CL-Achtelfinale

Video-Schiedsrichter in der Champions League – in diesen Fällen darf er eingreifen

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Ab dem Achtelfinale greift der Video-Schiedsrichter auch in der Champions League ein. (Symbolbild)

Im Achtelfinale gibt es eine Neuerung in der Champions League – der Video-Schiedsrichterassistent (VSA) darf eingreifen. Aber in welchen Situationen? Hier gibt es die Antwort.

Nyon – In der Bundesliga gehört er bereits fest dazu, die UEFA lässt ihn in der Champions League ab dem Achtelfinale ins Spielgeschehen eingreifen – der Video-Schiedsrichterassistent (VSA). Davon betroffen sind unter anderem auch Borussia Dortmund* (gegen Tottenham hotspur) und der FC Schalke 04** (gegen Manchester City). 

"Der VSA wird eingesetzt, um den Schiedsrichter bei Entscheidungen hinsichtlich vier spielentscheidenden Situationen zu unterstützen", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der UEFA. Diese Situationen sind klar definiert, Diskussionen sollen gar nicht erst zustande kommen. Doch ist das überhaupt möglich?

Das sind die vier Situationen:

  1. Tore
  2. Strafstoßentscheidungen
  3. Rote Karten
  4. Spielerverwechslung

"Der VSA wird den Schiedsrichter informieren, wenn es klare und offensichtliche Schiedsrichterfehler im Zusammenhang mit diesen vier spielentscheidenden Situationen gibt. Der Schiedsrichter kann daraufhin die Review Area neben dem Spielfeld nutzen, um zu einer endgültigen Entscheidung zu kommen", heißt es weiter. 

Es bleibt also auch in der Champions League dabei: Die finale Entscheidungshoheit hat der Schiedsrichter auf dem Feld selbst. Der Videoassistent soll ihn bei dieser Entscheidungsfindung nur unterstützend zur Seite stehen. Der VSA kann zudem jegliche Verstöße berücksichtigen, die es im direkten Vorfeld des Vorfalls (dem laufenden Angriff) gegeben haben könnte.

Weitere Eingriffe möglich

Doch nicht immer ist auch eine Überprüfung durch den Schiedsrichter erforderlich. Die Verzögerungen im Spielablauf wären einfach zu groß. Entscheidungen wie Abseits oder ob ein Foul inner- oder außerhalb des Strafraums begangen wurde, würden vom VSA direkt an den Schiedsrichter übertragen, in solchen Fällen sei keine Überprüfung auf dem Spielfeld notwendig.

Damit die Zuschauer zudem nicht im Dunkeln tappen, soll Aufklärung her. Wie? "Der Überprüfungsprozess auf dem Spielfeld wird im Stadion durch die Anzeigetafeln oder Durchsagen kommuniziert", teilt die UEFA mit.

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Quelle: wa.de

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