Zorc: Rentenvertrag für Götze - Lewandowski ins Ausland?

+
"Es ist unser Wunsch, dass Mario Götze lange bei uns bleibt": Sportdirektor Michael Zorc

KÖLN - Sportdirektor Michael Zorc vom deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund würde Nationalspieler Mario Götze am liebsten bis zu dessen Karriereende im schwarz-gelben Trikot der Westfalen sehen.

"Ich würde Mario am liebsten beim BVB behalten, bis er 35 Jahre alt ist. Wir planen die nächsten Jahre mit ihm. Es ist unser Wunsch, dass er lange bei uns bleibt. Das weiß er", sagte Zorc im Interview in der Sport Bild. Götze fühle sich sehr wohl beim BVB. Er und seine Berater werden verantwortungsbewusst mit seiner Zukunft umgehen, da sei er sicher, ergänzte Zorc.

Derzeit besitzt der 20 Jahre alte Götze einen Vertrag bis 2016, wird aber immer wieder bei europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht. "Mario ist mit einem Talent gesegnet, das ich in dieser Form beim BVB, aber auch insgesamt, selten gesehen habe", so Zorc. Der Ex-Nationalspieler bestätigte außerdem, dass man sich in Dortmund bereits auf den Tag vorbereite, an dem Torjäger Robert Lewandowski den Verein verlasse - 2013 oder erst 2014.

Verlässt Dortmund entweder 2013 oder erst 2014: Stürmer Robert Lewandowski

Man könne davon ausgehen, "dass wir unsere Hausaufgaben machen. Wir haben deutlich mehr Spieler beobachtet, als die, die bisher in den Medien genannt wurden", berichtete Zorc, der sich wünscht, dass Lewandowski nicht den Weg zu Bayern München, sondern ins Ausland findet. "In Deutschland hat er nun genug Erfahrung gesammelt. Er spricht perfekt Deutsch und kann jetzt gerne eine andere Sprache lernen", sagte der 50-Jährige. Der BVB sehe Lewandowskis Entscheidung gelassen entgegen. "Selbst wenn er uns 2014 ablösefrei verlässt, hätten wir die Gewissheit, dass wir eine weitere Saison einen Topstürmer in der Mannschaft haben, mit dem wir sportlich erfolgreich sein können. Wir sind in diesem Sommer nicht auf die Ablöse angewiesen." - SID

Lesen Sie dazu auch:

Lewandowski: Kein Wechsel zu Bayern im Sommer

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare