Transfer rückt näher

BVB-Abschied: Roman Bürki hat klare Präferenz - Gehalt könnte zum Problem werden

Ein Wechsel von Borussia Dortmunds Roman Bürki rückt näher. Der Torwart hat schon eine Idee, wo es ihn hinziehen könnte. Der BVB pocht auf ein Transferplus.

Hamm – Roman Bürki soll Borussia Dortmund nach sechs Jahren im Verein verlassen. Der Schweizer hatte in der abgelaufenen Saison seinen Stammplatz an Marwin Hitz verloren. Im Sommer begrüßt der BVB einen neuen Torwart. Während Bürki auf der Suche nach einem neuen Verein ist und dabei eine klare Präferenz hat, hofft die Klubführung von Borussia Dortmund, mit seiner langjährigen Nummer eins noch ein Transferplus zu erzielen.

NameRoman Bürki
Geburtstag14. November 1990 (Alter 30 Jahre)
GeburtsortMünsingen, Schweiz
VereinBorussia Dortmund

Roman Bürki (BVB) vor Transfer: Verpflichtung von Gregor Kobel macht den Weg frei

Als nicht immer unumstrittener Keeper des BVB-Kaders steht Roman Bürki für Borussia Dortmund seit 2015 zwischen den Pfosten. In dieser Zeit absolvierte er 232 Pflichtspiele und gewann zweimal den DFB-Pokal mit dem BVB, wobei er beim jüngsten Triumph über RB Leipzig wieder von Beginn an ran durfte. Nun scheint die Ära des 30-Jährigen bei den Schwarz-Gelben ein Ende zu nehmen. Das Schicksal des mutmaßlich scheidenden BVB-Keepers besiegelt nicht zuletzt die Verpflichtung von Gregor Kobel, dessen Wechsel zu Borussia Dortmund inzwischen in trockenen Tüchern ist.

Roman Bürki darf den Verein nun verlassen. Wie Ruhr24.de* schreibt, müssen bei einem Abgang Bürkis von Borussia Dortmund jedoch zwei Bedingungen erfüllt sein. Unter anderem geht es darum, dass ein Transfer des Schweizers dem BVB das geforderte Geld in die Kassen spült. Demnach wechselte Bürki 2015 für 3,5 Millionen Euro vom SC Freiburg nach Dortmund. Nun will der Traditionsklub seine ehemalige Nummer eins gewinnbringend verkaufen. Im Raum stehen laut Bild Ablöseforderungen leicht über dem Marktwert, der derzeit bei vier Millionen Euro liegt (Quelle: transfermarkt.de). Bürki besitzt beim Champions-League-Viertelfinalisten der abgelaufenen Saison noch einen Vertrag bis 2023. Doch bereits jetzt wollen die Dortmunder ihn von der Gehaltsliste streichen.

Roman Bürki vor BVB-Abgang: Klare Präferenz bei Wechsel – Gehalt als Problem?

Noch ist es unklar, wohin es Roman Bürki ziehen wird. Zuletzt hatten France Football und Sport1 berichtet, dass der AS Monaco an dem 30-Jährigen interessiert sei. Doch auch das ehemalige Torwart des FC Schalke 04, Alexander Nübel, soll bei den Monegassen um Trainer Niko Kovac auf dem Zettel stehen. Nicht ohne Grund wird über einen Wechsel Bürkis nach Frankreich, Spanien oder Italien spekuliert. Denn nach Bild-Informationen hat Bürki die klare Präferenz, ins Ausland und nicht etwa innerhalb der Bundesliga zu wechseln.

Zwar wird der BVB seinem Keeper bei einer passenden Ablöse keine Steine in den Weg legen wollen, allerdings entpuppt sich das Gehalt von Roman Bürki als mutmaßliche Herausforderung für Interessenten. Denn der Schweizer verdient bei Borussia Dortmund ein jährliches Salär im mittleren einstelligen Millionenbereich. Es ist derzeit fraglich, ob sich ein Klub finden lässt, der Bürkis Gehaltsforderungen entsprechen kann.

Der Revierklub treibt seine Kaderplanungen für die kommende Saison auch auf anderen Positionen eifrig voran. Unter anderem in der Personalie Jadon Sancho kommt nun wieder Fahrt auf, da der BVB-Star sich angeblich mit Manchester United einig ist. Während BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und Co. noch auf ein konkretes Angebot aus England warten, muss sich der BVB in Absprache mit Marco Rose bereits auf die Suche nach einem Nachfolger für Jadon Sancho begeben. - *Ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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