Zoff mit Präsident als Grund

HSV: Gremien stellen Antrag auf Abwahl von Jansens „Vize“

Der neu gewählte HSV-Präsident Marcell Jansen präsentiert sich auf der Mitgliederversammlung des Hamburger SVs im Januar 2019.
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HSV-Präsident Marcell Jansen liegt mit Stellvertreter Thomas Schulz im Clinch – diesen wollen die HSV-Gremien nun aus dem Amt entheben.

Der HSV kommt nicht zur Ruhe. Hinter den Kulissen tobt weiterhin ein Machtkampf im Präsidium, den die Gremien des Clubs nun durch eine Abwahl beenden wollen.

Hamburg – Es ist die nächste Stufe im Streit des Präsidiums des Hamburger SV: Nachdem klar ist, dass Präsident Marcell Jansen und sein Vizepräsident Thomas Schulz nicht mehr konstruktiv zusammenarbeiten können, sind mehrere Gremien des Vereins – unter anderem der Ehrenrat des Clubs aus dem Volksparkstadion – bemüht, dem Machtkampf zwischen dem „Präsi“ und seinem „Vize“* ein schnelles Ende zu machen.

Jansen nimmt Schulz noch immer dessen Rücktritt aus dem Aufsichtsrat nach der Trennung des ehemaligen Vorstands-Vorsitzenden Bernd Hoffmann übel und kritisierte Schulz zuletzt öffentlich. Mit Moritz Schaefer schoss zudem Jansens zweiter Stellvertreter in schriftlicher Form via „Facebook“ gegen den Aufsichtsrat*. Jetzt meldeten sich diverse Gremien des HSV in einer gemeinsamen E-Mail und beantragten eine außerordentliche Mitgliederversammlung, auf der Thomas Schulz abgewählt werden soll.* * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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