1. SauerlandKurier
  2. Sport
  3. Fußball

Leon Goretzka erleidet nächsten Rückschlag

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

Die Knieverletzung von Leon Goretzka zieht sich nun schon acht Wochen. Ein Comeback ist weiterhin nicht in Sicht - im Training folgte nun der nächste Rückschlag.

München - Der FC Bayern* sorgt sich um Leon Goretzka*. Das Knie des Mittelfeld-Stars streikt, die Ursache ist immer noch nicht wirklich klar. Eigentlich war für kommende Woche das Comeback im Mannschaftstraining geplant, doch nach einer Laufeinheit hat der 26-Jährige erneut Probleme. Die Patellasehne schmerzt, wie der Kicker am Sonntag berichtet.

Es ist ein weiterer Rückschlag für den Nationalspieler. Der vor drei Wochen angedachte Comeback-Plan muss über den Haufen geworfen werden, eine Operation soll aber nach wie vor nicht infrage kommen. Offenbar wurden weitere Aufnahmen vom Knie gemacht, eine finale Diagnose fehlt aber noch immer.

FC Bayern: Leidenszeit von Leon Goretzka nimmt kein Ende

Prognosen, einen Zeitplan - das alles soll es nun vorerst nicht mehr geben. Damit wird Corentin Tolisso weiterhin eine wichtige Rolle spielen, dem Franzosen gelang es zuletzt mit starken Auftritten, sich aus Goretzkas Schatten zu spielen. Dennoch ist die Nummer acht in Topform eigentlich nicht zu ersetzen - vor allem in den wichtigen Spielen.

Leon Goretzka ist beim Aufbautraining noch nicht schmerzfrei.
Leon Goretzka ist beim Aufbautraining noch nicht schmerzfrei. © Mladen Lackovic/imago

Über das spielfreie Wochenende haben die meisten Bayern-Stars frei. Spieler mit Nachholbedarf wie Leroy Sané, Dayot Upamecano und Lucas Hernandez schoben jedoch Sonderschichten* auf dem Platz. Am Dienstag sind dann wieder alle Akteure „im Dienst“. Wie es mit Goretzka weitergeht, ist fraglich.

FC Bayern: Goretzka und Davies müssen sich gedulden

Probleme mit der Patellasehne können für Sportler langwierig sein, die Verletzung ist oft hartnäckig. Nicht ausgeschlossen, dass doch noch eine Operation notwendig ist.

Unklar ist auch, wann Alphonso Davies wieder eingreifen kann. Seine Herzmuskelentzündung muss voll auskuriert werden - und das kann trotz milder bis ausbleibender Beschwerden mehrere Monate dauern, wie ein Mediziner erklärt*. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare