News-Ticker aus dem HSK und Kreis Olpe

Coronavirus im Sauerland: 81 neue Fälle im HSK - 7-Tage-Inzidenzen auf Rekordhoch

Seit mehreren Monaten bestimmt das Coronavirus das Leben im Sauerland. Im HSK und Kreis Olpe haben sich insgesamt mehr als 2500 Menschen infiziert, 78 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Unser News-Ticker.

  • Im Sauerland (HSK und Kreis Olpe) haben sich insgesamt mehr als 2500 Menschen mit dem Coronavirus* infiziert, es gibt 78 Tote. 
  • Im Hochsauerlandkreis gab es am Freitag 81 neue Corona-Fälle (siehe Update von 11.38 Uhr).
  • Die Inzidenz-Werte im HSK und Kreis Olpe sind auf einem Rekordhoch (siehe Update von 9.35 Uhr).

+++ Coronavirus im Sauerland: News-Ticker aktualisieren +++ 

Update, 16.45 Uhr: Dieser News-Ticker wird an dieser Stelle geschlossen. Hier bekommen Sie alle aktuellen Informationen rund um das Coronavirus im Sauerland.

Coronavirus im Sauerland: Wirtschaftsförderung ruft zu Unterstützung heimischer Betriebe auf

Update, 16.02 Uhr: Nachdem am Mittwoch umfassende Maßnahmen und Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen wurden, bitten die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises und die zwölf Wirtschaftsförderungen der Kommunen im HSK die Bürger - wie im Frühjahr - wieder um Unterstützung der örtlichen Unternehmerschaft, wo dies möglich ist (zum Beispiel Liefer-/ Abholdienste). "Sobald uns Informationen zu den finanziellen und sonstigen Hilfsmaßnahmen vorliegen, werden wir jeweils umgehend über unsere Kanäle informieren", sagte WFG-Geschäftsführer Frank Linnekugel stellvertretend für alle Wirtschaftsförderungen im HSK.

Update, 13.05 Uhr: Zwei weitere Veranstaltungen im Sauerland sind wegen der steigenden Coronavirus-Fallzahlen abgesagt worden. Obwohl die Organisatoren zuletzt ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet hatten, findet der Historische Weihnachtsmarkt in Olpe nicht statt. Ebenso wurde der Literarische Herbst in Lennestadt Corona-bedingt abgesagt

Coronavirus im Sauerland: Fast 1000 Menschen aus dem Kreis Olpe in Quarantäne

Update, 12.42 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen aus dem Hochsauerlandkreis liegen vor. Demnach gab es am Donnerstag (Stand 9 Uhr) 28 Neuinfektionen (insgesamt jetzt 1373) und 17 weitere Genesene (insgesamt 990). Damit stieg die Zahl der derzeit Infizierten um elf auf 362. 27 erkrankte Personen werden nach Angaben des HSK im Krankenhaus behandelt, zwei davon liegen auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. 

Update, 29. Oktober, 9.35 Uhr: Die Inzidenz-Werte im Sauerland haben sich am Donnerstag unterschiedlich entwickelt. Wie aus den Daten des Robert-Koch-Instituts hervorgeht, sank die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen im Hochsauerlandkreis auf 108,6 (Vortag: 114,3). Im Kreis Olpe stieg die 7-Tage-Inzidenz laut RKI jedoch auf 126,2 (Vortag: 116,5). 

Die Kreisverwaltung in Olpe vermeldete am Mittwoch 40 neue Coronavirus-Fälle (insgesamt nun 1171). Die Zahl der aktuell Infizierten stieg auf 235, wie aus einer Statistik auf der Kreis-Homepage hervorgeht. Elf Covid-19-Erkrankte werden demnach im Krankenhaus behandelt, neun davon auf der Intensivstation. Vier Corona-Patienten müssen beatmet werden. 960 Menschen aus dem Kreis Olpe befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Quarantäne

Coronavirus im Sauerland: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt im Kreis Olpe

Update, 15.31 Uhr: Fünf Soldaten der 4. Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 in Ahlen unterstützen seit Montag das Gesundheitsamt des Kreises Olpe im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Wie die Kreisverwaltung am Mittwoch mitteilte, werden sie bei der Ermittlung und der Kontaktnachverfolgung des Umfelds infizierter Personen eingesetzt, um Infektionsketten unterbrechen zu können. 

"Wir sind froh über das Angebot der Bundeswehr, das wir gerne angenommen haben", erklärten Landrat Frank Beckehoff und Kreisdirektor Theo Melcher. "Wir heißen die Soldaten bei uns willkommen und sind dankbar, dass sie uns bei der wichtigen Aufgabe der Kontaktnachverfolgung unterstützen." 

Landrat und Kreisdirektor begrüßen die Abordnung der Bundeswehr (von links): Landrat Frank Beckehoff, Hauptmann Dominik Scarpin, der Leiter des Fachdienstes Gesundheit Frank Japes, Hauptfeldwebel Benedict Boy, Kreisdirektor Theo Melcher und Oberstleutnant Johann Detlev Niemann

Coronavirus im Sauerland: 48 neue Fälle im HSK

Update, 12.43 Uhr: Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes in Arnsberg und der Eisbahn in Neheim hatten sich zuletzt noch zuversichtlich geäußert, was ihre Veranstaltungen in diesem Jahr angeht. Doch nun ist klar: Beide Weihnachtsevents werden 2020 nicht stattfinden

Update, 11.41 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat am Vormittag die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach gab es am Mittwoch 48 Neuinfektionen (insgesamt jetzt 1345) und zwölf weitere Genesene (insgesamt 973). Die Zahl der aktuell Infizierten stieg damit auf ein neues Rekordhoch von 351. 

Die Infizierten verteilen sich nach Angaben der Kreisverwaltung auf Arnsberg (61), Bestwig (44), Brilon (60), Eslohe (11), Hallenberg (1), Marsberg (12), Medebach (9), Meschede (46), Olsberg (18), Schmallenberg (46), Sundern (25) und Winterberg (18). 23 erkrankte Personen werden laut HSK im Krankenhaus behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Zwei Covid-19-Erkrankte müssen beatmet werden.

Betroffen seien nun auch zwei weitere Kindergärten (sieben Einrichtungen insgesamt) mit einer bzw. zwei infizierten Personen. 

Update, 10.55 Uhr: Aufgrund der ansteigenden Zahl von Coronavirus-Fällen im HSK und der damit erhöhten Ansteckungsgefahr hat sich das Projektteam zusammen mit dem Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes dazu entschieden, auf eine Alarmierung der ehrenamtlichen Mobilen Retter vorerst zu verzichten. "Sobald die 7-Tages-Inzidenz langfristig unter 35 liegt, wird die Leitstelle die Alarmierung der Mobilen Retter wieder starten", teilte der Hochsauerlandkreis mit. Auch die Ersteinweisungen der Mobile Retter-Trainings werden auf unbestimmte Zeit nicht stattfinden. 

Coronavirus im Sauerland: HSK und Kreis Olpe bleiben Risikogebiete

Update, 10 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat die aktuellen Coronavirus-Daten auf seiner Homepage noch einmal aktualisiert. Demnach ist die 7-Tage-Inzidenz im HSK doch nicht gesunken (siehe Update von 9.42 Uhr), sondern auf 114,3 und damit über den Schwellenwert von 100 gestiegen. Im Kreis Olpe sank der Inzidenz-Wert, allerdings deutlich geringer als zunächst vermeldet. Dort betrug er laut RKI am Mittwoch (Stand 0 Uhr) 116,5.

Update, 28. Oktober, 9.42 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenzen im Hochsauerlandkreis und Kreis Olpe sind am Mittwoch (Stand 0 Uhr) gesunken. Im HSK fiel die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen von 98,2 auf 94,7. Noch deutlicher sank der Inzidenz-Wert im Kreis Olpe. Während er am Dienstag noch bei 118,0 gelegen hatte, betrug er am Mittwoch nur noch 103,0. Beide Kreise bleiben aber weiter Risikogebiet.

Der Kreis Olpe registrierte am Dienstag nach eigenen Angaben 18 neue Coronavirus-Fälle (insgesamt jetzt 1131). Die Zahl der aktuell Infizierten stieg um sieben auf 196, wie die Kreisverwaltung auf ihrer Internetseite bekanntgab. Im Krankenhaus werden neun Covid-19-Erkankte behandelt (Vortag: 13), sieben davon auf der Intensivstation. Zwei Patienten müssen beatmet werden. 

Coronavirus im Sauerland: 54 neue Fälle im HSK

Update, 11.41 Uhr: Der Hochsauerlandkreis vermeldete am Dienstag 54 neue Coronavirus-Fälle (insgesamt jetzt 1297) und 14 weitere Genesene (insgesamt 961). Die Zahl der aktuell Infizierten stieg damit auf 315 - ein neues Rekordhoch. 21 erkrankte Personen werden nach Angaben der Kreisverwaltung im Krankenhaus behandelt (eine weniger als am Vortag), vier davon auf der Intensivstation. Zwei Covid-19-Patienten müssen beatmet werden. 

Wie der HSK erklärte, habe es in einem weiteren Kindergarten und einer weiteren Einrichtung der Eingliederungshilfe einen positiven Coronavirus-Test gegeben, sodass es aktuell in fünf Kindergärten und neun Pflegerinrichtungen jeweils einen Infizierten gebe. 

Update, 27. Oktober, 9.41 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz ist im Hochsauerlandkreis noch einmal deutlich gestiegen. Am Dienstag (Stand 0 Uhr) betrug sie den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge 98,2 (Vortag: 83,5). Damit liegt der Wert, der die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen angibt, nur noch knapp unter der 100er-Marke. 

Minimal zurückgegangen ist der Inzidenz-Wert, der für die Strenge der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ausschlaggebend ist, im Kreis Olpe. Am Dienstag lag er bei 118,0, einen Tag zuvor hatte er noch 118,7 betragen. Das Gesundheitsamt des Kreises Olpe verzeichnete am Montag 21 neue Corona-Fälle (insgesamt nun 1113). Derzeit gelten 189 Menschen aus dem Kreis als infiziert. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Erkrankten stieg von acht auf 13. Fünf Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation, zwei müssen beatmet werden.

Coronavirus im Sauerland: Fußballkreis unterbricht Spielbetrieb

Update, 16.42 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat aufgrund der aktuellen Corona-Lage entschieden, die noch drei ausstehenden Konzerte des diesjährigen Brassfestivals "Sauerland-Herbst" abzusagen. Abgesagt sind demnach das Konzert mit "Kammer Orköster" (AT) am Donnerstag, 29. Oktober, in Sundern-Hagen sowie die beiden Konzerttermine von "Bozen Brass" (I) am Freitag, 30. Oktober, in Medebach und am Samstag, 31. Oktober, in Brilon. "Bereits gekaufte Karten werden erstattet", teilte die Kreisverwaltung mit.

Update, 16.16 Uhr: Der Fußballkreis Hochsauerland hat auf die drastisch steigenden Coronavirus-Fallzahlen reagiert und den Spielbetrieb im Senioren- und Jugendbereich auf Kreisebebene zunächst für zehn Tage (bis einschließlich 4. November) unterbrochen. Anfang November soll über die weitere Vorgehensweise entschieden werden. 

Wie der Kreisvorsitzende Michael Schütte in einem "persönlichen Wort" auf der Internetseite des Kreises schildert, habe am vergangenen Wochenende ein Verein wegen der aktuellen Unsicherheit rund um die Pandemie freiwillig auf die Austragung eines Ligaspiels verzichtet. "Das letzte Wochenende war mit vielen und langen Telefonaten und Diskussionen mehr als anstrengend und hat, zumindest mich, fast an das Ende meiner Kraft gebracht. Ich möchte und kann dies einfach nicht weiter so machen, von daher ist dies jetzt auch ein wenig Selbstschutz, im Übrigen auch für meine Mitarbeiter in den Ausschüssen", erklärte Schütte. 

Freundschafts- oder Testspiele werde der Kreis vorerst nicht genehmigen. Der Traningsbetrieb sei jedoch nicht betroffen und liege in der Verantwortung der Vereine.

Coronavirus im Sauerland: Keine Hotspots im HSK - Infektionen im privaten Bereich

Update, 12.55 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat am Mittag erschreckende neue Coronavirus-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach gab es über das Wochenende 127 (!) Neuinfektionen (insgesamt nun 1243) und elf weitere Genesene (insgesamt 947). Damit stieg die Zahl der aktuell Infizierten um mehr als 70 Prozent auf 275 an. So viele zeitgleich infizierte Personen gab es seit Beginn der Pandemie noch nie im HSK. 22 erkrankte Personen werden nach Angaben der Kreisverwaltung im Krankenhaus behandelt, vier davon auf der Intensivstation. Zwei Corona-Patienten müssen demnach beatmet werden. 

"Es gibt weiterhin keine Hotspots oder Cluster im Kreisgebiet, die Infektionen kommen aus dem privaten und häuslichen Bereich", teilte der HSK am Montag mit. Die momentan Infizierten verteilen auf Arnsberg (50), Bestwig (34), Brilon (41), Eslohe (6), Hallenberg (1), Marsberg (8), Medebach (8), Meschede (41), Olsberg (11), Schmallenberg (35), Sundern (24) und Winterberg (16).

Über das gesamte Kreisgebiet seien derzeit zwölf Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen durch infizierte Mitarbeiter betroffen, erklärte die Kreisverwaltung. Nach individueller Abwägung habe die WTG-Behörde (ehemals Heimaufsicht) Maßnahmen ergriffen. "Grundsätzlich sind Besuche nach Absprache mit der betroffenen Einrichtung in besonderen Besuchsbereichen weiterhin möglich", heißt es. In einer Pflegeeinrichtung gebe es einen infizierten Bewohner. Darüber hinaus gebe es aktuell in vier Kindergärten jeweils einen Infizierten

Aufgrund der stark gestiegenen Fallzahlen sei die Corona-Hotline des HSK (0291/94-2202) ist ab sofort auch wieder samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr erreichbar. "Hier können nach wie vor nur Antworten zu gesundheitlichen Fragen zum Thema Corona beantwortet werden, so sind z. B. für Veranstaltungen oder für die Maskenpflicht die Städte und Gemeinden zuständig", teilte der Kreis mit. 

Coronavirus im Sauerland: Landrat appelliert an Bevölkerung

Update, 26. Oktober, 9.44 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenzen im Sauerland sind am Montag drastisch gestiegen. Im Kreis Olpe kletterte die Zahl, die die Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen angibt, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 118,7 (Vortag: 100). Im HSK lag der Inzidenz-Wert am Montag (Stand 0 Uhr) bei 83,5. Am Sonntag hatte er noch 63,5 betragen. 

Der Kreis Olpe verzeichnete am Samstag und Sonntag 41 neue Coronavirus-Fälle (insgesamt nun 1092). Am Sonntag galten 166 Menschen aus dem Kreis als aktuell infiziert, 869 als genesen. Acht erkrankte Personen wurden nach Angaben der Kreisverwaltung im Krankenhaus behandelt, fünf davon auf der Intensivstation. Zwei Corona-Patienten müssen beatmet werden. 

Das Infektionsgeschehen im Kreis Olpe sei – wie fast überall im Land - nicht auf ein bestimmtes Ausbruchsgeschehen zurückzuführen, erklärte die Kreisverwaltung. Erkennbar sei allerdings, dass Zusammenkünfte im Familien- oder Freundeskreis auch ein Auslöser für Coronavirus-Infektionen sind. Daher appelliert Landrat Frank Beckehoff an die Bevölkerung im Kreis Olpe, auf Zusammenkünfte zu verzichten: "Wenn wir jetzt etwas vorsichtiger sind, die AHA-Regeln konsequent beachten und uns beim Feiern zurückhalten, können wir alle einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Corona-Virus nicht weiter so stark ausbreitet." Wenn der Trend steigender Infektionszahlen jedoch anhalten sollte, müsse darüber nachgedacht werden, weitere Einschränkungen zu veranlassen.

Update vom 25. Oktober: Die Inzidenz-Werte im Sauerland steigen: Der Hochsauerlandkreis wies laut RKI am Sonntag eine 7-Tage-Inzidenz von 63,5 auf, der Kreis Olpe erreichte einen Wert von 100

Coronavirus im Sauerland: HSK erlässt Allgemeinverfügung - weiterer Todesfall

Update 12.59 Uhr: Nachdem der Hochsauerlandkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 52,7 aufweist und damit als Corona-Risikogebiet eingestuft wurde, gilt ab Samstag, 24. Oktober, 0 Uhr eine neue Allgemeinverfügung

  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legt der Kreis im Einvernehmen mit den Städten und Gemeinden ausdrücklich fest. Für die die Städte Arnsberg und Sundern wird es in der Allgemeinverfügung Regelungen geben. 
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen verabreden
  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu. 
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen.
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen. 

Im Klinikum Hochsauerland (Marienhospital Arnsberg) ist am Donnerstag ein 73-jähriger Mann im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben, der vorerkrankt war.

Coronavirus im Sauerland: 43 Neuinfizierte im Hochsauerland

Mit Stand von Freitag, 23. Oktober, 9 Uhr, verzeichnet die Statistik des Hochsauerlandkreises 43 Neuinfizierte und fünf Genesene. Insgesamt sind es damit 159 Infizierte, 936 Genesene sowie 21 Sterbefälle in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion. Stationär werden 14 Personen behandelt, davon vier Personen intensivmedizinisch und davon wieder drei beatmet. Seit Ausbruch der Pandemie zählt der Hochsauerlandkreis insgesamt 1116 bestätigte Infektionen

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (23), Bestwig (23), Brilon (5), Eslohe (4), Hallenberg (2), Marsberg (5), Medebach (7), Meschede (29), Olsberg (5), Schmallenberg (28), Sundern (21) und Winterberg (7).

Update 23. Oktober, 8.34 Uhr: Der Hochsauerlandkreis ist jetzt Corona-Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut (RKI) vermeldet mit Stand 23. Oktober, 0 Uhr, eine 7-Tage-Inzidenz von 52,7. Der Kreis will nun im Rahmen einer Allgemeinverfügung neue Regelungen zur Eindämmung der Pandemie schaffen. Wann diese Allgemeinverfügung veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt.

Coronavirus im Sauerland: Weiterer Todesfall im Hochsauerland

Update 19.38 Uhr: Der Kreis Olpe vermeldet seit Mittwochabend 13 Coronavirus-Neuinfektionen. Damit sind derzeit 127 Menschen im Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie steigt auf 1012. Seit Mittwoch gelten drei weitere Personen als genesen. Aktuell befinden sich 766 Menschen im Kreis in Quarantäne, acht mit dem Coronavirus Infizierte werden im Krankenhaus behandelt, zwei davon auf der Intensivstation mit Beatmung.

Update 16.02 Uhr: Das nächste Krankenhaus reagiert auf die steigenden Coronavirus-Fallzahlen. Ab kommendem Montag, 26. Oktober, wird es bis auf Weiteres ein absolutes Besuchsverbot im St. Franziskus Hospital Winterberg geben. Diese Maßnahme teilte Klinikgeschäftsführer Andreas Pulver am Nachmittag mit.

Update 14.36 Uhr: Die Coronavirus-Fallzahlen für den Hochsauerlandkreis liegen vor - mit traurigen Neuigkeiten. Erstmals seit Juli ist im HSK ein Mensch im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Dabei handelt es sich laut Kreisverwaltung um eine 92-jährige Frau, die im Krankenhaus Maria-Hilf Brilon verstorben ist.  Sie befand sich in stationärer Behandlung und hatte „erhebliche Vorerkrankungen“. Es ist der 20 Todesfall im Hochsauerland, der in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion steht. Insgesamt gab es im Sauerland bislang 77 Tote seit Beginn der Pandemie.

Aktuell verzeichnet der HSK 33 Neuinfizierte und acht Genesene. Damit sind es es aktuell 123 Infizierte, 931 Genesene sowie 20 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion im HSK. Stationär werden zwölf Personen behandelt, davon zwei Personen intensivmedizinisch und beatmet. Seit Ausbruch der Pandemie zählt der Hochsauerlandkreis insgesamt 1073 bestätigte Infektionen

Coronavirus im Sauerland: Kindergartenkind positiv getestet

Im offenen Kindergarten Schmallenberg-Bödefeld wurde ein Kind positiv getestet, die Einrichtung wurde geschlossen. Zudem musste eine Gruppe im Heilpädagogischen Kindergarten in Arnsberg geschlossen werden, da eine Mitarbeiterin aus Soest positiv getestet wurde.

Die offizielle 7-Tage-Inzidenz des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt bei 31,6 (Stand: 22. Oktober, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises weist erneut darauf hin, dass die offiziellen Zahlen des LZG bzw. des Robert Koch Instituts (RKI) aufgrund von Meldeverzögerungen in Verzug sind. 

Das Gesundheitsamt erwartet für den morgigen Freitag möglicherweise schon die Überschreitung des Inzidenzwertes von 35. Die Folge sind dann zusätzlich greifende gesetzliche Regelungen und Maßnahmen im Rahmen einer Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Pandemie.

Coronavirus im Sauerland: 7-Tage-Inzidenz im Kreis Olpe bei 71,7

Update 10.23 Uhr: Für das St.-Marien-Hospital Marsberg gilt ab Freitag, 23. Oktober, erneut ein absolutes Besuchsverbot. Haupt- und Nebeneingänge sind geschlossen. Allerdings können Ausnahmegenehmigungen erteilt werden.

Die Entscheidung zu dieser Maßnahme basiert laut Krankenhaus auf den zunehmenden Zahlen von mit dem Coronavirus infizierten Patienten im Hochsauerlandkreis.

Update 22. Oktober, 9.51 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Olpe ist weiter gestiegen. Das geht aus dem Dashboard hervor, das das RKI online veröffentlicht hat. Dort ist mit Stand vom 22. Oktober, 0 Uhr, ein Inzidenzwert von 71,7 Coronavirus-Fällen pro 100.000 Einwohner verzeichnet. Aktuell sind 117 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie steigt auf 999. 853 Menschen befinden sich in Quarantäne, drei werden auf der Intensivstation behandelt, zwei davon mit Beatmung

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Mittwoch, 21. Oktober

Update 12.54 Uhr: Aufgrund der wieder steigenden Corona-Infektionszahlen im Hochsauerlandkreis und der sich entwickelnden Inzidenzzahl gilt ab Freitag, 23. Oktober, erneut ein Besuchsverbort am Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon.

Update 11.22 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es mit Stand von Mittwoch, 21. Oktober, 9 Uhr, 13 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Vier Personen gelten als genesen. Die Statistik verzeichnet damit aktuell 98 Infizierte, 923 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. 

Stationär werden elf Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch und beatmet. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1040. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 33,5.

Auffällig ist eine Diskrepanz zwischen den Zahlen, die das RKI vermeldet und denen, die der Hochsauerlandkreis veröffentlicht. Mit Stand vom 21. Oktober, 0 Uhr, sind im Dashboard des RKI insgesamt 1025 Fälle und eine 7-Tage-Inzidenz von 30,0. Die Zahlen des Kreises sind jedoch andere (siehe oben und Update von Dienstag, 20. Oktober, 13.19 Uhr).

Coronavirus im Sauerland: Kreis erklärt Diskrepanz zwischen Zahlen

Laut HSK-Pressestelle liegt das am Meldeverzug: „Die Meldekette fängt bei den Ärzten und Laboren an, diese melden die positiven Fälle unseren Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt und von dort werden sie weitergeleitet an das RKI. Daher kann es wenige Tage dauern, bis die Daten aus dem Landkreis das RKI erreichen.“ Zudem würden die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen nicht nur einmal am Tag gebündelt an das RKI gegeben: „Es gibt eine Meldepflicht von 24 Stunden an das Gesundheitsamt.“ Daher würden die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes mehrmals am Tag Zahlen an das RKI schicken, die dann unter Umständen dort bis 0 Uhr am anderen Tag nicht mehr erfasst werden, wie die Pressestelle auf SauerlandKurier-Nachfrage erklärt.

Update 10.43: Die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv Brilon bleiben bis auf Weiteres aufgrund eines Quarantäne-Falles geschlossen. Dabei soll es sich jedoch lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme handeln

Update 21. Oktober, 10.07 Uhr: Im Kreis Olpe gibt es 20 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Kreis auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Demnach sind aktuell 105 Menschen im Kreis mit dem Coronavirus infiziert, die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie beläuft sich nun auf 974

812 Menschen gelten als genesen, 57 sind in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. 856 Personen befinden sich aktuell in Quarantäne, drei Patienten werden stationär im Krankenhaus behandelt, zwei davon auf der Intensivstation, eine wird beatmet.

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Olpe liegt laut RKI wie am Vortag bei 60,5 Coronavirus-Fällen pro 100.000 Einwohner.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Dienstag, 20. Oktober

Update 15.25 Uhr: Das Büro des Stadtmarketingvereins Olpe Aktiv ist nach der kurzzeitigen Schließung wegen der Coronavirus-Infektion einer Mitarbeiterin (siehe Update von Montag, 19. Oktober, 16.12 Uhr) ab Mittwoch, 21. Oktober, wieder geöffnet. Die Verwaltung hat eine alternative Besetzung des Büros eingerichtet.

Update 13.27 Uhr: Vor dem Hintergrund der steigenden Coronavirus-Zahlen hat der KreisSportBund Hochsauerlandkreis die traditionelle HSK-Sportgala erneut abgesagt. Der KSB begründet die Entscheidung mit „der aktuellen Entwicklung hinsichtlich der Corona-Pandemie“  und „der gesellschaftlichen Vorbildfunktion des KSB“. 

Die Ehrungen in den jeweiligen Kategorien sollen individuell und für die Sportler heimatnah im kleinsten Kreis erfolgen. 

Ursprünglich sollte die HSK-Sportgala am 28. März stattfinden, wurde aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf dem 24. Oktober verschoben. Auch der Nachholtermin fällt nun dem Coronavirus zum Opfer.

Update 13.19 Uhr: Auch im Hochsauerland steigen die Coronavirus-Fallzahlen weiter. Die 7-Tage-Inzidenz nähert sich dem ersten Schwellenwert von 35 Coronavirus-Infektionen pro 100.000 Einwohner. 

19 Neuinfektionen und 28 Genesene vermeldet der Hochsauerlandkreis am Dienstag auf seiner Homepage. Insgesamt sind es damit aktuell 89 Infizierte, 919 Genesene und 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden elf Personen behandelt, zwei davon intensivmedizinisch

Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1027. Die 7-Tage-Inzidenz für den Hochsauerlandkreis liegt bei 31,27 und damit nur noch knapp unter dem Schwellenwert von 35.

Coronavirus im Sauerland: Neue Allgemeinverfügung im Kreis Olpe

Update 20. Oktober, 8.59 Uhr: Die Fallzahlen im Kreis Olpe steigen weiter. Seit Samstag wurden dem Gesundheitsamt 22 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie beläuft sich nun auf 954. Derzeit gelten 97 Personen als akut infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Olpe liegt am Dienstagvormittag bei 60,5 Coronavirus-Fällen pro 100.000 Einwohner. 

Der Kreis Olpe hat aufgrund der Zahlen eine neue Allgemeinverfügung erlassen. 

  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen. 
  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; Ausnahmen sind nur auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke sind von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen. 
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Coronavirus im Sauerland: Die Nachrichten von Montag, 19. Oktober

Update 16.12 Uhr: In Olpe hat sich eine Mitarbeiterin des Stadtmarketingvereins Olpe Aktiv mit dem Coronavirus infiziert. Das Büro des Vereins in der Westfälischen Straße bleibt daher vorerst geschlossen. Alle anderen Mitarbeiter von Olpe Aktiv befinden sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Die Stadtverwaltung versucht, eine Notbesetzung des Büros zu organisieren.

Update 11.20 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen aus dem Hochsauerland liegen vor. Demnach verzeichnet der HSK nach dem Wochenende 33 Neuinfizierte und sechs Genesene

Die Statistik weist aktuell insgesamt 98 Infizierte, 891 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion auf. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1008. Stationär werden acht Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch und auch beatmet.

Die 7-Tage-Inzidenz im HSK liegt bei 25,87.

Update 10.32 Uhr: Da der Kreis Olpe weiterhin als Coronavirus-Risikogebiet gilt, bieten mehrere Hausarztpraxen freiwillig auch Samstags-Sprechstunden von 9 bis 13 Uhr an. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mit. „Diese sollen für den möglicherweise vermehrten Andrang von Patienten mit Erkältungssymptomen eine zusätzliche Anlaufstelle bieten und damit die KV-Notfallpraxen in Iserlohn, Lüdenscheid, Olpe, Attendorn, Lennestadt, Siegen und Bad Berleburg ergänzen“, so die KVWL.

In jedem Fall sollen Patienten im Vorfeld telefonisch einen Termin mit den Praxen ausmachen: „Es ist daraufhin zu weisen, dass hier, wie auch in den KV-Notfallpraxen, nur Notfälle ‚notfallmäßig‘ behandelt und diagnostiziert werden können. Sollte ein Corona-Abstrich erforderlich und sinnvoll sein, so muss für die Bekanntgabe des Abstrich-Ergebnisses ggf. eine Verzögerung durch das Wochenende berücksichtigt werden.“

Ab Samstag, 31. Oktober wird im Bereich der Bezirksstelle Lüdenscheid der KVWL in jedem Kreis eine Praxis für eine Samstags-Sprechstunde geöffnet haben. Auf einer Liste der KVWL im Internet sind die geöffneten Praxen zu sehen. 

Coronavirus im Sauerland: Kreis Olpe bleibt Risikogebiet

Update 9.56 Uhr: Der 7-Tage-Inzidenzwert im Hochsauerland liegt weiter deutlich unter dem  Schwellenwert von 35 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Laut den Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) von Montagvormittag liegt der Wert aktuell bei 16,2.

Update 19. Oktober, 9.22 Uhr: Das Kreis Olpe bleibt auch nach dem Wochenende Corona-Risikogebiet. Nach den Daten des RKI liegt der 7-Tage-Inzidenzwert am frühen Montagmorgen bei 53 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Der Wert ist damit über das Wochenende zwar gesunken, liegt aber immer noch über dem Schwellenwert von 50. 

Hier gelangen Sie zum News-Ticker mit allen Entwicklungen rund um das Coronavirus im Sauerland bis Freitag, 16. Oktober

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Rubriklistenbild: © Daniel Schröder

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