Überraschende Rückkehr

Dortmunder Langzeitausfall Akanji trainiert schon wieder mit dem Team

+
Zurück im Training: Manuel Akanji (Zweiter von links).

Damit hatte wohl niemand schon gerechnet: Manuel Akanji hat am Sonntagmorgen das Mannschaftstraining bei Borussia Dortmund aufgenommen.

Dortmund - Der Abwehrchef hatte am 18. Dezember 2018 sein letztes Pflichtspiel bestritten (1:2 gegen Düsseldorf). Danach war er mit Hüftproblemen ausgefallen. Seine Rückkehr war eigentlich erst für das Frühjahr erwartet worden. Nun scheint der 23-Jährige aber früher auf den Platz zurückkehren zu können.

Akanji, der in der Hinrunde einer der Stabilisatoren der Dortmunder Hintermannschaft war, würde dem BVB derzeit ohne Zweifel gut tun. Denn die Abwehr offenbarte zuletzt in den Partien gegen Frankfurt, Bremen und Hoffenheim große Schwächen. Dreimal gab der Bundesliga-Spitzenreiter einen Vorsprung aus der Hand und schied aus dem Pokal aus. Der Vorsprung auf die Bayern in der Bundesliga ist auf fünf Punkte geschrumpft.

Balerdi steigt ins Training ein

Bis Akanji aber tatsächlich wieder in einem Pflichtspiel zum Einsatz kommt, könnte es noch etwas dauern. Für das anstehende Auswärtsspiel am Mittwoch in der Champions League bei Tottenham Hotspur ist er noch keine Option.

Das dürfte wohl auch für Leonardo Balerdi gelten. Der Argentinier war früher als erwartet von der U20-Südamerika-Meisterschaft zurückgekehrt - verletzungsbedingt. Jetzt ist er ins Dortmunder Training eingestiegen. Für den Neuzugang wird es wohl zunächst darum gehen, sich zu integrieren. 

Reus fehlt auch in London

Zumal auch Dan-Axel Zagadou schon in London wieder ins Team zurückkehren könnte. Der Einsatz von Lukasz Piszczek hingegen ist aufgrund von Fußproblemen fraglich. Marco Reus wird die Reise laut Kicker definitiv nicht mit antreten. Es bleibt abzuwarten, ob der Kapitän für das kommende Bundesliga-Spiel am Montag, 18. Februar, bei Schlusslicht 1. FC Nürnberg wieder eine Option ist.

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare