Poker um Juwel

BVB-Star Sancho zu teuer? Top-Klub steigt aus Poker aus - England-Experte über ein mögliches Szenario

Das Interesse an BVB-Star Jadon Sancho ist immens. Ein Top-Klub aus England ist jedoch nicht bereit, die geforderte Summe zu zahlen. Ein Experte hegt Zweifel.

  • Der Abgang von BVB-Star Jadon Sancho im Sommer gilt als sicher.
  • Vor allem in der Premier League mangelt es nicht an Interessenten für den englischen Shootingstar. 
  • Ein Top-Klub steigt aus dem Poker aus. Ist Sancho in diesem Sommer zu teuer?

    Update vom 2. April, 10.32 Uhr: Der FC Liverpool steigt offenbar aus dem Poker um BVB-Juwel Jadon Sancho aus. Das berichtet der englische Mirror. Borussia Dortmund soll nach wie vor zwischen 110 und 130 Millionen Euro für Sancho fordern. Deutlich zu hoch für Jürgen Klopp und Co., die dem Bericht zufolge das Interesse an einer Verpflichtung verloren haben.

Weiterhin im Rennen befinden sich der FC Chelsea und Manchester United. Beide Vereine sollen schon länger mit Sanchos Berater in Kontakt stehen. Ein Angebot blieb bislang allerdings aus.

Ohnehin ist das Interesse an den Flügelflitzer des BVB immens, besonders in seiner Heimat. Allerdings zweifelt England-Experte Rob Hughes an einen Transfer im kommenden Sommer. Zwar hätten wohl im vergangenen Jahr nur die wenigsten Klubs in der englischen Premier League einen Rückzieher gemacht. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise jedoch fehle das nötige Kleingeld, wie der ehemalige Premier-League-Profi Hughes in seiner Kolumne für die Bild schreibt.

Jadon Sancho: Abschied vom BVB wohl beschlossen - Watzke kämpferisch

Update vom 30. März, 10.44 Uhr: Die Zukunft von Jadon Sancho ist offenbar geklärt. Wie der das englische Sky Sports News berichtet, stehe fest, dass der 20 Jahre alte Offensivspieler den BVB im Sommer definitiv verlassen wird.

Offen sei hingegen, zu welchem Klub es den begehrten Englänger zieht. Allein aus der Premier League gelten neben den immer wieder gehandelten Manchester United und FC Chelsea auch Manchester City oder der FC Liverpool als Interessenten. Die spanischen Top-Vereine Real Madrid und der FC Barcelona sollen Sancho ebenfalls weit oben auf dem Zettel haben.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sagte jüngst im Interview mit der Bild am Sonntag bezüglich Sancho: "Wir haben schon vor Corona gesagt, dass es unsere liebste Vorstellung ist, dass Jadon weiter bei uns bleibt. Am Ende des Tages muss man aber immer auch respektieren, was der Spieler will. Klar sagen kann ich, dass selbst die ganz reichen Klubs trotz der existenziellen Krise jetzt nicht glauben müssen, dass sie bei uns auf Schnäppchen-Tour gehen können. Wir müssen niemanden unter Wert verkaufen!"

Sancho vor BVB-Abschied? Manchester United lockt mit besonderem Status

Update vom 27. März, 12.50 Uhr: Manchester United versucht offenbar weiterhin alles, um Jadon Sancho (20) von einem Sommer-Transfer vom BVB zu den Red Devils zu überzeugen. Dabei versucht es der Premier-League-Klub nicht nur mit finanziellen Reizen.

Die Sun berichtet, dass Manchester United dem englischen Nationalspieler die begehrte Rückennummer 7 freihalten möchte. Diese trugen dort einst Legenden wie David Beckham, Cristianlo Ronaldo, Eric Cantona oder George Best. Beim BVB trägt Sancho auch die 7.

Allerdings hatten mit dieser Ziffer nicht alle Profis im Old Trafford Glück: Alexis Sanchez, Memphis Depay, Angel di Maria oder Michael Owen erfüllten die hohen Erwartungen zum Beispiel nicht.

Zuletzt hieß, dass die Schmerzensgrenze von Borussia Dortmund für einen Abgang von Sancho bei einer Ablöse in Höhe von 130 Millionen Euro liegt.

Bleibt Sancho beim BVB? Ein Verbleib scheint plötzlich möglich, weil …

Update vom 25. März, 8.38 Uhr: Im Grunde rechnet jeder damit, dass Jadon Sancho den BVB im Sommer verlassen wird, Top-Klubs stehen Schlange. Doch plötzlich scheint ein Verbleib des 20-Jährigen bei den Schwarz-Gelben gar nicht mehr unmöglich.

Die Sport Bild berichtet, dass der BVB auf jeden Fall an seiner Schmerzensgrenze von mindestens 130 Millionen Euro für Sancho festhalten will - auch in Zeiten der Coronavirus-Krise.

Jadon Sancho (rechts) vom BVB liebäugelt mit einer Rückkehr in seine englische Heimat.

Mit Blick auf Sancho (Vertrag bis 2022) könnte das den Dortmundern sogar in die Karten spielen. Denn auch die Klubs in England, wo vor allem Manchester United und der FC Chelsea um Sancho buhlen, sind auf die Gelder aus den TV-Einnahmen angewiesen. Von diesen hängt (auch) ab, wie viel für Transfers zur Verfügung steht.

Bietet keiner die vom BVB geforderte Summe, könnte Sancho noch bleiben - und Borussia Dortmund würde mindestens ein Jahr später eine Ablöse kassieren.

Transfer-Poker beim BVB: Real Madrid bastelt an Masterplan - Jadon Sancho soll kommen, aber …

Update vom 17. März, 11.41 Uhr: Was passiert mit Jadon Sancho? Betritt der 19-jährige Engländer nie wieder als Spieler des BVB den Rasen? Wechselt er im Sommer in seine Heimat? Aufgrund der aktuellen Spielunterbrechung in der Bundesliga sind viele Szenarien möglich. 

Das Onlineportal diario Madridista will dazu eine Antwort gefunden haben. Demnach plant Real Madrid einen Transfer von Jadon Sancho - allerdings erst im Sommer 2021. Grund sei die hohe Ablösesumme Sanchos, Borussia Dortmund fordere mindestens 140 Millionen Euro für den Shootingstar. Sanchos Vertrag beim BVB besitzt bis 2022 seine Gültigkeit.

Die Königlichen üben sich also in Geduld. Ein Plan, der bereits im vergangenen Sommer geglückt war, als Superstar Eden Hazard, Bruder von BVB-Akteur Thorgan, weit unter Marktwert nach Spanien wechselte. Auch damals hatten die Madrilenen auf das letzte Vertragsjahr des Akteurs gewartet - mit Erfolg. Zwar legte Real Madrid 100 Millionen Euro für den damaligen Spieler des FC Chelsea auf den Tisch. Dies allerdings lag 50 Millionen Euro unter Hazards Marktwert (150 Millionen Euro).

Dies würde gleichzeitig bedeuteten, dass sich der BVB ein weiteres Jahr auf die Dienste Sanchos verlassen kann. Allerdings mit gewaltigen Geldeinbußen. Für die BVB-Ultras aktuell eine Nebensache. Sie planen ab Mittwoch eine Aktion in Dortmund.

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Marktwert von Sancho steigt rapide - Watzke über laufende Verhandlungen

Update vom 12. März, 12.30 Uhr: Was passiert mit Jadon Sancho im kommenden Sommer? Bleibt er beim BVB? Kehrt er in seine englische Heimat zurück? Oder gibt es gar eine dritte Option? BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich jüngst zu der Personalie geäußert. "Wir geben unser Bestes, ihn so lange zu halten, wie es nur geht. Wir haben eine gute Beziehung zu ihm", wird Watzke von RMC Sport zitiert. "Aber, wenn er eines Tages weg möchte, werden wir das diskutieren."

Eines Tages könnte gar der kommende Juli bedeuten, dann öffnet das Transferfenster. Nach dem Aus in der Champions League am Mittwoch gegen Paris Saint-Germain steht der BVB erneut vor einer Saison ohne Titel. Möglicherweise zu wenig für die Ansprüche Sanchos, dessen Marktwert nach Bild-Angaben mittlerweile auf 130 Millionen Euro gestiegen sein soll.

Nicht ohne Grund, wie Watzke findet. "Jadon ist außergewöhnlich, vielleicht das größte U21-Talent Europas. Ich glaube, dass er das Potenzial besitzt, in ein paar Jahren zu den Besten der Welt zu gehören." Ob Sancho dann jedoch noch das schwarz-gelbe Trikot tragen wird, darf durchaus bezweifelt werden.

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Sancho vor Vertragsverlängerung? Gelöschter Tweet sorgt für Wirbel

Update vom 8. März, 11.26 Uhr: Ein Abgang von Jadon Sancho im Sommer galt bislang als das wahrscheinlichste Szenario. Daran änderten auch die jüngsten Aussagen von BVB-Boss Hans-Joachim Watze nichts, der betonte, nicht auf den Erlös aus einem möglichen Verkauf des Ausnahmekönners angewiesen zu sein.

Am Samstagabend jedoch war die Freude bei einigen Anhängern von Borussia Dortmund groß, die nach dem knappen 2:1-Erfolg ihrer Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach einen Blick auf Twitter warfen. Denn dort postete der BVB ein Foto mit eben jenen Jadon Sancho und Trainer Lucien Favre.

Zu sehen war eine Sprechblase und eine Hand mit einem Stift. Ein Hinweis auf eine bevorstehende Vertragsunterschrift? Die Social-Media-Abteilung des BVB reagierte umgehend und löschte den Tweet. Allerdings erst, nachdem einige User bereits einen Screenshot gemacht hatten.

Jadon Sancho: Watzke über einen möglichen Sancho-Verkauf im Sommer

"Ich denke er (Jadon Sancho, Anm. d. Red.) hat das Gefühl, dass unser Klub eine gute Zukunft hat. Ich denke nicht, dass er uns verlassen möchte", wird Watzke zitiert. 

Eine endgültige Entscheidung Sanchos stehe demnach noch aus, wie Watzke betont. "Es ist noch unklar was passieren wird. Wir pflegen eine vertrauliche Beziehung mit seinen Beratern und werden darüber diskutieren."

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Transfer-Poker beim BVB: Tuchel liebäugelt mit Sancho-Verpflichtung

Update vom 1. März, 16.30 Uhr: Die Liste der Interessenten aus England ist lang für Jadon Sancho. Nun soll sich laut Berichten des Sunday Mirror ausgerechnet Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner Paris Saint-Germain um die Dienste des 19-jährigen BVB-Shootingstars bemühen. Dem Bericht zufolge planen die Verantwortlichen des Hauptstadtklubs, den abwanderungswilligen Brasilianer Neymar im Sommer ersetzen zu wollen. Demnach soll Sancho der ideale Nachfolger sein.

Update vom 25. Februar, 10.25 Uhr: Was macht Jadon Sancho im kommenden Sommer? Die Liste der Interessenten, besonders aus der englischen Premier League, ist lang. Und auch ein Verkauf des Engländers vom BVB schien bislang beschlossene Sache.

Wie nun die Ruhr Nachrichten berichten, soll Jadon Sancho selbst noch keinerlei Wechselabsichten gegenüber Borussia Dortmund geäußert haben. Sanchos Vertrag besitzt noch eine Gültigkeit bis 2022. Ein Verbleib über ein weiteres Jahr ist nicht ausgeschlossen.

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Breezy

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Jadon Sancho im Sommer weg? Kehl über den aktuellen Stand 

Update vom 22. Februar, 15.20 Uhr: Verlässt Jadon Sancho den BVB im Sommer? Und wenn ja, wohin? Im Vorfeld der Bundesliga-Partie am Samstag bei Werder Bremen hat sich BVB-Lizenzspielleiter Sebastian Kehl zu den Gerüchten am Sky-Mikrofon geäußert. 

"Es gibt keinen neuen Stand. Wir gehen relativ entspannt in die nächsten Wochen. Natürlich ist es so, dass immer irgendwelche Gerüchte gestreut werden. Im Moment ist aber nichts auf dem Tisch. Er hat einen langfristigen Vertrag, also warum sollten wir uns Gedanken machen", so Kehl gelassen, der nach dem 2:0-Erfolg bei Werder Bremen umso optimistischer in die Zukunft blickt. Doch hat sich der BVB schon das Prädikat 'meisterschaftwürdig' verdient?

Transfer-Poker beim BVB: Erster Verein nimmt Gespräche mit Jadon Sancho auf

Update vom 16. Februar, 12 Uhr: Mit Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam hat der englische Top-Klub FC Chelsea bereits einen hochkarätigen Akteur für die kommende Saison verpflichtet. Für 40 Millionen Euro wechselt der 26-jährige Marokkaner an die Stamford Bridge. Das Geld scheint locker zu sitzen bei den Londonern, die nach Angaben der französischen Sportzeitung France Football bereits Gespräche mit Borussia Dortmunds Jadon Sancho aufgenommen haben sollen.

Dass der BVB das 19-jährige Ausnahme-Talent wohl nicht über den Sommer hinaus halten können wird, ist schon länger kein Geheimnis mehr. Ein offizielles Angebot für Sancho liegt aktuell noch nicht vor. Das könnte sich in den kommenden Wochen allerdings ändern. Dem BVB winken Rekordeinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe.

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K Lo k new vibe

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Laut dem Bericht soll der FC Chelsea bereit sein, rund 140 Millionen Euro für Jadon Sancho zu bezahlen. Ein wahrer Geldregen für den BVB, der nach Ousmane Dembelé (125 Millionen Euro) weiter die Vereinskassen auffüllen könnte - allerdings zu einem hohen Preis. Denn die Künste des Jadon Sancho werden kurzfristig nicht zu ersetzen sein.

Jadon Sancho steht vor dem Absprung beim BVB, Emre Can ist gerade angekommen. Der deutsche Nationalspieler blickt selbstbewusst auf das Duell in der Champions League mit Paris Saint-Germain.

Jadon Sancho: Auch Liverpool mischt mit - und hofft auf Faktor Klopp

Update vom 13. Februar, 8.45 Uhr: Der Transfer-Poker um Jadon Sancho vom BVB ist wohl im vollen Gange. Neben den FC Chelsea und Manchester United will offenbar auch der FC Liverpool den englischen Shootingstar von Borussia Dortmund verpflichten. Dabei hoffen die Reds darauf, das richtige Ass im Ärmel zu haben und setzen auf die Beziehung von Teammanager Jürgen Klopp zu dessen Ex-Klub BVB. Das berichtet die Daily Mail.

Demnach habe Liverpool die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben bereits über deren Interesse und Absichten bezüglich Sancho informiert. Umgerechnet sollen mindestens 120 Millionen Euro für Sancho nach Dortmund fließen.

Schon bevor Jadon Sancho im Sommer 2017 von Manchester City zum BVB wechselte, hätte der FC Liverpool bereits Interesse am Flügelstürmer gehabt, wie Klopp mal berichtete: "Wir sind nicht blind. Wir haben ihn gesehen, wir mochten ihn - und dann denken wir: 'Können wir ihn bekommen?' Nein, weil englische Klubs nicht an andere englische Klubs verkaufen", so der ehemalige Ex-BVB-Coach. 

Neben Liverpool, Chelsea und Manchester United gelten auch Real Madrid und der FC Barcelona als Interessenten.

Jadon Sancho: Mancheter United will FC Chelsea im Transfer-Poker ausstechen

Update vom 12. Februar, 16.47 Uhr: Umgerechnet über 140 Millionen Euro! Das soll die Ablösesumme sein, mit der der FC Chelsea den englischen Nationalspieler Jadon Sancho vom BVB loseisen möchte. Aber: Die Konkurrenz auf der Insel ist groß.

Nun berichtet der Daily Mirror, dass Manchester United die Pläne des Blues durchqueren möchte. Demnach seien die Red Devils fest entschlossen, Chelsea im Wett-Bieten um Sancho auszustechen.

Ed Woodward, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von ManUnited, habe bereits angekündigt, im Sommer viel Geld für Transfers ausgeben zu wollen. Sancho von Borussia Dortmund sei eines der Hauptziele.

Beim BVB gehen sie ohnehin davon aus, dass Sancho die Schwarz-Gelben vorzeitig verlassen wird - und ihnen mächtig Geld in die Kassen spülen wird.

Bereitet Sancho seinen Winter-Wechsel vor? Klare Ansage von Zorc

Update 29. November, 12.45 Uhr: In dieser Woche hatte Jadon Sancho erneut einen Denkzettel verpasst bekommen. Der englische Nationalspieler soll am Tag vor dem Spiel in der Champions League beim FC Barcelona das Frühstück, das Anschwitzen sowie Teile der Teambesprechung verpasst haben. Wie geht der BVB damit weiter um?

"Das ist so nicht ganz richtig", stellte Sportdirektor Michael Zorc am Freitag vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) klar. "Wir haben das intern schon längst mit ihm und der Mannschaft besprochen. Das Thema ist für uns abgehakt und erledigt. Jadon ist ein ganz normaler Bestandteil in der Mannschaft." Dabei verwies er auf die starke Reaktion des Offensivspielers nach dessen Einwechslung.

Doch damit nicht genug. Zorc wurde gefragt, welchen Eindruck der 19-Jährige auf ihn vermittle. "Diese Fragen zielen ja darauf ab, ob damit ein Winter-Transfer vorbereitet werden soll", meinte der 57-Jähriige: "Den Eindruck habe ich nicht nach den Gesprächen, die wir mit ihm und seiner Agentur geführt haben, nicht."

Einen potenziellen Nachfolger hat der BVB schon auf dem Zettel: Die Borussia hat Interesse am norwegischen Stürmer Erling Haaland.

Favres nächster Denkzettel für Sancho: Das steckte dahinter

Barcelona - Im Nachhinein haben sich viele gewundert. Warum hat BVB-Coach Lucien Favre den englischen Jung-Star Jadon Sancho im Champions-League-Gastspiel beim FC Barcelona erst nach der Pause gebracht? 

Zwar konnte auch der 19-Jährige die 1:3-Niederlage von Borussia Dortmund und das damit verbundene Zittern um den Einzug ins Achtelfinale verhindern, doch seine Einwechslung wirkte sich positiv aus: Sancho bezwang Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel (77.).

Doch Sancho leistete sich zuletzt auf und neben dem Platz einige Undiszipliniertheiten. Vielsagend erklärte Favre vor dem Anpfiff bei Sky auf die Frage, warum er den Offensivspieler nicht für die Startelf berücksichtige: "Wir brauchten elf Spieler, die fokussiert und bereit auf dem Platz sind."

Schien so, als habe der in der Kritik stehende Coach ausgerechnet den 19-Jährigen zum Sündenbock auserkoren. Doch es steckte wohl mehr dahinter.

Nicht der erste Fehltritt von Sancho

Auch Mats Hummels wich der Personalie Sancho nach der Partie bei Sky aus: "Das Thema möchte ich jetzt nicht öffentlich kommentieren. Er hat eine gute Reaktion gezeigt." 

Aber worauf?

Wie die Bild erfahren haben will, war der englische Nationalspieler am Tag des Spiels in Barcelona nicht pünktlich zur Mannschaftssitzung erschienen. Dabei wollte das Dortmunder Trainerteam noch einmal die Taktik sowie letzte Details zum Gegner durchgehen. Sancho sei dabei "wesentlich später" in den Saal des Teamhotels dazu gekommen.

Es war nicht das erste Mal, dass Favre im Fall Sancho knallhart durchgriff. Vor dem Topspiel  am 8. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach strich Dortmunds Coach ihn komplett aus dem Kader, weil er zu spät von seiner Länderspielreise zurückgekehrt war. 

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Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance

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