Details wolle die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht nennen. Der Verdächtige wird am Mittwoch einem Haftrichter wegen versuchten Mordes vorgeführt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Update vom 19. August, 13.04 Uhr: Die Staatsanwaltschaft kündigt ein Statement zu dem Anschlag auf der Berliner Autobahn an.

Terroristischer Anschlag: Der Staatsschutz ermittelt nach einem Zwischenfall auf der Berliner Stadtautobahn A100.

Anschlag Autobahn A100: „Wenn ein Auto gezielt auf Motorradfahrer auffährt, haben diese keine Chance“

Update vom 19. August, 12.48 Uhr: Bestürzt reagiert Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) auf den Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn A100. „Nach jetzigem Stand der Erkenntnisse gehen wir von einem islamistischen Anschlag aus. Ein religiös motivierter Tathintergrund ist nicht auszuschließen“, teilte Geisel am Mittwoch mit, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Unfälle seien gezielt herbeigeführt worden. „Die Tatsache, dass der Tatverdächtige möglicherweise unter psychischen Problemen litt, macht die Sache nicht einfacher. Wenn sich persönliche Probleme mit religiös aufgeladenen Vorstellungen vermischen, kann dies zu unkontrollierbarem Handeln führen.“ Geisel erklärte weiter: „Wenn ein Auto gezielt auf Motorradfahrer auffährt, haben diese keine Chance.“ Unbeteiligte Menschen seien „aus dem Nichts heraus Opfer einer Straftat geworden“. 

Anhaltspunkte für eine Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung habe die eigens in Leben gerufene Ermittlungsgruppe „Motorrad“ des Polizeilichen Staatsschutz bislang nicht feststellen können, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

„Islamistischer Anschlag“ auf der Autobahn A100: Feuerwehrmann schwer verletzt

Update vom 19. August, 11.55 Uhr: Der tatverdächtige Iraker (30) rammte gestern mit seinem schwarzen Opel mehrere Fahrzeuge - darunter drei Motorräder. Insgesamt verursachte der Mann drei Unfälle - kurz hintereinander auf der Berliner Stadtautobahn A100 am Dienstagabend gegen 18.50 Uhr. Sechs Menschen wurden bei der Unfallserie verletzt - drei davon schwer, teilte die Berliner Feuerwehr mit. Einsatzkräfte betreuten 300 Personen vor Ort.

Unter den Schwerverletzten befand sich auch ein Feuerwehrmann, der sich mit seinem Motorroller nach Dienstschluss* auf dem Heimweg befand, wie die Berliner Morgenpost (hinter Bezahlschranke) berichtet. Er musste reanimiert werden.

Nur wenige Stunden vor seinem Anschlag soll der Iraker, laut Morgenpost, auf Facebook ein Foto von sich und dem späteren Tatfahrzeug gepostet haben. Zudem soll der mutmaßliche Fahrer religiöse Sprüche veröffentlicht haben, teilt die Nachrichtenagentur dpa mit. War es tatsächlich ein Anschlag? Der Berliner Staatsschutz ermittelt nach der Unfallserie. Was über den Täter und das Motiv bekannt ist, hat *Merkur.de zusammengefasst.

„Islamistischer Anschlag“ in Berlin: Unfälle auf A100 bewusst herbeigeführt

Update vom 19. August, 11.14 Uhr: Bei dem Zwischenfall auf der Berliner Stadtautobahn A100 mit mehreren Verletzten hat es sich nach derzeitigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft in Berlin um einen islamistischen Anschlag gehandelt. „Nach derzeitigen Erkenntnissen ist es ein islamistisch motivierter Anschlag gewesen“, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Es gebe aber auch Hinweise auf psychische Probleme des 30-jährigen Irakers.

Gegen den Iraker werde wegen versuchten Mordes in mehreren Fällen ermittelt, sagte der Sprecher. „Aufgrund der Umstände gehen wir nicht von einem zufälligen Unfallgeschehen aus.“ Der 30-Jährige hatte am Dienstagabend mit seinem schwarzen Opel mehrere Unfälle nach ersten Erkenntnissen absichtlich verursacht und dabei sechs Menschen verletzt - drei davon schwer (siehe auch Update von 6.30 Uhr). Die A100 Richtung Neukölln zwischen Kurfürstendamm und Hohenzollerndamm war am Mittwoch zeitweise für polizeiliche Ermittlung gesperrt, schreibt die Berliner Verkehrsinformationszentrale auf Twitter.

Update vom 19. August, 09.03 Uhr: Offenbar handelte der Mann, der auf der Bundesautobahn 100 in Berlin drei Unfälle verursachte, aus politischen Motiven. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur nun aus Ermittlerkreisen. Generalstaatsanwältin Margarete Koppers werde am Nachmittag den Rechtsausschuss zu den bisherigen Erkenntnissen informieren, sagte ein Sprecher der Justizverwaltung. Weitere Details sind aktuell noch nicht bekannt.

Berlin (A100): Staatsschutz ermittelt gegen Autofahrer

Update vom 19. August, 8.27 Uhr: Wie nun offiziell bestätigt wurde, ermittelt der Staatsschutz gegen den Mann, der am Dienstagabend drei Unfälle auf der Berliner Stadtautobahn 100 verursachte (siehe Erstmeldung). Der Autofahrer trug eine vermeintliche Munitionskiste bei sich - er hatte angekündigt, in der Kiste befände sich ein „gefährlicher Gegenstand“, so eine Polizeisprecherin. Kriminaltechniker fanden darin allerdings nur Werkzeug.

Der Staatsschutz ermittelt auch im Fall des Starkochs Attila Hildmann und beim Angriff auf das heute-show“-Team.

Berlin: Autofahrer verursacht mehrere Unfälle - Polizei äußert sich

Von der Polizei bestätigt wurde dagegen noch nicht, dass der Mann die Unfälle gezielt herbeigeführt habe. Eine Polizeisprecherin gab jedoch an, dass der Autofahrer Zeugen zufolge den Eindruck erweckt habe, die Unfälle mutwillig zu verursachen. Der Mann wurde festgenommen.

Auf den Vorfall folgte eine stundenlange Sperrung der Autobahn. Passagiere aus nahen Fahrzeugen mussten die Autobahn der Sprecherin zufolge vorsichtshalber zu Fuß verlassen.

Berlin: Ein Kriminaltechniker bespricht sich vor seinem Einsatz auf der A100. Ein Autofahrer baute dort absichtlich mehrere Unfälle.

Erstmeldung vom 19. August, 6.30 Uhr:

Berlin - Für große Aufregung sorgte am Dienstagabend (18. August) ein Autofahrer in Berlin, der gegen 18.35 Uhr nacheinander drei Unfälle auf der Autobahn 100 verursachte.

Wie die Bild berichtet, geht die Polizei davon aus, dass der Mann, der mit einem schwarzen Opel Astra unterwegs war, die Unfälle gezielt begangen habe. Die Unfälle ereigneten sich nacheinander in Wilmersdorf, Schöneberg und Tempelhof. Insgesamt wurden sechs Menschen verletzt - drei davon schwer.

Berlin: Chaos auf Bundesautobahn 100 - Mann verursacht wohl gezielt mehrere Unfälle

Offenbar raste der Autofahrer mit seinem Wagen unter anderem zwei Motorradfahrer um. Sie wurden schwer verletzt. Als der nach Bild-Informationen 30-jährige Mann schließlich sein Auto anhielt, drohte er, dass sich keiner nähern solle und er einen gefährlichen Gegenstand - es handelte sich wohl um eine Metallkiste - bei sich habe. Sinngemäß soll er gesagt haben: „Keiner kommt näher, sonst werdet ihr sterben.“

Auf der nach den Unfällen gesperrten A100 in Berlin staute sich am Dienstagabend der Verkehr.

Die Polizei konnte den Mann schließlich überwältigen und festnehmen. Die A100 wurde aus Sicherheitsgründen weiträumig gesperrt. Sprengstoffexperten untersuchten das Auto des Mannes und die Metallkiste, konnten aber keine Spuren von Sprengstoff finden. Beim Röntgen einer verdächtigen Kiste auf dem Dach des Wagens wurde offenbar nur Werkzeug entdeckt.

Berlin: Chaos auf Bundesautobahn 100: Mann baut wohl absichtlich drei Unfälle - Staatsschutz ermittelt

Laut Bild habe der Mann, nachdem er aus dem Auto ausgestiegen war, „Allahu akbar“ gerufen. Eine offiziell bestätigte Meldung der Polizei gibt es dazu allerdings nicht. Wie das Blatt weiter berichtet, soll nun der Staatsschutz ermitteln. (nema)

Auf der A13 bei Berlin spielten sich kürzlich unglaubliche Szenen ab. Aus einem Lkw winkten plötzlich Hände heraus.

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