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BVB darf mehr Tickets gegen Augsburg verkaufen - schöpft Obergrenze aber nicht aus

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Von: Marcel Guboff

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Weil das Land NRW die Corona-Regeln lockert, darf Borussia Dortmund schon gegen Augsburg mehr Fans in Stadion lassen. Die Obergrenze schöpft der BVB nicht aus.

Hamm - Das Land Nordrhein-Westfalen ändert recht kurzfristig seine Corona-Schutzverordnung. Das hat auch Auswirkungen für Borussia Dortmund und die Fans der Schwarz-Gelben - und zwar durchaus positive.

VereinBorussia Dortmund
TrainerMarco Rose
LigaBundesliga

NRW lockert Corona-Regeln: BVB darf schon gegen Augsburg mehr Tickets verkaufen

Der BVB darf ab 1. Oktober wieder mehr Zuschauer ins Stadion lassen. Denn in den neuen Corona-Regeln von NRW heißt es, dass die absolute Obergrenze von 25.000 Zuschauern bei Großveranstaltungen - zu denen auch Fußballspiele gehören - vollständig fällt. Komplett gefüllt werden darf der Signal Iduna Park in Dortmund allerdings weiterhin nicht.

Galt bislang bei „Großveranstaltungen im Freien“ eine relative Obergrenze von 50 Prozent der regulären Zuschauerkapazität, können „hier nun alle Sitzplätze voll belegt werden, wenn die Veranstalterin bzw. der Veranstalter sicherstellen, dass außerhalb der Plätze Masken getragen wird“, heißt es. Das bedeutet: Alle Sitzplätze dürfen belegt werden, Stehplätze weiterhin zu 50 Prozent.

Der BVB reagiert direkt für das anstehende Heimspiel am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Übertragung im Livestream und TV) auf die neuen Corona-Regeln des Landes. Borussia Dortmund gibt daher 11.000 zusätzliche Karten heraus. Statt 25.000 - die sich bereits ein Ticket gesichert hätten - dürfen also nun 36.000 Fans das Spiel live im Stadion verfolgen.

Der neuen Verordnung zufolge dürfte Borussia Dortmund sogar wieder 67.000 Tickets für sein Stadion verkaufen. Allerdings kämen die Änderungen des Landes NRW recht kurzfristig. Bislang galt immerhin die Obergrenze von „nur“ 25.000 Zuschauern. Entsprechend müsse nun die Organisation angepasst werden.

BVB darf dank neuer Corona-Regeln wieder bis zu 67.000 Fans ins Stadion lassen

Anders soll es dann im übernächsten Heimspiel von Borussia Dortmund aussehen. Das steigt am 16. Oktober gegen Mainz 05. Da sollen dann die nun erlaubten rund 67.000 Tickets ausgegeben werden.

„Das Vertrauen der NRW-Landesregierung freut uns sehr. Wir alle beim BVB haben jeden einzelnen Fan in den zurückliegenden eineinhalb Jahren schmerzlich vermisst“, sagte Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Weg zurück zur Maximalauslastung des Dortmunder Westfalenstadions mit 81.365 Fans dagegen bedarf laut BVB „aus verschiedenen Gründen einiger Geduld“, wie Marketingchef Carsten Cramer zitiert wird.

Und weiter erklärt er: „Die neue Corona-Schutzverordnung sieht vor, dass wir künftig alle 52.692 Sitzplätze sowie die Hälfte der 28.673 Stehplätze verkaufen dürfen. Das macht in Summe etwas mehr als 67.000 Plätze.“

Mindestens im Spiel gegen Augsburg muss der BVB auf den verletzten Mo Dahoud verzichten. Der Mittelfeldspieler hat sich beim Dortmunder Sieg in der Champions League gegen Sporting Lissabon nach Angaben des Klubs eine „Überdehnung des Innenbands im linken Knie“ zugezogen.

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