Der Präsident bestreitet die Vorwürfe

US-Zeitung: Trump verbarg Einzelheiten von Gesprächen mit Putin

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Donald Trump. 

US-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge Einzelheiten von bilateralen Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor hohen Regierungsvertretern verborgen.

Zu fünf Treffen mit Putin innerhalb der vergangenen zwei Jahre gebe es keine detaillierten Aufzeichnungen, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf derzeitige und ehemalige Regierungsmitarbeiter. In einem Fall habe der US-Präsident sogar die Notizen des Dolmetschers konfisziert und diesem verboten, den Inhalt des Gesprächs weiterzugeben.

Keinen detaillierten Bericht gibt es laut "Washington Post" auch zum ersten offiziellen Gipfelgespräch zwischen Trump und Putin im Juli 2018 in Helsinki.

Trump wies den Bericht als "lächerlich" zurück. Er habe ein "großartiges Gespräch" mit Putin in Helsinki gehabt, sagte der US-Präsident dem Sender Fox News am Samstagabend (Ortszeit). Zu der Frage, warum es keinen Bericht über die fast zweistündige Unterredung gebe, sagte Trump, er halte "nichts unter Verschluss". "Das ist mir total egal". Jeder hätte dem Gespräch zuhören können, fügte er hinzu.

Erneut sagte Trump, es habe während seines Präsidentschaftswahlkampfs 2016 keine geheimen Absprachen gegeben. Er sei einfach ein besserer Kandidat als seine Rivalin Hillary Clinton von den Demokraten gewesen.

AFP

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