Eklat nach dem Spiel

Bayern-Star Ribéry soll einen Journalisten geschlagen haben

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Franck Ribéry (rechts) konnte es wohl nicht ertragen gegen Jadon Sancho und den BVB zu verlieren.

Der FC Bayern München hat gegen Borussia Dortmund verloren – die Nerven liegen bei Franck Ribéry wohl blank. Nach dem Spiel soll es einen Eklat gegeben haben.

Dortmund - Borussia Dortmund hat in einem irren Spiel den FC Bayern München mit 3:2 (0:1) geschlagen. Es läuft alles andere als rund für den Rekordmeister. Bei FCB-Star Franck Ribéry liegen dadurch wohl die Nerven blank – nach dem Spiel soll er einen französischen TV-Experten geohrfeigt haben.

Bayern ist mittlerweile auf den fünften Platz in der Tabelle gerutscht, am Sonntagabend überholte noch die Eintracht aus Frankfurt nach ihrem 3:0-Erfolg über den FC Schake 04 die Münchner. Ein Umstand, der dem verkorksten Spieltag die Krone aufsetzte. Für Ribéry war aber wohl schon die Niederlage am Samstag zu viel. Wie die BILD berichtet hat der Franzose einen Journalisten geschlagen – dieser hatte ihn zuvor kritisiert.

Ausraster vor dem Bus

Diverse Augen- und Ohrenzeugen hätten den Ausraster mitbekommen, heißt es in der BILD. Demnach soll Ribéry seinen Landsmann vor dem Mannschaftsbus der Bayern dreimal geohrfeigt und vor die Brust gestoßen haben. Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic wird dazu wie folgt zitiert: "Franck Ribéry hat uns informiert, dass er mit seinem Landsmann Patrick Guillou, den er seit vielen Jahren gut kennt, eine Auseinandersetzung hatte. Wir haben mit Patrick Guillou noch am Samstagabend vereinbart, dass wir zeitnah bei einem persönlichen Treffen darüber sprechen, wie wir die Angelegenheit aus der Welt schaffen. Herr Guillou hat bereits signalisiert, dass dies auch in seinem Interesse ist."

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Guillou selbst dürfte einigen noch durch sein Engagement beim VfL Bochum bekannt sein. Von 1990 bis 1993 schnürrte der ehemalige Abwehrspieler dort die Schuhe. Mittlerweile ist der 48-Jährige als TV-Experte für den katarischen Sender "beIN Sports" tätig. Ribéry und Guillou kennen sich, Medienberichten zufolge, schon länger persönlich.

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Quelle: wa.de

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