News-Ticker aus dem HSK und Kreis Olpe

Coronavirus im Sauerland: Erster neuer Fall seit neun Tagen im HSK - zwei neue Infizierte im Kreis Olpe

Das Coronavirus bestimmt auch im Sauerland das private und öffentliche Leben. Es gibt mehr als 1200 Fälle und in Summe 71 Tote im HSK (17) und Kreis Olpe (54). Alle Infos in unserem News-Ticker.

  • Im Sauerland haben sich mehr als 1200 Menschen mit dem Coronavirus* infiziert, es gibt 71 Tote.
  • Der Hochsauerlandkreis meldete am Donnerstag den ersten neuen Corona-Fall seit neun Tagen (siehe Update von 11.37 Uhr).
  • In fünf Städten im HSK gibt es aktuell keine Infizierten (siehe Update von 11.37 Uhr).

Update, 15.59 Uhr: Im Kreis Olpe gab es am Freitag zwei neue Coronavirus-Infektionen, wie aus den aktuellen Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums hervorgeht. Demnach stieg die Zahl der bestätigten Fälle auf 630. Es bleibt dabei, dass 54 Menschen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung starben. 

Unklarheiten gibt es dagegen bei der Zahl der Genesenen und aktuell Erkrankten. Das Gesundheitsministerium meldet 592 Genesene, was aber addiert mit den Todesopfern eine größere Zahl als die der bestätigten Fälle ergibt. Eine Nachfrage in Düsseldorf konnte das nicht aufklären. Nach Angaben einer Sprecherin des Ministeriums muss es irgendwo in der Meldekette einen Fehler gegeben haben. 

Update, 14.21 Uhr: Dass die wirtschaftliche Lage in vielen Betrieben im Sauerland wegen des Coronavirus nicht gerade berauschend ist, dürfte den meisten klar sein. Die IHK Arnsberg hat das jetzt an Zahlen festgemacht: Laut der Frühjahrs-Konjunkturumfrage befinden sich 42 Prozent der Unternehmen in einer schlechten Lage.

Coronavirus im Sauerland: HSK gibt aktuelle Zahlen bekannt

Update, 11.37 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es zum ersten Mal nach neun Tagen wieder einen neuen Coronavirus-Fall. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, gibt es damit nun 608 bestätigte Fälle im HSK. Weil aber auch ein weiterer Infizierter als genesen gilt, blieb die Zahl der aktuell Erkrankten mit acht stabil. Besonders erfreulich dabei: Kein Infizierter muss stationär behandelt werden. 17 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung

Zudem veröffentlichte der Kreis die aktuellen Erkranktenzahlen aus den Städten und Gemeinden (in Klammern die Veränderung zur Vorwoche).

Kommune

Aktuell Infizierte

Arnsberg

1 (-2)

Bestwig

0

Brilon

0

Eslohe

1 (-1)

Hallenberg

0

Marsberg

2 (-1)

Medebach

0

Meschede

1 (-2)

Olsberg

1 (+1)

Schmallenberg

1 (-5)

Sundern

1 (-2)

Winterberg

0

Coronavirus im Sauerland: Zulassungsstelle in Lennestadt öffnet wieder

Update, Freitag, 29. Mai, 9.27 Uhr: Die Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Olpe in Lennestadt nimmt am Dienstag nach Pfingsten ihren Dienst wieder auf. Um ein Fahrzeug an- oder abmelden zu können, ist es erforderlich, unter den Telefonnummern 02761/81-485 oder -237 vorab einen Termin zu vereinbaren, wie die Kreisverwaltung mitteilt. "Wegen des großen Andrangs ist ein Vorlauf von einigen Tagen möglich", bittet der Leiter des Fachdienstes Straßenverkehr, Heinz Kirchhoff, um Verständnis.

Eine Entlastung versprechen sich die Verantwortlichen daher auch von einem neuen Online-Verfahren zur Terminvergabe, das in Kürze bei der Zulassungsbehörde eingeführt werden soll. In diesem Zusammenhang appelliert Kirchhoff an die Kunden der Zulassungsstelle, Termine, die nicht in Anspruch genommen werden können, rechtzeitig abzusagen.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Donnerstag, 28. Mai

Update, 16.19 Uhr: Der Kreis Olpe wird für Juni und Juli auf die Hälfte der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung verzichten. Das teilte die Kreisverwaltung am Donnerstag mit. "Hintergrund ist die Umstellung von der bisherigen Notbetreuung zu einem 'eingeschränkten' Regelbetrieb ab 8. Juni, der dann für alle Kinder gilt", heißt es. 

In der Notbetreuung sei für Mitte März bis Mai vollständig auf die Elternbeiträge verzichtet worden. Der Regelbetrieb sei wegen des Coronavirus jedoch weiterhin "qualitativ und quantitativ mit Einschränkungen verbunden". Daher sollen der Kreistag auf Vorschlag der Verwaltung in seiner Sitzung am 15. Juni die Regelung beschließen.

Der Kreis Olpe folgt damit nach eigenen Angaben einer Vereinbarung der Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbänden: "Die Landesregierung NRW hat angekündigt, den Einnahmeausfall - wie auch für April und Mai - zur Hälfte zu erstatten." Gleichwohl würden für den Zeitraum von Mitte März bis Juli 2020 geringere Einnahmen von insgesamt 760.000 Euro verbleiben. "Die Erstattung für den halben März wird mit den hälftigen Beiträgen für Juni verrechnet, so dass für die meisten Beitragspflichtigen faktisch im Juni keine Zahlungsverpflichtung entsteht", erklärte die Kreisverwaltung.

Coronavirus im Sauerland: Muggelkirmes in Olpe soll stattfinden

Update, 15.01 Uhr: Nach einigen Tagen ohne schlechte Nachrichten in Sachen Coronavirus vermeldete der Kreis Olpe am Donnerstag im wöchentlichen Update der aktuellen Fallzahlen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Dabei handele es sich um eine 78-jährige Frau aus Lennestadt und eine 79-jährige Frau aus Finnentrop, wie die Kreisverwaltung mitteilte. Die Zahl der Corona-Toten stieg damit auf 54. 

Erfreulich ist dagegen die übrige Entwicklung der Zahlen: Im Vergleich zu den Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums von Mittwoch gab es nur eine Neuinfektion, sodass es nun insgesamt 628 bestätigte Fälle im Kreis Olpe gibt. Die Zahl der Genesenen stieg allerdings um 15 auf 564. Es sind momentan also nur noch zehn Personen erkrankt. Fünf davon werden stationär behandelt, von denen zwei auf der Intensivstation liegen und beatmet werden müssen. 

Update, 14.27 Uhr: Reihenweise wurden Großveranstaltungen im Sauerland wegen des Coronavirus abgesagt - teilweise auch wenn sie außerhalb des bisherigen Verbots-Zeitraums liegen. Die Muggelkirmes in Olpe soll aber im September auf jeden Fall stattfinden, wie das Leitungsteam jetzt erklärte.

Coronavirus im Sauerland: Rothaarsteig startet nach Corona-Pause durch

Update, 13.21 Uhr: Das tägliche Update rund um die Coronavirus-Zahlen aus dem Hochsauerlandkreis fällt erneut sehr positiv aus. Wie die Kreisverwaltung am Mittag mitteilte, gab es aucham neunten Tag in Folge keine neuen Infektionen, sodass die Zahl der bestätigten Fälle weiterhin 607 beträgt. Vier weitere Infizierte gelten nun aber mittlerweile als genesen (insgesamt 582), somit sind momentan nur noch acht Menschen aus dem HSK an Covid-19 erkrankt. Davon muss niemand im Krankenhaus behandelt werden. 17 Infizierte starben in Verbindung mit dem Coronavirus. 

Update, Donnerstag, 28. Mai, 10.40 Uhr: Wandern, durchatmen, Kraft tanken, gemütlich einkehren. Dies alles ist am Rothaarsteig ab sofort wieder möglich. Ob Tagestour oder Wanderurlaub - der Rothaarsteig lädt ein zum Akku aufladen und aktiven Entspannen. Die Qualitätsbetriebe, Ranger und alle anderen Verantwortlichen des Rothaarsteig haben vielfältige Ideen entwickelt für den Neustart des Tourismus nach der Coronavirus-Pause

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Mittwoch, 27. Mai

Update, 16.07 Uhr: Im Kreis Olpe gab es am Mittwoch erneut drei neue Infektionen mit dem Coronavirus, wie aus den aktuellen Fallzahlen des NRW-Gesundheitsministeriums hervorgeht. Die Zahl aller bestätigten Fälle stieg somit auf 627. Es gibt weiterhin 549 Genesene und 52 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung, sodass die Zahl der momentan Infizierten auf 26 stieg. 

Update, 15.24 Uhr: Wasserratten können ab sofort wieder im Hennesee baden. Wie die Hennesee GmbH mitteilte, sind die Badestellen wieder geöffnet. Allerdings gelten dort wegen des Coronavirus auch besondere Verhaltensregeln

Coronavirus im Sauerland: Handwerk rechnet mit Verzögerung bei Azubis

Update, 12.46 Uhr: Auch am achten Tag in Folge gibt es im Hochsauerlandkreis keine neuen Coronavirus-Fälle. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die die Kreisverwaltung am Mittag veröffentlichte. Diese sind nämlich im Vergleich zum Vortag gleich geblieben: Laut HSK gibt es 607 bestätigte Fälle, 578 Genesene, 17 Todesfälle und zwölf aktuell Infizierte. Im Krankenhaus wird weiterhin kein Erkrankter behandelt.

Update, Mittwoch, 27. Mai, 9.24 Uhr: Die Corona-Krise wird nach Ansichten von Handwerksvertretern neue Ausbildungsverträge für Schulabgänger in diesem Jahr deutlich verzögern. "Viele Betriebe können keine Verträge abschließen, weil sie gar nicht an Auszubildende rankommen", sagte Andreas Oehme vom Westdeutschen Handwerkskammertag der Deutschen Presse-Agentur. 

Das müsse jedoch nicht dazu führen, dass es einen großen Einbruch auf dem Ausbildungsmarkt gebe. Im Gegensatz zu anderen Branchen habe das Handwerk - mit Ausnahme von Friseuren oder Kosmetikern - einigermaßen stabil weiterarbeiten können. Allerdings fehle der persönliche Kontakt, der normalerweise durch Praktika, Schulveranstaltungen oder Jobmessen zwischen Betrieben und potenziellen Bewerbern entstehe. Digitale Ersatzangebote könnten das nur sehr bedingt ersetzen.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Dienstag, 26. Mai

Update, 16.36 Uhr: Wie aus den neuen Coronavirus-Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums hervorgeht, gab es im Kreis Olpe am Dienstag drei Neu-Infektionen, sodass es dort nun insgesamt 624 bestätigte Fälle gibt. Die Zahlen der Genesenen (549) und der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 (52) blieben stabil, sodass aktuell 23 Menschen aus dem Kreis Olpe infiziert sind. 

Coronavirus im Sauerland: Mehr Tote im April im Kreis Olpe - weniger im HSK

Update, 15.35 Uhr: Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises teilt mit, dass die Aids-Beratung in der Fachstelle Sexuelle Gesundheit ab sofort wieder persönliche Beratungsgespräche inklusive eines anonymen kostenfreien HIV-Tests anbietet. Termine können unter 0291/94-4711 vereinbart werden.

Update, 14.50 Uhr: Das Statistische Landesamt (IT.NRW) hat am Dienstag die aktuellen Zahlen der Sterbefälle in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Demnach sind im Land im vergangenen Monat (17.600) drei Prozent mehr Menschen gestorben als im April 2019 (17.100). Der Wert für 2020 ist laut dem Statistischen Landesamt der höchste April-Wert der vergangenen sechs Jahre. Ob der Zuwachs auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist, lasse sich an den Zahlen allerdings nicht festmachen, sagte eine Sprecherin.

IT.NRW hat zudem die Zahlen aus den einzelnen Städten und Landkreisen in NRW veröffentlicht. Interessant dabei: Während im HSK im April 2020 252 Menschen und damit 14 weniger als im Jahr zuvor starben (-8,7 Prozent), stieg die Zahl der Sterbefälle im Kreis Olpe im selben Vergleichszeitraum um 39 auf 158 (+32,8 Prozent). 

Die Zahl der Sterbefälle in NRW war im April 2020 so hoch wie in den vergangenen sechs Jahren nicht.

Coronavirus im Sauerland: Kinderhospiz sorgt sich um die Zukunft

Update, 12.58 Uhr: Die täglichen Coronavirus-Zahlen aus dem Hochsauerlandkreis liefern sehr positive Erkenntnisse. Wie die Kreisverwaltung am Mittag mitteilte, gibt es auch am siebten Tag in Folge keinen neuen Fall im HSK (insgesamt weiterhin 607). Gestiegen ist dagegen die Zahl der Genesenen (um acht auf 578), sodass momentan nur noch 12 Menschen aus dem Kreis an Covid-19 erkrankt sind. Besonders erfreulich: Kein einziger Infizierter wird mehr stationär behandelt

Update, 11.47 Uhr: Das Kinderhospiz Balthasar in Olpe sorgt sich um seine Zukunft. Wegen des Coronavirus sind die Spendeneinnahmen der Einrichtung drastisch eingebrochen. Daher ruft das Hospiz - inklusive eines prominenten Paten - nun zur Unterstützung auf.

Update, 10.46 Uhr: Auf dieses Wiedersehen haben sich Schüler und Lehrer der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe in Marsberg riesig gefreut: Der Präsenzunterricht geht wieder los - wegen des Coronavirus allerdings unter strengen Hygienevorgaben.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 25. Mai

Update, 16.28 Uhr: Bei den Coronavirus-Fallzahlen, die das NRW-Gesundheitsministerium am Nachmittag veröffentlicht hat, gibt es für den Kreis Olpe erneut keine Veränderungen: Weiterhin werden 621 bestätigte Fälle, 549 Genesene, 52 Tote und somit 20 aktuell Infizierte gezählt. 

Update, 15.47 Uhr: Nachdem das Bundeslandwirtschaftsministerium entschieden hat, den nächsten Bundesentscheid des Wettberwerbs "Unser Dorf hat Zukunft" auf 2023 zu verschieben, wird sich auch der Kreis Olpe zeitlich angleichen und den Wettbewerb analog auf das Jahr 2021 verschieben. "So verbleibt allen Beteiligten genug Zeit, die wegen der Covid-19-Pandemie entstandenen Zeitverluste auszugleichen und sich angemessen auf die neue Wettbewerbsrunde vorzubereiten", heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Kreishaus.

In diesem Jahr hätte die Bereisung in den 19 Teilnehmerdörfern vom 7. bis 11. September stattfinden sollen. Die im Vorfeld geplanten Veranstaltungen und Arbeitskreise zur Vorbereitung und Abstimmung aller Beteiligten, mussten bereits größtenteils abgesagt werden. Über die Details zum Wettbewerbsverlauf im kommenden Jahr wird der Kreis Olpe nach eigenen Angaben "rechtzeitig informieren".

Coronavirus im Sauerland: Mescheder Tafel öffnet wieder

Update, 14.53 Uhr: Freudige Nachrichten für alle Hilfebedürftigen und ehrenamtlich Engagierten: Nachdem die Mescheder Tafel Ende März wegen des Coronavirus geschlossen wurde, wird der Betrieb nun wieder aufgenommen. Ab dem Termin des "Neustarts" gelten allerdings besondere Maßnahmen für Mitarbeiter und Kunden.

Update, 13.32 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat am Mittag die aktuellen Coronavirus-Zahlen veröffentlicht - mit erneut erfreulicher Tendenz: Es gibt am sechsten Tag in Folge keinen neuen Fall im Kreis. "Seit vergangenen Dienstag hat es keine Neuinfektion im Hochsauerlandkreis gegeben", teilte die Kreisverwaltung mit. Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt damit schon fast eine Woche 607. 

Die weiteren Zahlen bleiben unverändert: Es gibt aktuell 570 Genesene und 20 Erkrankte sowie 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Von den Erkrankten werden vier stationär behandelt, jedoch keiner mehr auf der Intensivstation.

Coronavirus im Sauerland: Zulassungsstellen im HSK öffnen wieder

Update, 11.50 Uhr: Nach Pfingsten, also ab Dienstag, 2. Juni, haben wieder alle drei Kfz-Zulassungsstellen des Hochsauerlandkreises regulär von Montag bis Samstag geöffnet. Wie die Kreisverwaltung am Montag mitteilte, können ab sofort Termine für die Standorte in Arnsberg, Brilon und Meschede reserviert werden. 

Es sei jedoch für Privatpersonen weiterhin erforderlich, online einen Termin zu vereinbaren. "Ohne Termin ist eine Bearbeitung nicht möglich", erklärt der HSK. Die Kfz-Zulassungsstellen bitten, pünktlich zu erscheinen und einen Mundschutz zu tragen. Es gelten weiterhin die gebotenen Einschränkungen wie die Abstands- und Hygieneregelungen

Für die Führerscheinstellen bleibt es zunächst bei den bisherigen Regelungen. Die Führerscheinstellen in den Kreishäusern Arnsberg und Brilon sind zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar, eine Terminvereinbarung ist vorab telefonisch oder per Mail notwendig.

Update, Montag, 25. Mai, 9.14 Uhr: Am Sonntag gab es laut den Coronavirus-Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums keine neuen Fälle im Hochsauerlandkreis und Kreis Olpe. Auch die anderen Werte blieben unverändert (HSK: 607 bestätigte Fälle, 570 Genesene, 17 Tote, 20 aktuell Infizierte; Kreis Olpe: 621 bestätigte Fälle, 549 Genesene, 52 Tote, 20 aktuell Infizierte). 

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Sonntag, 24. Mai

Update, Sonntag, 24. Mai, 16.46 Uhr: Wochenlang die eigenen Freunde nicht sehen und nicht in die Kita gehen:Die kleinsten Sauerländer leiden besonders stark unter dem Coronavirus und seinen Auswirkungen. Die Erzieherinnen der Kita Wurzelkinder aus Amecke haben sich deshalb eine besondere Aktion einfallen lassen.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Samstag, 23. Mai

Update, 16 Uhr: Es gibt wieder Bewegung in den Coronavirus-Zahlen für den Kreis Olpe und den Hochsauerlandkreis. Laut den neuen Zahlen, die das NRW-Gesundheitsministerium am Samstagnachmittag veröffentlicht hat, gibt es im Kreis Olpe zwei neue registrierte Corona-Fälle. 

Beachtlich gestiegen ist aber auch die Zahl der Genesen: Nach Angaben des Gesundheitsministeriums haben im Kreis Olpe mittlerweile 549 Menschen die Infektion überstanden. Am Freitag lag diese Zahl noch bei 519. 

Im Hochsauerlandkreis gibt es am Samstag keine Veränderung der Zahlen im Vergleich zum Vortag (siehe Update 22. Mai, 12.35 Uhr).

Coronavirus im Sauerland: Friseurin gibt wegen Corona ihren Salon auf

Update, 15 Uhr: Edelgard Kruse führt seit 53 Jahren ihren Friseursalon in Bilstein. Doch nun ist wegen des Coronavirus Schluss: Die 77-Jährige kann und will die Schutzmaßnahmen in ihrem kleinen Laden nicht umsetzen. „In meinem Alter muss ich nicht mehr mit Maske Haare schneiden. Die Leichtigkeit ist einfach weg. Das Zwischenmenschliche fehlt komplett“, sagt sie. 

Update, 11.15 Uhr: Im Vergleich zu armen Ländern wurde das Sauerland verhältnismäßig wenig vom Coronavirus betroffen. Guatemala wurde beispielsweise besonders hart von Covid-19 getroffen. Der Hilfeverein Esperanza will nun mit drei Maßnahmen gezielt in Zentralamerika helfen.

Update, Samstag, 23. Mai, 8.45 Uhr: Als die Familie von Josef „Jupp“ Sauerland kürzlich in den sozialen Netzwerken dazu aufrief, ihrem Uropa zum 100. Geburtstag, den er wegen des Coronavirus nicht feiern konnte, Glückwünsche zu schicken, hätte wohl niemand mit einer solchen Resonanz gerechnet: Etwa 150 Karten, Briefe und weitere Überraschungen aus ganz Deutschland und darüber hinaus erhielt der Jubilar zu seinem Ehrentag.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Freitag, 22. Mai

Update, 17.20 Uhr: Laut den Coronavirus-Zahlen, die das NRW-Gesundheitsministerium am Nachmittag veröffentlicht hat, gibt es auch am sechsten Tag in Folge keine neuen Infektionen im Kreis Olpe. Die Zahlen stellen sich weiterhin folgendermaßen dar: 619 bestätigte Fälle, 519 Genesene, 47 aktuell Infizierte und 52 Tote in Verbindung mit Covid-19.

Update, 15.36 Uhr: Im St. Franziskus-Hospital Winterberg sind ab Montag, 25. Mai, wieder Patientenbesuche möglich - allerdings unter Einschränkungen. In der Besuchszeit von 14 bis 17 Uhr kann maximal ein Besucher pro Tag einen Patienten besuchen. Gestattet ist eine Besuchszeit von höchstens einer Stunde. 

Besucher dürfen zudem keine Krankheitssymptome haben und müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Es gilt darüber hinaus der Mindestabstand von 1,50 Metern.

Update, 14.44 Uhr: Nachdem die Veranstalter des wegen des Coronavirus verschobenen Biggesee Open Air bereits verkündet haben, dass Wincent WeissLEAJoel Brandenstein und Mark Forster ihr Kommen für 2021 angekündigt haben, gibt es weitere gute Nachrichten für alle Fans: Das Mitsingkonzert "Bigge singt!" wird auf den 27. Juni 2021 verschoben. Tickets für 2020 behalten ihre Gültigkeit.

Mit dabei sind ebenfalls die "Gemischten Stimmen BIGGEsang". Der Chor gewann im vergangenen Jahr den Wettbewerb "Bester Chor im Westen" im WDR-Fernsehen. Nun wollen die Preisträger unter der Leitung von Volker Arns das Publikum mit einem Lied auf den Lippen in den Sommer 2021 schicken. Gemeinsam mit weiteren Chören aller Altersstufen und Musikrichtungen gibt es einen Nachmittag zum Zuhören und Mitsingen. Dabei steht das Mitsingen klar im Vordergrund. Tickets für Mitsingkonzert am Biggesee gibt es ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Coronavirus im Sauerland: Dritter Tag ohne neue Infektionen im HSK

Update, 12.35 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat am Mittag die aktuellen Coronavirus-Zahlen veröffentlicht. Erfreuliche Nachrichten: Am dritten Tag in Folge gab es keine neuen Infektionen, es bleibt also bei 607 bestätigten Fällen. Zudem stieg die Zahl der Genesenen um sechs auf 570, sodass momentan nur noch 20 Menschen an Covid-19 erkankt sind. Vier davon werden stationär behandelt, zwei liegen auf der Intensivstation. 17 Menschen aus dem HSK starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion

Die Kreisverwaltung veröffentlichte darüber hinaus wie jeden Freitag die aktuellen Erkranktenzahlen aus den einzelnen Städten und Gemeinden. Auch hier gibt es positive Neuigkeiten: Mittlerweile sind sechs Kommunen ohne aktuellen Fall. Der Überblick (in Klammern die Veränderung zur Vorwoche):

Kommune

Aktuell Infizierte

Arnsberg

3 (+1)

Bestwig

0

Brilon

0 (-1)

Eslohe

2 (-1)

Hallenberg

0

Marsberg

3 (+1)

Medebach

0

Meschede

3 (-2)

Olsberg

0 (-1)

Schmallenberg

6 (-1)

Sundern

3 (-1)

Winterberg

0 (-1)

Coronavirus im Sauerland: Schützen spenden Masken an Seniorenheim

Update, 11.53 Uhr: Der Vatertag 2020 stand wegen des Coronavirus auch im Sauerland unter besonderen Vorzeichen: Die traditionellen Gruppen-Wanderungen mit Bollerwagen waren nicht erlaubt - ebenso wie andere große Menschenansammlungen. Die meisten Bürger im HSK und Kreis Olpe hielten sich auch daran - aber nicht alle, wie die Vatertags-Bilanz der Polizei zeigt

Der Vatertag am Sorpesee in Bildern

Update, Freitag, 22. Mai, 11.12 Uhr: Eine tolle Geste in Zeiten der Corona-Krise: Weil der Vorstandsausflug des Schützenvereins Rüblinghausen wegen des Coronavirus ausfällt und der Verein dadurch Geld spart, haben die Schützen Schutzmasken an die Senioreneinrichtung Haus Matthäus in Rüblinghausen gespendet - und die kann die Einrichtung aktuell sehr gut gebrauchen.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Donnerstag, 20. Mai

Update, 12.23 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat die aktuellenCoronavirus-Fallzahlen veröffentlicht. Im HSK und Kreis Olpe sind die Zahlen im Vergleich zum Vortag unverändert (HSK: 607 Fälle, 564 Genesene, 26 Infizierte, 17 Tote; Kreis Olpe: 619 Fälle, 519 Genesene, 47 Erkrankte, 52 Tote). Im Kreis Olpe gibt es nun somit seit fünf Tagen keine neuen Infektionen mehr. 

Update, 10.45 Uhr: Heute ist Vatertag! Und das traumhafte Wetter würde eigentlich perfekte Voraussetzungen für eine Wanderung mit Freunden und Bollerwagen bieten. Doch ist das in Zeiten des Coronavirus überhaupt erlaubt? Wir haben uns genau angeschaut, was an Christi Himmelfahrt möglich ist - und was nicht.

Update, 21. Mai, 10.20 Uhr: Die Rentenstelle der Stadt Arnsberg ist ab Montag, 25. Mai, wieder geöffnet. Um die Hygiene- und Sicherheitsauflagen zum Schutz der Gesundheit der Bürger und Mitarbeiter einhalten zu können, erfolgt die Öffnung unter folgenden Voraussetzungen: Die Rentenstelle wird zunächst ausschließlich über Terminvereinbarungen geöffnet. Termine werden unter 02932/201-1604 und -1307 vergeben und gelten grundsätzlich nur für Einzelpersonen. Nur in Ausnahmefällen kann eine zweite Person zugelassen werden. Sowohl im Rathaus als auch in den Räumlichkeiten der Rentenstelle ist ein Mundschutz zu tragen. Die Bürger melden sich an der Infostelle im Foyer des Rathauses und werden dort zum Termin abgeholt.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Mittwoch, 20. Mai

Update, 14.09 Uhr: Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises bittet alle Bürger, die Corona-Hotline (0291/94-2202) nur für gesundheitliche Fragen im Rahmen der Pandemie zu nutzen. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort wurden in den vergangenen Tagen vermehrt zu anderen Themen angerufen, zu denen sie keine Auskünfte geben können", berichtet die Kreisverwaltung. 

Zudem weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass trotz vermehrter Nachfrage bis auf Weiteres keine Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz durchgeführt werden können.

Update, 13.17 Uhr: Im St. Martinus-Hospital in Olpe und im St. Josefs-Hospital in Lennestadt sind ab Donnerstag, 21. Mai, wieder Besuche von Patienten erlaubt. Das teilte die Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen am Mittwoch mit. 

In beiden Häusern werde vorab ein Besucher-Screening durchgeführt. Hierzu werden die Besucher gebeten, einen Fragebogen wahrheitsgemäß auszufüllen und Angaben zu ihrer Person zu machen. "Sollten Bedenken bestehen, so kann der Besuch verwehrt werden", heißt es. Um Wartezeiten zu verringern, können Besucher den Fragebogen vorab herunterladen und ausfüllen. 

Die tägliche Besuchszeit findet zwischen 14 und 17 Uhr statt und jeder Patient darf maximal zwei Besucher pro Tag empfangen. Besucher müssen während des gesamten Aufenthaltes im Krankenhaus einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Coronavirus im Sauerland: Unveränderte Zahlen im HSK

Update, 12.37 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Zahlen aus dem Hochsauerlandkreis liegen vor. Wie die Kreisverwaltung am Mittag mitteilte, gibt es keine neuen Fälle. Insgesamt sind oder waren also weiterhin 607 Menschen an Covid-19 erkankt. Auch die Zahlen der Genesenen (564), Sterbefälle (17) und aktuell Infizierten (26) sind unverändert. Allerdings wird eine Person mehr nun stationär behandelt (insgesamt vier). Zwei Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation

Update, 11.07 Uhr: Die Freibäder im Sauerland dürfen ab heute wieder öffnen - unter Einhaltung strenger Corona-Maßnahmen. Doch nur die wenigsten Bäder im HSK und Kreis Olpe empfangen schon wieder Badegäste. Manche Freibäder wissen noch gar nicht, ob sie in der Saison 2020 überhaupt öffnen werden. Wir haben eine Übersicht erstellt, wo Schwimmen schon möglich ist und wo nicht.

Coronavirus im Sauerland: Weniger Patienten im Behandlungszentrum

Update, Mittwoch, 20. Mai, 9.25 Uhr: Das Coronavirus-Behandlungszentrum, das Anfang April in Olpe für positiv getestete Patienten eingerichtet wurde, schließt am heutigen Mittwoch wieder, wie die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mitteilt. "Glücklicherweise können wir einen deutlichen Rückgang der Behandlungszahlen in den Corona-Behandlungszentren in Olpe, Siegen und Lüdenscheid feststellen, ein Zeichen für einen weiteren Schritt zurück zur Normalität", erklärt Stefan Spieren, Hausarzt und Leiter des Behandlungszentrums. 

Zudem stehe mittlerweile ausreichend Schutzausrüstung für Arztpraxen zur Verfügung, sodass Corona-Infizierte auch dort behandelt werden könnten, ergänzt Martin Junker, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Lüdenscheid. 

Die für die Behandlungszentren gesondert eingerichteten Telefonnummern in den drei Kreisen bleiben vorerst geschaltet, auch wenn die Behandlungszentren schließen. "Damit werden die Ärztinnen und Ärzte in den Praxen und die Gesundheitsämter vor Ort noch weiterhin entlastet und wir können zügig reagieren - falls die Anruferzahlen wieder zunehmen kann das ein indirekter Hinweis sein", so Junker. Die Ausstattung der Behandlungszentren wird laut KVWL für den Fall der Fälle eingelagert und stehe bei einem erneuten Ausbruch umgehend zur Verfügung.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Dienstag, 19. Mai

Update, 16.15 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Zahlen, die der Kreis Olpe am Nachmittag veröffentlicht hat, zeigen weiter eine erfreuliche Tendenz: Am dritten Tag in Folge gibt es dort keine neuen Infektionen. Es bleibt also bei 619 bestätigten Fällen und 52 Todesfällen in Verbindung mit Covid-19. Die Zahl der Genesenen stieg um einen auf 520, sodass aktuell noch 47 Menschen aus dem Kreis infiziert sind. 

Die Kreisverwaltung kündigte zudem an, künftig nicht mehr täglich detaillierte Zahlen zu veröffentlichen. Stattdessen verweist der Kreis Olpe auf die täglich aktualisierten Fallzahlen des NRW-Gesundheitsministeriums, an das die Kreisverwaltung die eigenen Zahlen täglich melden muss. Detaillierte Corona-Zahlen (mit Tests sowie Aufschlüsselung nach Kommunen und Altersgruppen) sollen nun nur noch einmal wöchentlich (in der Regel am Donnerstag) veröffentlicht werden.

Update, 15.31 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat in einem Dringlichkeitsentscheid beschlossen, auf die Erhebung von Unterrichtsentgelten zu verzichten, wenn eine Wiederaufnahme des Unterrichts wegen der Coronavirus-Einschränkungen bis zum Schuljahresende nicht möglich ist. Das teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit. Die Musikschulentgelte für die wieder aufgenommenen Unterrichte werden demnach ab Mai erhoben. 

"Die Fälligkeit der Maientgelte und damit auch der Lastschrifteinzug wurde aus organisatorischen Gründen auf den 29. Mai 2020 verschoben. Bei verspäteter Wiederaufnahme des Unterrichts im Mai bzw. Juni greift für die nicht erteilten Unterrichte die Erstattungsregel nach der Entgeltordnung. Bereits gezahlte Maientgelte für im Mai nicht stattfindende Unterrichte werden erstattet. Ein geänderter Entgeltbescheid wird in den nächsten Tagen auf dem Postweg zugestellt", heißt es.

Coronavirus im Sauerland: Was ist an Vatertag erlaubt und verboten?

Update, 14.52 Uhr: Christi Himmelfahrt steht bevor, bei vielen auch besser bekannt als Vatertag. Normalerweise gehen an diesem Tag größere Gruppen auf feucht-fröhliche Wandertour - nicht aber in Zeiten des Coronavirus. Auch wenn das Wetter am Donnerstag fabelhaft werden soll, sind größere Menschenansammlungen weiterhin verboten. Wir haben zusammengestellt, was am Vatertag trotzdem erlaubt ist.

Update, 13.15 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat am Mittag die aktuellen Coronavirus-Zahlen bekanntgegeben. Demnach gab es im Vergleich zum Vortag zwei Neu-Infektionen, sodass die Zahl aller bestätigten Fälle leicht auf 607 stieg. Erfreulich: Sieben weitere Infizierte gelten mittlerweile als genesen (insgesamt 564). Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 beträgt weiterhin 17. Momentan erkrankt sind nach Angaben der Kreisverwaltung noch 26 Personen aus dem HSK, von denen nur noch drei stationär behandelt werden (drei weniger als am Montag). Zwei Patienten liegen auf der Intensivstation

Coronavirus im Sauerland: Brilon veranstaltet "Virtuelle Hansetage"

Update, 11.35 Uhr: Für viele war die Absage der 40. Internationalen Hansetage in Brilon wegen des Coronavirus ein schwerer Schlag, doch ganz verzichten müssen die Briloner auf "ihre" Veranstaltung nicht. Die Stadt Brilon richtet vom 4. bis 7. Juni nun die ersten "Virtuellen Hansetage" aus und hat die alternativen Planungen dafür vorgestellt.

Update, 10.23 Uhr: In diesem Jahr werden die Menschen im Sauerland wegen des Coronavirus höchstwahrscheinlich kein einziges Schützenfest feiern können. Eine Bruderschaft hat sich deshalb eine besondere Aktion einfallen lassen: Die Schützen aus Müschede bieten über ihren Online-Shop ein Schützenfestpaket mit vielen Überraschungen für das "Schützenfest zu Hause" an.

Update, Dienstag, 19. Mai, 9.15 Uhr: Nicole Bicher aus Bamenohl hat aus der Not eine Tugend gemacht: Weil durch die Maskenpflicht, die wegen des Coronavirus gilt, jeder eine Mund-Nasen-Bedeckung benötigt, bestückt sie einen "Maskomaten" mit selbstgenähten Schutzmasken. Das neue Motiv, das Nicole Bicher dort anbietet, ist laut ihrer Aussage "der absolute Mega-Renner".

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 18. Mai

Update, 15.40 Uhr:  Das Himmelfahrtswochenende steht an und viele Menschen sind nach den massiven Einschränkungen in der Corona-Krise mit Homeoffice und Kinderbetreuung in Urlaubsstimmung. So erleben Campingplatzbetreiber in Nordrhein-Westfalen einen noch größeren Ansturm als in den Vorjahren und auch schon zahlreiche Buchungen für den Urlaub in den Sommermonaten

Die Campingplätze seien in der zweiten Wochenhälfte landesweit so gut wie ausgebucht, sagte der Verbandsvorsitzende Leo Ingenlath am Montag. Das Himmelfahrtswochenende habe schon immer zu den Spitzenzeiten gehört. "Aber was in diesem Jahr abgeht, ist der Wahnsinn." Auch für die Sommerferien gebe es schon ungewöhnlich viele Buchungen, auch für zweiwöchige Aufenthalte. Das betreffe nicht nur die Stellplätze für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern auch die Unterkünfte in den oft kleinen Häusern, die auf den Plätzen stünden. 

"Die Leute wollen nicht mehr weit weg fahren, sie wollen im eigenen Bundesland bleiben", schloss Ingenlath aus vielen Gesprächen. In der Corona-Krise wollten sie mehr Sicherheit. Dazu gehörten auch Camper, die normalerweise in die Niederlande oder nach Belgien fahren, jetzt aber auf Campingplätze in Nordrhein-Westfalen umschwenken, sagte der Vorsitzende des Verbandes, der 130 Mitgliedsunternehmen in NRW zählt.

Coronavirus im Sauerland: Stadtbüros in Arnsberg öffnen wieder

Update, 14.26 Uhr: Die Stadtbüros der Stadt Arnsberg sind ab Montag, 25. Mai, wieder geöffnet. Allerdings gelten dort wegen des Coronavirus besondere Regeln, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Die Stadtbüros werden demnach zunächst ausschließlich für Termine geöffnet, die für alle Standorte (Arnsberg, Oeventrop, Neheim, Hüsten) unter 02932/2010 vereinbart werden können. 

Termine gelten grundsätzlich nur für Einzelpersonen, nur in Ausnahmefällen kann eine zweite Person zugelassen werden (z. B. minderjährige Kinder, Betreuer, Übersetzer). Das Stadtbüro bearbeitet zudem nur folgende Anliegen: Ausweise und Pässe; Um-,An-, Abmeldungen; Führungszeugnisse; Anwohnerparkausweise.

Alle anderen Anliegen müssen weiterhin telefonisch, schriftlich oder über das Online-Service-Portal der Stadt Arnsberg erledigt werden. In den Räumlichkeiten der Stadtbüros gilt die Maskenpflicht.

Coronavirus im Sauerland: Fünf neue Fälle im HSK - keine im Kreis Olpe

Update, 12.43 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Zahlen aus den beiden Kreisen liegen vor. Im Hochsauerlandkreis gibt es im Vergleich zur letzten Veröffentlichung der Zahlen am Freitag fünf neue Infektionen. Damit gibt es dort nun605 bestätigte Fälle, wie die Kreisverwaltung mitteilte. Bei weiterhin 557 Genesenen und 17 Sterbefällen in Verbindung mit Covid-19 stieg die Zahl der aktuell Erkrankten dementsprechend ebenfalls um fünf auf 31. Davon werden weiterhin sechs stationär behandelt, allerdings liegen nun drei Infizierte auf der Intensivstation (einer mehr als am Freitag). 

Gute Nachrichten gibt es aus dem Seniorenzentrum Blickpunkt in Meschede: Dort sei am Montag die Quarantäne für die gesamte Einrichtung aufgehoben worden. "Eine einzelne noch betroffene Bewohnerin ist bis zur negativen Testung in individueller Quarantäne untergebracht worden", erklärte der HSK. 

Im Kreis Olpe sind die Zahlen im Vergleich zum Vortag unverändert. Es bleibt also bei 619 bestätigten Fällen, 519 Genesenen, 52 Todesfällen sowie 48 aktuell Infizierten. Zwölf Patienten werden weiterhin stationär behandelt, vier davon auf der Intensivstation. Zwei Corona-Erkrankte müssen beatmet werden.

Update, 10.40 Uhr: Das Südsauerlandmuseum in Attendorn nimmt ab sofort Zeitkapseln der Corona-Krise entgegen. Diese Erinnerungsstücke an die derzeitige Pandemie sollen in zwei Jahren geöffnet werden.

Coronavirus im Sauerland: Kürzere Hotline-Zeiten in Sundern

Update, 10.09 Uhr: Die Stadt Sundern teilt mit, dass die Corona-Hotline der Stadtverwaltung (0160/2002354 bzw. 0160/2025687) ab dem kommenden Montag, 25. Mai, nur noch montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr erreichbar ist. Bislang war die Hotline von 8 bis 20 Uhr besetzt, auch am Wochenende und an Feiertagen. Grund für die Reduzierung der Sprechzeiten sei der Rückgang der telefonischen Anfragen.

Update, Montag, 18. Mai, 9.23 Uhr: Nordrhein-Westfalen geht mit weiteren kleinen Schritten in Richtung Normalität: Nach wochenlangem Stillstand dürfen Hotels am Montag für Touristen wieder öffnen. Das dürften auch die Jugendherbergen. Nach Angaben des Deutschen Jugendherbergswerks ist aber noch nicht klar, welche Vorgaben des Landes umgesetzt werden müssen. Darum gibt es noch kein Öffnungsdatum

Die touristischen Regionen sind froh, noch im Mai mit dem Feiertagsgeschäft starten zu können. Das gebe den Betrieben Rückenwind, hieß es beispielweise aus dem Sauerland. Aber durch den Mehraufwand wegen erhöhter Anforderungen würden sie weniger verdienen. Vor allem für kleinere Betriebe stelle sich die Frage, ob sich das rechne. Denn entsprechend zur Gastronomie gelten strenge Hygiene- und Infektionsstandards, Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen

Vor einer Woche hatten schon Campingplätze, Ferienwohnungen und Ferienhäuser öffnen dürfen. Ursprünglich war geplant, dass die Hotels erst an Christi Himmelfahrt (21. Mai) starten dürfen. Mit dem jetzt vorgezogenen Start sollen sich die Betriebe auf das lange Feiertagswochenende vorbereiten können.

Hier gelangen Sie zum News-Ticker mit allen Entwicklungen rund um das Coronavirus im Sauerland bis Sonntag, 17. Mai.

*wa.de und soester-anzeiger.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare