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Angriff-Drohne der USA tötet führendes Al-Kaida-Mitglied

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Von: Nadja Austel

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Eine US-amerikanische Drohne vom Typ MQ-9 steht auf dem Flugplatz von Kandahar, Afghanistan. (Symbolbild)
Eine US-amerikanische Drohne vom Typ MQ-9 kam bei dem Luftangriff zum Einsatz. (Symbolbild) © dpa/Massoud Hossaini

Bei einem Luftangriff der USA auf das terroristische Netzwerk wurde ein führendes Al-Kaida-Mitglied ausgeschaltet.

Tampa - Das US-Militär gibt in einer Meldung vom Freitag (22.10.2021) bekannt, ein führendes Mitglied der Terrororganisation Al-Kaida ausgeschaltet zu haben. Demnach wurde bei einem Luftangriff in der Umgebung Suluk im Nordwesten von Syrien* mithilfe einer bewaffneten Drohne vom Typ MQ-9 geflogen.

Der Name des getöteten führenden Al-Kaida-Mitglieds lautet Abdul Hamid al-Matar. Dem Militär liegt nach eigenen Angaben kein Hinweis darauf vor, dass bei dem Angriff Zivilisten zu Schaden gekommen seien. 

Das US-Militär begründet in der Meldung den Angriff damit, dass Al-Kaida nach wie vor eine Bedrohung für die USA* und ihre Alliierten darstelle. „Al-Kaida benutzt Syrien als einen sicheren Hafen, in dem sie sich wieder aufbauen und sich mit Verbündeten koordinieren“, so das Militär.

USA rechtfertigt Drohnen-Angriff: Al-Kaida ist weiterhin eine globale Bedrohung

Die Bedrohung, die von Syrien ausgehe, reiche von Syrien über den Irak und darüber hinaus. Die Ausschaltung dieses Führungsmitglieds verhindere die weitere Planung und Durchführung von weltweiten Angriffen der Terrororganisation, sowohl in den USA als auch bei ihren Partnern. 

Bereits Ende September hatten die USA nach Angaben des Pentagon einen Al-Kaida-Kommandeur bei einem US-Luftangriff in der Region Idlib im Nordwesten Syriens getötet. Der Drohnenangriff auf al-Matar erfolgte zwei Tage nach einer Attacke auf einen von der US-geführten Anti-IS-Koalition genutzten Luftwaffenstützpunkt im Süden Syriens.

Abschließend heißt es in der Meldung des Militärs: „Die USA werden auch weiter Mitglieder von Al-Kaida und anderen terroristischen Gruppen ins Visier nehmen, die dem Heimatland schaden wollen.“

Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien* im Jahr 2011 wurden etwa 500.000 Menschen getötet. Mehr als 6,6 Millionen weitere suchten Zuflucht im Ausland. (dpa/afp/na)*fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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