Ruhiger als im Vorjahr

Silvester im HSK: Polizei muss zu 53 Einsätzen raus - das waren die Gründe

Ein Bild mit Symbolcharakter: Von der Sundhelle aus war das spärliche Feuerwerks-Aufkommen über Plettenberg gut zu erkennen.
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Ein Bild mit Symbolcharakter: Deutlich weniger Feuerwerk als sonst war im Sauerland am Himmel zu sehen.

Silvester 2020 im HSK verlief ein wenig ruhiger als im Vorjahr. Die Polizei hatte trotzdem genug zu tun.

Hochsauerlandkreis - Die Polizei im Hochsauerlandkreis verzeichnete im Zeitraum vom Silvesterabend, 18 Uhr bis Neujahrsmorgen 6 Uhr 53 polizeiliche Einsätze. In der Silvesternacht des Vorjahres waren es noch 68 Einsätze gewesen.

Die Einsatzzahlen, aufgegliedert nach den sieben Wachbereichen im HSK, ergibt folgendes Bild:

  • Arnsberg 27
  • Meschede 3
  • Brilon 6
  • Sundern 2
  • Winterberg 12
  • Marsberg 3

Die Einsätze im Kreisgebiet mit Bezug zu Silvester waren ebenfalls geringer als im Vorjahr. Waren beim Jahreswechsel 2019/2020 noch 29 Einsätzte mit Silvesterbezug zu zählen, waren es beim Jahreswechsel 2020/2021 nur 15 Einsätze.

Die Polizei musste dreimal wegen Sachbeschädigungen ausrücken. In zwei weiteren Fällen wurden Strafanzeigen wegen einer Beleidigung auf sexueller Grundlage erstattet. In Arnsberg kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung im Rahmen einer Häuslichen Gewalt. In Brilon wurde in einem Fall gegen die Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung verstoßen. Hier wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige durch die Polizei gefertigt.

In Meschede wurde ein Rollerfahrer angehalten und kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass der Rollerfahrer ohne Fahrerlaubnis und mit fehlendem Versicherungsschutz für den Roller unterwegs gewesen war. Zudem war der Rollerfahrer während der Fahrt alkoholisiert. Eine Blutprobe wurde angeordnet und eine Strafanzeige gegen den Fahrzeugführer gefertigt. In Arnsberg wurde ebenfalls nach einer Alkoholfahrt eines Pkw Fahrers eine Blutprobe angeordnet.

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