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BVB will mehr Fans zurück: Verein ändert den Corona-Eintritt ins Stadion

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Von: Tobias Hinne-Schneider

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Der BVB weicht für eine komplette Fan-Rückkehr von seiner 2G-Regel ab. Künftig dürfen auch Getestete in den Signal Iduna Park.

Hamm - 41.000 Fans haben sich das BVB-Heimspiel gegen den FC Augsburg (2:1) im Signal Iduna Park in Dortmund angeguckt - 67.000 hätten es sich theoretisch anschauen dürfen. Jetzt wollen die Verantwortlichen von Borussia Dortmund ein fast volles Stadion. Der Verein hat seine 2G-Regel gekippt und kehrt zur 3G-Regelung zurück.

StadionSignal Iduna Park
AdresseStrobelallee 50, 44139 Dortmund
Eröffnet2. April 1974
Plätze81.365
InhaberBorussia Dortmund

BVB will mehr Fans im Stadion: Borussia Dortmund ändert den Corona-Eintritt

Das bedeutet: Nicht mehr nur Geimpfte und Genesene dürfen sich Tickets für das Heimspiel am 16. Oktober (15.30 Uhr) gegen Mainz 05 kaufen, sondern auch Getestete. Möglich macht das die neue Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit dem 1. Oktober gibt es für Großveranstaltungen wie eben Fußballspielen von Veranstaltern keine Obergrenze mehr für die Belegung von Sitzplätzen. Für Ungeimpte und Ungenesene könnte es aber teuer werden, denn ab dem 11. Oktober sind Corona-Schnelltests nicht mehr kostenlos.

Der BVB hat seit Saisonstart freiwillig auf die 2G-Regel gesetzt. Bis Ende September waren 25.000 Zuschauer im Signal Iduna Park erlaubt. Mittlerweile dürfen alle Sitzplätze und die Hälfte der Stehplätze belegt werden. Das sind 67.028 Zuschauer für das Westfalenstadion in Dortmund. Die 52.692 Sitzplätze dürfen zu 100 Prozent, die 28.673 Stehplätze zu 50 Prozent ausgelastet werden.

In den öffentlichen Bereichen des Stadions gilt künftig die 3G-Regelung, teilt der Verein mit. 2G gilt demnach nur noch in VIP- und Hospitality-Bereichen.

Corona-Regeln: Gegenwind von den BVB-Fans

„Es hat sich sehr gut, bereits sehr voll angefühlt, auch wenn nur die Hälfte besetzt war. Daran merkt man, was noch an Power in diesem Stadion steckt. Die Jungs lechzen danach, unsere Anhänger sind etwas, womit wir werben, sie machen diesen Klub so besonders“, so Sebastian Kehl, Leiter der Dortmunder Lizenzspielerabteilung, bei Funke.  

Die 41.000 Fans gegen Augsburg waren den BVB-Bossen offensichtlich zu wenig. Außerdem gab es Gegenwind von den Fans für die strengen Maßnahmen.

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