Borussia Dortmund

Lucien Favre jubelt über BVB-Treffer gegen Inter Mailand – und vergisst etwas wichtiges

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BVB-Trainer Lucien Favre beim Spiel gegen Inter Mailand.

Lucien Favre jubelte über einen Treffer von Borussia Dortmund gegen Inter Mailand – hatte aber etwas vergessen. Und das rächte sich ziemlich schnell.

Update vom 5. November, 22.11 Uhr: BVB-Trainer Lucien Favre hat beim Spiel Borussia Dortmund gegen Inter Mailand über einen Treffer des BVB gejubelt. Dabei hat er aber etwas wichtiges vergessen – dadurch wurde es schmerzhaft für ihn.

Als Achraf Hakimi kurz nach der Halbzeit den 1:2-Anschlusstreffer erzielte für Borussia Dortmund gegen Inter Mailand, jubelte nicht nur die Südtribüne, die im Vorfeld eine große Choreo präsentiert hatte. Auch Lucien Favre freute sich über das Tor. Und verzog dann schmerzverzerrt das Gesicht.

Der BVB-Trainer hat nämlich offenbar vergessen, dass er an einem Faserriss laboriert. Favre sprang beim Treffer von Hakimi zum 1:2 für den BVB gegen Inter Mailand (bei uns im Live-Ticker oder live im TV) auf, hielt sich dann den Oberschenkel. Die Freude über den Treffer war aber wohl größer als der Schmerz.

Beim 2:2-Ausgleich etwa zehn Minuten später durch Julian Brandt hatte Favre wiederum Glück. Er klatschte gerade den ausgewechselten Mario Götze ab – und kam so nicht in die Versuchung eines weiteren schmerzhaften Jubels gegen Inter Mailand.

Schmerzhafter Sieg für BVB-Trainer Favre gegen Mönchengladach: "Habe es vergessen"

Update vom 30. Oktober, 23.18 Uhr: Lucien Favre hat sich nach dem Sieg des BVB gegen Borussia Mönchengladbach zu seinem Jubel geäußert und erklärt, dass er verletzt sei. Der Sieg war dadurch kurzzeitig ziemlich schmerzhaft für den Trainer von Borussia Dortmund.

Denn: Lucien Favre hat einen Muskelfaserriss. Und zwar schon etwas länger. Über die Verletzung sagt der BVB-Trainer auf der Pressekonferenz nach dem 2:1-Sieg von Borussia Dortmund im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach: "Ich habe einen Faserriss seit zwei Tagen, den habe ich mir beim Training zugezogen. Das habe ich total vergessen." Die Folge: Beim Treffer zum 2:1 durch Matchwinner Julian Brandt in der 80. Minute zeigte Favre einen ziemlich kuriosen Jubel.

BVB gewinnt gegen Borussia Mönchengladbach wegen Brandt – Trainer Favre jubelt kurios

Dortmund – Im DFB-Pokal hat Borussia Dortmund am Mittwochabend Borussia Mönchengladbach empfangen. Für BVB-Trainer Lucien Favre war der Treffer von Julian Brandt zum 2:1 in der 80. Minute dabei wohl eine schmerzhafte Erfahrung – das ließ jedenfalls sein Jubel vermuten.

BVB bezwingt Gladbach im DFB-Pokal

Erleichtert und losgelöst rannte Favre jubelnd die Seitenlinie in Richtung Südtribüne entlang. Der BVB hatte gerade das Spiel im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach gedreht und auch er drehte wieder ab bei seinem Jubellauf. 

BVB gegen Borussia Mönchengladbach: Lucien Favre hat Schmerzen beim Jubel nach Treffer von Brandt

Der BVB-Trainer griff sich an den hinteren Oberschenkel, hatte wohl Schmerzen. Danach stand er zwar recht schnell wieder an der Seitenlinie von Borussia Dortmund, streckte aber sein links Bein immer mal wieder. Die Schmerzen dürfte er angesichts des Ergebnisses allerdings gut verkraftet haben.

Favre im Zweikampf mit Zagadou: Rudelbildung bei Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal

Und zehn Minuten nach dem Führungstreffer von Brandt gegen Borussia Mönchengladbach war Favre wieder voll einsatzbereit – konnte sich sogar auf einen Zweikampf mit Dan-Axel Zagadou einlassen. Auf Höhe der Trainerbank kam es zu einer Rudelbildung. Zagadou war mitten drin im Geschehen. Die Gladbacher hatten ihm zuvor vorgeworfen, Zeit zu schinden. Der BVB-Hüne reagierte auf die Provokationen, Axel Witsel und andere Spieler schlossen sich an. Favre sprang dazwischen.

Während Schiedsrichter Benjamin Cortus für Ordnung sorgte, versuchte Favre beruhigend auf Zagadou einzuwirken: Er rüttelte an seinem Arm, schrie ihn an – und hatte wohl auch Erfolg. Zagadou griff irgendwann gemächlich zur Trinkflasche, nahm einen Schluck und beruhigte sich.

Favre jubelt über Brandt-Treffer – Diskussionen vorerst auf Eis

Der BVB brachte die Führung über die 90 Minuten, entging so einer kräftezehrenden Verlängerung (bei uns im Ticker zum Nachlesen) und auch die Diskussionen um Lucien Favre dürfte damit wieder weniger werden – die Erleichterung darüber zeigte er in seinem Jubel.

Dabei wäre eine Diskussion an diesem Mittwochabend auch nicht gerechtfertigt gewesen. Zwar überraschte Favre mit der Aufstellung von Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal – er hatte zum Teil aber auch keine andere Wahl. Und letztendlich hatte der Ausfall von Marco Reus auch sein Gutes: Julian Brandt konnte auf der Zehn sein Können unter Beweis stellen. Den Ausfall von Mats Hummels kompensierte hinten dafür Dan-Axel Zagadou ziemlich gut – am Gegentreffer war nicht Trainer Favre schuld. Dafür wohl aber an den zwei Treffern für den BVB. Schließlich hatte er Brandt dort hingestellt. Und der Erfolg gibt schließlich immer Recht.

Während des Spiels sorgten übrigens die BVB-Ultras kurzzeitig für Aufsehen. Nach etwa einer halben Stunde zeigten Sie ein Banner mit einer provokanten Botschaft in Richtung Polizei. Grund dafür war eine Schlägerei im Dortmunder Hauptbahnhof nach dem Revierderby. maho

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Quelle: wa.de

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