Ruhrverband weist auf "Spielregeln" hin

Sauerländer Badeseen bieten „ausgezeichnete“ Abkühlung - diese Regeln müssen Sie beachten

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Das Strandbad am Sorpesee ist ein beliebtes Ausflugsziel bei hochsommerlichen Temperaturen.

Sauerland - Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen freut sich jeder über eine Erfrischung im kühlen Nass, entsprechend groß ist der Andrang in Freibädern und Badeseen. In diesem Zusammenhang hat der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese gute Nachrichten.

„Nach einem aktuellen Bericht der EU-Kommission, schneiden alle Badegewässer in Südwestfalen – Möhnesee, Hennesee, Diemelsee, Biggesee, Sorpesee sowie Hillebachsee mit der Note „ausgezeichnet“ ab. Das freut uns alle angesichts der steigenden Temperaturen in dieser Woche“, so Liese. 

Auch Wasserfreunde, die außerhalb Südwestfalens Erfrischung suchen, können beruhigt sein. Von fast 2300 Badegewässern in Deutschland haben 2123 eine ausgezeichnete Qualität, das sind 92,7 Prozent. Damit liegt Deutschland über dem EU-Durchschnitt: europaweit haben knapp über 85 Prozent der Badestellen in ganz Europa, die im vergangenen Jahr überwacht wurden, die höchsten Anforderungen für ausgezeichnete Wasserqualität erfüllt, berichtet Dr. Peter Liese.

Der Ruhrverband veröffentlicht übrigens auf seiner Website, an welchen Talsperren und Badestellen das Baden möglich ist. Auch entsprechende Beschilderungen an den Seen und die jeweiligen Touristik GmbHs geben Auskunft. Außerhalb der ausgewiesenen Bereiche darf nicht geschwommen werden. Ein unbeschwertes Freizeitvergnügen ist allerdings nur möglich, wenn sich alle an die Spielregeln halten. Ganz wichtig sind daher folgende Hinweise: 

• In den Wäldern rund um die Talsperren herrscht aktuell extreme Waldbrandgefahr. Es ist daher verboten, dort zu grillen, Lagerfeuer anzuzünden oder die Wälder durch brennende Gegenstände zu gefährden. Das Verbot des Feuermachens gilt insbesondere auch für die Uferflächen und Uferrandstreifen der Talsperren! Wer dagegen verstößt, begeht nach der Gemeingebrauchsverordnung der Bezirksregierung Arnsberg eine Ordnungswidrigkeit, die mit empfindlichen Geldstrafen geahndet werden kann. 

• Gerade im Sommer ist das Müllproblem rund um die Talsperren besonders groß. Herumliegender Müll verschandelt nicht nur das Landschaftsbild, sondern verschmutzt auch die Gewässer. Das Entsorgen von Abfällen ist ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldstrafen belegt werden kann. Der Ruhrverband appelliert an alle Besucherinnen und Besucher der Talsperren, sich rücksichtsvoll zu verhalten und alles, was sie zu ihrem Ausflug mitgebracht haben, wieder mit nach Hause zu nehmen.

• Beim Rudern, Paddeln, Tauchen, Surfen, Segeln und Baden ist neben den öffentlich-rechtlichen Bestimmungen die Freizeitordnung des Ruhrverbands für die Talsperren zu beachten, die auf der Internetseite abrufbar ist. Auch Schilder rund um die Talsperren informieren über die geltenden Regeln. 

Angelerlaubnisscheine sind als Tages-, Zweitages-, Wochen- oder Jahresscheine bei den Tourismusbüros im Verbandsgebiet, in Angelgeschäften sowie an ausgewählten Kiosken und Tankstellen rund um die Talsperren erhältlich. Die Adressen der Verkaufsstellen und umfangreiche Angeltipps gibt es auf der Homepage des Ruhrverbandes.

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