Borussia Dortmund

Brandt: Das kann mich beim BVB prägen

+
Julian Brandt (links) wechselt von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund.

BVB-Neuzugang Julian Brandt setzt sich selbst für die Nationalmannschaft ehrgeizige Ziele. Dazu erklärt er seine Beweggründe für den Wechsel zu Borussia Dortmund.

Berlin - Julian Brandt hat nach seinen bislang 25 Länderspielen eine positive Entwicklung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ausgemacht. "Man sollte uns schon noch Zeit geben bis zur Europameisterschaft 2020, wir müssen noch weiter zusammenwachsen, uns weiter kennenlernen. Das Besondere ist, dass jetzt viele Verantwortung übernehmen müssen", sagte der 23 Jahre alte Neuzugang von Borussia Dortmund im Interview der Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Brandt stellt hohe Forderungen an sich selbst: "Ich bin kein lautstarker Typ wie Joshua Kimmich, auch nicht wie Thomas Müller, der nur am Quatschen ist. Aber auch ich merke, wie ich jetzt im Training vorangehen möchte. Ich sehe mich in der Pflicht, meinen Beitrag zu leisten, der Mannschaft fußballerisch Halt zu geben." Und er formuliert als Ziel: "Man muss jetzt selbst ein Spieler sein, an dem sich andere orientieren."

Auf die Frage, ob er jetzt eine Rolle wie einst Mesut Özil in der Nationalmannschaft einnehme wolle, antwortete Brandt: "Mesut war jemand, den man zwar auf dem Platz nicht so oft gehört hat, aber er konnte ein Spiel leiten, ihm eine Richtung vorgeben. In manchen Momenten konnte er nur durch einen grandiosen Pass Euphorie auslösen. Das ist auch mein Ansatz."

Brandt erklärt seine Entscheidung pro BVB

Zu seinem Wechsel nach Dortmund räumte Brandt ein, es sei nicht leicht gewesen, Leverkusen zu verlassen. "Aber ich hatte das Gefühl, dass ich jetzt Bock auf was Neues habe."

Sommer-Fahrplan 2019 des BVB: Testspiele, Trainingslager und mehr

Bei der Borussia sei die Größenordnung noch mal eine andere. Auch der Druck sei beim BVB größer – auch medial, unterstrich Brandt. "Als Dortmund in der vergangenen Saison viele Punkte Vorsprung und dann eine Schwächephase hatte, wurde darüber sehr breit diskutiert. Als wir mit Leverkusen Zehnter waren, hatte man nicht den Eindruck, dass es außen Empörung darüber gäbe", sagte er.

Er meinte aber auch: "Dass es in Dortmund anders ist, kann mich prägen. Persönlich, aber auch spielerisch", sagte er.

dpa/WA

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare