1. SauerlandKurier
  2. Sport
  3. Fußball

Irre Szenen auf dem Betzenberg! Funktionäre rasten aus - vier Rote Karten

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

Am Betzenberg wurde es zwischenzeitlich unübersichtlich.
Am Betzenberg wurde es zwischenzeitlich unübersichtlich. © Frey-Pressebild/Deines/imago-images

Das Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim artete aus. Auf dem legendären „Betzenberg“ spielten sich irre Szenen ab.

Kaiserslautern - „Hitzig“ ist noch eine Untertreibung: In der 3. Liga ging es am Samstag mächtig zur Sache. Das pfälzisch-badische Derby zwischen Kaiserslautern und Mannheim ist für hochkochende Emotionen bekannt, der legendäre „Betzenberg“ genauso.

„Es wird darauf ankommen, die Partie zu elft zu beenden“, sagte Waldhof-Coach vor dem Spiel. Es hat nicht geklappt. Von Anfang an war die Partie hitzig, am Ende zückte Schiri Florian Heft vier Rote Karten. Schon in der ersten Hälfte mussten die beiden FCK-Profis Kenny Redondo und Marvin Senger vom Platz.

Chaos in der 3. Liga: Derby zwischen Kaiserslautern und Mannheim eskaliert

Nachdem Redondo wegen einer Grätsche in die Achillessehne seines Gegners völlig zurecht vom Platz geschickt wurde, überschlugen sich die Ereignisse. Trainer, Funktionäre und Spieler stürmten auf den Platz und sorgten für tumultartige Szenen.

Waldhofs Sportchef Jochen Kientz und Lauterns Co-Trainer Florian Dick sahen in der Folge ebenfalls Rot und mussten auf die Tribüne. Hinzu kamen fünf Gelbe Karten in der ersten Halbzeit - Fußball wurde eher weniger gespielt. Nach der Pause waren die Waldhöfer mit zwei Spielern mehr auf dem Feld drückend überlegen, der Siegtreffer gelang der Mannschaft von
Trainer Patrick Glöckner aber nicht.

3. Liga: 1. FC Kaiserslautern kämpft sich zu neunt zu einem Punkt

Dominik Martinovic, Marc Schnatterer und Marcel Costly vergaben die besten Möglichkeiten für die Blau-Schwarzen, die nach acht Spieltagen nun zwölf Punkte haben.

Zu neunt erkämpfte sich der FCK schließlich einen Punkt, das Spiel endete 0:0. Die Roten Teufel bleiben damit zuhause ungeschlagen, dennoch stehen sie mit sechs Punkten aus acht Spielen nur knapp über der Abstiegszone. Mannheim steht mit 12 Punkten auf Platz acht.

Die Münchner Löwen greifen am Sonntag wieder ins Geschehen ein, der TSV 1860 muss in Halle ohne seinen Trainer Michael Köllner auskommen*. (epp/dpa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare