Warnungen für das gesamte Sauerland

"Vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien!": Wetterdienst warnt vor Orkanböen

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Sauerland - Nachdem das Wetter sich am Samstag bereits nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, kommt es am Sonntag noch etwas schlimmer: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den Nachmittag und Abend im gesamten Sauerland vor schweren Sturm- und in weiten Teilen des HSK und des Kreises Olpe sogar vor Orkanböen. Was Sie beachten sollten.

Tief "Eberhard" sorgt am Sonntag für schlechtes Wetter. Doch es wird im Sauerland nicht nur regnen, es wird auch richtig stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst hat deshalb zwei amtliche Warnungen herausgegeben herausgegeben.

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Am schlimmsten trifft es demnach große Teile des Hochsauerlandkreises und den östlichen Kreis Olpe. Der Unwetterwarnung des DWD zufolge treten dort oberhalb von 600 Metern zwischen 12 und 21 Uhr Orkanböen mit Geschwindigkeiten um 120 km/h aus westlicher Richtung auf. Dies gilt für die HSK-Kommunen Meschede, Bestwig, Brilon, Olsberg, Marsberg, Schmallenberg, Winterberg, Hallenberg und Medebach. Im Kreis Olpe sind Finnentrop, Lennestadt und Kirchhundem betroffen.

Dachziegel und Äste können herabstürzen

Bewohner dieser Städte und Gemeinden sollten vorsichtig sein: Es seien laut DWD unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume könnten zum Beispiel entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Deshalb rät der Wetterdienst: "Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!" Auch über die Warn-App "NINA" wurde die Bevölkerung vor dem Unwetter gewarnt.

In den restlichen Kommunen ist die Lage aber keineswegs harmlos: Dort warnt der DWD vor "schweren Sturmböen" mit Geschwindigkeiten zwischen 75 und 100 km/h aus südwestlicher Richtung. In "Schauernähe" müsse sogar mit orkanartigen Böen um 110 km/h gerechnet werden. Deshalb sollten die Menschen dort ebenfalls auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten.

Bereits am Samstag hatte Sturm "Dragi" im wahrsten Wortsinn für mächtig "Wirbel" gesorgt, sodass die Feuerwehren in der Region am Samstag zu zahlreichen Einsätzen ausrücken musste. An vielen Stellen in NRW sind Bäume umgestürzt - auf Autos, Dächer und Stromleitungen. Auf der A 45 war sogar eine Warntafel auf die Fahrbahn gefallen.

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