Countdown-Ticker zum Topspiel Bayern gegen Dortmund

Vor Kracher am Abend: Münchner Polizei erlaubt sich Scherz mit BVB-Fans

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Die Polizei, dein Freund und Helfer: Die kleine Unterstützung für BVB-Fans ist allerdings nicht ganz ernst gemeint.

Titel-Showdown zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund: Hasan Salihamidzic sagt dem BVB den Kampf an. Der Matchwinner aus dem Hinspiel fällt aus. Alle News im Countdown-Ticker.

  • Der FC Bayern München trifft am 28. Spieltag der Bundesliga-Saison 2018/2019 auf Borussia Dortmund.
  • Das Bundesliga-Topspiel zwischen dem FCB und dem BVB, welches die diesjährige Meisterschaft entscheiden könnte, findet am Samstag, 6. April 2019, um 18.30 Uhr in der Allianz Arena statt.
  • Vor dem Match hat der BVB einen Vorsprung von zwei Punkten, Bayern hat das bessere Torverhältnis.

Update vom 6. April 2019, 17.34 Uhr: Alle weiteren Informationen gibt es in unserem Live-Ticker zur Partie.

FC Bayern München gegen Borussia Dortmund: Schweinsteiger wünscht den Roten Glück

Update vom 6. April 2019, 16.06 Uhr: Mit den Füßen in Chicago, mit dem Kopf in München - Bastian Schweinsteiger drückt seinem Herzensklub die Daumen. Via Twitter schickte das Bayern-Eigengewächs eine Botschaft via Twitter. Auf Englisch schreibt er: „Packt es, FC Bayern, viel Glück für heute!“ Dazu setzt er den Hashtag „MiaSanMia“.

FC Bayern München gegen Borussia Dortmund: Polizei übersetzt für Gäästefans ins Bairische

Update vom 6. April 2019, 15.41 Uhr: Die Polizei München hat sich einen kleinen Scherz mit den Gästen aus dem Revier erlaubt. Damit die Fans der Schwarz-Gelben “einen möglichst konfliktfreien Tag in München“ verleben können, übersetzten die Beamten „die wichtigsten Sätze ins Bairische“. Der entsprechende Tweet ist jedoch eher augenzwinkernd gemeint. So wird aus „Reus schießt das Siegtor!“ in diesem Fall „Da Naier lasst koan eineh!“ und der Ausruf „Der BVB wird Meister.“ wird gleichgesetzt mit „D‘Rod‘n werden Moasta.“ Ob sich die BVB-Fans davon aufs Glatteis führen lassen?

FC Bayern München gegen Borussia Dortmund: 100. Duell in der Bundesliga

Update vom 6. April 2019, 14.42 Uhr: Hätten Sie das gewusst? Der FC Bayern München und Borussia Dortmund duellieren sich in der Bundesliga heute zum 100. Mal. 45 Spiele gewannen die Roten, 29 endeten Remis, 25 Mal siegten die Schwarz-Gelben. Das Torverhältnis: 190:122.

FC Bayern gegen den BVB: Helmer kritisiert Kovac für Verzicht auf Süle

Update vom 6. April 2019, 14.29 Uhr: In der Innenverteidigung des deutschen Rekordmeisters werden gegen Dortmund wohl Niklas Süle und Mats Hummels spielen. Süle, der im DFB-Pokal gegen Heidenheim die Rote Karte gesehen hatte, stand aber zuletzt beim 1:1 am vergangenen Samstag in Freiburg nicht in der Startelf. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Helmer kann dies nicht nachvollziehen. „Niko hat sich für Süle entschieden, ihn zuletzt aber nicht immer eingesetzt - das verstehe ich nicht. Die Zeit des Rotierens ist vorbei nach dem Aus in der Champions League“, sagte der 53-Jährige dem Portal Sportbuzzer. „Wenn du einen zum Abwehrchef ernennst, dann musst du ihn spielen lassen.“

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Das erwarten Ex-Fußballer vom Bundesliga-Spitzenspiel

Update vom 6. April 2019, 13.18 Uhr: Bayern oder Dortmund - wer entscheidet das Topspiel des 28. Spieltags für sich und wer wird deutscher Meister? „Ich glaube, dass der FC Bayern gewinnt. Aber die deutsche Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden. Dortmund hat eine sehr gute, junge Mannschaft. Die größere Erfahrung der Bayern könnte aber ausschlaggebend sein“, meint Klaus Fischer, Schalke-Legende und Vize-Weltmeister 1982.

Ex-Bayern-Profi Philipp Lahm freut sich auf die Partie: „Schön, dass es wieder spannend ist in der Bundesliga. Der Erste gegen den Zweiten, so kurz vor dem Saisonende, das ist doch schön. Beides sind Topmannschaften, da entscheidet oft die Tagesform.

Lothar Matthäus glaubt an einen Heimsieg der Roten gegen den BVB: „Wenn Dortmund gewinnt, könnte die Meisterschaft vorentschieden sein. Aber daran glaube ich nicht. Von einer Krise bei den Bayern zu reden, wäre ein bisschen verfrüht. Sie haben einen Vorteil: Sie haben schon sehr viele von solchen Spielen hinter sich - und zwar erfolgreich. Das spricht am Wochenende für die Bayern.“

BVB-Fans stimmen sich auf Marienplatz auf Bundesliga-Topspiel ein

Update vom 6. April 2019, 13.11 Uhr: Auf dem Marienplatz stimmen sich derweil einige BVB-Fans auf den Bundesliga-Gipfel ein.

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Anschwitzen am FCB-Campus

Update vom 6. April 2019, 13.07 Uhr: Die Münchner haben vor Kurzem das Anschwitzen hinter sich gebracht. Aber nicht auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße, sondern am FC-Bayern-Campus in unmittelbarer Nähe zur Allianz Arena.

FC Bayern empfängt Borussia Dortmund: Happy Birthday, Robert Kovac!

Update vom 6. April 2019, 10.40 Uhr: Robert Kovac hat heute allen Grund zur Freude. Der Bruder und Co-Trainer von Bayern Münchens Chefcoach Niko Kovac feiert seinen 45. Geburtstag. Was sich der ehemalige Fußball-Profi wünscht, dürfte wohl klar sein... Happy Birthday, Robert Kovac! Ob er am Abend auch zur Party von Jerome Boateng geht?

Bayern-Sportdirektor Salihamidzic gibt sich angriffslustig: „Werden das Spiel gegen Dortmund gewinnen“

Update vom 6. April 2019, 10.05 Uhr: Nur noch wenige Stunden bis zum Bundesliga-Kracher FC Bayern München gegen Borussia Dortmund. Die Gastgeber sind fast schon zum Siegen verdammt, schließlich beträgt der Rückstand der Roten auf den BVB aktuell bereits zwei Punkte. „Wir werden das Spiel gewinnen und zeigen, dass wir zu Recht den Anspruch haben, deutscher Meister zu werden“, gab sich FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic gegenüber dem ZDF angriffslustig. „Wir können mit unserem Sieg am Samstag zeigen, dass der FC Bayern die Benchmark im deutschen Fußball ist.“

Der 42-Jährige gibt den eigenen Anhängern ein Versprechen: „Die Mannschaft wird von der ersten Minute an den Gegner unter Druck setzen. Wir wollen den Fans in der Allianz Arena einen offensiven Fußball bieten.“ Brazzo weiter: „Wir wissen alle, dass es das Finale um die deutsche Meisterschaft ist. Und wir werden alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen.“

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: David Alaba wohl einsatzbereit

Update vom 5. April 2019, 22.20 Uhr: Zuletzt musste der FC Bayern auf Manuel Neuer und David Alaba verzichten, beide Leistungsträger verpassten das Pokalspiel gegen Heidenheim verletzungsbedingt. Am Samstag scheint sowohl für Neuer, als auch Alaba das Comeback möglich. Beide haben laut Angaben des Rekordmeisters am Abschlusstraining teilgenommen. Der Linksverteidiger gab darüber hinaus zu Protokoll: „Mir geht es gut, ich habe mich gut vorbereitet in dieser Woche und wir als Mannschaft auch“. Die endgültige Entscheidung soll Bayern-Trainer Niko Kovac allerdings erst am Spieltag treffen.

FC Bayern München trifft auf Borussia Dortmund: Hinspiel-Schreck fällt aus

17.51 Uhr: Ohne Torjäger Paco Alcácer und Raphael Guerreiro ist Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund Medienberichten zufolge zum Liga-Gipfel beim Zweiten FC Bayern München gereist. Abdou Diallo und Lukasz Piszczek stehen dem BVB im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr/Sky) dagegen zur Verfügung, wie mehrere Medien vom Abflug der Dortmunder am Freitag berichteten.

17.20 Uhr: Wer gewinnt den Liga-Kracher? Wir haben die beiden Teams im Head-to-Head-Vergleich gegenübergestellt.

Vor dem Bundesliga-Gipfel: FC Bayern gegen Borussia Dortmund im Head-to-Head-Vergleich

15.51 Uhr: Was für ein Drama! Die F-Jugend eines oberbayerische Vereins gewann Tickets für den deutschen Clasico (merkur.de* berichtete darüber). Doch nicht genügend, damit die ganze Mannschaft dabei sein könnte. Doch dann gibt es doch noch ein Happy End.

15.40 Uhr: Auch Martin Demichelis weilt derzeit in München. Der Argentinier, zwischen 2003 und Januar 2011 je viermal Meister und Pokalsieger mit dem FC Bayern, ist ab 15.30 Uhr Special-Guest in der „FC Bayern Erlebniswelt“ in der Arena. Klingt wie die perfekte Einstimmung auf den Knaller am Abend.

BVB-Boss Watzke stellt klar: Sancho ist unverkäuflich

15.02 Uhr: Hans-Joachim Watzke hat einen Verkauf von Angreifer Jadon Sancho in diesem Sommer kategorisch ausgeschlossen. „Alle wissen, dass Jadon nächstes Jahr noch bei uns spielt. Das ist so, da gibt es auch keinen Preis. Und weil man das in Europa weiß, hat sich niemand bei uns erkundigt“, kommentierte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund in einem Interview mit Spox die Gerüchte über angebliche Millionenofferten von anderen Clubs für den 19 Jahre alten englischen Nationalspieler.

14.04 Uhr: in 120 Pflichtspielen sind die beiden Klubs seit 1965 aufeinandergetroffen. Dabei gingen die Münchner 57 mal als Sieger vom Platz, 32 Duelle entschied der BVB für sich. Zudem endeten 31 Vergleiche unentschieden. Das Torverhältnis spricht mit 228:150 klar für den Rekordmeister.

Besonders erwähnenswert: in Dortmund gewann der FC Bayern 20 Spiele bei 21 Niederlagen - also eine fast ausgeglichene Bilanz. Mit Blick auf Samstagabend sind aber die Statistiken der Partien in München natürlich wichtiger. Hier setzte sich der FCB 37 mal durch, elf Spiele gingen an die Borussen.

Günstigster Flug von München nach Dortmund führt über Mallorca

13.24 Uhr: Kleine Kuriosität am Rande: Wie die Bild berichtet, beinhaltet die günstigste Flugverbindung zwischen Dortmund und München auf der Rückreise am frühen Sonntagmorgen (um 5.55 Uhr startet die Maschine) einen Zwischenstopp auf Mallorca. Die Umsteigezeit würde demnach siebeneinhalb Stunden betragen. Es gibt sicher unangenehmere Orte, um einen Sonntag zu verbringen.

13.12 Uhr: Das Topspiel steht auch im Zeichen des guten Zwecks. Die getragenen Trikots der Spieler werden unmittelbar nach Spielende signiert und zur Versteigerung freigestellt. Die Erlöse kommen der Deutschen Sporthilfe zugute. Über das Auktionsportal United Charity können Fans ihre Gebote für die Trikots von Marco Reus, Robert Lewandowski und Co. abgeben.

Watzke über Bayern: „Haben gerade eine überragende Serie“

12.33 Uhr: Hans-Joachim Watzke sieht den FC Bayern in einer starken Phase. Im Interview mit Spox und DAZN sagte der BVB-Boss: „Die Bayern sind nicht schwach. Das ist ja das Problem. Wenn die Bayern schwächeln würden, wären wir weiter vorne. Sie haben gerade eine überragende Serie und von den letzten 15 Bundesligaspielen 13 gewonnen. Wo ist das schwach?“

Sehr angetan ist der 59-Jährige auch von seinem Klub: „Mit Ausnahme des Ausscheidens im Pokal gegen Werder Bremen ist das eine glatte Eins. In der Bundesliga läuft es überragend, wir haben 63 Punkte, sechs mehr als in der letzten Saison nach 34 Spielen. Das ist top, und es bleibt auch top, egal, was noch passiert.“

12.15 Uhr: Niko Kovac gerät immer mehr ins Visier einiger Bayern-Fans. Mit dem Hashtag „Kovacout“ fordern diverse Twitter-User die Trennung vom Kroaten (tz.de* berichtete). Einige würden dafür sogar auf die Meisterschaft verzichten.

Salihamidzic kontert Goretzka-Aussage zu Kabinenansprache

11.33 Uhr: Direkt nach der Beinahe-Blamage gegen Heidenheim hatte Leon Goretzka erklärt, dass Trainer Niko Kovac in seiner Kabinenansprache während der Halbzeit laut geworden sei (tz.de* berichtete). Außerdem habe der Kroate seiner Mannschaft „Zeit gegeben, das untereinander zu besprechen, und hinterher haben wir dann taktische Dinge besprochen.“ Weiter sagte der Nationalspieler: „Er musste uns in dem Moment nicht sagen, dass wir wach werden sollen oder, dass die erste Hälfte nicht gut war. Das wissen wir selbst.“

Es sei „natürlich schon auch heiß in der Kabine“ zugegangen, was jedoch „öfter so“ sei. Goretzkas Aussage, wonach Kovac seine Stimme erhoben habe, widersprach jedoch Sportdirektor Hasan Salihamidzic entschieden. „Stimmt aber nicht“, stellte der Bosnier klar, niemand sei laut geworden. Stellt sich die Frage: Wer hat recht? Und warum flunkert einer der beiden?

10.08 Uhr: Was sagen eigentlich die Promis zum Spitzenspiel? Wir haben die Tipps von Sportlern, Schauspielern und Sängern gesammelt.

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Schiedsrichter steht fest - er pfiff bereits das Hinspiel

17.48 Uhr: FIFA-Schiedsrichter Manuel Gräfe leitet das Bundesliga-Topspiel des 28. Spieltags zwischen Bayern München und Borussia Dortmund am Samstag. Der 45-Jährige hatte bereits das Hinspiel (3:2 für Dortmund) gepfiffen und bei vielen kniffligen Szenen die richtige Entscheidung getroffen.

Insgesamt ist Gräfe bereits zum siebten Mal beim Duell der beiden deutschen Spitzenklubs im Einsatz. Die Gräfe-Bilanz spricht mit 4:2 Siegen für den BVB, der unter anderem beste Erinnerungen an das DFB-Pokal-Halbfinale der Saison 2016/17 hat. Damals gewann Dortmund unter der Leitung des gelernten Sportwissenschaftlers in München mit 3:2.

Video: Die spektakulärsten Duelle Bayern gegen den BVB

FCB vs. BVB: Hoeneß erhöht Druck auf Bayern und überrascht mit einer Aussage

17.44 Uhr: Der DFB-Pokal-Wahnsinn gegen den 1. FC Heidenheim hatte auch Vereinspatron Uli Hoeneß auf der Tribüne emotional mitgenommen. Nach dem Zittersieg wendet er den Blick aber schnell wieder auf das anstehende Topspiel gegen den BVB: „Am Samstag, 18.30 Uhr, darf es keine Ausreden geben. Da muss gegen Dortmund geliefert werden“, sagte Hoeneß der Deutschen Presse-Agentur. „An eine Niederlage denke ich gar nicht“, erklärte er weiter und stellte dann fest: „Wir müssen gewinnen, dazu gibt es für mich keine Alternative.“

Ein wenig überraschend kommt allerdings diese Aussage von Hoeneß: „Wenn wir nicht gewinnen, würde ich zwar trotzdem gerne deutscher Meister werden, aber dann hätten wir es nicht mehr ganz so verdient, weil wir ja auch im Hinspiel das Nachsehen hatten. Unsere Mannschaft muss mit einem Sieg gegen Dortmund zeigen, dass sie Meister werden will.“ Der Bayern-Funktionär will also ein Statement seines Teams sehen.

Dennoch glaubt Hoeneß nicht, dass das Spiel am Samstag eine Vorentscheidung im Meister-Duell bedeutet, unabhängig vom Ausgang. Zwar habe der BVB „einen kleinen Vorteil“, aber: „Jetzt wird es ein ganz enger Fight bis zum Saisonende, egal, wie das direkte Duell ausgeht“, so der 67-Jährige.

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Fällt Dortmunds Alcácer aus? Das sagt Trainer Favre

Update vom 4. April 2019, 14.22 Uhr: Am Donnerstagvormittag (siehe Update von 10.20 Uhr) haben wir darüber berichtet, dass Borussia Dortmunds Stürmer Paco Alcácer aufgrund einer Arm-Verletzung gegen den FC Bayern womöglich nicht zum Einsatz kommen könnte. Auf der Pressekonferenz in Dortmund hat Trainer Lucien Favre folgendes dazu gesagt: „Es wird schwer, aber es gibt eine Chance, dass er dabei ist. Wir entscheiden das nach dem Abschlusstraining.“

Definitiv fehlen werden Achraf Hakimi (Mittelfußbruch), Christian Pulisic (Muskelfaserriss) und Maximilian Philipp (Aufbautraining). Fraglich sind Lukasz Piszczek und Abdou Diallo, der im Spiel gegen den VfL Wolfsburg wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden musste.

Bleibt BVB-Boss Watzke dem Klub über 2022 hinaus erhalten? „Müssen nicht jeden mit 60 oder 62 halbtot reden“

Update vom 4. April 2019, 13.45 Uhr: In Dortmund ist derzeit nicht nur das Top-Duell gegen den FC Bayern Thema. Es wird auch über eine erneute Vertragsverlängerung von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gesprochen. Im Eurosport-Interview hat der 59-Jährige nun dazu Stellung genommen: „Ich habe nie gesagt, dass 2022 Schluss ist. Ich habe überhaupt keinen Bock aufzuhören, warum auch? Die Menschen werden immer älter - warum sollten sie sich immer früher aus dem Arbeitsleben verabschieden?“

Watzkes Vertrag endet am 31. Dezember 2022. „Ich glaube, dass ich diesen Job, vor allem mit dem Erfahrungsschatz, den ich dazugewonnen habe, besser machen kann als vor zehn Jahren. Davon bin ich überzeugt. Ich mache das schon 14 Jahre lang, und man schafft sich eine Netzwerk, das ist unbezahlbar“, sagte Watzke und fügte hinzu: „Natürlich ist irgendwann einmal auch Schluss. Aber wir müssen nicht jeden mit 60 oder 62 halbtot reden. Ich fühle mich topfit und habe null Komma null Ambitionen, über ein Ende nachzudenken.“

Gegenüber Eurosport hat sich Hans-Joachim Watzke auch zum 80-Millionen-Euro-Transfer von Lucas Hernandez von Atlético Madrid zum FC Bayern geäußert (tz.de* berichtete).

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Was sagt FCB-Coach Niko Kovac zum Liga-Gipfel?

Update vom 4. April 2019, 12.50 Uhr: In Kürze äußert sich Bayern Münchens Trainer Niko Kovac zum Bundesliga-Match gegen Borussia Dortmund. Wir begleiten die Pressekonferenz im Live-Ticker.

FC Bayern München trifft auf Borussia Dortmund: Ex-Schiri mit guten Erinnerungen an Klassiker

Update vom 4. April 2019, 12.37 Uhr: Noch hat der DFB nicht entschieden, welcher Unparteiische am kommenden Samstag das Bundesliga-Topspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund leiten wird. Ein Schiedsrichter, dem diese Aufgabe in seiner Karriere insgesamt zehn Mal erteilt wurde, ist Markus Merk. Der 57-Jährige hat nur beste Erinnerungen an seine Einsätze beim „deutschen Clásico“. „Für mich war es die größte Herausforderung, dieses Spiel zu leiten, aber ich habe immer gesagt: Das ist geil, das willst du haben“, sagte Merk dem Kicker.

Die Partie sei „etwas absolut Besonderes“, ergänzte der heutige Experte des Pay-TV-Senders Sky. „Du spürst im Vorfeld den immensen Druck, aber du musst versuchen, Normalität in dein Leben zu bringen.“ Merk weiter: „Es ist eigentlich immer gut gelaufen, mit einer Ausnahme: Im April 2004 habe ich nach einem Zweikampf zwischen Hasan Salihamidzic und Salvatore Gambino auf Strafstoß entschieden.“ Den würde er nie wieder pfeifen.

Bundesliga-Spitzenspiel: Ottmar Hitzfeld mit leiser Kritik an Borussia Dortmund

Update vom 4. April 2019, 12.30 Uhr: Ottmar Hitzfeld erlebte als Trainer sowohl beim FC Bayern München, als auch bei Borussia Dortmund erfolgreiche Zeiten. Von den Schwarz-Gelben hätte sich der 70-Jährige aber ein früheres Bekenntnis zu den Titel-Ambitionen gewünscht. Man habe den Titel „nun endlich als das klare Ziel ausgegeben“, schrieb Hitzfeld in einer Kicker-Kolumne. „Sie hatten damit eher zu lange gewartet, dieses Signal hätte der BVB schon früher senden müssen.“

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Neuerung extra zum Spitzenspiel - das gab‘s noch nie

Update vom 4. April 2019, 11.15 Uhr: Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund wird in 205 Länder übertragen. Das entspricht ungefähr der Zahl bei den vorherigen Duellen. 16 internationale TV-Sender berichten mit eigenen Teams aus der Allianz Arena.

Es gibt aber eine Neuerung am kommenden Samstag: Vier zusätzliche Kameras werden im Einsatz sein. Das bedeutet: Statt normalerweise zwischen 19 bis 21 Kameras werden insgesamt 25 Kameras für die Ausstrahlung des Liga-Gipfels zwischen FCB und BVB von der DFL-Tochtergesellschaft Sportcast genutzt.

Spektakuläre Aufnahmen bieten nach Angaben der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eine Drohne und eine Flycam. Erstmalig werde hinter den Toren eine fernbediente Mini-Ultra-Slowmotion-Kamera eingesetzt. Deren Blickwinkel sei unmittelbar durch das Tornetz ausgerichtet.

Bundesliga-Kracher in München: Bayern-Schreck droht auszufallen

Update vom 4. April 2019, 10.20 Uhr: Borussia Dortmund droht gegen Bayern München der Ausfall eines Leistungsträgers. Wie die Bild berichtet, ist der Einsatz von Stürmer Paco Alcácer, der im Hinspiel im November 2018 den 3:2-Siegtreffer für den BVB erzielt hatte, fraglich. Demnach macht dem Spanier eine Arm-Verletzung zu schaffen, die er sich gegen den VfL Wolfsburg bei einem Sturz zugezogen hatte. Er musste deshalb bereits das Mannschafts-Training am Dienstag und am Mittwoch sausen lassen.

Laut Bild könnte Alcácer aber möglicherweise mit einer Spezialschiene auflaufen. Am Samstag wissen wir mehr...

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Boateng plant Party - Brazzo wenig begeistert

Update vom 4. April 2019, 10.02 Uhr: Beim FC Bayern München herrscht wegen der am Samstagabend geplanten Party von Jerome Boateng etwas Verstimmung. Nach dem DFB-Pokalspiel gegen Heidenheim haben sich FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Verteidiger Mats Hummels dazu geäußert (tz.de* berichtete).

Borussia Dortmunds Sportdirektor Zorc: „FC Bayern klarer Favorit auf den Titel“

Update vom 4. April 2019, 9.45 Uhr: Der FC Bayern ist nach wie vor „klarer Favorit auf den Titel“. Dieser Meinung ist Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. Sollte sein Klub aber trotzdem die Meisterschaft gewinnen, wäre das eine Riesensensation“, sagte der 56-Jährige im Kicker-Interview. Man habe ja nicht umsonst im vergangenen Sommer mit einem auf zwei Sommer-Transferperioden ausgerichteten Neustart begonnen, so Zorc. „Aber ganz abgesehen davon: Aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Voraussetzungen“ sei der FC Bayern München nun einmal der Titelanwärter Nummer eins.

Die Schwarz-Gelben führen vor dem Bundesliga-Kracher am Samstag in der Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung vor dem deutschen Rekordmeister. „Nicht nur wir sind ganz froh, dass die Saison so abläuft, wie sie abläuft. Auch der neutrale Fußball-Fan ist glücklich und zufrieden, dass wir mal wieder einen spannenden Wettbewerb haben“, meinte Zorc. Der Ex-Profi erneuerte seine Titelansage: „Wir haben unsere Zielsetzung klar formuliert, und wir werden alles dafür tun, es zu erreichen. Das wird extrem schwierig.“ Man wolle die Chance nutzen, „die wir uns erarbeitet haben, und jetzt zugreifen.“

Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund.

Selbst „bei einem für uns positiven Spielausgang“, sagte Zorc, sehe er das Meisterrennen nicht als entschieden an. „Ich habe zu viel Respekt vor den Aufgaben, die dann noch anstehen. Wir wissen schließlich, wo wir unsere Punkte bislang gelassen haben: viele bei auf dem Papier schwächeren Gegnern.“ So hatte Dortmund ausgerechnet die erste Saisonniederlage bei Fortuna Düsseldorf kassiert, ist nach der Krise aber mittlerweile wieder in der Spur.

FC Bayern empfängt Borussia Dortmund: Ex-FCB-Star erklärt kuriosen Tipp

Update vom 4. April 2019, 8.07 Uhr: Wenn seine Ex-Vereine Borussia Dortmund und FC Bayern München aufeinandertreffen, tippt Thomas Helmer „immer 2:2“ - auch diesmal vor dem Gipfeltreffen der zweitplatzierten Bayern gegen Tabellenführer Dortmund am Samstag. „Bisher“, sagt der Ex-Nationalspieler schmunzelnd, „ist es noch nie so ausgegangen. Diesmal könnte ich mir wirklich vorstellen, dass es ein Unentschieden gibt. Und das würde Dortmund sicher eher helfen als den Bayern.“

Grundsätzlich steht Helmer, der von 1986 bis 1992 für den BVB und von 1992 bis 1999 für den FCB spielte, keinem Verein näher. Dennoch drückt er einem in dieser Saison etwas mehr die Daumen. „Ich habe zu beiden noch gute Kontakte“, sagt der heutige Sport1-Moderator: „Aber für die Bundesliga wäre es einfach schön, wenn mal wieder ein anderer Meister würde.“ Und das müsse dann wohl in diesem Jahr passieren. „Diesmal ist die Chance für Dortmund enorm“, sagt Helmer: „Nächstes Jahr würde es wohl schwieriger werden.“

Was lief da zwischen Marco Reus und den Bayern? Es soll sogar Geheimtreffen stattgefunden haben

Update vom 3. April 2019, 12.30 Uhr: Marco Reus kommt als Kapitän von Borussia Dortmund in die Allianz Arena. Können Sie ihn sich eigentlich mit einem roten Trikot vorstellen? Es gab angeblich schon mehrere Geheimtreffen bezüglich eines Reus-Wechsels nach München, wie tz.de* berichtet.

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Götze spricht über seine Zeit in München

Update vom 3. April 2019, 12.01 Uhr: Mario Götze kehrt am Samstag zu seinem Ex-Verein FC Bayern zurück und steht dabei immer im Fokus. Zuletzt gab es die Einschätzung, er wäre bei Bayern kaputt gegangen - das sagt er selbst dazu.

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Kovac verrät, mit welchen Psycho-Tricks er seine Mannschaft motivierte

Update vom 3. April 2019, 11.18 Uhr: Dortmund und Bayern trennen nur zwei Punkte - das war schon einmal anders. Auf tz.de* erfahren Sie, mit welchen Psycho-Tricks Trainer Niko Kovac seine Schützlinge während der Aufholjagd auf Dortmund motivierte.

Matthäus glaubt an Bayern-Stärke: „Sie lieben eine solche Situation“

Update vom 2. April 2019, 14.33 Uhr: In seiner Kolumne für skysport.de lässt Lothar Matthäus die Leser an seinen Gedanken zum Topspiel teilhaben. „Sie sind diesen Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, so gewohnt, wie niemand anderes. Sie wollen so eine Situation, sie kennen eine solche Situation, sie lieben eine solche Situation und können damit gut umgehen“, beschreibt der ehemalige Bayern-Kapitän die Vorteile des Rekordmeisters. Allerdings kann er keinen klaren Sieger prognostizieren. Er erwartet zwar einen feldüberlegenen FC Bayern, der aber von schnellen Dortmundern überfallartig attackiert wird. „Kein Rasen-Schach, sondern Vollgas-Fußball“, freut er sich.

Was die Meisterschaft angeht, beschreibt Matthäus eine amüsante Beobachtung: „Bayern-Dusel wurde zu BVB-Dusel.“ Dabei blickt er besonders auf den vergangenen Spieltag. Während sich der FC Bayern am SC Freiburg die Zähne ausbiss und am Ende nach zahllosen vergebenen Chancen nur Remis spielte, eroberte der BVB mit zwei glücklichen Toren in der Nachspielzeit die Tabellenführung zurück.

Dass die Dortmunder jetzt obenauf sind, macht das Topspiel für Matthäus zum Endspiel, aber nur bei einem Sieg der Gäste: „Dortmund geht mit zwei Punkten Vorsprung in das Spiel der Spiele. Dies bedeutet aus meiner Sicht: Nur ein Sieg der Borussen in München ist gleichbedeutend mit einer Vorentscheidung im Titelkampf. Jedes andere Ergebnis hält die Meisterschaft spannend.“

FC Bayern gegen Borussia Dortmund: Reinhard Rauball mit Kampfansage

Update vom 2. April 2019, 09.40 Uhr: Borussia Dortmund hat es bislang strikt vermieden, die deutsche Meisterschaft als offizielles Saisonziel auszugeben. Den ersten Schritt in eine andere, offensivere Richtung hat jetzt Vereinspräsident Reinhard Rauball kommuniziert. „Wenn man in dieser Ausgangsposition ist, dann bleibt einem natürlich nichts anderes übrig, als zu sagen: Wir wollen am Ende natürlich auch da stehen, wo wir jetzt stehen“, so Rauball gegenüber der dpa.

Vor dem Bundesliga-Kracher gegen Bayern München ging der gleichzeitige Präsident der Deutschen Fußball-Liga sogar noch weiter. So gab Rauball an, dass diese Zielsetzung intern auch für die Spieler gelte: „Ich weiß, die Mannschaft will gewinnen und sie will auch das Ziel erreichen, das viele schon heimlich für sich formuliert haben, aber bisher noch nicht ausgesprochen haben.“

Dortmund hat in der Tabelle noch einen Vorsprung von zwei Punkten und die realistische Chance, die erste Meisterschaft seit 2012 einzufahren. Die vergangenen sechs Meisterschaften gingen an den Münchner Rekordmeister. Laut Rauball würden sich einige Menschen, etwas mehr Abwechslung wünschen. „Ich spüre, dass mich eine enorme Anzahl von Personen anspricht und uns den Sieg gönnt“, so der 72-Jährige.

Bayern-Profi Serge Gnabry mit Kampfansage in Richtung Borussia Dortmund

Update vom 1. April 2019, 16.04 Uhr: Auch wenn für den FC Bayern noch die Partie in Heidenheim ansteht und Niko Kovac nicht über das Spiel in Dortmund reden will, wie tz.de* berichtete, scheint das nicht jeder Rote so zu sehen.

„Das ist das größte Spiel der Saison“, verkündete Serge Gnabry, der in Freiburg nur von der Bank kam. „Wir wollen rausgehen und ihnen zeigen, dass wir in diesem Jahr Meister werden wollen.“ Dabei spielt für ihn das Spiel selbst eine große Rolle. „Zu wissen, dass wir die Meisterschaft vielleicht mit diesem Spiel entscheiden können, ist wichtig für uns.“

Auch auf die Aussage von Dortmunds Jadon Sancho, der 3:2-Sieg im Hinspiel sei das Highlight der Saison gewesen nahm Gnabry Bezug und schickte eine weitere Kampfansage in Richtung BVB. „Diesmal wird es andersherum sein. Wir werden es nach dem Spiel sehen, aber ich bin optimistisch.“ Shots fired!

Vor Bayern gegen BVB: Großes Dortmund-Juwel fällt definitiv aus 

Update vom 1. April 2019, 12.30 Uhr: Bitterer Ausfall für Borussia Dortmund. Der Spitzenreiter der Bundesliga wird vor dem Topspiel gegen Bayern München auf Außenverteidiger Achraf Hakimi verzichten müssen. 

Wie der BVB auf Twitter verkündete, hat sich Hakimi den Mittelfuß gebrochen und muss in Madrid operiert werden. Damit ist die Saison für den 20-Jährigen gelaufen. Die Verletzung hat er sich im letzten Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg zugezogen. 

Die Borussia vermeldete außerdem muskuläre Probleme bei Innenverteidiger Abdou Diallo. Wie lange er fehlen wird und ob ein Einsatz gegen den FCB möglich ist, ist noch unklar. 

Update vom 1. April 2019, 10.20 Uhr: Seit Jahren gab es keinen ähnlichen Showdown mehr um die Deutsche Meisterschaft wie in diesem Jahr 2019. Kurz bevor der FC Bayern und Borussia Dortmund direkt aufeinandertreffen, hat sich Friedhelm Funkel festgelegt, wer Deutscher Meister wird. 

„Wer dieses Spiel gewinnt, wird Deutscher Meister“, sagte der Trainer von Fortuna Düsseldorf bei Sky90 und kann seine These auch begründen. „Wenn Bayern gewinnt, sind sie wieder an der Tabellenspitze.“ Allerdings warnt er den FCB auch vor den Konsequenzen einer Niederlage. „Wenn die Dortmunder in München gewinnen, sind sie fünf Punkte weg. Dann wird‘s für Bayern ganz, ganz schwer.“

Ebenfalls interessant: Der FC Bayern hat eine kuriose Spielansetzung geplant. Ist deswegen keine Double-Party am Marienplatz möglich?

FC Bayern oder Borussia Dortmund: Wird Funkel zum Königsmacher?

Zum Zünglein an der Waage könnte auch Funkel selbst mit seinen Düsseldorfern werden. Nach dem Spiel gegen den BVB muss Bayern in Düsseldorf antreten. Auch der BVB trifft noch auf die Fortuna. In den Spielen der Vorrunde konnte keiner der beiden Spitzenklubs die Funkel-Elf besiegen. 

Der FC Bayern verspielte eine 3:1-Führung und musste sich nach drei Gegentreffern durch Dodi Lukebakio mit einem 3:3 begnügen. Borussia Dortmund erlitt Mitte Dezember in Düsseldorf seine erste Saisonniederlage und verlor mit 1:2. Wird Funkel am Ende zum „Königsmacher“?

Update vom 28. März 2019, 9.32 Uhr: Arjen Robben wird den FC Bayern München zum Saisonende verlassen, der auslaufende Vertrag des Publikumslieblings wird nicht verlängert. Seine Abschiedssaison verläuft allerdings alles andere als optimal. Seit Ende November muss der Niederländer wegen diverser Verletzungen passen. In seinem bis dato letzten Spiel für den FCB überzeugte der mittlerweile 35-Jährige mit einem Doppelpack gegen Benfica Lissabon. War das Spiel in der Champions League Gruppenphase sein letzter Auftritt im Bayern-Trikot? Robben wird in seinen Comeback-Plänen immer wieder zurückgeworfen.

Arjen Robben über Comeback gegen BVB: „eher unrealistisch“

Sein eigentliches Ziel, beim Meisterschafts-Kracher gegen Borussia Dortmund wieder auf dem Platz zu stehen, muss der Flügelspieler nun wohl auch verwerfen. Gegenüber der Abenzeitung gab er, angesprochen auf das BVB-Spiel, zu Protokoll: „Ich weiß es noch nicht, wir müssen schauen, aber ich glaube es nicht, es ist eher unrealistisch." 

Ein Datum, wann er wieder einsatzfähig sei, konnte der Niederländer nicht nennen: „Ich bin wieder auf einem guten Weg, aber ich bin noch nicht bei der Mannschaft. Das wird auch noch ein bisschen dauern. Man kann nichts anderes machen, als hart zu arbeiten und zu kämpfen, um wieder auf dem Platz zu stehen." Zudem sei ihm der Zeitpunkt des Comebacks mittlerweile ohnehin nicht wichtig, solang es zu einem solchen überhaupt komme, denn „es sind meine letzten zwei Monate in diesem Verein, in dem ich zehn Jahre war. Ich will nochmal spielen, nochmal das Trikot anziehen. Das ist für mich das Allerwichtigste. Wann das ist, ist mir egal."

Arjen Robben: Karriereende? „Ich liebe den Fußball“

Seinen erfolgreiche Zeit beim FC Bayern will Robben mit dem Gewinn der Meisterschaft und des DFB-Pokals krönen: „Wir haben noch zwei Ziele diese Saison, hoffentlich gewinnen wir noch zwei Titel." Obwohl er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wird, denkt der Flügelspieler noch nicht daran, seine Profi-Karriere an den Nagel zu hängen: „Die letzten Monate waren hart, aber ich liebe den Fußball. Wenn der Körper wieder mitmacht, möchte ich noch weitermachen."

Welche Wertschätzung Robben beim FC Bayern besitzt, verdeutlicht eine überraschende Aussage von Uli Hoeneß zum Titelkampf, über das tz.de* berichtet.

FC Bayern: Hummels brennt auf Showdown gegen Dortmund: „Titelkampf endlich wieder spannend“

München - Mats Hummels spricht in der Sport Bild über das bevorstehende Duell mit seinem Ex-Klub. Zu einer wirklichen Kampfansage lässt sich der Routinier zwar nicht hinreißen, er präsentiert sich aber maximal motiviert auf das Topspiel: „18.30 Uhr, abends, alle Welt schaut zu - das wird heiß, darauf brennst du als Spieler.“

Einen klaren Favoriten kann der ehemalige Nationalspieler, der eine Rückkehr ins DFB-Team allerdings nicht ausschließt, nicht ausmachen. Das spornt ihn erst recht an: „Und es ist geil, dass es endlich wieder diesen spannenden Meisterkampf gibt.“ Die mehr als enge Tabellen-Konstellation mache die Partie erst zu einem richtigen Kracher: „Für die Fans, den neutralen Zuschauer aber auch beide Mannschaften ist das doch überragend. Darauf fiebert man hin, das will jeder sehen.“

Der Abwehrrecke kennt die Verfolgungsjagd schon aus seiner Zeit bei den Borussen. Jetzt will er das Kunststück mit den Bayern wiederholen. Hummels ist also jetzt schon heiß wie Frittenfett, wir bauen auf einen genauso heißen Fight im deutschen Klassiker.

Der ehemalige Sportvorstand des FC Bayern München Matthias Sammer hat sich jüngst ebenfalls zum spannenden Titel-Fight zwischen den Roten und den Schwarz-Gelben geäußert.

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