Fünf Millionen Euro

Neuer Geldregen für den BVB: Borussia Dortmund freut sich über Millionen-Zahlung von Top-Klub

Borussia Dortmund freut sich über den nächsten Geldregen. Der FC Barcelona überweist eine weitere Millionensumme an den BVB. Der Grund ist simpel.

Dortmund - In Zeiten des Coronavirus ist jeder Cent wichtig für die Fußball-Bundesligisten. Zuschauer-Einnahmen bleiben für Borussia Dortmund nach wie vor aus, eine Rückkehr der Fans ins Stadion ist nicht in Sicht. Wie gut, dass der BVB mit Weitsicht wirtschaftet - und sich nun über den nächsten Geldregen freuen darf.

VereinBorussia Dortmund
CheftrainerLucien Favre
StadionSignal-Iduna-Park (Dortmund)
Kapazität81.365 Plätze

Im August 2017 ging für Ousmane Dembélé ein Traum in Erfüllung. Der Franzose wechselte von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Der damals 20-Jährige streikte sich erfolgreich nach Spanien. Das kam nicht überall gut an, besonders nicht bei den Verantwortlichen des BVB. Mittlerweile dürften Sportdirektor Michael Zorc und Co. mit einem lachenden Auge in die Vergangenheit blicken.

BVB: Neuer Geldregen wegen Ousmane Dembélé - FC Barcelona muss erneut zahlen

Für einen Sockelbetrag von 105 Millionen Euro wechselte Dembélé zum FC Barcelona. Beide Klubs einigten sich auf Leistungsbezogene Boni, drei von vier wurden bislang erfüllt. Sollte Ousmane Dembélé sein 25., 50., 75. und 100. Pflichtspiel für den FC Barcelona bestreiten, würden jeweils fünf Millionen Euro fällig - und folgerichtig in die Vereinskassen des BVB fließen.

Zwar wartet der 23-jährige Flügelflitzer noch immer auf seinen Durchbruch bei den Katalanen. Gegen Atletico Madrid stand Dembélé jüngst 90 Minuten auf dem Rasen - und hinterließ beim 0:1 einen eher schwachen Eindruck. Borussia Dortmund kann das egal sein. Ousmane Dembélé streifte sich zum 75. Mal das Trikot des FC Barcelona über. Der BVB darf sich auf die nächste Rate aus Spanien freuen - nicht ganz unwichtig in derzeit schwierigen Zeiten.

BVB kassiert weitere fünf Millionen Euro wegen Ousmane Dembélé

Den Franzosen auf der rechten Offensivseite des BVB ersetzt hat mittlerweile Jadon Sancho. Am Dienstagabend gegen den FC Brügge (live im TV, Stream und im Live-Ticker auf WA.de) könnte Schwarz-Gelb einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale der Champions League machen. Der FC Barcelona und Ousmane Dembélé hingegen sind nach drei Siegen so gut wie qualifiziert für die nächste Runde.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc darf sich über die nächste Millionensumme freuen.

Abzuwarten gilt, ob Borussia Dortmund in Person von Youssoufa Moukoko den nächsten Rekord einstellt. Erst am vergangenen Samstag kürte sich der 16-jährige Stürmer zum jüngsten Bundesligaspieler aller Zeiten. In den Champions-League-Kader des BVB hat es Moukoko zumindest schon geschafft.

Für das Heimspiel gegen den FC Brügge und mit Blick auf die Aufstellung des BVB kündigte Lucien Favre fleißig Rotation an. Möglicherweise spielt das Ausnahmetalent, das bereits jetzt reichlich Geld in Dortmund verdient, dabei eine nicht ganz unwichtige Rolle.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare