Borussia Dortmund

Vor direktem Duell: Haarige Wette zwischen Modeste und Witsel

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Axel Witsel (rechts) trifft mit Borussia Dortmund auf seinen Kumpel Anthony Modeste vom 1. FC Köln.

Axel Witsel und Anthony Modeste sind gute Freunde – am Freitag treffen sie bei der Partie 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund aufeinander. Spaß inklusive.

Update 23. August, 9.54 Uhr: Wenn Axel Witsel am Freitagabend mit dem BVB beim 1. FC Köln antritt, geht es für den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler nicht nur um drei Punkte mit Borussia Dortmund - für ihn persönlich steht sogar mehr auf dem Spiel. Es geht um seine Haarpracht.

Denn der Belgier hat sich mit Kölns Stürmer Anthony Modeste auf eine Wette eingelassen. Der 31-Jährige erklärte in der Bild: "Wenn wir am Ende der Saison vor Dortmund landen sollten, dann lasse ich meine Haare auch so lang wachsen wie bei Axel. Im Gegenzug muss er dann allerdings seine Haare komplett abrasieren."

Modeste und Witsel kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim chinesischen Erstligisten Tianjin Tianhai und sind seitdem gut miteinander befreundet.

Für Witsel steht dabei einiges auf dem Spiel, genießt der Belgier doch mit seiner auffälligen Afro-Frisur längst einen Kult-Status.

Dortmunds Witsel liefert sich Schlagabtausch mit Kölns Modeste

Update vom 22. August, 15.02 Uhr: Axel Witsel fühlt sich wohl beim BVB. Vielleicht auch, weil er so die Chance bekommt, am Freitag ins direkte Duell mit seinem Kumpel Anthony Modeste zu gehen. Die beiden treffen im Rahmen des 2. Bundesligaspieltags 1.FC Köln – Borussia Dortmund aufeinander. 

"Ich darf kein Tor von Anthony Modeste zulassen. Das hat Axel Witsel mir extra gesagt. Sonst würde der ihn damit mindestens ein halbes Jahr lang mit aufziehen", verrät BVB-Innenverteiger Manuel Akanji im Feiertagsmagazin von Borussia Dortmund. Eine schwere Aufgabe, nicht umsonst haben Fans dem Kölner Stürmer eigens ein Lied gewidmet.

Auch Modeste-Kumpel Axel Witsel kennt das Lied. "Das läuft ja überall. Auf Mallorca, sogar bei uns in der Kabine – Julian Weigl hat es einmal gespielt", so der BVB-Sechser. Klar, dass auch der Song bei den beiden Freunden ein Thema ist. "Wer gibt Axel Witsel den Rest? Anthony Modeste!", trällert der Effzeh-Offensivmann. Witsel kontert sogleich: "Wer weiß Axel is the best? Anthony Modeste!"

Diese hohe Meinung hat Witsel nicht nur von sich selbst. Akanji ist auch froh einen Spielertypen wie ihn vor sich im defensiven Mittelfeld zu wissen. "Er geht voran mit seinen Leistungen und hilft uns Innenverteidigern sehr. Er ist ein Teamplayer", meint Akanji. 

Witsel bekennt sich zum BVB – eine Aussage dürfte echte Dortmunder aber verärgern

Dortmund – Axel Witsel fühlt sich wohl bei Borussia Dortmund. Vielleicht könnte er sich sogar irgendwann mal ein Karriereende beim BVB vorstellen – vor allem die Nähe zu seinem Heimatland Belgien gefällt ihm. Mit der Stadt an sich wirkt er hingegen nicht so zufrieden.

"Ich habe für vier Jahre unterschrieben und möchte diese vier Jahre auch beim BVB bleiben, vielleicht sogar länger. Dortmund ist ein Top-Klub, und ich wollte unbedingt zu einem europäischen Top-Klub, weil es mit 29 Jahren vielleicht meine letzte Chance war", erklärt Witsel im Rahmen eines Interviews mit Spox und DAZN.

Witsel will beim BVB bleiben – auch wegen seiner Familie

Der belgische Nationalspieler wechselte im vergangenen Jahr aus China nach Dortmund. Einerseits, weil er eine neue sportliche Herausforderung suchte.

Andererseits wollte Witsel seine Familie etwas mehr Ruhe gönnen. "Ich bin viel herumgekommen. Deshalb ist es jetzt gut für mich und meine Familie, hier zu bleiben", sagt er. 

Beim BVB fühlt Witsel sich wohl: Aber auch in Dortmund?

Sein Verbleib wird mit Sicherheit viele BVB-Fans freuen. Echte Dortmunder dürften sich aber über eine Aussage ärgern.

"Dortmund ist nicht die schönste Stadt der Welt", so Witsel: "Für uns aber der perfekte Ort, weil es nur zwei Autostunden von Belgien entfernt ist. Von China aus waren es noch elf Stunden mit dem Flugzeug."

Axel Witsel will Titel: Darum hat es im letzten Jahr nicht geklappt mit Borussia Dortmund

Witsel bekennt sich aber nicht nur zum BVB, sondern spricht auch über das Thema Meisterschaft. Dabei lobt der Belgier die vielen Neuzugänge von Borussia Dortmund und die Entwicklung an sich.

Der verpasste Titel im vergangenen Jahr ärgere ihn aber immer noch. "Natürlich ist es schade, dass es mit der Meisterschaft nicht geklappt hat, trotzdem müssen wir einfach das Positive aus dieser Zeit mitnehmen. Am Ende eines Meisterschaftsrennens ist Erfahrung sehr wichtig - und davon hatte Bayern einfach mehr. Nun sind wir dank der Neuzugänge noch stärker", meint Witsel.

Witsel will die Meisterschaft mit dem BVB, Neuzugänge sind wichtig dabei

Ausschlaggebend sind beim BVB wohl in diesem Fall die Neuzugänge Julian Bandt und Thorgan Hazard, die den Konkurrenzkampf rund um Raphael Guerreiro – dem ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorliegt – und Jadon Sancho – der unlängst erst eine Gehaltserhöhung kassierte – befeuern sollen.

Offensivpower sondergleichen. 

Neuer Partner für Witsel auf der Doppelsechs

Dabei muss sich Witsel bei Borussia Dortmund in dieser Spielzeit offenbar an einen neuen Partner auf der Doppelsechs gewöhnen. War in der vergangenen Saison noch immer Thomas Delaney neben Witsel gesetzte, hat Julian Weigl diesem mittlerweile den Rang abgelaufen

Delaney ist aber nicht der einzige, der beim BVB im Moment mit einem Platz auf der Bank klarkommen muss. Wie schon in der letzten Saison, ist Mario Götze bei Borussia Dortmund wieder in den Hintergrund gerückt, seinen Vertrag hat er auch noch nicht verlängert. Das befeuert zum Teil irre Transfergerüchte rund um den Stürmer.

Als nächstes treffen die Schwarzgelben am Freitag auf den 1. FC Köln. Anpfiff der Partie ist um 20.30 Uhr. Das Spiel gibt es im Live-Stream und bei uns im Live-Ticker. maho

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Quelle: wa.de

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