Spiel war eine Stunde lang unterbrochen

Tumulte und Spielabbruch: VAR-Fehler führt zu irrem Eklat im Finale der afrikanischen Champions League

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Die Spieler protestieren: Doch der VAR ist defekt.

Der Videobeweis im Fußball führt immer wieder zu aufbrausenden Szenen. Einen traurigen Höhepunkt gab es nun im Finale der afrikanischen Champions League. 

Tunis - Weil der Videobeweis nicht funktionierte, ist das Finale der afrikanischen Fußball-Champions-League mit einem Eklat zu Ende gegangen. Das marokkanische Team Wydad Casablanca erzielte am Freitagabend im Auswärtsspiel gegen Esperance Tunis in der 59. Minute den 1:1-Ausgleich. Allerdings erkannte Schiedsrichter Bakary Gassama aus Gambia den Treffer wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an, wie der arabische Sportsender Beinsports meldete.

Die Fans spielen verrückt: Eine Fehlentscheidung entschied das Finale der afrikanischen Champions League.

Dem Bericht zufolge konnte die Entscheidung wegen eines technischen Defekts durch den Videoschiedsrichter nicht überprüft werden. Das Spiel war für mehr als eine Stunde unterbrochen, weil sich Wydad weigerte, die Partie fortzusetzen. Gassam pfiff das Finale schließlich ab, womit Tunis nach einem 1:1 im Hinspiel den Titel gewann.

In den Katakomben kam es anschließend zu tumultartigen Szenen, wie auf einem Video in den sozialen Medien zu sehen war. Der afrikanische Fußballverband CAF will sich am Dienstag in einer außerordentlichen Sitzung mit dem Fall befassen.

Im bolivianischen La Paz kam es zu der vielleicht kuriosesten Elfmeter-Entscheidung der Fußballgeschichte. Ein wilde Videobeweis-Idee macht derzeit die Runde. 

dpa

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