News-Ticker aus dem HSK und Kreis Olpe

Coronavirus im Sauerland: Weniger Erkrankte - Zahl der Infizierten im Krankenhaus verdoppelt

Seit mehreren Monaten bestimmt das Coronavirus das Leben im Sauerland. Im HSK und Kreis Olpe sind die Fallzahlen zuletzt wieder gestiegen, zudem haben sich insgesamt mehr als 1300 Menschen infiziert, 73 sind gestorben. Unser News-Ticker.

  • Im Sauerland haben sich fast 1400 Menschen mit dem Coronavirus* infiziert, es gibt 74 Tote. 
  • Es gab am Dienstag weniger Erkrankte im HSK als am Vortag (siehe Update von 11.42 Uhr).
  • Die Zahl der Infizierten im Krankenhaus hat sich verdoppelt (siehe Update von 14.36 Uhr).

+++ Coronavirus im Sauerland: News-Ticker aktualisieren +++ 

Update, 4. August, 11.42 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen aus dem Hochsauerlandkreis liegen vor. Wie die Kreisverwaltung am Dienstag mitteilte, gibt es gegenüber dem Vortag eine Neuinfektion und drei Genesene. Damit sieht die Statistik momentan folgendermaßen aus: 724 bestätigte Fälle, 26 Erkrankte, 680 Genesene und 18 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion

Unerfreulich ist die Tatsache, dass sich die Zahl der Covid-19-Erkrankten im Krankenhaus verdoppelt hat: Laut Kreisverwaltung werden nun vier Infizierte stationär behandelt, am Montag waren es noch zwei. 

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 3. August

Update, 14.36 Uhr: Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises weist darauf hin, dass sich seit dem 1. August Reiserückkehrer ohne erkennbare Symptome innerhalb von 72 Stunden nach ihrer Einreise aus dem Ausland freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können - unabhängig davon, ob sie aus einem Risikogebiet einreisen. "Nach einer vertraglichen Regelung zwischen dem Gesundheitsministerium NRW und den Kassenärztlichen Vereinigungen werden diese Tests in den niedergelassenen Arztpraxen durchgeführt. Die Gesundheitsämter in NRW sind in die Testung nicht eingebunden", teilte die Kreisverwaltung mit. 

Auch alle Beschäftigten an öffentlichen und privaten Schulen sowie in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August, alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei niedergelassenen Vertragsärzten, Hausärzten und in Testzentren kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen.

Update, 3. August, 12.55 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gab es über das Wochenende acht neue Coronavirus-Fälle. Das teilte die Kreisverwaltung am Mittag mit. Damit stieg die Zahl aller bestätigten Fälle auf 723. Bei den Neuinfizierten handele es sich "überwiegend um Reiserückkehrer", heißt es aus dem Kreishaus. 

Sechs weitere Erkrankte gelten unterdessen als genesen (insgesamt 677), sodass momentan 28 Menschen aus dem HSK mit Sars-CoV-2 infiziert sind, von denen zwei stationär behandelt werden. Seit Beginn der Pandemie zählt die Kreisverwaltung 18 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Freitag, 31. Juli

Update, 14.04 Uhr: Der Kreis Olpe hat am Freitag ein Update zu den aktuellen Coronavirus-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach gab es seit dem vergangenen Samstag sieben neue Infektionen im Kreisgebiet. "Fünf der Neuinfizierten, die in Kirchhundem, Lennestadt, Olpe und Wenden wohnen, sind Urlaubsrückkehrer vom Balkan", teilte die Kreisverwaltung mit. 

Fünf weitere Covid-19-Erkrankte gelten mittlerweile als genesen (insgesamt 611), sodass momentan 14 Personen mit dem Coronavirus infiziert sind. 56 Menschen aus dem Kreis Olpe starben im Zusammenhang mit einer Infektion

Das Gesundheitsamt weist noch einmal darauf hin, dass sich Personen, die aus dem Ausland einreisen und sich vor der Einreise in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, unverzüglich auf direktem Weg für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen. Eine Befreiung davon setze die Vorlage eines negativen Testergebnisses voraus. Zudem sind die Reiserückkehrer verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Auf der Internetseite des Kreises Olpe steht dazu ein Online-Formular zur Verfügung, mit dem die Meldung schnell und unbürokratisch erfolgen kann. 

Coronavirus im Sauerland: Neun Urlaubsrückkehrer aus dem HSK infiziert

Update, 10.30 Uhr: Der Hochsauerlandkreis vermeldete am Freitagvormittag ganze neun Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Somit stieg die Zahl aller bestätigten Fälle auf 715. Bei allen neuen Infizierten handelt es sich nach Angaben der Kreisverwaltung um "Reiserückkehrer aus Balkanstaaten". 

Erfreulich ist, dass zehn weitere Erkrankte mittlerweile als genesen gelten (insgesamt 671), sodass die Zahl der momentan Infizierten um einen auf 26 sank. 18 Menschen aus dem HSK starben in Verbindung mit einer Corona-Infektion

Die aktuell Erkrankten stammen laut Kreisverwaltung aus Arnsberg (1), Bestwig (1), Hallenberg (5), Marsberg (3), Medebach (1), Meschede (5), Olsberg (1), Schmallenberg (1), Sundern (3) und Winterberg (5). Nur in Brilon und Eslohe gibt es somit aktuell keinen Coronavirus-Fall.

Coronavirus im Sauerland: Krankenhäuser für steigende Fallzahlen gerüstet

Update, 31. Juli, 10.07 Uhr: Kreisdirektor Theo Melcher traf sich jetzt mit Vertretern der Krankenhäuser im Kreis Olpe, um über die aktuelle Situation rund um das Coronavirus zu sprechen. Dabei hat Melcher mit Johannes Schmitz, Geschäftsführer der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen gGmbH als Träger der Krankenhäuser in Olpe und Lennestadt, und Dr. Volker Seifarth, Geschäftsführer der Helios Klinik Attendorn, nicht nur die Erkenntnisse der vergangenen Monate reflektiert, sondern auch die planerische Vorsorge bei ansteigenden Infektionszahlen diskutiert. 

Erstes Fazit: Die Kapazitäten der Krankenhäuser in Bezug auf Intensiv- und Beatmungsplätze hätten trotz der zeitweise großen Zahl der Infizierten stets ausgereicht, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Mit Blick auf erneut steigende Fallzahlen in Deutschland zeigten sich die beiden Geschäftsführer zuversichtlich: "Vor dem Hintergrund der gemachten Erfahrungen sind wir davon überzeugt, dass wir gut gerüstet sind für den Fall, dass auch bei uns die Infektionen wieder steigen sollten."

Melcher, Schmitz und Seifarth apellierten in diesem Zusammenhang erneut an die Bevölkerung, dass Empfehlungen zum sozialen Miteinander, zu Abstand, Hygiene und Maskennutzung "dringend zu beherzigen" seien. 

Sprachen über die Situation rund um das Coronavirus im Kreis Olpe: Johannes Schmitz, Frank Japes, Kreisdirektor Theo Melcher und Dr. Volker Seifarth (v.l.).

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Donnerstag, 30. Juli

Update, 16.38 Uhr: Der Kreis Olpe hat die Coronavirus-Fallzahlen auf seiner Internetseite aktualisiert. Demnach gibt es momentan (Stand 28. Juli) 678 bestätigte Fälle (vier mehr als vergangene Woche), 609 Genesene (+3), 13 aktuell Infizierte (+1) und unverändert 56 Todesfälle. Stationär wird nach Angaben der Kreisverwaltung kein Infizierter behandelt.

Update, 15.38 Uhr: Der Kreis Olpe bietet seit Anfang Juni eine Online-Terminvergabe für die Kfz-Zulassungsstelle an. Das soll die Mitarbeiter entlasten, die seit Beginn der Coronavirus-Pandemie die Termine für Zulassung, Um- oder Abmeldung von Fahrzeugen telefonisch vergeben haben. Das führte zum Teil zu sehr langen Wartezeiten, die die Kreisverwaltung am Donnerstag mitteilte. 

"Dass dadurch manche Kunden frustriert waren, kann ich gut verstehen", weiß Stefanie Schneider. "Allerdings ist das kein Grund, uns am Telefon zu beschimpfen. Auch für uns ist die Situation unbefriedigend." Durch die neue Online-Terminvergabe könnten nun aber Wartezeiten reduziert werden, weil die Mitarbeiter, die vorher Termine koordiniert haben, nun wieder im Schalterdienst arbeiten können. "Die Erfahrungen, die wir in den ersten Tagen gesammelt haben, sind vielversprechend", freut sich Stefanie Schneider. 

Für alle diejenigen, die nicht an dem System teilnehmen können, steht aber auch weiterhin die Möglichkeit der telefonischen Buchung unter 02761/81485 bereit (montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr). 

Coronavirus im Sauerland: Drei neue Fälle im HSK - zwei weitere Genesene

Update, 30. Juli, 10.52 Uhr: Traurige Neuigkeiten aus dem Hochsauerlandkreis: Zum ersten mal seit fast drei Monaten vermeldete die Kreisverwaltung am Donnerstag einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach sei ein 71-jähriger Mann am Dienstag in Arnsberg verstorben, nachdem er zuvor mehrere Wochen intensiv behandelt worden sei. Damit sind nun 18 Menschen aus dem Kreis in Verbindung mit Covid-19 gestorben. 

Zudem teilte der HSK mit, dass es im Vergleich zum Vortag drei Neuinfektionen und zwei weitere Genesene gibt. Die Statistik sieht damit folgendermaßen aus: 706 bestätigte Fälle, 27 aktuell Erkrankte und 661 Genesene

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Mittwoch, 29. Juli

Update, 29. Juli, 11.37 Uhr: Erfreuliche Zahlen in Sachen Coronavirus gab der Hochsauerlandkreis am Mittwoch bekannt. Nach Angaben der Kreisverwaltung gab es keine neuen Infektionen, es bleibt bei insgesamt 703 bestätigten Fällen. Dafür hat sich die Zahl der aktuell Erkrankten fast halbiert: Sie sank von 52 auf 27, weil 25 Corona-Infizierte nun als genesen gelten. Eine Person wird weiter stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus beträt nach wie vor 17. 

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Dienstag, 28. Juli

Update, 28. Juli, 11.55 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat am Vormittag die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen veröffentlicht. Schlechte Nachricht: Es gibt zwei neue Corona-Infektionen, sodass die Zahl aller bestätigten Fälle auf 703 stieg. Positiv ist aber, dass sieben Infizierte mittlerweile als genesen gelten (insgesamt 634). Somit sind momentan nur noch 52 Menschen aus dem HSK an Covid-19 erkrankt, von denen einer stationär behandelt wird. 

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 27. Juli

Update, 27. Juli, 11.33 Uhr: Die Coronavirus-Zahlen im Hochsauerlandkreis haben sich über das Wochenende nicht verändert, die die Kreisverwaltung am Montagvormittag mitteilte. Demnach gibt es weiterhin 701 bestätigte Fälle, 57 aktuell Erkrankte, 627 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär wird weiterhin eine Person behandelt. 

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Freitag, 24. Juli

Update, 11.43 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat am Vormittag die aktuellen Coronavirus-Zahlen veröffentlicht. Demnach gibt es im Vergleich zum Vortag eine Neuinfektion. Die Zahl aller bestätigten Fälle stieg somit auf 701. 

Erfreuliche Entwicklungen gab es erneut bei den Genesenen und aktuell Erkrankten: Die Zahl der Genesenen stieg um neun auf 627, während es nur noch 57 momentan Infizierte im HSK gibt (acht weniger als am Vortag). Stationär wird weiterhin eine Person behandelt. 

Die Erkrankten verteilen sich nach Angaben der Kreisverwaltung auf die Städte Arnsberg (4), Bestwig (9), Hallenberg (6), Marsberg (1), Medebach (24), Meschede (2), Sundern (3) und Winterberg (8).

Update, 24. Juli, 9.25 Uhr: Nachdem es im Kreis Olpe zuletzt tagelang keine neuen Coronavirus-Fälle gegeben hat, vermeldete die Kreisverwaltung nun sieben Neuinfektionen, die dem Gesundheitsamt gemeldet worden seien. Damit stieg die Zahl aller bestätigten Fälle auf 674. Weil aber auch fünf weitere Infizierte mittlerweile als genesen gelten, stieg die Zahl der aktuell Erkrankten nur um zwei auf zwölf. Die Neuinfizierten wohnen nach Angaben der Kreisverwaltung in Finnentrop, Lennestadt und Olpe

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Donnerstag, 23. Juli

Update, 23. Juli, 11.48 Uhr: Nach zuletzt zwei Tagen ohne neue Coronavirus-Fälle vermeldete der Hochsauerlandkreis am Donnerstag zwei weitere Infektionen, sodass nun insgesamt 700 Menschen aus dem HSK an Covid-19 erkrankt waren oder sind. Erfreulich: Neun weitere Infizierte gelten mittlerweile als genesen (insgesamt 618), sodass aktuell nur noch 65 Personen mit dem Coronavirus infiziert sind, von denen eine stationär behandelt wird. Zudem gibt es weiterhin 17 Sterbefälle in Verbindung mit Sars-CoV-2

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Mittwoch, 22. Juli

Update, 14.50 Uhr: Vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor gravierenden Folgen der Coronavirus-Pandemie für Berufsanfänger im Sauerland gewarnt. "Trotz Krise sollten die Unternehmen alles daran setzen, die Ausbildung aufrechtzuerhalten und dafür die neuen staatlichen Fördermittel nutzen. Wer heute auf Azubis verzichtet, dem fehlen morgen die Fachkräfte", betont die Geschäftsführerin der NGG-Region Südwestfalen, Isabell Mura. 

Besonders dramatisch sei die Lage in Hotels und Gaststätten, aber auch im Lebensmittelhandwerk. "Corona könnte den Fachkräftemangel ausgerechnet in Branchen verschärfen, die ohnehin seit Jahren kaum noch Nachwuchs finden", warnt Mura. Dabei greife die Politik betroffenen Firmen längst unter die Arme, beispielweise mit Zuschüssen für nicht gestrichende oder zusätzlich geschaffene Ausbildungsplätze. "Wer gut durch die Krise gekommen ist, sollte als Unternehmer eine besondere Verantwortung zeigen und Azubis aus insolventen Betrieben übernehmen", fordert Mura. Auch dafür habe die Bundesregierung eine Prämie beschlossen. 

Wer in technischen Berufen, etwa als angehender Mechatroniker, von der Pleite des Arbeitgebers betroffen ist, könne auch von einem Süßwarenhersteller oder einer Großbrauerei zu Ende ausgebildet werden. Wegen der vergleichsweise guten wirtschaftlichen Lage der Lebensmittelindustrie sei die Branche auch in der Region aktuell noch auf der Suche nach Azubis, so die NGG. 

"In den kommenden Monaten müssen die Unternehmen dafür sorgen, dass die Corona-Krise nicht zu einer Azubi-Krise wird. Am Ende geht es auch darum, ob Gäste beim Restaurant- oder Hotelbesuch künftig noch den gewohnten Standard erwarten können. Den garantieren langfristig nur gelernte Köche und ausgebildete Hotelfachleute", so Mura. 

Coronavirus im Sauerland: Keine neuen Fälle und ein weiterer Genesener 

Update, 22. Juli, 11.23 Uhr: Die Coronavirus-Zahlen im Hochsauerlandkreis entwickelten sich am Mittwoch erneut positiv, wie die Kreisverwaltung mitteilte. Demnach verzeichnete das Gesundheitsamt im Vergleich zum Vortag einen neuen Genesenen und keine weitere Neuerkrankung. Die Statistik sieht folgendermaßen aus: 698 bestätigte Fälle, 72 Erkrankte, 609 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion verzeichnet. Stationär wird nur noch eine Person behandelt (eine weniger als am Dienstag), kein Infizierter liegt mehr auf der Intensivstation

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Dienstag, 21. Juli

Update, 12.59 Uhr: Gute Nachrichten in Sachen Coronavirus gibt es aus dem Hochsauerlandkreis: Zum ersten Mal seit fast drei Wochen vermeldete die Kreisverwaltung am Dienstag keine neuen Fälle. Auch die weiteren Werte blieben unverändert, sodass es weiterhin 698 bestätigte Fälle, 73 Erkrankte, 608 Genesene und 17 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt. Stationär werden laut HSK zwei Personen behandelt (eine weniger als am Vortag), eine davon intensiv. 

Update, 21. Juli, 10.48 Uhr: Das Continental Bike-Festival in Willingen muss 2020 wegen des Coronavirus pausieren. "Die aktuellen Auflagen und Regeln für Großveranstaltungen in Hessen erlauben es nicht, ein Event solcher Größenordnung im Oktober durchzuführen. Darum wird die 23. Auflage des beliebten Mountainbike-Events im Sauerland für 2020 abgesagt", teilten die Veranstalter mit. 

Es gibt aber bereits einen neuen Termin für das kommende Jahr: Vom 28. bis 30. Mai 2021 verwandelt sich das Gelände am Bike Park in Willingen wieder in ein Paradies für Mountainbiker.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 20. Juli

Update, 20. Juli, 14.54 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat am Nachmittag die aktuellen Coronavirus-Zahlen veröffentlicht. Demnach verzeichnete die Kreisverwaltung über das Wochenende fünf Neuerkrankte und drei Genesene im HSK. Die Statistik sah damit am Montag wie folgt aus: 698 bestätigte Fälle, 73 aktuell Erkrankte, 608 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Zwei Infizierte werden stationär behandelt, einer davon intensiv

Das Gesundheitsamt des HSK teilt zudem mit, dass eine von drei Gruppen eines Kindergartens in Hallenberg-Hesborn ab sofort geschlossen bleibt. Dort hatte es im Rahmen von Coronavirus-Tests zwei positive Fälle gegeben. "Kontaktpersonen wurden ermittelt und Quarantäne-Anordnungen getroffen", erklärte der Hochsauerlandkreis. Die Schließung dieser Gruppe gilt demnach bis zum Ende der Sommerferien

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Freitag, 17. Juli

Update 13.32 Uhr: Zwei Reiserückkehrer sind im Kreis Olpe positiv auf das Coronavirus getestet worden.  Bei den Neuinfizierten handelt es sich um Reiserückkehrer aus Albanien und dem Kosovo. Die Zahl der aktuell Infizierten im Kreis Olpe ist damit auf zehn gestiegen. Die Infizierten wohnen in Kirchhundem, Olpe und Wenden. 601 Personen gelten als genesen, im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion sind 56 Menschen gestorben. Insgesamt sind bislang 667 Menschen im Kreis Olpe positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Update 11.35 Uhr: Der Kreis Olpe appelliert an die Bürger, nicht unangemeldet zum Corona-Test zu gehen. „Wenn der Abstrich bei einem Hausarzt genommen werden soll, sollten sich die Reiserückkehrer vorab telefonisch mit der Praxis in Verbindung setzen, um einen Termin für die Testung zu vereinbaren“, so die Kreisverwaltung. Auf diese Weise könne sichergestellt werden, dass notwendige Schutzmaßnahmen ergriffen werden können, die verhindern, dass sich das Coronavirus weiter ausbreitet. Das Gesundheitsamt des Kreises Olpe appelliert daher an Reiserückkehrer, zum Corona-Test nicht unangemeldet zum Arzt zu gehen. Auch dies ist ein wichtiger Beitrag dazu, Mitmenschen nicht zu gefährden und möglicherweise mit dem Coronavirus zu infizieren.

Reisende, die aus Corona-Risikogebieten nach Deutschland zurückkehren, müssen sich beim Gesundheitsamt melden und unverzüglich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Für die Meldung steht auf der Homepage des Kreises Olpe ein Meldeformular zur Verfügung. Die Pflicht entfällt, wenn die Personen einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen können. Diese Tests können entweder bereits im Risikogebiet vor der Rückreise bzw. nach Rückkehr  in Deutschland durchgeführt werden.

Update 17. Juli, 10.58 Uhr: Die Zahlen steigen: Im Hochsauerlandkreis gibt es vier weitere Coronavirus-Fälle. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Damit sind aktuell 71 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 605 gelten als genesen, 17 sind in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Stationär werden zwei Personen behandelt, eine davon intensiv. Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt 693. Die Erkrankten verteilen sich insgesamt auf die Städte Arnsberg (9), Bestwig (14), Hallenberg (10), Medebach (23), Meschede (4), Sundern (3), und Winterberg (8).

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Donnerstag, 16. Juli

Update 15.29 Uhr: Erfreuliche Nachrichten aus dem Kreis Olpe: Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus-Infizierten geht zurück. Das geht aus der Statistik hervor, die das NRW-Gesundheitsministerium täglich veröffentlicht. Demnach sind derzeit noch acht Personen im Kreis mit dem Coronvirus-Infiziert. Es gibt 601 Genesene, 56 Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt sind 665 Infektionen im Kreis bestätigt.

Update 12.18 Uhr: Der Hochsauerlandkreis vermeldet zwölf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Neun dieser Infektionen stehen in Zusammenhang mit den drei Familienverbünden (siehe Update vom 9. Juli, 10.35 Uhr). Die Personen standen bereits unter Quarantäne. Im HSK gibt es aktuell67 mit dem Coronavirus infizierte, 605 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion. Drei Personen werden stationär behandelt, eine davon auf der Intensivstation. Die Gesamtzahl der bestätigten Infizierten im Hochsauerland beträgt 689.

Update 16. Juli, 11.50 Uhr: Eigentlich sollte am kommenden Wochenende das größte Schützenfest im Kreis Olpe, das Schützenfest in der Kreisstadt stattfinden. Doch so wie alle anderen, fällt auch das Hochfest in Olpe dem Coronavirus zum Opfer. Dennoch wollen wohl viele Ölper, Olper und Büterlinge „Schützenfest te Heyme“ feiern. Bürgermeister Peter Weber richtet aber einen Appell an die Bürger.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Mittwoch, 15. Juli

Update 15.05 Uhr: Als „unbürokratische und schnelle Hilfe“ von Bund und Land angekündigt, sorgt die Soforthilfe in der Coronavirus-Pandemie bei immer mehr Kleinunternehmern, Freiberuflern und Solo-Selbstständigen für Unmut und Ärger. Der Vorwurf: Durch die nun veranschlagten Rückzahlungen bis Jahresende würden Pleiten nicht verhindert, sondern nur verzögert. Bund und Länder haben mittlerweile die Notbremse gezogen

Update 15. Juli, 11.49 Uhr: Im Hochsauerland gibt es sechs neue Coronavirus-Fälle. Damit steigt die die Zahl der aktuell mit demCoronavirus Infizierten im HSK auf 55. Die neuen Fälle stehen jedoch in keinem Zusammenhang mit den betroffenen Familienverbünden (siehe Update vom 9. Juli, 10.35 Uhr). 

In der Statistik sind damit 55 Infizierte, 605 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion verzeichnet. Stationär werden zwei, davon eine Person intensiv, behandelt. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 677.

Update 14. Juli, 12.08 Uhr: Es gibt einen neuen Coronavirus-Fall im HSK. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Allerdings gilt auch ein weiterer zuvor Infizierter als genesen. Damit gibt es aktuell 50 Infizierte, 604 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion im Hochsauerland. Stationär werden sechs Personen behandelt, eine davon intensiv. Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt nun 671.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 13. Juli

Update 12.12 Uhr:  Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises vermeldet weitere positive Testergebnisse, die aus der Umgebungsuntersuchung auf das Coronavirus in Medebach und Hallenberg resultieren. Aktuell gibt es im Kreisgebiet deshalb 50 Infizierte, 603 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden zehn Personen behandelt, eine davon intensiv. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt nun 670

In Medebach stieg die Gesamtzahl der aktuell Infizierten seit Freitag von zwei auf 22 (+ 20), in Hallenberg sind es nach wie vor fünf. Alle betreffen die bereits bekannten Familienverbünde  (siehe Update vom 9 Juli, 10.35 Uhr). Zwei weitere Testergebnisse stehen noch aus. In Bestwig und Meschede verzeichnet die Statistik keine Veränderungen, auch dort gibt es Infizierte in einem Familienverbund. 

Dr. Klaus Schmidt, Arzt des Gesundheitsamtes, geht davon aus, dass die schnelle Umgebungsuntersuchung von Samstag die Ausbreitung eindämmen wird:Wir konnten uns ein Bild von der Situation vor Ort machen und haben viel Kooperation erfahren. Die vom Gesundheitsamt verhängten Quarantänen sollten ihre Wirkung nicht verfehlen. Von den Erkrankungen in den Familienverbünden abgesehen, ist die Situation im Kreis mit nur einzelnen Infektionen als stabil zu bezeichnen.“ 

Der Hochsauerlandkreis weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Quarantäneanordnungen für die betroffenen Familien gelten, nicht aber komplett für die fünf Mehrfamilienhäuser in Medebach und Hallenberg.

Coronavirus im Sauerland: Umgebungsuntersuchung im HSK

Update 13. Juli, 10.12 Uhr: Nachdem bereits am vergangenen Freitag zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis Olpe gemeldet worden waren, sind am Wochenende sechs weitere positive Testergebnisse beim Gesundheitsamt eingegangen. Damit sind aktuell elf infizierte Personen im Kreisgebiet bekannt. Die Infizierten wohnen in Kirchhundem, Olpe und Wenden. Die Gesamtzahl der Infektionen beträgt damit 665, 598 Menschen gelten als genesen, 56 sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises hat am Samstag, 11. Juli, mit drei Teams 55 Tests in den Familienverbünden in Medebach und Hallenberg im Rahmen einer Umgebungsuntersuchung durchgeführt und direkt Kontakt mit den Betroffenen in fünf Mehrfamilienhäusern aufgenommen. Es wurden vereinzelt weitere Quarantänen ausgesprochen. In Medebach befinden sich nun sechs Familien in Quarantäne, in Hallenberg sind es zwei. Aktuell gibt es in Medebach diesbezüglich sieben Infizierte, in Hallenberg vier.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Freitag, 10. Juli

Update 15.41 Uhr: Im Kreis Olpe gibt es aktuell fünf mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Das geht aus einer Aufstellung der Fallzahlen hervor, die die Kreisverwaltung auf ihrer Homepage veröffentlicht hat. Demnach sind fünf Personen infiziert, 30 Menschen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt wird aktuell niemand. 598 Menschen gelten als genesen, 56 sind in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Gesamtzahl aller bestätigten Fälle beträgt 659

Update 10. Juli, 13.48 Uhr: Im Hochsauerlandkreis werden aktuell 27 Infizierte, 603 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion verzeichnet. Stationär werden neun Personen behandelt, zwei davon intensiv. Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt 647

Die Infizierten verteilen sich laut Hochsauerlandkreis auf die Städte Arnsberg (7), Bestwig (7), Hallenberg (5), Medebach (2), Meschede (5) und Winterberg (1).

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Donnerstag, 9. Juli

Update 16.40 Uhr: Nach dem Mescheder Bürger- und Stadtfest (siehe Update von 13.38 Uhr) ist mit der Briloner Michaeliskirmes nun die nächste Großveranstaltung im HSK wegen des Coronavirus‘ abgesagt worden.

Update 15.46 Uhr: Mittlerweile teilt der Hochsauerlandkreis mit, dass es weitere mit dem Coronavirus Infizierte in den bereits betroffenen Familienverbünden gibt (siehe Update von 10.34 Uhr). Betroffen sind Familien in Medebach, Hallenberg und Bestwig/Meschede mit zwei, fünf und neun Infizierten. Für die Erkrankten und Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet. Weitere Testergebnisse stehen noch aus. 

„Das Gesundheitsamt hat diese Szenarien erwartet. Sie sind nicht ungewöhnlich, da sich das öffentliche Leben ein wenig normalisiert und die Menschen auch wieder reisen“, beschreibt Dr. Klaus Schmidt als Arzt des Gesundheitsamtes die Situation. „Wir bitten deshalb, die Abstands- und Hygieneregeln nach wie vor zu beachten, um die Infektionszahlen möglichst niedrig zu halten“, so  Schmidt weiter. 

Damit gibt es im Hochsauerlandkreis unter Berücksichtigung der genannten Familien 26 Infizierte, 603 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt nun 646.

Coronavirus im Sauerland: Bürger- und Stadtfest abgesagt

Update 13.38 Uhr: Die Werbegemeinschaft „Meschede aktiv“ und das Stadtmarketing Meschede sagen das für den 13. September geplante Bürger- und Stadtfest aufgrund der Einschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie ab. „Die aktuelle Situation und die Aussagen aus der Ministerkonferenz lassen uns zum jetzigen Zeitpunkt leider keine andere Option, als das Bürgerfest nicht stattfinden zu lassen, so Christina Wolff, Geschäftsführerin des Stadtmarketings.

Update 9 Juli, 10.35 Uhr: Die Infektionszahlen steigen weiter: Wie der Hochsauerlandkreis vermeldet, sind vier weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Dabei sind in drei Orten des Kreises mehrere Fälle in einzelnen Familien aufgetreten. Daher kann das Gesundheitsamt nicht ausschließen, dass es in den nächsten Tagen dort zu weiteren bestätigten Infektionen kommen wird: „Für die Kontaktpersonen wurde bereits eine Quarantäne angeordnet und Testungen veranlasst. Sobald Ergebnisse vorliegen, wird dazu weiter informiert.“

Aktuell sind 14 Personen im Hochsauerland mit dem Coronavirus infiziert, 602 gelten als genesen und 17 Menschen sind in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Stationär werden fünf Personen behandelt, zwei davon intensiv. Die Gesamtzahl aller bestätigten Infizierten beträgt nun 633.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Mittwoch, 8. Juli

Update 8. Juli, 10.12 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es zwei weitere Infektionen mit dem Coronavirus, zwei weitere Personen gelten als genesen. Vier Menschen werden stationär behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Damit gibt es aktuell elf Infizierte, 601 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion im Hochsauerlandkreis.  Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt nun 629.

Jetzt ist es rechtskräftig: Das Land NRW hat wegen der Corona-Krise dasVerbot für bestimmte Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober verlängert.

Update 12.27 Uhr: Schlimmer Vorfall in Neheim: Nach dem Hinweis auf die Maskenpflicht ist ein Kunde eines Getränkehandels völlig ausgerastet.

Update 12.23 Uhr: Nach der Absage der Wendschen Kärmetze aufgrund der Coronaschutzverordnung appelliert die Gemeine Wenden nun an die Bürger, keine Ersatzveranstaltungen zu den abgesagten Festen zu planen und zu veranstalten. Hintergrund sind vermehrte Anfragen an die Verwaltung nach Alternativveranstaltungen.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Dienstag, 7. Juli

Update 7. Juli, 10.15 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es einen weiteren mit dem Coronavirus Neuinfizierten. In der Statistik enthalten sind damit nun elf Infizierte, 599 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär wird nur noch eine Person behandelt. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt jetzt 627. 

Die WTG-Behörde (ehemals Heimaufsicht) hat das verhängte Besuchsverbot und den Aufnahmestopp für das Bernhard-Salzmann-Haus in Meschede aufgehoben.

Update 11.35 Uhr: Über das Wochenende gab es im Hochsauerlandkreis einen am Coronavirus Neuinfizierten und einen Genesenen. Somit verzeichnet die Statistik aktuell zehn Infizierte, 599 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden zwei Personen behandelt. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt nun 626.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 6. Juli

Update 6. Juli, 10.50 Uhr: Der Kreis Olpe vermeldet zwei weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus.  Die Infizierten wohnen in Kirchhundem und Olpe. Damit steigt die Zahl deraktuell Infizierten auf sechs, die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen beträgt 657, 56 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben

Update 3. Juli, 11.15 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es am Freitag, 3. Juli, 9 Uhr,zwei Genesene und keine weitere Neuinfektion im Vergleich zum Vortag. In der Statistik sind damit zehn Infizierte, 598 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion verzeichnet. Stationär werden zwei Personen behandelt. Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt wie gestern 625. Die Infizierten insgesamt verteilen sich auf die Städte Arnsberg (5), Marsberg (1) und Meschede (4).

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Donnerstag, 2. Juli

Update 12.12 Uhr: Der Kreis Olpe stellt auf seiner Internetseite ab sofort ein Online-Meldeformular für Reiserückkehrer aus Coronavirus-Risikogebieten zur Verfügung. Reiserückkehrer und Einreisende aus Corona-Risikogebieten sind verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden.

Die Corona-Einreise-Verordnung legt fest, dass sich Personen, die aus dem Ausland einreisen und sich vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, unverzüglich auf direktem Weg für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen. Weiterhin sind diese Personen verpflichtet, sich unverzüglich beim Gesundheitsamt zu melden, wenn Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen.

Für bestimmte Personengruppen sind Ausnahmen von der Quarantäne vorgesehen, etwa wenn zwingende dienstliche Reisegründe vorliegen. Auch wer bei der Einreise ein ärztliches Zeugnis über einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen kann, ist von der Quarantäne befreit.

Coronavirus im Sauerland: Insgesamt drei Neuinfektionen

Update 11.25 Uhr: Es gibt eine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus im Hochsauerlandkreis. Damit gibt es aktuell zwölf Infizierte, 596 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden drei Personen behandelt. Die Gesamtzahl aller bestätigten Coronavirus-Fälle im HSK beträgt nun 625.

Update 2. Juli, 8 Uhr: Nachdem es am Mittwoch zunächst nach Angaben auf der Homepage des NRW-Gesundheitsministeriums so aussah, als ob es im Kreis Olpe keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus gebe, hat der Kreis Olpe zwei weitere Infizierte vermeldet. Die Infizierten wohnen in Kirchhundem und in Olpe. Damit sind beim Gesundheitsamt aktuell vier infizierte Personen im Kreisgebiet bekannt, die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen beträgt 655, 56 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. 

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Mittwoch, 1. Juli

Update 16.30 Uhr:Frank Beckehoff, Landrat des Kreises Olpe, hatte Anfang April das NRW-Gesundheitsministerium um Unterstützung gebeten, nachdem die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Infizierten im Kreis  vergleichsweise stark angestiegen war und auch viele Sterbefälle in diesem Zusammenhang gemeldet wurden. Nun hat das Ministerium seinen Abschlussbericht vorgelegt. Im zwölfseitigen Bericht wird die Vorgehensweise des Kreises Olpe, viel zu testen und die angeordneten Testungen transparent zu machen, ausdrücklich begrüßt.

Update 13.38 Uhr: Im Kreis Olpe gibt es derzeit keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Daher bleibt es bei zwei aktuell Infizierten, 56 Sterbefällen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion und bislang insgesamt 653 bestätigten Infizierten.

Coronavirus im Sauerland: Quarantänemaßnahmen in Meschede aufgehoben

Update, 13 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es aktuell ebenfalls keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit verzeichnet die Statistik für den HSK elf Infizierte, 596 Genesene und 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Coronainfektion. Stationär werden drei Personen behandelt. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt weiterhin 624.

Das Kreisgesundheitsamt hat im Bernhard-Salzmann-Haus in Meschede die Quarantänemaßnahmen auf der betroffenen Station aufgehoben. Die WTG-Behörde (ehemals Heimaufsicht) weist darauf hin, dass Besuche lediglich im Außenbereich oder in gesonderten Besucherbereichen möglich sind. Dies gilt so lange, bis auch alle infizierten Mitarbeiter genesen sind, die nicht in der unmittelbaren Pflege von Bewohnern eingesetzt waren. Der Aufnahmestopp für neue Bewohner dauert deshalb ebenfalls noch an.

Update 1. Juli, 10.59 Uhr: Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist die nächste beliebte Großveranstaltung ersatzlos gestrichen. Der Allerheiligen-Markt mit Historischem Umzug in Marsberg, der ursprünglich vom 15. bis 18. Oktober stattfinden sollte, fällt in diesem Jahr aus

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 29. Juni

Update, 29. Juni, 15.25 Uhr: Am vergangenen Wochenende wurden im Kreis Olpe zwei Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in der Gemeinde Kirchhundem bestätigt. Ein Zusammenhang mit den zuletzt gemeldeten Infektionen im Raum Finnentrop und Lennestadt besteht nicht. Die dort betroffenen Personen gelten inzwischen als genesen. Die Zahlen im Kreisgebiet ergeben aktuell also folgendes Bild: Aktuell infiziert: 2; Sterbefälle: 56; Gesamtzahl der Infizierten: 653.

Update, 16.54 Uhr: Auch am fünften Tag in Folge gab es keine neuen Coronavirus-Fälle im Kreis Olpe. Und auch alle weiteren Zahlen blieben unverändert: 651 bestätigte Fälle, 583 Genesene, 56 Tote und zwölf aktuell Infizierte.

Update, 12.37 Uhr: Der Hochsauerlandkreis vermeldet am dritten Tag in Folge eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es damit nun 622 bestätigte Fälle. 593 Menschen gelten als genesen, 17 Personen starben in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Somit sind momentan zwölf Menschen mit dem Coronavirus infiziert: vier aus Arnsberg, zwei aus Marsberg und sechs aus Meschede, wie die Kreisverwaltung am Freitag mitteilte. Im Krankenhaus behandelt werden vier  Infizierte und somit einer weniger als am Vortag.

Das Seniorenheim "Bernhard-Salzmann-Haus" in Meschede sei mit zwei erkrankten Mitarbeitern betroffen, die beiden Fälle stünden aber in keinem Zusammenhang.

Coronavirus im Sauerland: Sommerferien starten

Update, 26. Juni, 9.50 Uhr: Nach einem chaotischen Halbjahr gehen die rund 2,5 Millionen Schüler aus NRW am Freitag in die Sommerferien. Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte es an den Schulen - auch im Sauerland - wochenlang keinen oder nur eingeschränkten Präsenzunterricht gegeben - Lernen auf Distanz war angesagt. Viele Schüler haben ihre Zeugnisse bereits im Laufe dieser Woche erhalten: Wegen der besonderen Situation hatten die Schulen die Möglichkeit, die Zeugnisse zeitlich gestaffelt auszugeben. Für Fragen rund um das Thema Noten bietet die Bezirksregierung Arnsberg wieder ein Zeugnistelefon (02931/82-3388) an. 

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) bekräftigte, nach den Ferien sollten alle Schulen "zu einem verantwortungsvollen Regelbetrieb zurückkehren, sofern die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt". Sie hoffe, dass Schüler, Eltern und Lehrer aus dieser Aussicht Motivation schöpfen könnten. 

Zum Ferienstart rechnet der ADAC mit Staus auf den Autobahnen. Vor allem auf den Strecken in Richtung Nord- und Ostsee sowie Richtung Süden könne es ab Freitagmittag voll werden*. "Wir erwarten wegen der Corona-Krise weniger Auslandsreisen per Flugzeug und dafür mehr Urlaub mit dem Auto in Deutschland und den Nachbarländern", sagte ADAC-Reiseexperte Roman Suthold. An den Flughäfen ziehen die Passagierzahlen nach Aufhebung der Reisewarnungen zwar langsam wieder an. Jedoch werden am ersten Ferienwochenende beispielsweise an den Airports in Düsseldorf und Köln/Bonn weitaus weniger Flieger starten und landen als in vorherigen Jahren. 

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Donnerstag, 25. Juni

Update, 16.57 Uhr: Das kommt sehr früh: Die Organisatoren haben den Weihnachtsmerkt in Thieringhausen abgesagt, der am 28. und 29. November stattfinden sollte. Sie können nach eigenen Angaben "wegen der andauernden Infektionsgefahr durch das Coronavirus und der damit verbundenen Beschränkungen nicht für die gebotene Sicherheit des Personals sowie auch der Besucher garantieren", heißt es.

Update, 15.04 Uhr: Der Kreis Olpe hat am Nachmittag sein wöchentliches Coronavirus-Update veröffentlicht. Demnach gab es auch am Donnerstag keine neuen Infektionen. Somit liegt die Zahl aller bestätigten Fälle weiterhin bei 651. Drei weitere Menschen haben ihre Covid-19-Erkrankung mittlerweile auskuriert und gelten als genesen (insgesamt 583). Damit sind aktuell nur noch zwölf Personen aus Finnentrop und Lennestadt mit Sars-CoV-2 infiziert, von denen zwei im Krankenhaus behandelt werden. 56 Menschen starben in Verbindung mit einer Corona-Infektion. 

Auch die Reihentestungen bei 355 Beschäftigten der Firma Metten sowie 124 Beschäftigten des Fleischmarktes Olpe haben nach Angaben der Kreisverwaltung "bisher ausschließlich negative Laborergebnisse erbracht". Auslöser für die Reihentestungen bei Metten und im Fleischmarkt war der Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb Tönnies im Kreis Gütersloh. 

Coronavirus im Sauerland: AOK unterstützt Sportvereine

Update, 11.33 Uhr: Der Hochsauerlandkreis vermeldete am Donnerstag einen neuen Coronavirus-Fall. Die Zahl aller bestätigten Fälle stieg somit nach Angaben der Kreisverwaltung auf 621. Es gibt weiterhin 593 Genesene und 17 Todefälle im Zusammenhang mit Covid-19, sodass aktuell elf Menschen infiziert sind. Erfreulich: Eine weitere erkrankte Person wurde aus dem Krankenhaus entlassen, es werden also nur noch fünf Menschen stationär behandelt

Update, 25. Juni, 10.45 Uhr: Durch die Corona-Krise sind viele Sportvereine aus dem Sauerland in eine angespannte wirtschaftliche Lage geraten. Deshalb startet die AOK NordWest eine Benefizaktion unter dem Motto "AOK-Vereinsbewegung – gemeinsam durchstarten mit meinem Verein". Interessierte können sich bis zum 12. Juli daran beteiligen. "Ziel unserer Aktion ist es, die Menschen im Hochsauerlandkreis in der Corona-Krise in Bewegung zu bringen und gleichzeitig die Sportvereine finanziell zu unterstützen", erklärt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider. 

Das läuft so ab: Alle, die sich an der Aktion beteiligen, wählen zwischen sechs Jogging-, Walking und Radstrecken aus, die sie privat zurücklegen. Dafür zahlen sie 10 Euro Startgebühr, die ebenso wie eine Spende der AOK an den ausgewählten Verein fließen. Außerdem werden unter den Vereinen, die mehr als zehn Prozent ihrer Mitglieder zur Teilnahme motivieren konnten, zehn Trikot-Sätze oder Sportequipment-Gutscheine im Wert von jeweils 500 Euro verlost. Anmeldungen sind ab sofort online möglich. Aus dem HSK nehmen die Vereine FC BW Gierskämpen, TuS Müschede 07 und SC Kückelheim-Salwey an der Aktion teil. Aus dem Kreis Olpe sind die Sportfreunde Azadi Attendorn beteiligt. 

Hier gelangen Sie zum News-Ticker mit allen Entwicklungen rund um das Coronavirus im Sauerland bis Mittwoch, 24. Juni

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