Jeden Samstag eine andere Sichtweise

"Respekt"-Kampagne: Das sagen ein Pyrotechniker und eine Schülerin

Kreis Olpe/Hochsauerland - Der SauerlandKurier und der Bundesverband deutscher Anzeigenblätter (BVDA) stellen das Wort "Respekt" im Jahr 2019 in den Mittelpunkt. In einer gemeinsamen Kampagne präsentieren wir unseren Lesern jede Woche eine andere Sichtweise.

Respekt heißt, Menschen mit ihren Fehlern zu akzeptieren

Eines der Grundbedürfnisse eines jeden Menschen ist die Anerkennung in unserer Gesellschaft. Wie ein roter Faden ziehen sich Anerkennung und Akzeptanz durch unser Leben. Schon im Kindesalter bekommt man beigebracht, seine Mitmenschen wertzuschätzen, egal ob im Kindergarten oder später in der Schule und im Berufsleben. Man muss lernen, sich gegenseitig mit allen Stärken und Schwächen zu akzeptieren, sich einander gegenüber Respekt zu zollen. Manchmal muss man sich Respekt jedoch auch erst erarbeiten, da man vielleicht anders ist als andere, eine Behinderung hat, anders aussieht oder eine andere Denkweise hat. 

Als Mensch ist man niemals fehlerfrei und perfekt. Diese Punkte könnten im Berufsleben den Respekt, den man erwartet, mindern. Erbringt man nicht die erwarteten Leistungen oder andere Eigenschaften, wird man häufig im Kollegenkreis nicht voll anerkannt. Keine Eigeninitiative, mangelnde Kritikfähigkeit oder zu seinen Entscheidungen, Fehlern und Werten zu stehen kann Ausgrenzung bedeuten. 

Darum ist es wichtig, seine Mitmenschen so zu akzeptieren, wie sie sind – mit allen ihren Fehlern. Ein Mangel an Respekt könnte nämlich verschiedene Verhaltensweisen auslösen, die im schlimmsten Fall sogar zu Mobbing oder Gewalt führen. Immer wenn Menschen ungleich behandelt werden, tritt in gewissem Rahmen Neid, fehlende Akzeptanz beziehungsweise Respektlosigkeit auf.

Mark Hiller, Pyrotechniker und Rettungsassistent drk Frankenberg aus Medebach-Oberschledorn

„Respektlosigkeit ist kein Spaß“

Ich bin der Meinung, dass Respekt etwas ganz Selbstverständliches sein sollte. Er gehört zu jeder Erziehung dazu. Jeder Mensch sollte andere Menschen so behandeln, wie er selbst auch behandelt werden möchte. Es ist mir aufgefallen, dass jüngere Kinder immer mehr den Respekt verloren haben und frecher zu anderen Leuten werden. 

Es ist traurig zu sehen, wie sich schon kleine Kinder gegenseitig beleidigen und schlagen. Das passiert sogar „aus Spaß“ unter Freunden. Aber auch älteren Leuten oder Leuten gegenüber, die man nicht kennt, verhalten sich manche so. Das ist meiner Meinung nach eine der schlechtesten Angewohnheiten, die ein Mensch haben kann. Ich finde, Jüngere sollten immer Respekt vor Älteren haben. Aber nicht nur vor Älteren, sondern vor allen Menschen.

Emelie Rudolf, 13 Jahre, Schülerin

„Respekt!“ ist eine Kampagne des SauerlandKurier in Kooperation mit dem Bundesverband deutscher Anzeigenblätter (BVDA). Mit diesen redaktionellen Initiativen berichten die im Verband organisierten Wochenblätter verlagsübergreifend mit eigenem lokalem Fokus über relevante Themen, die Menschen in ganz Deutschland bewegen.

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