Kuriose Konstellation

Warum Lionel Messi jetzt Leroy Sané nach München bringen könnte

Dicke Luft beim FC Barcelona: Eric Abidal ist mit Lionel Messi im Streit. Der Nutznießer könnte Manchester City sein - und damit auch der FC Bayern wegen Leroy Sané.

  • FC Barcelona: Eric Abidal schiebt die Entlassung von Trainer Ernesto Valverde auf die mangelnde Einstellung der Spieler.
  • Lionel Messi stellt sich auf Twitter dieser Ansicht entgegen - und flirtet wohl mit Manchester City.
  • Geht er in die Premier League, ist ein Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern umso wahrscheinlicher.

München/Barcelona - Zoff beim FC Barcelona: In einer Instagram-Story wehrte sich Barca-Kapitän Lionel Messi zuletzt entschieden gegen Eric Abidals Aussage, dass die Spieler der spanischen Top-Klubs mit „mangelnder Einstellung“ die Entlassung von Trainer Ernesto  Valverde mitzuverantworten hätten.

Wegen Ernesto Valverde: Lionel Messi verteidigt sich beim FC Barcelona

"Ich mache so etwas wirklich nicht gerne, aber ich denke, dass jeder seine Entscheidungen sorgfältig treffen und sich um seine Aufgaben kümmern sollte. Die Spieler um das, was auf dem Platz passiert - und wir sind auch die ersten, die sich eingestehen, wenn wir nicht gut spielen. Die sportliche Führung sollte sich ebenso ihre Verantwortlichkeiten bewusst machen und vor allem Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen" schrieb er in Richtung seines ehemaligen Mitspielers Abidal, mit dem er von 2007 bis 2013 zusammen für die Katalanen auflief. 

Manchester City würde Lionel Messi liebend gerne holen

Bei diesen Zwistigkeiten zwischen Messi und Abidal hören auch die Chefs von Manchester City genau hin. Laut ESPN würden sich die Engländer bei einem Wechselwunsch von Messi sehr ins Zeug legen, um den Weltstar in die Premier League zu holen.

Wie das Fußball-Portal Goal berichtet, soll Messi zudem eine Klausel in seinem Vertrag haben, die es ihm ermöglicht, Barca nach Ablauf dieser Saison ablösefrei zu verlassen. 

Sein Teamkollege Gerard Pique bestätigte das in der spanischen Radiosendung El Larguero: „Ich habe schon gewusst, dass Messi am Ende der Saison ablösefrei wechseln kann. Wir kennen die Vereinbarung, die Leo mit Barca hat. Er hat es sich verdient, selbst über seine Zukunft zu entscheiden."

Unter Messis Instgram-Posts flehen ManCity-Fans indes regelrecht nach einem Transfer: „Come to Man City!“ (“Komm zu Man City!“). Ein anderer User wähnt sich schon sicher: „Welcome to Man City.“ (“Willkommen bei Man City“)

Lionel Messi: Gute Beziehungen zu Manchester City

Einen weiteres Argument hat Manchester City in Trainer Pep Guardiola, Sportdirektor Txiki Begiristain und Geschäftsführer Ferran Soriano, die Messi alle bestens aus ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Barcelona kennen.

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Sportlich läuft es bei Barca aktuell alles andere als überragend. In der Tabelle liegt man drei Punkte hinter Real zurück - und im Pokal sind die Katalanen im Viertelfinale der Copa del Rey ausgeschieden. Würde auch der FC Bayern vom Stimmunstief am Mittelmeer profitieren?

Ermöglicht Messi-Wechsel Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern?

Schließlich ist und bleibt ManCity-Star Leroy Sané das Transfer-Ziel Nummer eins der Münchner. Schließlich kostet ein Lionel Messi auch ohne Ablöse viel Geld. Das Netto-Jahresgehalt des Argentiniers bei Barca wird vom Vermögen Magazin auf rund 35 Millionen Euro geschätzt.

Im Gehaltsgefüge und offensiv im Kader müsste Platz geschaffen werden - mit einem Wechsel von Sané zu den Bayern? Umso mehr Guardiola um seinen Liebling aus alten Tagen buhlt, umso wahrscheinlicher wird ein Transfer des 24-jährigen Nationalspielers zum deutschen Rekordmeister.

Während die Münchner bei Leroy Sané wohl immer bessere Chancen haben, hat der Boss des FC St. Pauli die Fans des FC Bayern regelrecht beleidigt.

Ein weltbekannter Trainer war in der Allianz Arena zu Gast. Dick eingepackt wäre er fast unerkannt geblieben, doch am schlussendlich fingen ihn die TV-Kameras ein. 

Während der FC Bayern München gegen RB Leipzig spielte, forderten die Bayern-Fans den Austritt von Dorothee Bär. Die Politikerin ist Mitglied im Verwaltungsbeirat. 

Rubriklistenbild: © dpa / Martin Rickett

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