„Knie verdreht“

Blitz-Comeback von Boateng - Bayern-Stars lachen sich schlapp

Jerome Boateng kehrte ins Bayern-Training zurück.
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Jerome Boateng kehrte ins Bayern-Training zurück.

Jerome Boateng verdrehte sich im Topspiel gegen Dortmund das Knie. Nur drei Tage später kehrte der Abwehrspieler ins Bayern-Training zurück.

Update vom 9. März, 19.15 Uhr: Aufatmen an der Säbener Straße! Jerome Boateng kehrte nur drei Tage nach seiner Knieverletzung ins Mannschaftstraining des FC Bayern zurück. Der 32-Jährige hatte sich am Samstag im Topspiel gegen Dortmund eine Kapselzerrung im linken Knie zugezogen. Boateng trainierte am Dienstag eine halbe Stunde mit der Mannschaft und joggte anschließend eine Viertelstunde um den Trainingsplatz.

Seine Teamkollegen waren sichtlich überrascht von Boatengs Blitz-Heilung. Seine Kumpels David Alaba, Eric Maxim Choupo-Moting, Leroy Sané und Alphonso Davies machten sich über Boateng lustig. Alaba warf sich auf den Boden simulierte die Boateng-Schmerzen nach dem Knie-Verdrehen vom Samstag. Choupo-Moting imitierte Boateng, wie er von Betreuern auf dem Weg in die Kabine gestützt werden musste. Die Stars lachten sich kaputt, selbst Trainer Hansi Flick musste schmunzeln.

Boateng bewies Humor und gab seinerseits eine Schauspiel-Einlage zum Besten. Dazu legte er sich auch auf den Boden und simulierte die Rippen-Schmerzen von Alaba beim 7:2 gegen Tottenham in der Champions League im Oktober 2019. 

FC Bayern: Boateng am Knie verletzt - Diagnose veröffentlicht

Update vom 7. März, 22.23 Uhr: Der FC Bayern hat mittlerweile offiziell bestätigt, dass Jerome Boateng sich im Spiel gegen den BVB eine Kapselzerrung im linken Knie zugezogen hat. „Der Innenverteidiger des deutschen Rekordmeisters wird in den kommenden Tagen ein individuelles Reha-Programm absolvieren“, heißt es in einer Mitteilung. Wie lange Boateng ausfällt, ließ der Rekordmeister bislang offen.

Update vom 7. März, 13.22 Uhr: Weitere Informationen zur Boateng-Verletzung sollen nach außen gedrungen sein. Durch die Medien kursiert eine Ausfallzeit von drei bis sechs Wochen. Nach tz-Informationen fällt Boateng nur eine Woche aus. Es soll sich um eine Kapselzerrung im Knie handeln, wie der Rekordmeister mitteilte.

Update vom 7. März, 10.55 Uhr: Wie geht es Jerome Boateng? Das Ergebnis der ersten Untersuchung ist wohl eingetroffen. Und der FC Bayern kann offenbar leicht durchatmen, berichtet Sky. Die Ärzte sollen vorsichtig Entwarnung gegeben haben. Zumindest vorerst. Eine schwerwiegende Verletzung ist es vermutlich nicht.

Update vom 7. März, 8.16 Uhr: Der FC Bayern bangt weiterhin um Jerome Boateng. Der Innenverteidiger hatte Probleme am Knie und musste gegen Dortmund frühzeitig vom Platz. Hansi Flick deutete an, dass noch am Abend Bilder gemacht werden könnten, die letztendliche Diagnose wird erwartet, steht allerdings noch aus.

FC Bayern gegen Dortmund: „Knie verdreht“ - Boateng schwerer verletzt? Flick wartet auf Diagnose

Update vom 6. März, 21.15 Uhr: Nach dem 4:2-Sieg gab Hansi Flick ein kurzes Statement zur Verletzung von Jerome Boateng ab. Im Interview mit „Sky“ sagte der Bayern-Trainer: „Boateng hat sich das Knie ein bisschen verdreht, aber wir müssen die Diagnose abwarten. Es werden Bilder gemacht.“ Demnach ist wohl frühestens am Sonntag mit genaueren Informationen zu rechnen.

Vor der Länderspielpause stehen für den Rekordmeister noch drei Partien an. Am kommenden Samstag folgt das Gastspiel bei Werder Bremen, vier Tage später kommt Lazio Rom zum Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale in die Allianz Arena, am Samstag darauf ist der VfB Stuttgart zu Gast in München. Spätestens zum Auftritt bei RB Leipzig am 3. April werden die Bayern Boateng unbedingt zurückhaben wollen.

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Erstmeldung vom 6. März:

München - Knapp 70 Minuten lang verrichtete Jerome Boateng im Topspiel des FC Bayern gegen Borussia Dortmund weitgehend unaufgeregt seine Arbeit. Nach zwei frühen Gegentreffern durch Erling Haaland ließen er und David Alaba nicht mehr viel anbrennen. Doch dann lag der Weltmeister von 2014 plötzlich mit schmerzerzerrtem Gesicht auf dem Rasen der Allianz Arena - ein leider mittlerweile gewohntes Bild.

Ohne Gegnereinwirkung war Boateng bei einer Abwehraktion im Rasen hängen geblieben. Sofort war klar, dass es nicht weiterging. Javi Martinez ersetzte den gebürtigen Berliner, der gestützt von zwei Teambetreuern vom Platz humpelte. Dort wartete bereits Trainer Hansi Flick, der sich direkt nach dem Befinden des Abwehrrecken informierte.

Wie schwer die Verletzung ist, war zunächst offen. Ein längerer Ausfall wäre für Boateng besonders bitter, weil seine Zukunft noch immer völlig offen ist. Der Vertrag endet im Sommer, eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung steht offiziell noch aus (mg)

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