Sturmschäden

Amtliche Warnung vor Windböen: Tief Goran zieht durchs Sauerland

Tief Goran zieht mit heftigen Windböen über das Sauerland hinweg. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung ausgesprochen.

Arnsberg - Sturmtief Goran hat für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in NRW gesorgt. Besonders getroffen hat es das Sauerland. Im Märkischen Kreis fielen mehrere Bäume um und blockierten Straßen. Auch zwischen Warstein und Meschede musste die Feuerwehr eine Bundesstraße wieder freimachen. Ein entwurzelter Baum lag quer über der Straße.

Mit heftigen Böen trifft Sturm-Tief Goran - der erste Winter-Sturm des Jahres - das Sauerland. Es gilt eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Windböen. Kachelmannwetter berichtet, dass die Schauerlinie der Kaltfront sich von Bremen über Ostwestfalen und das Sauerland bis zum Hunsrück erstreckt.

Tief Goran: Warnung vor Windböen im Sauerland - extreme Orkanböen auf dem Brocken

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Windböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 Kilometern in der Stunde (17m/s, 33kn, bft /). Sie kommen aus südwestlicher Richtung. In exponierten Lagen kann der Wind zu Sturmböen mit einer Geschwindigkeit (20m/s, 38kn, Bft 8) von bis zu 70 Kilometern in der Stunde anschwellen.

Im Märkischen Kreis gab es bereits 23 wetterbedingte Einsätze: In fast allen Orten legten sich Bäume über Straßen oder kippten gegen ein Haus oder wehten unterschiedliche Gegenstände weg. 

In anderen Regionen von Deutschland wütet Tief Goran noch heftiger: Extreme Orkanböen sind auf dem Brocken angekündigt, schwerere Sturmböen gibt es an der Nordseeküste, auf dem Fichtelberg und in den Alpen oberhalb von 1.500 Metern.

Rubriklistenbild: © Clewing, Christian

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