Zu einem Noch-Bundesligisten

Offiziell: Neue Aufgabe für Ex-BVB-Scout Mislintat

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Sven Mislintat arbeitete von 2006 bis 2017 als Chefscout von Borussia Dortmund.

Der ehemalige Chefscout von Borussia Dortmund, Sven Mislintat, hat eine neue Aufgabe. Er wechselt zurück zu einem (Noch-)Bundesligisten.

Stuttgart - Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem Sportdirektor fündig geworden. Der ehemalige Dortmunder Chefscout Sven Mislintat wird das Team um Sportvorstand Thomas Hitzlsperger verstärken, wie die Schwaben am frühen Donnerstagnachmittag bestätigten. Der Kicker hatte bereits am Abend zuvor darüber berichtet.

Der 46-Jährige Mislintat soll künftig hauptverantwortlich für Transfers sein und unabhängig von der Ligazugehörigkeit bei den Schwaben unterschreiben. Der Kamener erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag.

"Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns. Ich freue mich sehr, dass er sich dazu entschieden hat, ab sofort Teil unseres VfB-Teams zu werden", sagt Hitzlsperger.

"Riesenherausforderung" für Mislintat

Mislintat selbst wird zitiert: "Es ist eine Riesenherausforderung und zugleich eine große Ehre, für einen Klub wie den VfB arbeiten zu dürfen. Ich bin im Umfeld von Traditionsclubs aufgewachsen, diese Atmosphäre ist mir sehr wichtig. Die Gespräche mit Wolfgang Dietrich und Thomas Hitzlsperger waren außerordentlich gut und ausschlaggebend für meine Entscheidung für den VfB. Unser gemeinsamer Fokus liegt in den kommenden Wochen auf dem Kampf um den Klassenerhalt, natürlich geht der Blick aber auch schon auf die Planungen für die neue Saison."

Zuletzt war Mislintat als "Head of Recruitment" beim FC Arsenal in der englischen Premier League tätig gewesen, hatte die Londoner aber wegen klubinterner Umstrukturierungen Anfang Februar schon nach 14 Monaten wieder verlassen. Auch bei Schalke 04 wurde er zuletzt als Sportdirektor gehandelt.

Zuvor hatte er sich bei Borussia Dortmund durch die Verpflichtungen von hochtalentierten Spielern wie Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang, Ousmane Dembele oder Jadon Sancho großes Ansehen erarbeitet.

In der Bundesliga liegt der VfB mit 21 Punkten auf dem Relegationsrang 16, der FC Augsburg auf dem ersten Nichtabstiegsplatz ist bereits vier Punkte entfernt.

sid/WA

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Quelle: wa.de

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