Überblick über Angebote

Hilfsaktionen wegen Coronavirus: Diese Initiativen gibt es im Sauerland

Wegen des Coronavirus sollen die Menschen im Sauerland so weit wie möglich zu Hause bleiben. Für die Bürger, die gar nicht mehr vor die Tür wollen oder können, gibt es viele ehrenamtliche Hilfsaktionen.
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Wegen des Coronavirus sollen die Menschen im Sauerland so weit wie möglich zu Hause bleiben. Für die Bürger, die gar nicht mehr vor die Tür wollen oder können, gibt es viele ehrenamtliche Hilfsaktionen. (Symbolfoto)

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus bieten in vielen Orten im Sauerland zahlreiche Initiativen, Vereine und Privatpersonen ihre Hilfe an, um beispielsweise Erledigungen für Risikopatienten zu übernehmen. Wir listen die Aktionen hier auf.

Sauerland - Mittlerweile haben die Redaktion bereits einige Nachrichten zu solchen ehrenamtlichen Initiativen erreicht. Daher haben wir uns überlegt, dass wir diese sammeln wollen, um allen, die in Zeiten des Coronavirus Hilfe benötigen, eine Übersicht zu bieten.  

Selbstverständlich können wir hier keine Vollständigkeit garantieren. Wir möchten aber möglichst viele Coronavirus-Hilfsaktionen sammeln, sodass wir alle Initiativen, Vereine und Bürger, die eine solche auf die Beine stellen, bitten, uns darüber zu informieren, damit wir sie hier aufnehmen können. Am besten schicken Sie uns eine Mail an internet@sauerlandkurier.de oder eine Nachricht über unsere Facebook-Seite

Hier gelangen sie mit einem Klick zu den Aktionen in Ihrem Wohnort:

HSK

Kreis Olpe

Coronavirus: Hilfsaktionen in Arnsberg

- Die Junge Union Arnsberg beteiligt sich an der "Einkaufshelden"-Aktion. "Ältere und schwächere Menschen sind während der Corona-Pandemie auf unsere Unterstützung angewiesen. Wir wollen Einkäufe und andere Erledigungen im Alltag für sie übernehmen", berichtet der Vorsitzende Janis Zimmermann. Gesunde und jüngere Menschen sowie Hilfesuchende können sich online auf die-einkaufshelden.de registrieren. Dort vermittelt die Junge Union dann die Nachbarschaftshilfe. Darüber hinaus finden Freiwillige auf der Homepage einen vorausgefüllten Aushang für den Hausflur, um Menschen aus der Risikogruppe zu erreichen, die sich nicht im Internet registrieren können. Zudem ist die Junge Union Arnsberg unter ju-arnsberg@gmx.de oder 0157/58804966 zu erreichen. 

- Die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Oeventrop bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Arnsberg Hilfe für Menschen an, die durch die Coronavirus-Pandemie in eine Notsituation geraten sind. Menschen, die Bedarf haben, sollen sich unter 02932/201-1102 oder arnsberghilft@arnsberg.de melden. Die Stadt Arnsberg leitet die Anfragen dann an die Schützen weiter, die sie wiederum in ihrem Helferteam koordinieren. Sollte seitens der Schützen ein Bedarf an weiteren Helfern bestehen, soll das rechtzeitig kommuniziert werden. 

- Die Dorfgemeinschaft Voßwinkel möchte in der Zeit der Coronavirus-Pandemie allen Dorfbewohnern die zu Risikogruppen gehören, helfen, gesund zu bleiben. Daher erledigen die Helfer der Dorfgemeinschaft für diese Menschen Einkäufe, holen Medikamente oder helfen in sonstigen Bereichen. Voßwinkeler, die Hilfe benötigen, und weiterer interessierte Helfer sollen sich bei Michael Filthaut (02932/7121), Christoph Giese (02932/8984113) oder Carola Giese melden (0178/1090614).

Herdringen will all den Mitbürgern und Mitbürgerinnen helfen, die zur Risikogruppe gehören und möglichst nicht das Haus verlassen wollen oder können und hat dafür die "Krähenhilfe" ins Leben gerufen. Dazu gehört ein Einkaufsdienst, aber auch das Medikamententaxi oder Gassi gehen mit dem Hund. Auch Haus- und Gartenarbeit sind denkbar, natürlich immer mit Blick auf die vorgegebenen Sicherheits- und Hygienestandards. Betroffene können sich unter 02932/941615 oder kraehenhilfe@herdringen.de melden. 

- Die Jungschützen Niedereimer kaufen für Menschen, die der Risikogruppe angehören und deshalb nicht selbst in den Supermarkt möchten, ein. Die Helfer sind unter 0178/81 89 974 oder jungschuetzen@schuetzen-niedereimer.de erreichbar. 

- Die Kolpingsfamilie Bruchhausen hat ein Hilfsangebot für Bruchhausen ins Leben gerufen. Die Hilfe kann zum Beispiel das Holen von Medikamenten, das Erledigen von Einkäufen und andere einfache Bedürfnisse des täglichen Lebens umfassen. Wer Hilfe benötigt oder selbst mithelfen will, kann sich bei Steffi Luttermann unter 0151/27116790 melden.

- Der Online-Marktplatz FLOBEE bietet Kommunen seine IT-Plattform in der Zeit von Corona kostenlos an. Aktuell haben sich drei Regionen FLOBEE angeschlossen: Arnsberg, Ense und seit dieser Woche auch Sundern

Coronavirus: Hilfsaktionen in Bestwig

- Bäcker- und Konditormeister Jörg Liese aus Ostwig bietet ab sofort einen Lieferdienst für Backwaren und mehr an. Im Umkreis seiner Filialen - konkret in Ostwig, NuttlarVelmede, Heringhausen, Gevelinghausen, Bigge, Helmeringhausen, Olsberg, Antfeld, Altenbüren und Brilon - liefert Liese Brot, Brötchen, Eier, Kaffee, Butter, Milch oder Kuchen, die zuvor telefonisch (02904/2250), per Fax (02904/9769199), per Mail (info@stollenspezialist.de) oder auf der Website der Bäckerei Liese bestellt wurden. Für die Bestellungen gilt ein Mindestbestellwert von 10 Euro. Die Anlieferung kostet 2 Euro, ab 20 Euro liefert Liese frei Haus. Die Lieferung erfolgt zwischen 10 und 17.30 Uhr. 

- Der Dorfverein Andreasberg-Dörnberg-Aktiv koordiniert ein Hilfsangebot für Mitmenschen aus Andreasberg, die zur Coronavirus-Riskogruppe gehören. Die Koordination der Hilfe wird zentral von Vanessa Tschersich geregelt. Interessierte melden sich im Bedarfsfall unter 0175/5397156.

- Die Dorfgemeinschaft Nuttlar organisiert für ihre Bewohner, die zur Risikogruppe (65+ oder Vorerkrankungen) gehören oder unter Quarantäne stehen, einen Hilfsservice für Einkäufe oder "andere Gefälligkeiten". Alle Einwohner von Nuttlar, die dieses Angebot nutzen oder sich auch als Helfer anbieten möchten, können sich unter der Telefonnummer 0160/94763354 melden.

- Die St. Andreas-Schützenbruderschaft Velmede-Bestwig bietet einen Hilfsdienst (Einkäufe, Botengänge, oder Ähnliches nach Absprache) für Risikogruppen (Menschen ab 65 Jahren und/oder mit Vorerkrankungen) sowie Menschen, die unter häuslicher Quarantäne stehen. Wer Unterstützung benötigt, meldet sich bei Roland Burmann, Tel. 0170/3331669. 

- Eine Übersicht über Hilfsangebote in Bestwig gibt es im Bürger- und Rathaus. Hier können Interessierte, die Hilfe in Anspruch nehmen möchten, telefonisch unter Tel. 02904 / 987-102 (Elena Beule) entsprechende Angebote für ihren Wohnort erfragen. Gleichzeitig lädt die Gemeinde Bestwig auch alle neuen Gruppen ein, ihre Hilfsangebote im Bürger- und Rathaus unter Tel. 02904 / 987-102 oder per E-Mail an elena.beule@bestwig.de mitzuteilen, um auf diese Weise Angebote und Nachfragen noch enger zusammenbringen zu können. Bürgermeister Ralf Péus: "Gerade in einer Zeit, die in vieler Hinsicht ernste Herausforderungen mit sich bringt, ist ein solches Engagement für ältere und schwächere Mitmenschen ein enorm wichtiges Angebot von Bürgern für Bürger. Und es ist ein starkes Signal für Zusammenhalt, der wichtiger ist denn je."

Coronavirus: Hilfsaktionen in Brilon

- Die neu gegründete Facebook-Gruppe "Coronahilfe Brilon" will in Zeiten des Coronavirus Hilfe anbieten und vermitteln. Jeder, der Hilfe benötigt oder andere unterstützen will, kann sich dort melden. 

- Die SPD Brilon beteiligt sich ebenfalls an den Initiativen, die älteren und kranken Menschen helfen wollen, die durch das Corinavirus besonders gefährdet sind. "Wer in der kommenden Zeit in den eigenen vier Wänden bleiben muss oder unnötige Kontakte vermeiden möchte, der kann sich zwecks alltäglicher Erledigungen gerne bei uns melden", teilen die Sozialdemokraten mit. Menschen, die Bedarf haben, sollen sich einfach bei Christoph Thüer (0151/17226375) oder Friedel Mönkemeyer (02961/9772755) melden. Die SPD will dann Unterstützung in Brilon und den 16 Dörfern über die eigenen Mitglieder koordinieren. 

- Die Youngcaritas Brilon sucht für die Hilfsaktion "Sei gut, Mensch – Gemeinsam für unsere Mitmenschen – auch in Zeiten von Corona" engagierte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren. "Wir wollen für die Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, also Ältere und Kranke, sowie für diejenigen, die sich ängstigen, das gewohnte Umfeld zu verlassen, ehrenamtlich einkaufen gehen", sagt Nadine Gebauer, Koordinatorin der Youngcaritas. Die Botengänge führen beispielsweise zu Supermärkten oder Apotheken. Alle Helfer sollten gesund sein. Für die Botengänge gelten folgende Hygiene-Maßnahmen: Die Lieferung erfolgt vor der Haustür, ein Sicherheitsabstandes von zwei Metern muss eingehalten werden, Handschuhe und Desinfektionsmittel werden zur Verfügung gestellt. Anfragen von Engagierten und Hilfesuchende nimmt Nadine Gebauer unter 0151/16316071 oder n.gebauer@caritas-brilon.de entgegen. 

- Die KLJB Alme bietet ab sofort in Zusammenarbeit mit der Ortcaritas Alme einen Hilfsdienst für Senioren und alle Menschen mit Erkrankungen oder Vorerkrankungen an. Die Jugendlichen kümmern sich um Einkäufe, gehen mit dem Hund Gassi oder erledigen Dienst- und Botengänge. Interessierte können sich unter 0151/18917610 melden.

- Es haben sich einige engagierte Menschen aus Thülen gefunden, die Mitbürger unterstützen wollen, die selber nicht für den täglichen Bedarf einkaufen können. Um die Hilfe so optimal wie möglich organisieren zu können, ist die Bitte, eine der folgenden Personen zu kontaktieren: Anne Grieshaber (0160/6272099), Anja Schlömer (0160/5043166) oder Conny Walzak (0160/3319133). Dieses Team wird dann entsprechende Maßnahmen koordinieren.

- Die Marianische SodalitätBrilon möchte in Zeiten der Corona Pandemie für ältere Mitbürger, die in ihrer Gesundheit eingeschränkt sind und sich in der gegenwärtigen Situation ängstigen ihre gewohnte Umgebung zu verlassen, Hilfe anbieten. Dazu gehören unter anderem Besorgungen in Supermärkten, Apotheken und auch Abholungen von Rezepten. Für diese Botengänge gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen: Die Lieferung erfolgt nur bis vor die Haustür, mit Mindestabstand von zwei Metern. Das Geld ist vorab in einem Umschlag mitzugeben, in dem auch später das Rückgeld eingelegt wird. Wer sich mit einbringen möchte und auch Anfragen von Hilfesuchenden bitte bei Katja Neumann, Tel. 02961 / 743666 oder bei Andreas Gosmann, Tel. 02961 / 2214 melden.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Eslohe

- Das Taxiunternehmen Fabri bietet Menschen aus Eslohe, die durch das Coronavirus besonders gefährdet sind, an, Einkäufe zu übernehmen. Das Ganze sollen die Fahrer in ihrem "Leerlauf" erledigen, wie Inhaberin Michaela Wälter berichtet. Kosten für den regulären Taxitarif fallen nicht an, die "Kunden" zahlen lediglich ihren Einkauf und einen kleinen Obolus, der für einen guten Zweck gespendet werden soll. Hier erfahren Sie, wie das Ganze abläuft und wo betroffene Menschen sich melden können.

- Die Reister Landjugend bietet ab sofort einen kostenlosen Einkaufsservice für ältere und/oder geschwächte Menschen aus Reiste und den umliegenden Dörfern an. Wer Bedarf hat, kann sich bei Johanna Reinert (0160/3110673), Julian Fuchs (0151/25670494) oder Sarah Mengeringhaus (0175/8303040) melden.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Hallenberg

- Die Mitglieder des "Zukunftsforum 1" aus Hallenberg-Braunshausen helfen unter dem Motto "Nachbarschaft macht Nachbarn stark" allen Betroffenen - ob Risikogruppe oder Menschen, die sich in Quarantäne befinden. Die entsprechenden Aushänge hat der Vorstand des Zukunftsforums an den "Infostellen im Ort" angebracht, wie der Vorsitzende Andreas Janßen berichtet.

- Die kfd Hallenberg baut gemeinsam mit der Stadt, der Kirche und einigen Vereinen ein Netzwerk mit Hilfsaktionen aufbauen. Wer Hilfe braucht oder auch geben möchte oder wer bereit ist, organisatorische Aufgaben oder Kontaktanrufe von zuhause aus zu übernehmen, kann sich montags bis samstags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr unter Tel. 02984/303 555 oder unter coronahilfe@stadt-hallenberg.de melden.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Marsberg

- In der Facebook-Gruppe "Marsberger Nachbarschaftshilfe" werden Angebote und Gesuche aus Marsberg koordiniert. 

- Der Lionsclub Marsberg bietet für Menschen, die durch das Coronavirus in eine unverschuldete Notlage geraten sind, "unbürokratische Hilfe" an. Risikopatienten, die keine Hilfe von Angehörigen haben, können sich unter 0175/4445487 melden. Der Lionclub übernimmt dann Einkäufe, Apothekengänge oder ähnliches. "Um für beide Seiten - Bedürftigen wie Helfern – das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, werden all diese Waren bargeldlos beschafft und können später bezahlt werden. Die reine Dienstleistung ist natürlich kostenlos", heißt es. Darüber hinaus möchte der Lionsclub Waren wir haltbare Lebensmittel, Hygiene- und Toilettenpapier oder ähnliches an Bedürftige oder die Tafel spenden. Wer spenden möchte, kann sich ebenfalls unter der Nummer melden. 

- Die Stadtverwaltung Marsberg richtet ab Montag, 23. März, eine Hotline ein, die die Hilfsangebote von Ehrenamtlichen koordiniert. Personen aus dem Stadtgebiet, die Hilfe benötigen, können sich bei der Hotline melden. Genauso können sich aber auch Personen melden, die ihre Hilfe anbieten möchten. "Aufgabe der Hotline ist es, die Anfragen an ehrenamtliche Helfer weiterzuleiten. Einen Anspruch auf Hilfe gibt es jedoch nicht. Vielmehr handelt es sich um ein Angebot, Hilfsangebote und -anfragen zentral zu koordinieren", teilt die Stadt Marsberg mit. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr unter 02992/3077 zu erreichen.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Medebach

- Bislang sind uns keine Aktionen bekannt.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Meschede

- René Jaworek und Kathi Bremer bieten ab sofort einen Einkaufsdienst in Eversberg an. Für alle, die "lieber zu Hause bleiben" wollen, weil sie für das Coronavirus besonders anfällig sind, können sich unter 0160/94997565 (René Jaworek) oder 0160/92138492 (Kathi Bremer) melden, um alles weitere abzusprechen. Die beiden freuen sich darüber hinaus auch über weitere Helfer, die die Aktion unterstützen wollen. 

- Die Schützen aus Freienohl möchte die "schützenswerte und risikobehaftete Bevölkerung" des Ortes unterstützen, indem freiwillige Helfer bei Einkäufen, Gassi gehen, oder eiligen Botengängen helfen. Auf einen ersten Aufruf hätten sich bereits mehr als 50 Mitglieder gemeldet. Menschen, die Hilfe benötigen, können sich unter 0152/58458913 melden. Die Schützen koordinieren dann, wer sich worum kümmert. Mehr Informationen zu der Aktion haben die Freienohler Schützen auf ihrer Internetseite zusammengestellt

- Die St. Georgs-Schützenbruderschaft Meschede möchte dem Beispiel anderer Vereine und Organisationen folgen und Einkäufe oder Botengänge für Coronavirus-Risikopatienten übernehmen. Anfragen für diesen Service werden unter 0173/2520154 oder hauptmann@stg1486.de entgegengenommen. 

- Auch der Dorfverein Heinrichsthal-Wehrstapel möchte Menschen, die durch das Coronavirus besonders gefährdet sind, unterstützen, in dem sie Einkäufe oder Erledigungen übernehmen. Interessierte können sich unter 0171/5471548 oder sonja.thamm@web.de melden, um alles weitere zu besprechen. Auch Menschen, die helfen wollen, können sich dort melden.

- In Absprache mit den Vorständen der größten Vereine im Ort, dem SuS Grevenstein, der St. Michaels Schützenbruderschaft, der kfd und der Dorfgemeinschaft möchten die Dorfgemeinschaft Grevenstein für alle älteren, geschwächten und sonstigen betroffenen Bürger in Grevenstein einen Einkaufsservice für dringend benötigte Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Wer den kostenlosen Service in Anspruch nehmen möchte, kann sich beim Ortsvorsteher Thomas Jostes unter 0175/6084665 oder thomas-jostes@t-online.de melden. Die Hilfeleistung wird dann individuell besprochen. Zudem werden noch Freiwillige, die mithelfen, diesen Service umzusetzen, gesucht. Dazu bitte ebenfalls unter 0175/6084665 (auch über WhatsApp) melden.

- "Hilfe für die Helfer" bieten Young Caritas und Caritas Meschede sowie das Dekanat Hochsauerland-Mitte. Die Organisationen unterstützen Unterstützergruppen in Meschede, Bestwig, Schmallenberg und Eslohe mit dem kostenlosen Druck und Satz von 500 DIN-A5-Flyern, die auch Menschen erreichen können, die nicht online vernetzt sind. Interessierte können sich bei Jennifer Klagges (j.klagges@caritas-meschede.de oder 0171/1407296) oder Christopher König (c.koenig@dekanat-hsm.de oder 0291/991663) wenden.

- In Wennemen, Bockum und Stockhausen möchten die Dorfgemeinschaft und die Schützenbruderschaft älteren und vorbelasteten Mitbürgern ihre Hilfe anbieten. Sollte jemand in der aktuellen Situation auf Hilfe bei Einkäufen, wichtigen Erledigungen oder anderen wichtigen Besorgungen angewiesen sein, können sich diese Personen gerne unter 0170/2116041 oder mail@wennemer.info melden. Auch die der Dorfladen Meier in Wennemen bietet einen entsprechenden Lieferservice an: Unter 02903/6015 werden zwischen 7 Uhr und 18 Uhr Bestellungen entgegengenommen. Der Einkaufszettel kann auch per Fax an 02903/41508 oder per Mail an ik-jm@t-online.de gesendet werden.

- Die Caritas-Konferenz und die kfd Remblinghausen bieten für Menschen aus der Risikogruppe oder in Quarantäne Lebensmittel- oder Medikamenteneinkäufe an. Interessierte können sich bei Dagmar Dicke (0291/1606), Johanna Kotthoff (0291/50155) oder Karl-Heinz Jungmann (0291/2194) melden.

- Aufgrund der aktuellen Situation möchten auch Nicole und Stefan aus Meschede ihren Beitrag leisten. Sie bieten an, zentrumsnah in Meschede für Ältere Menschen einkaufen zu gehen. Seriöse und ernst gemeinte Hilferufe werden unter Tel. 0151/65480780 oder 0152/16945633 entgegengenommen.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Olsberg

- Unter dem Motto "Schützen gegen Corona" will die Schützenbruderschaft St. Michael Bürger in der Kernstadt Olsberg unterstützen, die aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Hilfe angewiesen sind. "Hierzu gehören Menschen, die bereits erkrankt sind, unter Quarantäne stehen oder zur Risikogruppe gehören und daher bei der Bewältigung ihres Alltags erhebliche Probleme haben", erklären die Schützen. Diesen Personen bietet die Olsberger Schützenbruderschaft ihre Hilfe an, sei es bei der Erledigung von Einkäufen, bei Botengängen oder sonstigen Angelegenheiten, die außer Haus stattfinden müssen. Olsberger, die Bedarf haben, sollen sich unter 02962/711478, Hilfe@sankt-michael-olsberg.de oder Hilfe@hasley.de melden. Auch Menschen, die die Aktion der Schützenbruderschaft unterstützen möchten, können sich dort melden. 

- Inspiriert von ähnlichen Projekten haben sich die Kolpingjugend, die Messdiener und die Kolpingfamilie Bigge dazu entschlossen, durch das Coronavirus gefährdete Menschen in Bigge mit Einkaufsdiensten zu unterstützen. Ab Freitag, 20. März, können sich Menschen, die einer Risikogruppe angehören, telefonisch unter 0151/25250996 melden und durchgeben, welche Lebensmittel oder Produkte benötigt werden. Die Helfer erledigen dann den Einkauf und liefern diesen bis vor die Haustür. Die Bezahlung erfolgt bei der Übergabe. Die Lieferzeiten richten sich jeweils nach der Kapazität der freiwilligen Helfer. Wer mithelfen möchte, kann sich ebenfalls unter der angegebenen Telefonnummer melden oder direkt der WhatsApp-Gruppe beitreten. "Wichtig ist, dass die jeweiligen Helfer alleine zum Einkauf fahren und über 18 Jahre alt sind", teilen die Initatoren mit.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Schmallenberg

- InSchmallenberg bietet das Taxi-Unternehmen Habbel in Kooperation mit der Metzgerei Merte einen Einkaufsservice für vorerkrankte, immungeschwächte und hilfsbedürftige Mitbürger ab 65 Jahren und Menschen, die sich in Quarantäne befinden, an. Die Einkäufe werden dann von den Fahrern vor der Tür abgestellt, bezahlt werden kann per EC-Gerät, das über eine größere Entfernung bedient werden könne, per Kundenkonto (Rechnung) oder bar. Generell beinhaltet der Service den Einkauf und das Abstellen der Waren vor der Haustür. Die Einkäufe sollten allerdings den Rahmen nicht sprengen (Mindestbestellwert 30 Euro). Die Kosten pro Fahrt für den Einkaufsservice belaufen sich im Stadtgebiet auf 5 Euro (Einkauf und Lieferung), für die Ortschaften auf maximal 12 Euro. Bestellungen werden werktags bis 16 Uhr unter 02972/5555 oder kontakt@taxi-habbel.de aufgenommen, die Lieferungen erfolgen zwischen 17 und 19 Uhr. Die Metzgerei Merte bietet den Service mittwochs und freitags an. Bestellungen erfolgen unter 02972/921423. 

- "Wir kaufen für Sie ein und liefern", heißt es beim Markant-Markt Siebrichhausen in Schmallenberg. "Aufgrund der aktuellen Situation des Coronavirus bieten wir ab sofort im Stadtgebiet Schmallenberg einen Lieferservice an.Wir liefern alles aus unserem Lebensmittelsortiment, sowie Fleisch und Wurstwaren der Metzgerei Merte und frische Backwaren der Mühlenbäckerei Schulte", lautet das Hilfsangebot. Bestellhotline ist Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr unter 0151/44541309 oder info@siebrichhausens-markant.de. Lieferungen erfolgen dienstags und freitags (bei entsprechender Nachfrage sollen weitere Liefertage angeboten werden). Die Lieferung ist ab 50 Euro Einkaufswert kostenfrei (1 Euro für den Service pro Getränkekiste, Lieferungen unter 50 Euro Einkaufswert 5 Euro Lieferkosten, auch EC-Zahlungen).

- Stefanie Pieper und ihr Freundeskreis bieten Einkaufshilfen für Personen in Risikogruppen und insbesondere für ältere Menschen im Raum Schmallenberg an. Kontakt: Tel. 0171/8308052 

- In diesen schwierigen Zeiten der Coronavirus-Pandemie bietet der Schützenverein Westfeld-Ohlenbach seine Hilfe in den beiden Orten an. "Sollte sich jemand aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage sehen, einzukaufen oder Besorgungen zu erledigen oder kennen Sie jemanden, der diese Hilfe benötigt, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an V. Burmann (0173/8888199), teilen die Schützen mit. Der Schützenverein will die Dienste im ortsansässigen Geschäft oder in der Apotheke erledigen. 

- Wer wegen des Coronavirus Unterstützung, zum Beispiel bei Einkäufen benötigt, kann sich an die Pfarrcaritas Bad Fredeburg (Brigitte Göckeler, Tel. 02974/1841 oder Elisabeth Weber, Tel. 02974/6036) wenden.

- In der Evangelischen Kirchengemeinde Gleidorf, zu der fast das gesamte Schmallenberger Stadtgebiet gehört, haben sich drei Ehrenamtliche bereiterklärt, für ältere Menschen einzukaufen. Wer Interesse hat, meldet sich bei Gemeindepfarrerin Ursel Groß unter 02972/9219252 oder pn-gross@web.de.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Sundern

- Serhat Sarikaya hat ein Hilfsangebot "von Sundernern für Sunderner" ins Leben gerufen. "Die Idee ist, kostenlose Einkaufsdienste, Apothekengänge etc. für Menschen anzubieten, die von dem Coronavirus am stärksten gefährdet sind, sich infiziert haben, Verdachtsfälle sind und künftig als infiziert gelten", berichtet Sarikaya. "Zusätzliche Kosten fallen für die Bestellenden natürlich nicht an. Es bleibt bei den regulären Einkaufskosten für die Produkte aus den Einkaufsmärkten, die Einkaufs- und Apothekengänge sollen ehrenamtlich erledigt werden." Um diese Idee zu realisieren, benötige es in Sundern jedoch "Woman- und Manpower". Diejenigen, die mithelfen und mitmachen möchten, werden gebeten, sich unter 0176/62 43 49 70 bei Serhat Sarikaya zu melden. Diejenigen, die sich per WhatsApp melden, sollen ihren vollständigen Name und den bereich, der abgedeckt werden kann, angeben.

- Für den Raum Westenfeld hat Ortsvorsteher Rüdiger Laufmöller die Initiative ergriffen, einen Hilfsdienst auf die Beine zu stellen, um ältere Dorfbewohner oder Risikogruppen zu versorgen und in Absprache mit dem Ortsring einen Einkaufsservice für Waren des täglichen Bedarfs und Medikamente anzubieten. Wer helfen möchte, selbst Hilfe benötigt oder jemanden kennt, der Hilfe benötigt, kann sich bei Rüdiger Laufmöller unter Tel. 0172/7500514 oder unter r.laufmoeller@gmx.de melden.

- Das Caritas-Team Endorf möchte alle Hilfsbedürftigen in Endorf und den dazu gehörigen Orten in der Zeit der Corona-Krise unterstützen und bietet ihre Hilfe an. Wer möchte, dass das Caritas-Team den Einkauf erledigt, kann sich bei Alexa Fischbach, ☎ 02933/4284, melden. 

- Der Enkeldienst in Stockum bietet ab sofort älteren und vom Coronavirus gefährdeten Menschen die Möglichkeit, sich Lebensmittel nach Hause bringen zu lassen. Interessierte können sich telefonisch bei Louis Tebbe (0171/9166081) und Anne Greitemann (0151/54062887) melden. "Wir haben uns ein paar Maßnahmen überlegt, um den Kontakt zu den Personen auf ein geringstes zu beschränken um so eine Verbreitung des Virus weitestgehend auszuschließen", berichten die Initiatoren.

- Der CDU-OrtsverbandHellefeld-Altenhellefeld-Herblinghausen teilt mit, dass er ab dem 27. März seinen Lieferservice mit dem Unternehmen Marktkauf wieder aktiviert. Alle Infos beim Ortsverband.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Winterberg

- In Siedlinghausen gibt es ab Mittwoch, 18. März, eine Bürgerhilfe-Hotline. Unter der Rufnummer 02983/97 43 985 können sich ältere Mitbürger oder Einwohner, die auf externe Hilfe angewiesen sind, melden. Dort wird Nachbarschaftshilfe koordiniert. Auch freiwillige Helfer für Aufgaben wie Telefondienst, Einkaufhilfe oder ähnliches können sich unter der angegeben Rufnummer oder direkt beim Ortsvorsteher melden.

- Auch in Niedersfeld gibt es eine Aktion: #HittenHilfe. "Bestimmt gibt es auch in unserem Dorf Menschen, die mit der aktuellen Situation überfordert sind, gesundheitlich eingeschränkt sind oder sonst wie Hilfe benötigen", berichtet Initiator Winfried Borgmann. Gemeinsam mit der Caritas, der kfd, dem Pfarrgemeinderat und dem Ortsvorsteher soll die Hilfe koordiniert werden. Menschen, die welche benötigen, sollen sich beim Verkehrsverein (02985/550; Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr) melden.

- In Silbach wird ein Netzwerk für Menschen die in der Corona-Zeit ihr Haus nicht verlassen dürfen oder wollen aufgebaut. Bei Bedarf können sich diese melden wenn sie Hilfe bei Einkäufen oder Ähnliches brauchen oder damit jemand einmal am Tag anruft ob alles gut ist. Hilfesuchende oder Leute die helfen wollen, können sich bei Pastor Klaus Engel unter 0176/22813953 oder 02983/8274 oder bei Ortsvorsteher Andre Kruse unter 0172/7850523 melden.

- Im Falle einer Quarantäne können die Kunden des Edeka Lingenauber in Züschen ihre Bestellung per Telefon, Fax oder E-Mail senden. Die Waren werden dann nach Hause geliefert. "Das bekommen wir alles unkompliziert hin", so das Team.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Attendorn

- Der FSV Helden und der Dorfverein Helden bietet Hilfe für Coronavirus-Risikopatienten an. "Der Sport soll die Menschen verbinden und das möchten wir auch leben", heißt es in einem Facebook-Posting. Alle Menschen, die Hilfe bei Einkäufen, Apothekengängen oder ähnlichem benötigen, können sich ab sofort unter FSV-hilft@web.de oder bei den Vorstandsmitgliedern melden.

- Der Begleit- und Fahrdienst "Wohl zu Hause" des Diakonischen Werkes reagiert mit dem Angebot einer spontanen Hilfsaktion auf die Entwicklungen rund um das Coronavirus: Bedürftige Senioren, die sich selbst nicht versorgen können und die keine Angehörigen haben, die sie unterstützen oder ihnen beim Einkauf helfen, können sich ab sofort freitags zwischen 8 und 12 Uhr im Agil-Büro Attendorn unter 02722 / 5408 691 oder unter 0160 / 3366 230 bei Bernd Herweg oder Guido Raith melden. Dort können dann für den Einzelfall kleine Fahrten für Einkäufe, Arztbesuche oder andere Hilfen vereinbart werden. Hierfür wird dann lediglich eine geringe Pauschale als Aufwandsentschädigung erhoben.

- Der Dorfverein Neu-Listernohl bietet Hilfe an: Junge Menschen möchten Besorgungen für die Bürger von von Neu-Listernohl, Petersburg und Umgebung übernehmen, die aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustands besonders betroffen sind. Kontakt: Alberto Zulkowski (azulu@t-online.de oder Tel. 0175/2513919), Hans-Werner Scharioth (hwscharioth@t-online.de oder Tel. 0151/18223661), Karl Dickel (karl.dickel@t-online.de oder Tel. 0151/46542089).

Coronavirus: Hilfsaktionen in Drolshagen

- Die Reservistenkameradschaft Olpe-Drolshagen und die DLRG Drolshagen unterstützen bei Einkäufen: Tel. 0157/30488607 (Montag bis Samstag von 8 bis 12 Uhr) oder jederzeit per Mail: HelfendeHand@Drolshagen.DLRG.de.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Finnentrop

- Die katholische Frauengemeinschaft (kfd) Heggen bietet ab sofort allen Frauen und Männern aus Heggen, die in Zeiten der Corona-Pandemie nicht selber einkaufen können oder dürfen, einen kleinen Einkaufsservice an. Wer Hilfe benötigt, soll sich telefonisch (02721/710440; 0160/4365913) oder per Mail (BiancaDroste@aol.com) bei Bianca Droste melden. Anrufe sollen möglichst zwischen 8 und 10 oder 14 und 16 Uhr getätigt werden.

- Auch die Kolpingsfamilie Heggen möchte in der momentanen Situation helfen und unterstützt jetzt sowohl die Bemühungen der kfd Heggen, als auch die des Caritasverbandes des Kreises Olpe und bietet Hilfe und sich als Ansprechpartner bei Einkaufs- und Besorgungsdiensten in Heggen und Umgebung an. Über die kfd Heggen (aktuelle Infos zum Kontakt auf der Homepage vom Pfarrverbund: www.pv-bigge-lenne-fretter-tal.de unter „Hilfsangebote im Pastoralverbund“) oder die Caritasmitarbeiterin Mechthild Tilke (Tel. 02722 657929-13 oder via Mail infoCAA@caritas-olpe.de) werden Anfragen weitergeleitet.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Kirchhundem

-Der Pfarrgemeinderat St. Peter und Paul Kirchhundem bietet in einer Gemeinschaftsaktion mit FC und kfd alten, kranken und hilfsbedürftigen Personen während der Corona-Krise Hilfe und Unterstützung für notwendige Besorgungen und Fahrdienste an. Wer dieses Angebot in Anspruch nehmen möchte, kann sich gerne bei Mechthild Kaiser unter 02723/3765 oder kaiser.georg@t-online.de melden.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Lennestadt

- Die Jungschützen des Schützenvereins Langenei-Kickenbach bieten Risikopatienten und Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder sich in Quarantäne befinden, ihre Hilfe an. Alle, bei denen Bedarf besteht, können sich über die Facebook-Seite des Schützenvereins melden. 

- Unter dem Motto "Jung hilft Alt" bieten die Grünen Funken Oberelspe Hilfe für die Coronavorus-Risikopatienten, die das Haus nicht mehr verlassen sollten, an - dazu zählen Einkäufe oder "sonstige Erledigungen". "Gerne dürfen sich die Mitmenschen aus Oberelspe und der Umgebung dazu über unsere Facebook-Seite oder bei einem Mitglied unserer Garde persönlich melden", teilen die Grünen Funken mit.

- Stefanie Pieper und ihr Freundeskreis bieten Einkaufshilfen für Personen in Risikogruppen und insbesondere für ältere Menschen im Raum Lennestadt an. Kontakt: Tel. 0171/8308052 

- Die Nachbarschaftshilfe Meggen bietet einen Einkaufsservice für ältere Menschen, Personen aus der Risikogruppe oder Mitbürger, die in Quarantäne sind. Alle, die Hilfe benötigen oder sich als Helfer engagieren möchten, sollen sich bei Initiator Ingo Hammerschmidt (0171/8124675) melden. "Scheuen Sie sich nicht, Hilfe annehmen ist keine Schwäche", heißt es auf einem Flyer der Nachbarschaftshilfe.

- Das Team der OT Grevenbrück bietet Bewohnern der Orte Grevenbrück, Bonzel und Germaniahütte, sofern diese auf Grund ihres Alters oder Vorerkrankungen zur "Risikogruppe" gehören, sowie Menschen in Quarantäne, einen "Besorgungsservice" an. "Sofern Einkäufe oder Apothekengänge anstehen, und diese nicht durch Bekannte oder Verwandte erledigt werden können, sprechen Sie uns gerne an", so das Team der OT. Erreichbar ist die OT Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr unter Tel. 02721/3817. Das Team bittet darum, einen Tag vorher anzurufen, um die Planung zu erleichtern. Weiterhin heißt es in der Info: "Wir wollen euch und uns schützen, daher wollen wir auf direkten Kontakt verzichten. Heißt: Die Bestellung telefonisch aufgeben, wir strecken die die anfallenden Kosten für euch vor und stellen euch den Einkauf vor die Tür. Im Gegenzug platziert ihr das Geld an einer vorher abgesprochenen, zugänglichen Stelle". 

- Liane Brill und Maria Hanses von der Caritas-Konferenz Bilstein bieten ebenfalls ihre Hilfe für Menschen aus der Risikogruppe oder in Quarantäne an. Die beiden sind unter 02721/84354 (Liane Brill) bzw. 02721/81771 und 0160/8861659 (Maria Hanses).

-Die CDU Lennestadt hilft bei Behördenangelegenheiten: Tel. 02721/7184685, E-Mail: info@cdu-lennestadt.de

Coronavirus: Hilfsaktionen in Olpe

- Die Arbeitsgemeinschaft Olper Senioren (AOS) bietet ab Montag, 16. März, einen kostenlosen Liefer-Service für alte Menschen an. Angesprochen fühlen sollen sich alle Menschen aus Olpe, die Grund zu der Befürchtung haben, dass eine Ansteckung mit dem Coronavirus für sie gefährlich werden könnte. Bestellt werden können Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs. Die Bestellungen können direkt in Geschäften erfolgen oder telefonisch (02761/9475231; 0175/2012659) und per Email (heinrichmaiworm@aos-olpe.de) bei der AOS. Bezahlt werden kann bei Übergabe. 

- Der Junge Chor "Chorios" aus Olpe will die Zeit, die durch abgesagte Proben und Konzerte frei geworden ist, sinnvoll nutzen und Coronavirus-Risikopatienten bei Einkäufen und Apothekengängen behilflich sein. Dazu benötigen die Helferinnen lediglich die Adresse und einen Einkaufszettel der jeweiligen Person. Das Hilfsangebot des Chors gilt für die Bereiche Olpe (Kimicker Berg/Eichhardt), Neuenkleusheim, Rüblinghausen, Altenkleusheim, Iseringhausen, Husten, Hillmicke, Heid und Gerlingen. Alle, die Unterstützung benötigen oder sich selbst an der Aktion beteiligen möchten, sollen sich unter 0163/8634547, 0176/34629477 oder jcchorios@gmail.com melden. 

- Die evangelische Kirchengemeinde Olpe möchte einen Kreis von Helfern ins Leben rufen, die für Senioren, die das Haus nicht verlassen, Lebensmittel und lebensnotwendige Dinge einkaufen und ihnen bringen. Gleiches gilt für Bedürftige, denen auch Lebensmittelpakete gebracht werden können. Dabei sind selbstverständlich die notwendigen Hygienevorschriften einzuhalten (keinen Körperkontakt), um keine Infektionsketten aufzubauen. Wer bereit ist zu helfen, kann sich dienstags und donnerstags vormittags im evangelischen Gemeindebüro unter ☎ 02761/2010 oder info@evkirche-olpe.de melden.

- Der Caritasverband Olpe vermittelt Hilfe für Corona-Risikogruppen im Kreis Olpe. Caritas-Koordination und die Regionalleitungen der Caritas-Konferenzen im Dekanat möchten den Kauf von Lebensmitteln und Medikamenten an Personen organisieren, die derzeit zu Hause bleiben müssen. Die Lebensmittel und Medikamente können an bzw. vor der Wohnungstür abgegeben werden. Wer betroffen ist und Unterstützung benötigt, aber auch wer über 16 Jahre alt ist und Zeit hat für einen zusätzlichen Einkauf für Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen können und alleine leben kann sich beim Mechthild Tilke unter Tel 0173/3003935 oder mtilke@caritas-olpe.de wenden. 

- Die Stadt Olpe richten eine Koordinierungsstelle für Hilfsangebote während der Coronavirus-Pandemie ein. Unter 02761/831400 oder unterstuetzung@olpe.de können sich alle Melden, die Hilfe brauchen oder selbst helfen wollen.

- Das Olper Unternehmen Henke Bad-Heizung bietet bei Bedarf Kurierfahrten und Besorgungen (Medikamente etc.) an für  die Bürger, die in der aktuellen Zeit auf anderweitige Hilfe angewiesen sind. Kontakt über Tel. 02761/8599570. Von hier aus werden alle "Bestellungen" entsprechend koordiniert.

Coronavirus: Hilfsaktionen in Wenden

- Ein Team von freiwilligen Helfern hat sich in Schönau und Altenwenden zusammengeschlossen, um Menschen über 65 Jahren, die eine Immunkrankheit bzw. ein geschwächtes Immunsystem haben oder Besorgungen momentan nicht alleine erledigen können, unter die Arme zu greifen. Konkret wollen sie Einkäufe, Apothekengänge oder "sonstige Tätigkeiten in der Öffentlichkeit" übernehmen. "Scheuen Sie sich bitte nicht, uns einfach anzsprechen oder anzurufen", heißt es in einem Infobrief zur Aktion. Interessierte, die Hilfe benötigen oder die Aktion als Helfer unterstützen wollen, sollen sich bei Peter Arenz, Arenz.Peter@t-online.de, melden.

- kfd und Caritas Ottfingen möchten Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, und Menschen, die anderen helfen wollen, zusammenbringen. "Es wäre sehr schön, wenn sich in dieser schwierigen Zeit durch gelebte Solidarität neue Kontakte ergeben würden, die dann auch ein Zeichen der Hoffnung sein könnten", erklärt Initiatorin Rosemarie Schmidt. Helfer und diejenigien, die das Angebot in Anspruch nehmen wollen, können sich bei Rosemarie Schmidt (02762/7603) und Christiane Eich (02762/60360) melden.

- Die K.o.T. Wenden bietet einen Hilfsdienst für Senioren, Alleinerziehende und Personen in Quarantäne an.  Debei geht es um Hilfe beim Einkaufen, bei Apothekengängen oder darum, einfach Kontakt zu haben und etwas Unterhaltung oder Rat. Die Bestellung kann telefonisch oder per Mail unter helfen@kot-wenden.de aufgegeben werden, die Helfer strecken die anfallenden Kosten vor und stellen den Einkauf vor die Tür, im Gegenzug platzieren die Hilfesuchenden das Geld an einer zugänglichen Stelle. Die K.o.T nimmt montags bis freitags von 11.30 bis 14.30 Uhr alle Wünsche unter Tel.: 02762/2133 oder 0173/8076481 entgegen. 

- Die CDU Hillmicke bietet einen wöchentlichen Einkaufsdienst. Dieses Angebot bezieht sich auf die klassischen Lebensmittel und sollte insbesondere an die älteren Bürger und Menschengruppen, die unter Quarantäne stehen, gerichtet sein. Ansprechpartner sind: Stefan Dornseifer (Tel.02762/985735), Roland Grunau (Tel. 0151/55641614), Kevin Markus (Tel. 0170/7640200), Marc Schröder (Tel. 0151/70898701) und  Paul Sieler (Tel. 0151/17990583).

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