25. Bundesliga-Spieltag

Diese BVB-Schwäche offenbarte sich gegen Stuttgart

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Gonzalo Castro (links) brachte den Ball rein, der zum zwischenzeitlichen 1:1 führte.

Der BVB hat ein Problem – und kassierte dadurch auch ein Gegentor vom VfB Stuttgart. Standardsituationen werden nicht konsequent verteidigt. Das kann gefährlich werden.

Dortmund – Borussia Dortmund hat vom VfB Stuttgart ein Gegentor eingeschenkt bekommen beim 3:1-Sieg am Samstag. „Das war ein unnötiges Gegentor“, fand BVB-Coach Lucien Favre. Es war aber nicht nur unnötig: Es war nun schon der zehnte Gegentreffer nach einer gegnerischen Standardsituation. „Wir müssen uns da besser und cleverer verhalten“, forderte Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB.

71 Minuten waren gespielt, Borussia Dortmund führte nach einem verwandelten Foulelfmeter von Marco Reus mit 1:0. Dann zog Marius Wolf ein Foul an der rechten Strafraumseite. Ex-Borusse Gonzalo Castro (bei uns im Exklusiv-Interview) brachte den ruhenden Ball vor den Fünfmeterraum, Marc-Oliver Kempf stand frei und köpfte zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Der BVB hatte gepennt.

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„Wir spielen eine Raumdeckung. Aber in gewissen Situationen ist man dann auch in der Pflicht, den Mann zu übernehmen“, sagte Kehl. „Jeder ist im Raum ein Stück weit für sich selbst verantwortlich“, so der Leiter der Lizenzspielerabteilung.

Wille und Entschlossenheit

Im Training sei das bereits Thema. Ganz abgestellt ist das Problem dadurch aber eben nicht. „Vielleicht müssen wir Standards noch entschlossener verteidigen. Wir müssen uns noch mehr reinwerfen und noch mehr Willen zeigen“, meinte Marius Wolf, der gegen den VfB erneut als Rechtsverteidiger zum Einsatz kam. „Es ist bitter, dass wir häufig Gegentore nach Standards bekommen. Das müssen wir abstellen“, sagte er.

Dortmund trotzt dem Sturm gegen Stuttgart

Kehl stand lange Zeit selbst auf dem Platz, war ein Abräumer. „Wenn ich den Ball nicht bekomme, darf ihn der Gegner auch nicht bekommen“, sagte er. Will heißen: Die BVB-Spieler sollen noch konsequenter bei der Verteidigung hoher Bälle sein. Oder, um es mit den Worten von Axel Witsel zu sagen: „Wir müssen fokussierter sein.“ Dann landet der Ball in Zukunft vielleicht nicht mehr beim Gegner – oder Standardsituationen im Gefahrenbereich werden direkt vermieden.

Aufstellung BVB: Borussia Dortmund mit voller Offensivpower gegen den VfB

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Quelle: wa.de

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