Blick auf die Insel

So läuft es für die Ex-Borussen in England

+
André Schürrle jubelt im Fulham-Trikot.

Borussia Dortmund hat im Sommer fünf Spieler auf die Insel geschickt. So läuft es für die ehemaligen BVB-Kicker in England.

Dortmund - Borussia Dortmund hat einen Umbruch angekündigt – und den auch vollzogen. Für die Schwarzgelben läuft es momentan richtig gut. Doch der Umbruch hat auch manchen Spielern den Job gekostet. Zumindest beim BVB. Auf der Insel geht für Sokratis, André Schürrle, Andrej Yarmolenko, Felix Passlack und Erik Durm fußballerisch weiter. Aber wie?

Fünf Spieler, zwei davon nur auf Leihbasis, schickten die Westfalen vor der Saison nach England. Wir haben uns mal angeschaut, wie es läuft.

"Papa" Sokratis, FC Arsenal London:

Viele Fans konnten den Verkauf des Dortmunder Abwehrchefs nicht ganz nachvollziehen. 16 Millionen Euro soll er dem BVB eingebracht haben. In der englischen Hauptstadt hat sich der Grieche bereits etabliert. 

"Papa" Sokratis (rechts) hat sich auf der Insel etabliert.

489 Minuten in der Premier League absolvierte er bereits, blieb zuletzt gegen den FC Fulham allerdings noch angeschlagen auf der Bank. Und: Bei 180 Einsatzminuten in der Europa League gelang dem Defensiv-Malocher ein Treffer gegen Quarabag Agdam.

André Schürrle, FC Fulham (Leihe):

Man, man, man, der Schürrle – das wird sich manch ein Zuschauer am Wochenende gedacht haben. Der Weltmeister von 2014 hat nämlich mal so richtig einen rausgehauen: Aus 30 Metern abgezogen gegen Cardiff City – und getroffen. Traumtor. Am Ende verlor sein Team dennoch mit 2:4.

Für André Schürrle war es das fünfte Spiel in Folge über die vollen 90 Minuten, insgesamt kommt er in der Liga schon auf 689 Minuten Einsatzzeit und vier Tore in neun Spielen.

Felix Passlack, Norwich City (Leihe):

Ein Talent. Positiv. Ein Einsatz. Negativ. Felix Passlack ist in der Jugend von Borussia Dortmund ordentlich durchgestartet. Im Seniorenbereich klappt das nicht. 

Richtig gut – wie hier bei der Feier zum DFB-Pokal-Sieg – lief es für Felix Passlack schon lange nicht mehr.

Der 20-Jährige sollte nun sein Glück als Leihspieler bei Norwich City in der zweiten englischen Liga finden. Vergebens. Bisher hatte er noch keine Einsatzzeit. Lediglich im EFL Cup durfte er dreimal über die volle Länge ran. Da ist Luft nach oben.

Andrej Yarmolenko, West Ham United:

Für den ehemaligen Dortmunder Stürmer läuft es gar nicht gut. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Ukrainer hat sich am Samstag bei der 0:1-Niederlage im Derby gegen Tottenham Hotspur die Achillessehne gerissen. Andrej Yarmolenko wird mehrere Monate ausfallen.

Andrej Yarmolenko hat sich verletzt.

Der 28-Jährige hatte vor seiner Blessur bei West Ham selten überzeugt und war in neun Liga-Einsätzen auf zwei Treffer gekommen - beide beim 3:1-Sieg gegen Everton Mitte September. In Dortmund hatte Jarmolenko in 26 Bundesliga-Spielen immerhin sechs Tore und sechs Vorlagen verbucht. West Ham, das rund 20 Millionen Euro für den Angreifer gezahlt hat, liegt in der Premier League auf Tabellenplatz 14.

Erik Durm, Huddersfield Town:

David Wagner ist Coach von Huddersfield Town. Ja, genau der David Wagner, der auch schon bei den BVB-Amateuren seine Spuren hinterlassen hatte. Erik Durm und er kennen sich. Es sollte ein Neuanfang werden für den Außenverteidiger. Und danach sieht es auch aus. Wagner baute den Langzeitverletzten nach und nach wieder auf.

Erik Durm (vorne) musste erst behutsam wieder aufgebaut werden.

Zuletzt reichte es dann sogar für vier Spiele in Folge über die volle Länge. Insgesamt kommt der Rechtsfuß in der Premier League auf fünf Einsätze (374 Minuten). Im EFL Cup durfte Durm auch einmal ran, verließ dort nach 77 Minuten wieder das Spielfeld.

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare