Virtuelles Vogelschießen

Sieger des Online-Schützenfestes ausgezeichnet: In der Lernpause zum großen Gewinn

Prost auf den Gewinn: Tim Schrader ist der Sieger des Online-Schützenfestes. 
+
Prost auf den Gewinn: Tim Schrader ist der Sieger des Online-Schützenfestes. 

Schützenfeste konnten die Menschen im Sauerland wegen des Coronavirus in diesem Jahr nicht feiern. Beim SauerlandKurier konnten sie aber immerhin virtuell den Vogel abschießen. Jetzt haben wir die Sieger unseres Online-Schützenfestes ausgezeichnet.

Sauerland - Ein glücklicher Zufall gepaart mit einer ordentlichen Portion Cleverness – diesem Zusammenspiel hat es Tim Schrader wohl zu verdanken, dass er als stolzer Gewinner für den Hochsauerlandkreis aus dem Online Schützenfest des SauerlandKurier hervorging. Mit einer Rekordzeit von 2,3020 Sekunden setzte sich der 28-Jährige gegen seine Konkurrenten durch. Insgesamt wurde das Spiel in der HSK-Version rund 13.000 Mal gespielt.

„Das ist natürlich total interessant, dass ausgerechnet ich nun der Gewinner bin, da ich aus Dortmund komme. Das ist ja noch nicht das Sauerland“, sagt der sympathische Informatikstudent lachend. Auf das Online-Schützenfest gestoßen sei er tatsächlich durch puren Zufall. Ein Kommilitone, den er aus einer Lerngruppe kennt, hat ihm von der Aktion erzählt. „Er hatte von seiner Familie davon gehört und meinte dann zu mir, dass ich das ja auch mal versuchen könnte.“ Gesagt, getan.

Einfach mal „geistig abschalten“

Das Spiel entpuppte sich für Tim Schrader als willkommene Ablenkung in der zähen Lernphase vor seinen zahlreichen Klausuren und half dem eifrigen Studenten, einfach mal „geistig abzuschalten“. „Am Anfang habe ich es wirklich nur als kleine Lernpause genutzt und der Spaß stand total im Vordergrund. Aber mit der Zeit habe ich das Ganze doch etwas ernster genommen“, gibt der Dortmunder grinsend zu.

Mit seinem kleinen „Geheimrezept“ gelang es ihm dann, stets in Windeseile den Vogel abzuschießen. „Wenn man getroffen hat, springt der rote Punkt, den man treffen muss, woanders hin. Mir war dann aufgefallen, dass der rote Punkt schon zu einer anderen Stelle springt, bevor der Vogel fällt.“

Jede Menge Spielspaß brachte das Online-Schützenfest.

Nachdem er diese Beobachtung mehrfach hintereinander gemacht hat, hat er irgendwann ein Gefühl dafür entwickelt, wo sich der rote Punkt als nächstes befindet. „So konnte ich quasi schon vorausschauend – bevor der Vogel wieder stand – den nächsten Schuss planen. Sonst hätte ich niemals so schnell sein können.“ Wie oft er virtuell sein Können als Schütze unter Beweis gestellt hat, weiß er nun gar nicht mehr so genau. „Also wie ein Profi habe ich auf jeden Fall nicht trainiert.“

Ein bisschen gefesselt habe ihn das Spiel aber natürlich schon und so hat er es sich nicht nehmen lassen, zumindest alle zwei bis drei Tage den Highscore zu checken. „Ich wollte natürlich schon wissen, ob ich mich oben behaupten kann und mit meiner Taktik richtig liege.“ Dass er nun der glückliche Gewinner ist, hätte er sich aber im Leben nicht träumen lassen.

„Ich weiß zumindest, wo das Bier herkommt“

„Ich hätte niemals gedacht, dass ich den ersten Platz belege. Ich habe einfach geglaubt, dass es Leute gibt, die sich da noch viel mehr hineinsteigern als ich“, schmunzelt er.

Von dem „guten Geschmack“ seines Gewinnes, einer Veltins Schützenparty, hat er sich bereits überzeugt. „Ich spiele mit einigen Freunden immer ein Rollenspiel namens Dungeons and Dragons. Dabei trinken wir Bier und dementsprechend kam der Gewinn ganz gut an. Mein Opa hat aber auch etwas bekommen. Er ist Anfang 80 und freut sich über so ein Geschenk natürlich sehr“, so Tim Schrader. Das restliche Bier wird beim nächsten Rollenspielabend geleert und vermutlich wird das frische Veltins wohl auch seine einzige Verbindung zum Sauerland bleiben. „In Grevenstein war ich übrigens sogar schon einmal. Ich weiß also zumindest, wo das Bier herkommt“, sagt der 28-Jährige abschließend mit einem Lächeln im Gesicht.

Alexander Krzyszczyk setzt sich im Kreis Olpe durch

Mehr als 6300 Nutzer hatten sich beim Online-Schützenfest des SauerlandKurier im Kreis Olpe registriert. Doch die Hobbyschützen mussten sich allesamt Alexander Krzyszczyk aus Attendorn geschlagen geben. Mit einer Spitzenzeit von 2.3850 Sekunden ist er der Gewinner des Schützenspiels im Kreis Olpe.

Neben dem Wissen, der Beste von mehr als 6300 Schützen im Kreis Olpe zu sein, kann sich Krzyszczyk über „die große Veltins-Schützenparty“ freuen. Mit seiner Rekordzeit sicherte er sich 30 Liter frisches Veltins, 15 Liter Veltins Radler alkoholfrei und zwölf Veltins Exklusiv-Pokale (0,3 Liter).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare